Für Sourround-Sound im Heimkino braucht es einen AV-Receiver. Wichtig dabei: Sie müssen darauf achten, welche Tonformate genau unterstützt werden. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Surround-Receiver am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet. Der letzte Test ist vom .

1.519 Tests 30.100 Meinungen

Die besten Surround-Receiver

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1-20 von 1.099 Ergebnissen
  • Denon AVC-A110

    Sehr gut

    1,0

    4  Tests

    0  Meinungen

    HiFi-Receiver im Test: AVC-A110 von Denon, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut

    1

  • Yamaha RX-A6A

    Sehr gut

    1,0

    5  Tests

    0  Meinungen

    HiFi-Receiver im Test: RX-A6A von Yamaha, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut

    2

  • Denon AVC-X6700H

    Sehr gut

    1,0

    5  Tests

    0  Meinungen

    HiFi-Receiver im Test: AVC-X6700H von Denon, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut

    3

  • Marantz SR8015

    Sehr gut

    1,0

    2  Tests

    0  Meinungen

    HiFi-Receiver im Test: SR8015 von Marantz, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut

    4

  • Marantz SR7015

    Sehr gut

    1,2

    2  Tests

    3  Meinungen

    HiFi-Receiver im Test: SR7015 von Marantz, Testberichte.de-Note: 1.2 Sehr gut

    5

  • Denon AVC-X4700H

    Sehr gut

    1,5

    7  Tests

    339  Meinungen

    HiFi-Receiver im Test: AVC-X4700H von Denon, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    6

  • Denon AVC-X3700H

    Sehr gut

    1,5

    3  Tests

    55  Meinungen

    HiFi-Receiver im Test: AVC-X3700H von Denon, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    7

  • Denon AVR-S660H

    Sehr gut

    1,5

    0  Tests

    48  Meinungen

    HiFi-Receiver im Test: AVR-S660H von Denon, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    8

  • Marantz SR6015

    Sehr gut

    1,5

    3  Tests

    24  Meinungen

    HiFi-Receiver im Test: SR6015 von Marantz, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    9

  • Denon AVR-X2700H DAB

    Gut

    1,6

    0  Tests

    103  Meinungen

    HiFi-Receiver im Test: AVR-X2700H DAB von Denon, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    10

  • Denon AVR-X2700H

    Gut

    1,8

    1  Test

    155  Meinungen

    HiFi-Receiver im Test: AVR-X2700H von Denon, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    11

  • Yamaha RX-V4A

    Gut

    1,8

    3  Tests

    79  Meinungen

    HiFi-Receiver im Test: RX-V4A von Yamaha, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    12

  • Marantz SR5015 DAB

    Gut

    1,8

    0  Tests

    104  Meinungen

    HiFi-Receiver im Test: SR5015 DAB von Marantz, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    13

  • Denon AVR-X1700H

    Gut

    1,9

    4  Tests

    54  Meinungen

    HiFi-Receiver im Test: AVR-X1700H von Denon, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut

    14

  • Marantz SR5015

    Gut

    1,9

    3  Tests

    104  Meinungen

    HiFi-Receiver im Test: SR5015 von Marantz, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut

    15

  • Yamaha RX-A2A

    Gut

    2,0

    7  Tests

    67  Meinungen

    HiFi-Receiver im Test: RX-A2A von Yamaha, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut

    16

  • Yamaha RX-V6A

    Gut

    2,4

    4  Tests

    32  Meinungen

    HiFi-Receiver im Test: RX-V6A von Yamaha, Testberichte.de-Note: 2.4 Gut

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  • Denon AVR-X1700H DAB

    Sehr gut

    1,0

    1  Test

    24  Meinungen

    HiFi-Receiver im Test: AVR-X1700H DAB von Denon, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut
  • Marantz NR1200

    Gut

    2,0

    5  Tests

    100  Meinungen

    HiFi-Receiver im Test: NR1200 von Marantz, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut
  • Marantz NR1711

    Sehr gut

    1,5

    2  Tests

    25  Meinungen

    HiFi-Receiver im Test: NR1711 von Marantz, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut
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Ratgeber: Surround-Receiver

