Für Surround-Sound im Heimkino braucht es einen AV-Receiver. Wichtig dabei: Sie müssen darauf achten, welche Tonformate genau unterstützt werden.
In dieser von unserer unabhängigen Redaktion erstellen Liste finden Sie die derzeit besten AV-Receiver. Durchschnittlich werden die Produkte mit Note 1,7 bewertet. Aktuelles Spitzenprodukt ist Denon AVC-X3800H.

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Netzwerk

  • LAN (362)
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Eingänge

  • Digital (optisch) (450)
  • HDMI (441)
  • USB (419)
  • Digital (koaxial) (405)
  • Composite Video (343)
  • Smartphonesteuerung (309)

Ausgänge

  • HDMI (437)
  • Audio-Rückkanal (ARC) (399)
  • Subwoofer-Vorverstärker (398)
  • Kopfhörer (395)
  • Lautsprecher (Schraubklemmen) (269)
  • Composite Video (268)

Soundsystem

  • Dolby Atmos (220)
  • Dolby TrueHD (452)
  • DTS-HD MA (345)
  • Dolby Digital Plus (272)
  • DTS-HD (245)
  • Dolby Digital (220)
  • DTS (201)

Video

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  • HDR10+ (70)
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  • 1
    HiFi-Receiver im Test: AVC-X3800H von Denon, Testberichte.de-Note: 1.2 Sehr gut

    Sehr gut

    1,2

    Denon AVC-X3800H

    • Audio: 9.4-​Kanäle
    • Blue­tooth: Ja
    • Leis­tung/Kanal: 105 Watt an 8 Ohm
    Star­ker Klang für jeden Raum
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  • 2
    HiFi-Receiver im Test: AVC-X4800H von Denon, Testberichte.de-Note: 1.2 Sehr gut

    Sehr gut

    1,2

    Denon AVC-X4800H

    • Audio: 9.4-​Kanäle
    • Blue­tooth: Ja
    • WLAN: Ja
    Heim­kino ohne Abstri­che
  • 3
    HiFi-Receiver im Test: AVR-X2800H von Denon, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    Sehr gut

    1,4

    Denon AVR-X2800H

    • Audio: 7.2-​Kanäle
    • Blue­tooth: Ja
    • WLAN: Ja
    Nicht die Spit­zen­klasse, aber alles dran
  • 4
    HiFi-Receiver im Test: AVR-X1800H von Denon, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    Sehr gut

    1,4

    Denon AVR-X1800H

    • Audio: 7.2-​Kanäle
    • Blue­tooth: Ja
    • WLAN: Ja
    Heim­ki­no­zen­trale mit vie­len Extras
  • 5
    HiFi-Receiver im Test: AVR-X1700H von Denon, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    Sehr gut

    1,4

    Denon AVR-X1700H

    • Audio: 7.2-​Kanäle
    • Blue­tooth: Ja
    • WLAN: Ja
    Spielt über sei­ner Preis­klasse
  • 6
    HiFi-Receiver im Test: AVR-X1800H DAB von Denon, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    Sehr gut

    1,5

    Denon AVR-X1800H DAB

    • Audio: 7.2-​Kanäle
    • Blue­tooth: Ja
    • WLAN: Ja
    Kom­pro­miss­lo­ser Ein­stieg für Raum­klang
  • 7
    HiFi-Receiver im Test: Stereo 70s von Marantz, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    Sehr gut

    1,5

    Marantz Stereo 70s

    • Audio: 2.0-​Kanäle
    • Blue­tooth: Ja
    • WLAN: Ja
    Schickes Design, kraft­vol­ler Klang
  • 8
    HiFi-Receiver im Test: MA510 von JBL, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    Sehr gut

    1,5

    JBL MA510

    • Audio: 5.2-​Kanäle
    • Blue­tooth: Ja
    • WLAN: Ja
    Ver­kom­pli­ziert die Dinge nicht
  • 9
    HiFi-Receiver im Test: AVC-X4700H von Denon, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    Sehr gut

