Stärken
Schwächen
Fernseher der Marke Panasonic werden häufig getestet, besonders Modelle ab 55 Zoll. Wie schneiden sie in den verschiedenen Testkategorien ab?
Kein OLED-Gerät und nicht das größte Modell, aber hervorragend ausgestattet und mit sehr guter Bildqualität: der Panasonic TX-40JXW834. (Bildquelle: amazon.de)
Bild- und Tonqualität im Check: Panasonic überzeugt
Panasonic bietet ebenfalls OLED-Fernseher an, die vor allem in der Bildqualität – der Königsdisziplin – meist bessere Ergebnisse erzielen als LCD-Geräte. Da die Bewertung der Bildqualität großen Einfluss auf die Gesamtwertung hat, ist es nicht überraschend, dass OLED-Modelle bei Panasonic ganz oben in den Ranglisten stehen. Ob OLED oder LCD: Panasonic zählt im Herstellervergleich zu den Spitzenreitern, sowohl bei Ultra-HD- als auch bei Full-HD-Geräten. Für Liebhaber kontrastreicher Bilder sind keine Kompromisse nötig: Panasonic unterstützt neben HDR10 und HLG auch das dynamische HDR10+ sowie Dolby Vision – genau wie Konkurrenten wie LG, Sony, Loewe oder Toshiba.Das aktuelle Topmodell ist der Z95B, der erstmals ein RGB-Tandem-OLED-Panel von LG Display nutzt – mit einer vierlagigen Emissionsstruktur für höhere Helligkeit, größeren Farbumfang und präzisere Farben. Dazu kommt Panasonics eigenes ThermalFlow-Kühlsystem, das dauerhaft hohe Helligkeitswerte gewährleistet. Für das Jahr 2026 ist kein direkter Nachfolger geplant; der Z95B bleibt das Flaggschiff im Sortiment. Neu dazugekommen ist der Z85C (für Deutschland und Kontinentaleuropa), der mit einem günstigeren OLED-SE-Panel ausgestattet ist und den Einstieg in die OLED-Technologie bei Panasonic preiswerter macht. Zudem bietet Panasonic seit 2025 auch QD-Mini-LED-Fernseher an (beispielsweise die W95C/W97C-Serie) als starke LCD-Alternative – mit über 1.000 Local-Dimming-Zonen, Helligkeiten von bis zu 1.500 Nits und Quantenpunkttechnologie für ein erweitertes Farbspektrum.
Top LCD-Fernseher von Panasonic
| Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
|---|---|---|---|---|---|
|
ab 849,00 € ![]() Sehr gut 1,3 |
Erleben Sie beeindruckende Bildqualität und flüssiges Gaming mit dem Panasonic TV-65W95B Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
0 Meinungen 2 Tests |
|
|
ab 599,00 € ![]() Sehr gut 1,3 |
Ordentlich groß, bildqualitativ weit oben Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
0 Meinungen 2 Tests |
|
|
ab 249,00 € ![]() Gut 1,6 |
Unsmarter, aber hochwertiger Kleinfernseher Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
81 Meinungen 0 Tests |
Auch beim Klang schneiden Panasonic-Geräte gut ab: Zwar sind manche Modelle – vor allem die kleineren mit 32 oder 40 Zoll – eher durchschnittlich, doch die Mehrheit der Fernseher erhält solide Bewertungen. Besonders die größeren, etwas höherpreisigen Geräte ab 55 Zoll sind mit besseren Lautsprechern ausgestattet und überzeugen klanglich. Spitzenmodelle wie der Z95B verfügen über ein integriertes 360-Grad-Soundsystem, abgestimmt von Technics. Sollte der Klang dennoch nicht ausreichen, lässt sich per Audio-Rückkanal eine Soundbar anschließen. Auch bei den Einstellungen punktet Panasonic: Neben den üblichen guten Standardeinstellungen schätzen Tester und Nutzer die vielfältigen Anpassungsmöglichkeiten für Bild und Ton.
Panasonic-Fernseher mit starker Ausgangsleistung
| Ausgangsleistung | Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
|---|---|---|---|---|---|---|
|
ab 4107,22 € ![]() ohne Endnote
|
170 W |
So muss ein High-End-Fernseher sein Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
0 Meinungen 0 Tests |
|
|
ab 3489,00 € ![]() Sehr gut 1,0 |
160 W |
Nah dran an der Perfektion Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
1 Meinung 4 Tests |
|
|
ab 1299,00 € ![]() ohne Endnote
|
60 W |
Erleben Sie Kinoqualität in Ihrem Wohnzimmer mit dem Panasonic TV-48Z90BE6. Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
0 Meinungen 1 Test |
Vielfältige Ausstattung: Kaum Wünsche offen
Bei den Anschlüssen lässt Panasonic nichts vermissen: Meist sind drei bis vier HDMI-Buchsen vorhanden, von denen mindestens eine HDMI 2.1 unterstützt – besonders relevant für Gamer mit PlayStation 5 oder Xbox Series X, da so 4K mit 120 Hz und variable Bildwiederholraten (VRR) möglich sind. Mindestens ein HDMI-Eingang verfügt über einen Audio-Rückkanal (ARC oder eARC), sodass das Tonsignal ohne extra Kabel an HiFi-Anlagen gesendet werden kann. Ergänzend gibt es optische Digitalausgänge, analoge Buchsen sowie zwei bis drei USB-Anschlüsse für USB-Sticks und externe Festplatten. Die günstigen Modelle bieten etwas weniger Anschlüsse. Bluetooth zur Verbindung von Kopfhörern oder anderen drahtlosen Devices ist bei den meisten Geräten mit dabei.
