Fernseher: Tests & Testsieger

Die besten Fernseher der Fachpresse

Unsere Bestenlisten zeigen die derzeit besten Fernseher auf dem Markt. Dafür hat unsere Fachredaktion Testberichte aus 146 Testmagazinen für Sie ausgewertet.

Ratgeber zu TVs

Nach welchen Kriterien werden TV-Geräte bewertet?

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. Bildqualität, Tonqualität sowie Einstellungen zur Optimierung von Bild & Ton
  2. Ausstattung, darunter Empfang & Aufnahme, Anschlüsse und Smart-TV-Extras
  3. Handhabung, genauer: Einrichtung, Sendersortierung, Menü, Fernbedienung …

Bild & Ton: Gehen Hand in Hand

Wie gut ein Fernseher ist, steht und fällt mit der Bildqualität. Bedeutet auch: Fernseher, die in der Königsdiziplin patzen, haben ihre Chance auf ein gutes Gesamtergebnis bereits verspielt. Besonders wichtig ist die Bildschärfe, schließlich werden die Geräte von Jahr zu Jahr größer. Film- und Serienfans erwarten knackscharfe Ergebnisse – auch auf einem Display mit 75 Zoll oder mehr, was feinere Auflösungen und effektivere Bildverbesserer zur Folge hat. Neben der Schärfe fließen weitere Bildeigenschaften in die Bewertung ein. So werden verwaschene oder künstliche Farben, schwache Kontraste, Schlieren bzw. Nachzieheffekte bei schnellen Bewegungen, ungleichmäßig ausgeleuchtete Displays und begrenzte Blickwinkel von Testern und Nutzern abgestraft. Wer ganz oben auf dem Treppchen stehen will, muss in allen Belangen überzeugen.

OLED65E7V mit Soundbar-Standfuß Beim OLED65E7V hat LG eine Soundbar in den Standfuß integriert – mit Erfolg, wie die Testergebnisse zeigen (Bildquelle: lg.com)

Neben dem Bild, das möglichst scharf und brillant sein soll, kommt es auf die Tonqualität an, denn Bild und Ton gehören zusammen. Baubedingt haben Fernseher hier kein leichtes Spiel: Weil sie sehr flach sind und wenig Volumen bieten, ist der Klang meist nur mittelmäßig, manchmal auch schlechter. Im TV-Alltag reicht das vielleicht, für Film-, Fernseh- und Spiele-Enthusiasten reicht es in der Regel nicht. Die TV-Hersteller reagieren und bringen Geräte auf den Markt, bei denen aufwändig konstruierte Lautsprecher mit hoher Belastbarkeit nebst separaten Tieftönern verbaut werden oder bei denen die Boxen komplett ausgelagert sind – etwa in den Standfuß. Sollte selbst das nicht genügen bzw. ist eine Alternative zu den oft teuren Modellen mit gutem Klang gefragt, bleibt immer noch der Griff zur externen Lösung in Form von Soundbar, Soundbase oder Heimkinosystem.

Meist sind die werksseitigen Presets suboptimal. Mit den richtigen Einstellungen kann man das Bild verbessern bzw. an persönliche Sehgewohnheiten anpassen. Analog stehen diverse Tonmodi und oft auch ein Equalizer zur Klangverbesserung bereit. An dieser Stelle prüfen und bewerten die Fachmagazine, wie umfangreich und effektiv die Einstellmöglichkeiten sind. Und beantworten Fragen wie: Kann man Einstellungen für verschiedene Quellen vornehmen? Gefällt das Einstellmenü oder ist es zu kompliziert aufgebaut?

Ausstattung: Was steckt im Fernseher drin, was passt ran?

Eingebaute Tuner, die durchweg mit einem CI-Plus-Slot zum Entschlüsseln kostenpflichtiger Inhalte kombiniert werden, sind mittlerweile Standard. Neben dem Empfang und der Empfangsleistung – die meisten, wenn auch nicht alle Geräte sind dreigleisig unterwegs, haben also Tuner für Antenne, Kabel und Satellit an Bord – bewerten Tester und Nutzer die Aufnahme. Gemeint ist die Fähigkeit, Sendungen auf einen Speicherstick, eine externe Festplatte bzw. eine interne Festplatte aufzunehmen, was mal mehr, mal weniger gut und in einigen Fällen überhaupt nicht funktioniert, weil gar nicht vorhanden. Praktisch sind doppelte Tuner, dank denen man zwei Sender gleichzeitig aufnehmen bzw. einen Sender ansehen und parallel einen anderen aufnehmen kann. Praktisch ist auch die Funktion zum zeitversetzten Fernsehen (Timeshift), die sich bei einigen Geräten sogar permanent aktivieren lässt.

