Mäuse: Tests & Testsieger

Die besten Mäuse der Fachpresse

Unsere Bestenlisten zeigen die derzeit besten Mäuse auf dem Markt. Dafür hat unsere Fachredaktion Testberichte aus 133 Testmagazinen für Sie ausgewertet.

Ratgeber zu Computermäuse

Hohes Qualitätsniveau und vielseitig in Form und Funktion

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. kabellose Mäuse haben technisch aufgeholt
  2. Sensortechnik inzwischen durchweg auf hohem Niveau
  3. verschiedene Typen von Notebookmaus bis hin zu Gaming-Spezialisten
  4. unterschiedlichste Bauformen für alle Vorlieben

Logitech MX Master Zusatztasten und ergonomische Anpassungen gehören bei Mäusen heutzutage schon zum guten Ton. (Bildquelle: amazon.de)

Wie werden Mäuse von Testmagazinen bewertet?

Präzision, Verarbeitung und Ergonomie sind die drei Grundpfeiler jedes Maus-Testberichts. Insbesondere bei Gaming-Mäusen fordern die Tester ein sauberes Tracking selbst feinster Bewegungen ohne Störungen und Aussetzer. Die Qualität des Sensors spielt inzwischen allerdings keine besonders große Rolle mehr, weil die meisten Mäuse hier ohnehin einen hohen Qualitätsstandard bieten. Einzig bei kabellosen Mäusen lassen sich noch größere Qualitätsunterschiede feststellen.

Da eine Maus oftmals intensiv und über lange Zeit genutzt werden muss, liegt auf der Verarbeitung und Materialqualität ein besonderes Augenmerk. Einige Testmagazine führen deshalb sogar Belastungstests durch, die zum Beispiel die Haltbarkeit der linken und rechten Maustaste auf die Probe stellen. Entscheidend für die Langzeitnutzung ist auch die Ergonomie. Hier ist der Eindruck natürlich von den individuellen Vorlieben des Testenden abhängig, aber eine allgemeine Einordnung des passenden Hand- und Grifftyps wird in der Regel vorgenommen.

Wie gut sind kabellose Mäuse?

Sicherlich ist eine kabelgebundene Maus um einiges weniger komfortabel als eine ihrer kabellosen ("wireless") Kolleginnen. Trotzdem schwören insbesondere ambitionierte Spieler auf sie. Das Kabel garantiert eine gleichbleibend hohe und vor allem stabile Signalübertragung ohne Aussetzer – und ohne urplötzlich leere Batterien/Akkus, wie dies bei kabellosen Mäusen durchaus passieren kann. In puncto Übertragungsleistung jedoch haben kabelgebundene Mäuse keinen nennenswerten Vorsprung mehr, sodass zum Beispiel Gamer-Funkmäuse in Tests häufig gleichrangig abschneiden.

Der Grund dafür liegt im Wechsel der Funktechnologie vom 27-MHz-Frequenzband zum 2,4-GHz-Band, das weniger störanfälliger gegenüber Funksignalen anderer elektronischer Geräte ist und eine hohe Übertragungsleistung bietet. Alle aktuellen Funkmäuse setzen daher mittlerweile auf die 2,4-GHz-Technologie. Gefürchtete Aussetzer sind nahezu ausgeschlossen und die hohe Übertragungsleistung führt zu sehr geringen Latenzen (Verzögerungen). Die Reichweite liegt mit rund zehn Metern (oder auch mehr) deutlich über Mäusen mit 27-MHz-Funk, die nur zwei bis drei Meter überbrücken können.

Funkmäuse lassen sich nach Belieben auf dem Schreibtisch bewegen und ermöglichen die Steuerung des PC aus größerer Entfernung – ein Vorteil, der in Home-Theatre-PC-Umgebungen oder bei Presenter-Mäusen besonders zum Tragen kommt. Technisch repräsentieren Funkmäuse den State of the Art und eignen sich für jeden Einsatzbereich, erfreuen sich aber vor allem bei Notebook-Besitzern einer immer größeren Beliebtheit.