    1,5

    Denon AVC-X4700H

    • Audio: 9.2-​Kanäle
    • Blue­tooth: Ja
    • WLAN: Ja
    Ideal für große Heim­kino-​Anlage
  • 10
    HiFi-Receiver im Test: Cinema 70s von Marantz, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    Gut

    1,6

    Marantz Cinema 70s

    • Audio: 7.2-​Kanäle
    • Blue­tooth: Ja
    • WLAN: Ja
    Fla­ches Mul­ti­ta­lent
  • 11
    HiFi-Receiver im Test: TA-AN1000 von Sony, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    Gut

    1,6

    Sony TA-AN1000

    • Audio: 7.2-​Kanäle
    • Blue­tooth: Ja
    • WLAN: Ja
    Spielt über sei­ner Preis­klasse
  • 12
    HiFi-Receiver im Test: RX-A2A von Yamaha, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    Gut

    1,6

    Yamaha RX-A2A

    • Audio: 7.2-​Kanäle
    • Blue­tooth: Ja
    • WLAN: Ja
    Sehr fle­xi­bel ein­setz­bar
  • 13
    HiFi-Receiver im Test: TX-RZ50 von Onkyo, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    Gut

    1,6

    Onkyo TX-RZ50

    • Audio: 9.2-​Kanäle
    • Blue­tooth: Ja
    • WLAN: Ja
    AV-​Bolide mit viel Kraft, gutem Klang – und klei­ne­ren Schwä­chen
  • 14
    HiFi-Receiver im Test: RX-V6A von Yamaha, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    Gut

    1,7

    Yamaha RX-V6A

    • Audio: 7.2-​Kanäle
    • Blue­tooth: Ja
    • WLAN: Ja
    Kom­pak­ter Recei­ver für maxi­male Auf­lö­sung
  • 15
    HiFi-Receiver im Test: TX-SR3100DAB von Onkyo, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    Gut

    1,7

    Onkyo TX-SR3100DAB

    • Audio: 5.2-​Kanäle
    • Blue­tooth: Ja
    • WLAN: Nein
    Dolby-​Atmos-​Recei­ver für ein­fa­che Ansprü­che
  • 16
    HiFi-Receiver im Test: AVR-X580BT von Denon, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    Gut

    1,7

    Denon AVR-X580BT

    • Audio: 5.2-​Kanäle
    • Blue­tooth: Ja
    • WLAN: Nein
    Fei­ner, preis­ge­brems­ter 8K-​AV-​Recei­ver
  • 17
    HiFi-Receiver im Test: TX-NR6050 von Onkyo, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    Gut

    1,8

    Onkyo TX-NR6050

    • Audio: 7.2-​Kanäle
    • Blue­tooth: Ja
    • WLAN: Ja
    Erle­ben Sie beein­dru­cken­den Klang und Bild­qua­li­tät mit dem Onkyo TX-​NR6050 AV-​Recei­ver.
  • 18
    HiFi-Receiver im Test: TX-NR7100 von Onkyo, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    Gut

    1,8

    Onkyo TX-NR7100

    • Audio: 9.2-​Kanäle
    • Blue­tooth: Ja
    • WLAN: Ja
    Unend­li­che Mög­lich­kei­tem im Groß­for­mat
  • 19
    HiFi-Receiver im Test: RX-V4A von Yamaha, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut

    Gut

    2,0

    Yamaha RX-V4A

    • Audio: 5.2-​Kanäle
    • Blue­tooth: Ja
    • WLAN: Ja
    Kom­pakt und leis­tungs­stark
  • 20
    HiFi-Receiver im Test: NR1200 von Marantz, Testberichte.de-Note: 2.1 Gut

    Gut

    2,1

    Marantz NR1200

    • Typ: Ste­reo-​Recei­ver, AV-​Recei­ver
    • Audio: 2.1-​Kanäle
    • Blue­tooth: Ja
    Für den Audio-​ und Video­be­reich geeig­net, sau­be­rer Klang
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    Ratgeber: Surround-Receiver

    Anschluss­mög­lich­kei­ten

    Stärken

    Schwächen

    Ein AV-Receiver ist die zentrale Komponente im Heimkino. Mit ihm kann man zwischen verschiedenen Audio- und Videoquellen umschalten, deshalb das Kürzel „AV". Vor allem Einsteigern fällt es bei der Vielzahl an analogen und digitalen Schnittstellen nicht ganz leicht, den Überblick zu behalten. Wohin mit CD-, DVD- und Blu-ray-Player, Plattenspieler und Fernseher?