Die besten Fernseher mit Twin-Tuner

  1. LG OLED88Z9PLA
    LG OLED88Z9PLA
    • Sehr gut 1,0
    29.999 €
  2. Panasonic TX-65GZW2004
    Panasonic TX-65GZW2004
    • Sehr gut 1,0
    ab 3.853 €
  3. LG OLED77W9PLA
    LG OLED77W9PLA
    • Sehr gut 1,0
    ab 9.399 €

Anschlüsse bei Philips-Fernsehern Schematisches Anschlussfeld bei einem Philips-Fernseher (Bildquelle: philips.de)

Gut ausgestattet ist ein Fernseher, wenn er nicht mit Anschlüssen geizt. Vor allem nicht mit HDMI-Anschlüssen, über die er digitale Bild- und Tonsignale von DVD- und Blu-ray-Playern, Notebooks, Spielekonsolen und vergleichbaren Quellen empfängt. Mit drei HDMI-Eingängen ist man auf der sicheren Seite, bei allem darunter könnte es schnell eng werden. Bewertet wird auch, ob der Fernseher HDMI-Extras wie einen integrierten Audio-Rückkanal oder die Ansteuerung externer Geräte mittels HDMI-CEC unterstützt. Außerdem wichtig: Digitale und analoge Audio-Ausgänge sowie Anzahl und Version der USB-Buchsen. So sind USB-Buchsen in Version 3.0 schneller und stellen mehr Strom bereit als ältere Versionen. Pluspunkte vergeben Tester und Nutzer, wenn ein Fernseher dank Bluetooth drahtlos mit Smartphones, Tablets, Tastaturen, Computermäusen und/oder Audio-Geräten interagiert.

Bestenliste von Fernsehern mit USB-3.0-Buchsen

  1. LG OLED88Z9PLA
    LG OLED88Z9PLA
    • Sehr gut 1,0
    29.999 €
  2. Panasonic TX-65GZW2004
    Panasonic TX-65GZW2004
    • Sehr gut 1,0
    ab 3.853 €
  3. Panasonic TX-55GZW2004
    Panasonic TX-55GZW2004
    • Sehr gut 1,0
    ab 2.958 €

Smart-TVs, also Fernseher mit Netzwerk- und Internetfunktionen, stehen bei der Kundschaft hoch im Kurs. Allerdings ist Smart-TV nicht gleich Smart-TV. Lässt sich der Fernseher drahtlos per WLAN oder nur kabelgebunden per LAN ins Netz einbinden? Bietet er dank HbbTV-Unterstützung direkten Zugriff auf die TV-Mediatheken, also aus dem laufenden Programm heraus? Gibt es Apps für beliebte Streaming-Dienste und wenn ja, welche? Auch beim Betriebssystem scheiden sich die Geister, ähnlich wie bei Smartphones. So legt der eine gesteigerten Wert auf Look und Handling der Bedienoberfläche, während der andere möglichst flexibel sein will und viele Apps braucht. Apropos Apps: Im besten Fall starten die Hilfsprogramme zügig und laufen stabil - genau wie andere Netzwerk-Anwendungen, etwa das Streamen lokaler Dateien.

Handhabung im Test: Einfach ist einfach besser

Das Bild kann noch so brillant, die Ausstattung noch so prall sein: Hapert es an der Bedienung, macht das Ganze keinen Spaß. Überzeugt die Nutzerführung oder muss man sich durch verschachtelte Menüs quälen? Sind die Schriften einwandfrei lesbar? Gibt es versteckte Optionen oder erklärt sich alles von selbst? Wie ein Fernseher im täglichen Gebrauch abschneidet, hängt auch von den Reaktionszeiten ab. Während einige Geräte in wenigen Sekunden betriebsbereit sind, ohne große Verzögerung von Sender zu Sender wechseln, Apps oder vergleichbare Anwendungen schnell starten und insgesamt sehr flüssig laufen, muss man bei anderen deutlich mehr Zeit mitbringen.