Zen­trale Ein­heit des Sur­round­sys­tems und Meis­ter des Ent­schlüs­selns

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Aufbau des Surround-Systems von Kanälen und Tonsystem abhängig
  • derzeit bester Klang über 3D-Tonformate: Dolby Atmos, DTS:X und Auro 3D
  • AV-Receiver bringt passende Methoden zum Dekodieren der Tonformate mit
  • Surround-Systeme müssen eingemessen werden
  • zwei wichtige Konkurrenten: DTS und Dolby

Surround-Klang muss kein Kino-Erlebnis bleiben, sondern kann mit dem passenden Boxensystem ins Wohnzimmer einziehen. Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein eigenes Heimkino einzurichten, benötigt eine zentrale Steuerungseinheit: den AV-Receiver. Welche Tonformate er unterstützten kann, auf welchen Quellen diese zu finden sind und wie viele Lautsprecher-Kanäle vom Receiver bereitgestellt werden müssen, erfahren Sie hier.

Surround-Kanäle richtig dekodiert und im System verteilt

Marantz SR8012 Die Rückseite des Marantz SR8012 zeigt deutlich, dass ein AV-Receiver viele Boxen bedienen kann. Dieses Exemplar unterstützt sogar Lautsprecher-Konfigurationen für Auro 3D. (Bildquelle: amazon.de)

Wer sich mit dem Thema Surround befasst, stößt unweigerlich auf Abkürzungen, wie 5.1 oder 7.1. Das sind Bezeichnungen für Frequenzkanäle, die auf die verschiedenen Boxen im Surroundsystem verteilt werden. Der Kanal hinter dem Punkt bezeichnet den Subwoofer (LFE bzw. Tiefton), wohingegen die restlichen Kanäle vor dem Punkt auf die Anzahl der Rear-, Center- und Front-Lautsprecher verweisen. Kommen Höhenlautsprecher hinzu, werden diese hinter dem Subwooferkanal erfasst, wie bei 5.1.4-Systemen mit 4 Höhenlautsprechern. Dabei gibt es eine Vielzahl an Konfigurations- und Aufbaumöglichkeiten. Der AV-Receiver ist nun nicht nur dafür zuständig, die vorhandenen Kanäle des Quellmediums an die passenden, angekoppelten Lautsprecher weiterzureichen, sondern darüber hinaus Kanäle beizumischen bzw. zu dekodieren. Dafür muss er die passenden Mehrkanal-Tonsysteme unterstützen.

Einmessautomatik hilft beim Positionieren der Boxen

Die Räume, die das Surroundsystem beherbergen, haben unterschiedliche Größen und nicht immer die perfekte Form. Damit die Boxen optimal konfiguriert werden können, müssen Sie diese zunächst richtig aufstellen / montieren und außerdem korrekt einmessen. Um diesen komplexen Prozess zu erleichtern, bestücken die Hersteller ihre Receiver mit Einmessautomatiken, zum Beispiel YPAO (Yamaha), MCACC (Pioneer) oder Audyssey (Marantz, Denon). Dafür werden Einmessmikrofone benötigt, die bei günstigen Modellen nicht immer im Lieferumfang enthalten sind.

Welche Tonsysteme gibt es?

Vorweg: Die Boxenkonfiguration, die Sie in Ihrem Heimkino anstreben, entscheidet wenigstens teilweise darüber, welche Tonsysteme der Receiver unterstützen sollte. DTS:X oder Dolby Atmos funktionieren ein wenig anders als Auro 3D. Die Formate finden sich kodiert auf unterschiedlichen Quellen, etwa Blu-rays, DVDs oder in den Video-Apps, dabei sind die Logos des jeweiligen Formats auf der Hülle des Mediums oder im Menü-Bereich der App eingeblendet. Die Audio-Daten sind auf dem Quellmedium allerdings im Stereo-Ton verschlüsselt und müssen mithilfe des Receivers geborgen werden, was dieser mit den integrierten Decodern bewältigt. Welche Tonsysteme dekodiert werden, schreiben die Hersteller zuverlässig auf die Produktverpackung des AV-Receivers.