Alternativ dazu überbrücken einige Mäuse die Distanz zum PC auch via Bluetooth. Zwischen Maus und Empfänger muss ebenfalls kein Sichtkontakt bestehen, wie dies noch bei den fast von der Bildfläche verschwundenen Infrarot-Mäusen der Fall ist. Ihre Reichweite beträgt maximal rund zehn Meter, und da Notebooks heutzutage häufig bereits über ein integriertes Bluetooth-Modul verfügen, geben User ihnen den Vorzug vor einer Funkmaus, da ein separater USB-Empfänger („Dongle“) dann nicht notwendig ist. Diese wiederum sind jedoch mittlerweile so klein (Herstellerjargon: „Nano“), das sie nur noch wenige Millimeter aus dem USB-Slot heraus ragen und daher kaum mehr Gefahr laufen abzubrechen. In technischer Hinsicht wiederum hat Bluetooth den Vorteil, dass es elektronischen Geräten in der Umgebung nicht dazwischen „funkt“ und auch selbst gegen Störungen relativ unempfindlich ist.

Worin liegen die Unterschiede zwischen optischen Sensoren und Lasermäusen?

Seit Jahren konkurrieren die beiden Techniken miteinander, ohne dass sich ein klarer Sieger abzeichnen kann. Im normalen Alltagsbetrieb auf der Tischplatte oder Mauspad ist der Unterschied zwischen den Techniken eigentlich unerheblich. Es handelt sich einfach um zwei unterschiedliche Herangehensweisen an die Bewegungserkennung.

Optische Mäuse beleuchten die Unterlage und analysieren Bewegungen dieser (Richtung und Geschwindigkeit). Sie funktionieren nur auf relativ glatten, aber nicht reflektierenden Oberflächen zuverlässig. Lasermäuse wurden entwickelt, um diese Schwäche auszugleichen. Sie tasten in der Regel feiner ab und kommen auch mit transparenten oder reflektiven Oberflächen zurecht. Die meisten Nutzer setzen aber ohnehin auf Mauspads, bei denen beide Techniken gut abschneiden.

PC-Mäuse: Sensorarten

Mechanische Mäuse mit einer in die Unterseite eingelassenen Rollkugel haben ausgedient. Aktuell am Markt verfügbare Mäuse setzen zur Abtastung des Untergrundes – die Arbeitsgrundlage jeder Maus – optische Systeme ein. Dabei wird zwischen den sogenannten „optischen Mäusen“ sowie Laser-Mäusen unterschieden.

Die Nachteile der Kugelmaus – mechanische Störanfälligkeit, Verschmutzung – kennen Mäuse, die ein optisches System benutzen, nicht. Die Abtastung der Oberfläche erfolgt mittels eines Lichtsensors, der mit einer hohen Rate „Bilder“ (frames) schießt, die anschließend von der mausinternen Mikroelektronik zur Positions- und Geschwindigkeitsmessung verarbeitet und in Cursorbewegung umgesetzt werden.

Optische Mäuse sind deshalb sehr präzise und erreichen hohe Abtastraten und Auflösungen. Letztere werden in dpi (dots per inch) angegeben. Für den Hausgebrauch am PC reicht eine Auflösung zwischen 500 und 800 dpi vollkommen aus. Anwender, die mit Grafik- und Bildprogrammen arbeiten, sowie insbesondere Spieler hingegen ziehen wegen ihrer höheren Genauigkeit häufig optische Mäuse mit einer Auflösung von 2.000 dpi und mehr sowie extrem hohen Abtastraten von 5.000 bis 7.000 Frames vor.

Lasermäuse setzen ebenfalls ein optisches System ein, tasten den Untergrund jedoch mit einem Laserstrahl und nicht mit einer oder zwei Leuchtdiode(n) ab – daher der Name. Auch sie erreichen eine hohe Abtastrate und Auflösung, haben aber gegenüber einer „optischen Maus“ den Vorteil, dass sie auch auf sehr glatten (zum Beispiel einer lackierten) und auf spiegelnden Oberflächen funktionieren. Optische Mäuse hingegen sind in der Regel darauf angewiesen, dass der Untergrund eine minimale, optisch erfassbare Struktur aufweist.

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