Einige Bereiche der Bedienung sind besonders interessant. So auch die Sendersortierung, die in Tests und Kundenrezensionen sehr häufig thematisiert wird. Hier stellen sich Fragen wie: Sind die Sender sinnvoll vorsortiert bzw. ist überhaupt eine Vorsortierung möglich? Lassen sich die Sender in der Hauptliste problemlos sortieren oder wird es, vor allem bei langen Listen, zur Geduldsprobe? Bietet der Fernseher eine Suchfunktion oder können die Programme in Favoritengruppen organisiert werden? Und wenn es am Gerät zu kompliziert ist: Sind die Senderlisten exportierbar, damit man sie mit einem passenden Programm bequem am Computer bearbeiten kann?

Magic Remote von LG Klassisches Ziffernfeld und praktische Sonderfunktionen bei der Magic Remote von LG (Bildquelle: lg.de)

Von entscheidender Bedeutung, weil unerlässlich: die Fernbedienung. Sie sollte gut in der Hand liegen, nicht zu klein und nicht zu groß sein. Auch das Material wird von Testern und Nutzern kritisch bewertet: Setzt der Hersteller auf minderwertigen Kunststoff, der knarzt oder quietscht? Oder darf man sich auf ein tadelloses Gehäuse freuen, vielleicht sogar aus Aluminium? Bei der eigentlichen Bedienung stehen die Logik der Platzierung, die Übersichtlichkeit, die Beschriftung und der Druckpunkt der Tasten im Fokus. Ergänzend beleuchten Tester die Reichweite und widmen sich smarten Sonderfunktionen, etwa der Sprachsteuerung mittels eingebautem Mikrofon, der Zeigesteuerung, Scrollrädern und Touch-Elementen

Die besten TV-Geräte mit Smart Remote

  1. LG OLED88Z9PLA
    LG OLED88Z9PLA
    • Sehr gut 1,0
    29.999 €
  2. LG OLED77W9PLA
    LG OLED77W9PLA
    • Sehr gut 1,0
    ab 9.399 €
  3. LG OLED65E8
    LG OLED65E8
    • Sehr gut 1,0
    ab 2.299 €

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Fernseher sind die besten?

Die besten Fernseher laut Testern:

  1. Platz: Sehr gut (1,0) Philips 65OLED804
  2. Platz: Sehr gut (1,0) LG OLED88Z9PLA
  3. Platz: Sehr gut (1,0) Panasonic TX-65GZW2004
  4. Platz: Sehr gut (1,0) LG OLED77W9PLA
  5. Platz: Sehr gut (1,0) LG OLED65E8
  6. Platz: Sehr gut (1,0) Panasonic TX-65GZW954
  7. ...
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Was sollten Sie vor dem Kauf wissen?

Unser Ratgeber gibt den Überblick:

  1. Bild & Ton: Gehen Hand in Hand
  2. Ausstattung: Was steckt im Fernseher drin, was passt ran?
  3. Die besten Fernseher mit Twin-Tuner
  4. Bestenliste von Fernsehern mit USB-3.0-Buchsen
  5. Handhabung im Test: Einfach ist einfach besser
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Welche Fernseher sind die aktuellen Testsieger?

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LCD oder Plasma?

lcdvsplasmaEs ist noch nicht lange her, da stand man vor der Entscheidung: Soll es ein Gerät mit LC-Display oder doch lieber ein Plasma sein? Vor allem Filmfans zogen Plasma-Fernseher vor, während die Verkaufszahlen für LC-Displays sprachen - die den Markt inzwischen beherrschen. Was zeichnet LCD- und Plasma-Fernseher aus?