Mehrkanal-Tonsysteme von Dolby:

Ton­formatSet-UpErklärungSurround-Quellen
Dolby Digital5.1
  • erstes 6-Kanal­system mit Subwoofer
  • weite Verbreitung, da Patente ausgelaufen
  • Daten werden komprimiert, also verlust­behaftet auf Quellmedium gebannt
  • DVD
  • TV-Programm
Dolby Digital EX6.1 und 7.1
  • erweitert das klassische Dolby Digital 5.1-System um zusätzliche Back-Center bzw. Rear-Lautsprecher
  • wenn das Signal nicht entschlüsselt werden kann, bleibt es bei klassischer 5.1-Wiedergabe
  • DVD
Dolby Digital Plus (DD+)7.1
  • Verbesserung von Dolby Digital: bessere Klangqualität (24 Bittiefe / 48 oder 96 kHz). Zwei Rear-Speaker kommen hinzu
  • Blu-ray, HD-DVD
  • Streaming-Apps
  • selten im TV-Programm
Dolby ProLogic4.0
  • altes Tonformat der Analog-Ära
  • zwar sind insgesamt fünf Boxen im System, dennoch geben die zwei Rear-Speaker das gleiche Signal in Mono wieder
  • Aufbau: Rechts, Links, Center, Surround, kein separater LFE- bzw. Tieftonkanal
  • Nahezu alle alten Filme des analogen Kinos, ent­schlüsselt über ProLogic II
Dolby ProLogic II5.1
  • Weiterent­wicklung von ProLogic: Klang mit höherer Auflösung
  • Rears geben in Stereo wieder, Subwoofer gesellt sich hinzu
  • birgt Surroundsound aus Stereosignalen
  • zwei Modi: Film und Musik.
  • Film-Modus: DVD
  • Musik-Modus: CD, SACD
Dolby ProLogic IIx6.1 und 7.1
  • fügt ProLogic II weitere Kanäle hinzu und skaliert hoch: Wenn Stereo- oder 5.1-Material vorliegt, werden neue Kanäle simuliert
  • drei Modi: Music, Movie und Game
  • Film-Modus: DVD
  • Musik-Modus: CD, SACD
  • Game-Modus: Spiele­konsolen
Dolby ProLogic IIz7.1 und 9.1
  • fügt dem 5.1- bzw. 7.1-System Höhen­lautsprecher hinzu: Bei Ausreizung sind 7 Haupt-, 2 Höhen- und ein Bass­lautsprecher im System
  • neue Kanäle für Höhen­lautsprecher werden emuliert, somit gleiche Wiedergabe wie auf Front-Speakern
  • drei Modi: Music, Movie und Game.
  • Film-Modus: DVD
  • Musik-Modus: CD, SACD
  • Game-Modus: Spiele­konsolen
Dolby TrueHD5.1 und 7.1
  • HD-Surround-Wiedergabe mit 8 Kanälen und deutlich größerer Abtastrate (192 kHz) und Bittiefe (24 Bit), somit verlustfreies Audio
  • konkurriert mit DTS-HD MA, wird aber im Vergleich zu diesem seltener verwendet
  • Blu-ray, HD DVD


Mehrkanal-Tonsysteme von DTS (Digital Theater Systems):