Fernsehen ohne Antennenkabel mit TV-IP (Bildquelle: panasonic.de)
Auch Netzwerkfunktionen spielen bei Panasonic eine große Rolle. Sämtliche Smart-TVs lassen sich per LAN oder WLAN ins Internet integrieren. Sie bieten Zugriff auf die Mediatheken der TV-Sender, Apps für alle wichtigen Video-on-Demand-Anbieter und reagieren meistens zügig. Im Heimnetzwerk können Multimedia-Dateien von PCs oder anderen Servern gestreamt werden. Unterstützt ein Panasonic-Fernseher TV-IP, empfängt oder verteilt er TV-Sender übers Heimnetzwerk, wodurch ein klassisches Antennenkabel nicht mehr nötig ist. Sowohl Nutzer als auch Tester loben die stabile Performance und den Funktionsumfang.
Smart-TV-System: Von My Home Screen zu Fire TV, Google TV & Co.
Ein bedeutender Wandel in den letzten Jahren betrifft die Smart-TV-Plattform: Panasonic hat seine eigene Oberfläche „My Home Screen“ nach und nach durch Betriebssysteme von Drittanbietern ersetzt. Je nach Modell und Region kommen nun Fire TV (Amazon), Google TV, Roku oder TiVo zum Einsatz. Der Vorteil: Das App-Angebot ist deutlich umfangreicher als beim bisherigen internen System. Premiummodelle nutzen Fire TV mit integrierter Alexa-Sprachsteuerung, die auch freihändig über Fernfeld-Mikrofone bedient werden kann. Nutzer sollten wissen, dass der Fire-TV-Startbildschirm stärker auf Amazon-Inhalte fokussiert ist als klassische, neutralere Oberflächen.Ein zusätzlicher Receiver für den TV-Empfang wird in der Regel nicht benötigt: Aktuelle Geräte besitzen Tuner für Antenne, Kabel und Satellit, bei Ultra-HD-Modellen sogar mit Unterstützung für UHD-Sender via Satellit (DVB-S2). Teilweise sind auch doppelte Empfänger (Twin-Tuner) verbaut, falls man einen Sender ansehen und parallel einen anderen aufnehmen möchte. Die Aufnahme auf USB-Speichermedien funktioniert einwandfrei, ebenso die Timeshift-Funktion – allerdings nicht bei allen Modellen. Aufnahmen werden verschlüsselt gespeichert und können deshalb nicht ohne Weiteres auf anderen Geräten oder am PC abgespielt werden.
Gaming: Panasonic holt deutlich auf
Im Bereich Gaming hat Panasonic in den letzten Jahren erheblich nachgelegt. Geräte wie der Z90B oder Z95B bieten ein 144-Hz-Panel, HDMI 2.1 mit VRR (Variable Refresh Rate), AMD FreeSync Premium sowie NVIDIA G-Sync-Kompatibilität und eine sehr geringe Eingabeverzögerung. Selbst günstiger OLED-Modelle wie der Z85C verfügen über 120 Hz, HDMI 2.1 und VRR. Für Spieler, die Wert auf cineastische Bildqualität legen, stellt Panasonic damit eine ernstzunehmende Alternative dar.Glare Free: Verbesserte Sicht bei Tageslicht
Eine weitere Neuerung im aktuellen Lineup ist die abgestufte Entspiegelungstechnologie: Je nach Modell bietet Panasonic „Glare Free“, „Glare Free Max“ oder das neue „Glare Free Ultra“ an. Letzteres kommt vor allem bei den QD-Mini-LED-Spitzenmodellen (W95C/W97C) zum Einsatz und reduziert störende Spiegelungen auch in sehr hellen Räumen spürbar, ohne die Bildqualität negativ zu beeinflussen. Das ist ein deutlicher Fortschritt gegenüber älteren Generationen.Leichte Einrichtung und intuitive Bedienung
Hinsichtlich der Handhabung und insbesondere der alltäglichen Bedienung schneiden Panasonic-TVs weiterhin sehr gut ab: Tester und Anwender loben die unkomplizierte Inbetriebnahme, das weitgehend selbsterklärende Menü sowie eine flüssige Navigation. Die meisten Modelle starten schnell und reagieren zügig, auch die Umschaltzeiten sind meist kurz. Pluspunkte gibt es für den übersichtlichen elektronischen Programmführer sowie den FILMMAKER MODE, der das Bild so zeigt, wie es Regisseure und Kameraleute ursprünglich vorgesehen haben – ohne künstliche Bildverbesserungen.Die Sendersortierung wird häufig kritisiert, so auch bei Panasonic. Dennoch liegen Panasonic-TVs im Herstellerranking über dem Durchschnitt – zum einen wegen der guten Anfangsvorsortierung, zum anderen wegen der Möglichkeit, die Senderliste zu exportieren, am Computer zu bearbeiten und wieder auf den TV zurückzuspielen. Im Gerät selbst können Programme markiert, verschoben oder gelöscht werden. Noch schneller geht es, wenn man Favoritenlisten anlegt.
Bei der Fernbedienung setzt Panasonic je nach Gerätekategorie auf klassische Modelle mit gummierten Tasten (Einstiegsklasse) oder hochwertigere Varianten aus Metall (Premiumklasse). Die Touch-Fernbedienung, die bis 2018 als Zweitfernbedienung bei Topmodellen verfügbar war, wurde eingestellt. Bei aktuellen Fire-TV-Geräten übernimmt Alexa per Sprachsteuerung viele Funktionen – auf Wunsch sogar freihändig über Fernfeld-Mikrofone, ohne die Fernbedienung benutzen zu müssen. Direktwahltasten für Streamingdienste wie Netflix oder Prime Video sind gut sichtbar angeordnet, was nicht von allen Nutzern euphorisch aufgenommen wird.


























