Sehgewohnheiten und Bildqualität

Sehgewohnheiten zählen ganz sicher zu den Kriterien, die man in die Kaufentscheidung einbeziehen sollte. So wirken die Bilder eines LCD-Fernsehers in heller Umgebung, etwa im Verkaufsraum eines Elektronikhändlers oder im sonnendurchfluteteten Wohnzimmer, brillanter als beim Plasma-Display. Das liegt vor allem an der Leuchtkraft, hier sind Plasma-Geräte, auch die fortschrittlichen Modelle der letzten Generation, schlechter aufgestellt. Außerdem spiegelt die Frontscheibe weniger, während ein Plasma in hell ausgeleuchteten Räumen und dank einer Glasscheibe vor dem Display Reflexionen zeigt. Bei neueren Plasma-Modellen setzen die Hersteller auf eine Anti-Reflexionsschicht, die ihre Aufgabe mal mehr, mal weniger gut erledigt. In dunklen Räumen sieht es anders aus, hier liefern Plasma-Fernseher ebenfalls brillante und manchmal sogar bessere Ergebnisse. Die Bilder wirken plastisch, die Farben natürlich, das Schwarz satt. Ähnlich gute Schwarzwerte erzielen LCD-Geräte eigentlich nur, wenn sie das LED-Backlight in mehreren Bereichen gezielt verdunkeln (Local Dimming).

Riesiger Blickwinkel

Punkten können Plasma-Fernseher beim Blickwinkel, der nahezu unbegrenzt ist. Soll heißen: Schaut man von der Seite zum Display, sieht das Bild fast so gut aus wie beim Blick von vorn. Weniger schön: Jedes Pixel besteht aus Glaskörpern, deren Vorderseite mit farbigem Phosphor beschichtet ist. Weil Phosphor altert, im Laufe der Zeit also etwas dunkler wird, können sich Bilder einbrennen. Problematisch ist das bei Standbildern, denn hier altern einzelne, besonders helle Bereiche schneller, was sie nach einer Weile dunkler werden lässt. Zwar altert das Phosphor neuerer Gerätere nicht mehr so schnell, trotzdem ist Einbrennen nach wie vor ein Thema. Zudem flimmern einige Plasmas, denn die Glaskörper leuchten nicht konstant, sondern blitzen in schneller Folge. Je dunkler das Bild, desto seltener blitzt es und desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass man ein Flimmern wahrnimmt. Zu guter Letzt kann es sein, dass die Farben der drei Subpixel (Rot, Grün, Blau) unterschiedlich lange nachleuchten. Ähnlich wie beim Einbrennen kommt es zu Geisterbildern, allerdings ist der Effekt nicht dauerhaft, sondern nur vorübergehend.

Stromverbrauch

Plasma-Fernseher benötigen mehr Strom als LCD-TVs. Theoretisch muss das nicht sein, denn während das Hintergrundlicht bei LCD-Geräten ständig aktiv ist, ist die Beleuchtung beim Plasma nur dann voll im Einsatz, wenn ein heller Bildpunkt gezeigt wird. Somit würde gelten: Je dunkler das Bild, desto weniger Energie braucht der Plasma – beim üblichen Mix aus hellen und dunklen Bildanteilen sollte der Bedarf also in etwa so hoch sein wie der eines LCD-TV. Allerdings setzen die Hersteller seit einigen Jahren durchweg auf großformatige Displays mit einer hohen Pixeldichte, schließlich will man bei HD-Signalen, etwa bei Blu-ray-Filmen mit 1920 x 1080 Pixeln, kein Detail missen. Größere Bildschirme und höhere Auflösungen fordern mehr Plasmazellen, mehr Plasmazellen erhöhen den Stromverbrauch. Bei LCD-Geräten können hohe Auflösungen - derzeit bis zu 3840 x 2160 Pixel (Ultra-HD) - ohne Zusatzkosten für den Konsumenten realisiert werden, auch die Größe lässt den Energieverbrauch nicht so rasant steigen wie beim Plasma. Hinzu kommt, dass mittlerweile alle LC-Displays mit effizienten LEDs hinterleuchtet werden.

Die Zeit der Plasma-Fernseher ist vorbei, in dieser Beziehung muss man sich nicht mehr entscheiden. Ob OLED-TVs, von denen nach wie vor nur sehr wenige erhältlich sind, irgendwann zur echten Konkurrenz für LCD-Fernseher werden, bleibt angesichts immer besserer LCD-Technologien fraglich.

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