Ton­formatSet-UpErklärungSurround-Quellen
DTS5.1
  • zunächst im Kino unter Verwendung spezieller CD-Roms mit Tonspuren
  • Konkurrent von Dolby Digital, im Vergleich zu diesem aber höhere Bandbreite
  • DVD, CD
DTS-ES6.1
  • errechnet einen zusätzlichen Surround-Back-Kanal, der auf einen rückseitigen Center-Lautsprecher übertragen wird
  • DVD und spezielle Audio-CDs: DTS-CD
DTS 96/245.1
  • DTS in besserer Audioqualität, nämlich in 96 kHz und 24 Bit
  • zu DTS abwärts­kompatibel
  • DVD, CD
DTS-HD Master Audio (MA)5.1 und 7.1
  • bis zu 8 Kanäle
  • Hochwertige Surround­wiedergabe mit hoher Abtastrate und Bittiefe (192 kHz / 24 Bit)
  • Rate wird bei mehr genutzten Kanälen kleiner.
  • unkom­primierte Version von DTS HD und Konkurrent von Dolby TrueHD
  • Blu-ray, HD DVD
DTS-HD High Resolution Audio (HR)5.1 und 7.1
  • bis zu 8 Kanäle
  • komprimierte Variante von DTS-HD
  • Blu-ray, HD DVD
DTS Virtual:X2.1, 5.1 und 7.1
  • fügt dem System „virtuelle“ Höhen­lautsprecher hinzu und simuliert 3D-Sound auf Basis von DTS-Quellen
  • DTS-Quellen werden hoch­gerechnet
DTS Neo:6bis 6.1
  • rechnet Mehrkanalton aus Stereo-Quellen hoch, liefert dabei mehr Klangdetails als Dolby ProLogic II
  • zwei Modi: Film und Musik
  • Film-Modus: DVD
  • Musik-Modus: CD, SACD
DTS Neo:Xbis 11.1
  • nutzt Stereo-, 5.1 und 7.1-Material als Basis und rechnet virtuelle Höhen­lautsprecher hinzu
  • drei Modi: Film, Musik und Game
  • Blu-ray


Surround-Königsklasse: 3D-Tonsysteme

Das aktuell beste Surround-Erlebnis bieten die sogenannten 3D-Tonformate, bei welchen das Quellmaterial schon für den Betrieb über Höhen- bzw. Deckenlautsprecher abgemischt wurde. Aber auch wenn das nicht der Fall ist, bringt jedes der Systeme einen eigenen Upmixer mit, der das Basis-Audio für den Einsatz mit Höhen­lautsprechern hochskaliert. Mit Ausnahme von Auro 3D arbeiten diese Tonformate teilweise mit Klangobjekten.
Ton­­formatSet-UpErklärungSurround-Quellen
Dolby Atmos5.1.2, 5.1.4, 7.1.2, 7.1.4
  • drei Lautsprecher-Arten
  • Decken­lautsprecher direkt an Decke angebracht
  • Height-Lautsprecher knapp unter der Decke
  • spezielle Atmos-Lautsprecher nutzen Decke als Projektionsfläche (Dolby Atmos-Enabled)
  • Atmos baut auf Dolby TrueHD-Codec auf
  • Besonderheit: Klangobjekte bewegen sich über Lautsprecher-Ebenen
  • Upmixer: Dolby Surround skaliert hoch auf Dolby Atmos
  • Blu-ray, UHD-Blu-ray
  • Streaming über spezielle Abonne­ments
DTS:X5.1.2, 5.1.4, 7.1.2, 7.1.4
  • baut auf DTS-HD Master Audio bzw. High Resolution auf
  • Klang-Objekte werden über Lautsprecher bewegt
  • Nutzt neben Decken- auch Height- und Dolby Atmos Enabled-Boxen, Mischbetrieb möglich
  • Upmixer: DTS Neural:X skaliert hoch auf DTS:X
  • Blu-ray, UHD-Blu-ray
  • Streaming ist geplant
Auro 3D9.1, 10.1, 11.1, 13.1
  • keine Klangobjekte, sondern liefert alles klassisch über Kanäle aus
  • dafür zusätzliche Ebene im 90-Grad-Winkel zum Hörer von oben: Top-Layer-Lautsprecher bzw. Voice of God
  • 3 Ebenen insgesamt: Grundebene, Höhenebene und Top-Layer
  • nur von Marantz- und Denon-Receivern unterstützt
  • Upmixer: Auro-Matic wird oft als bester Upmixer genannt
  • wenige Blu-rays, kein Streaming, Fokus auf Musik und Konzerte

von Thomas Vedder

Anschluss­mög­lich­kei­ten

Anschlüsse eines AV-ReceiversEin AV-Receiver ist die zentrale Komponente im Heimkino. Mit ihm kann man zwischen verschiedenen Audio- und Videoquellen umschalten, deshalb das Kürzel „AV“. Vor allem Einsteigern fällt es bei der Vielzahl an analogen und digitalen Schnittstellen nicht ganz leicht, den Überblick zu behalten. Wohin mit CD-, DVD- und Blu-ray-Player, Plattenspieler und Fernseher?

Audio-Quellen: Analoge und digitale Buchsen

Neben den Lautsprecherklemmen – je nach Anzahl der Kanäle sind es unterschiedlich viele – befinden sich an der Rückseite eines AV-Receivers diverse Audio-Anschlüsse. CD-Player werden über die normalen Stereo-Cinch-Buchsen oder digital mit dem Gerät verbunden, während es für Tape-Decks spezielle Ein- und Ausgänge zum Abspielen und Aufnehmen gibt. Wer einen Plattenspieler nutzt, der sollte auf einen Phono-Eingang achten. Hat der AV-Receiver keinen solchen Eingang, dann braucht man einen separaten Phono-Vorverstärker. Um den Ton vom DVD-Player zuzuspielen, verbindet man den Player entweder per Stereo-Cinch oder besser: über einen digitalen Audio-Eingang (optisch oder koaxial) mit dem Receiver. Erst dann kommt man in den Genuss von Dolby Digital oder DTS, profitiert also von den Mehrkanal-Tonformaten einer DVD. Voraussetzung ist, dass der AV-Receiver passende Decoder an Bord hat, sprich: die Tonformate verarbeiten kann. Bietet der Receiver keine passenden Decoder, dann lassen sich die Mehrkanal-Signale mit einem entsprechend ausgestatteten Player über sechs analoge Cinch-Kabel (5.1) in decodierter Form ausgeben und vom AV-Receiver an die Lautsprecher weiterleiten.

Heute Standard: Bild und Ton über HDMI-Anschluss

Noch einfacher wird es, wenn der DVD-Player oder der TV-Empfänger einen HDMI-Ausgang und der Receiver passende Eingänge hat. Vorteil der HDMI-Verbindung: Mit einem einzigen Kabel überträgt man neben den Audiosignalen auch die Videosignale. Alternativ nutzt man den YUV-Komponenten-, den S-Video- oder den Composite-Video-Anschluss und schickt das Tonsignal getrennt zum Receiver. Wer Blu-ray-Filme mit HDCP-Kopierschutz in optimaler Qualität erst zum AV-Receiver und anschließend zum Flachbildfernseher transportieren will, der kommt an einem Modell mit HDMI-Buchse nicht vorbei. Stehen HDMI-Eingänge bereit, profitiert man auch von den HD-Tonformaten einer Blu-ray, also Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD und DTS-HD. Das Tonsignal vom BD-Spieler wird per HDMI entweder als Bitstream (an einen Receiver mit Decodern) beziehungsweise als PCM (an einen Receiver ohne Decoder) weitergeleitet. Bietet der HDMI-Ausgang des Receivers einen integrierten Audio-Rückkanal (ARC), kann man den Ton eines Fernsehers mit ARC-Unterstützung ohne separates Kabel abgreifen.

AV-Receiver mit Mehrwert: USB, Ethernet und WLAN

Mehrkanal-Vorverstärkerausgänge, Inrarot- und Remote-Anschlüsse oder eine RS32-Buchse findet man vor allem bei den teuren Geräten. Unabhängig davon sind fast alle aktuellen AV-Receiver mit zusätzlichen Schnittstellen wie USB, Kartenleser und Ethernet-Port ausgerüstet. Über diese Anschlüsse lassen sich Audio- und zum Teil Video-Dateien abspielen. Dabei werden die kompatiblen Dateien entweder von einem externen Speicher eingelesen oder - im Fall der Ethernet-Buchse - vom Computer, einem Tablet, einem Smartphone oder einem NAS-System im Heimnetz gestreamt. Beim Audio-Streaming unterscheidet man die Standards DLNA, AirPlay und HTC Connect. Wer kein LAN-Kabel zum Router legen will oder kann, greift zu einem Modell mit eingebautem beziehungsweise optionalem WLAN. Praktisch: Die meisten netzwerkfähigen Receiver können mit einem Smartphone gesteuert werden.

von Jens Claaßen

Fachredakteur im Ressort Audio, Video und Foto - bei Testberichte.de seit 2008.

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  1. Surround-Kanäle richtig dekodiert und im System verteilt
  2. Einmessautomatik hilft beim Positionieren der Boxen
  3. Welche Tonsysteme gibt es?
  4. Mehrkanal-Tonsysteme von Dolby
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