    Denon AVC-X4800H Der Denon AVC-X4800H ist ein 9.4-Kanal-AV-Receiver der Spitzenklasse mit HDMI 2.1, eARC, Dolby Atmos, DTS:X, Auro 3D und IMAX Enhanced – ideal für anspruchsvolle Heimkinos, die keinen Kompromiss beim Klang eingehen wollen. (Bildquelle: amazon.de)

    Audio-Quellen: Analoge und digitale Buchsen

    Neben den Lautsprecherklemmen – je nach Anzahl der Kanäle sind es unterschiedlich viele – befinden sich an der Rückseite eines AV-Receivers diverse Audio-Anschlüsse. CD-Player werden über die normalen Stereo-Cinch-Buchsen oder digital mit dem Gerät verbunden. Wer einen Plattenspieler nutzt, sollte auf einen Phono-Eingang achten. Hat der AV-Receiver keinen solchen Eingang, braucht man einen separaten Phono-Vorverstärker. Um den Ton vom DVD-Player zuzuspielen, verbindet man den Player entweder per Stereo-Cinch oder besser über einen digitalen Audio-Eingang (optisch oder koaxial) mit dem Receiver. Erst dann kommt man in den Genuss von Dolby Digital oder DTS und profitiert von den Mehrkanal-Tonformaten einer DVD. Voraussetzung ist, dass der AV-Receiver passende Decoder an Bord hat. Bietet der Receiver keine passenden Decoder, lassen sich die Mehrkanal-Signale mit einem entsprechend ausgestatteten Player über sechs analoge Cinch-Kabel (5.1) in decodierter Form ausgeben und vom AV-Receiver an die Lautsprecher weiterleiten.

    Heute Standard: Bild und Ton über HDMI – mit eARC für verlustfreien Sound

    Noch einfacher wird es, wenn der Blu-ray-Player oder der TV-Empfänger einen HDMI-Ausgang und der Receiver passende Eingänge hat. Vorteil der HDMI-Verbindung: Mit einem einzigen Kabel überträgt man neben den Audiosignalen auch die Videosignale. Wer Blu-ray-Filme mit HDCP-Kopierschutz in optimaler Qualität erst zum AV-Receiver und anschließend zum Flachbildfernseher transportieren möchte, kommt an einem Modell mit HDMI-Buchse nicht vorbei. Aktuelle Geräte setzen auf HDMI 2.1, das neben 4K mit 120 Hz und 8K-Auflösung auch die wichtige eARC-Funktion mitbringt.
    Stehen HDMI-Eingänge bereit, profitiert man auch von den HD-Tonformaten einer Blu-ray: Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD und DTS-HD. Das Tonsignal vom Blu-ray-Player wird per HDMI entweder als Bitstream (an einen Receiver mit Decodern) oder als PCM (an einen Receiver ohne Decoder) weitergeleitet.

    Besonders wichtig für moderne Heimkino-Setups ist der HDMI eARC-Anschluss (Enhanced Audio Return Channel). eARC ist der Nachfolger von ARC und wurde mit HDMI 2.1 eingeführt. Während das ältere ARC lediglich komprimiertes Audio wie Dolby Digital zurück zum Receiver senden konnte, ermöglicht eARC die Übertragung von unkomprimiertem, verlustfreiem Audio – also Dolby TrueHD mit Dolby Atmos sowie DTS-HD Master Audio – über ein einziges HDMI-Kabel vom Fernseher zum AV-Receiver. Das ist besonders dann relevant, wenn Streaming-Inhalte mit Dolby Atmos über eine TV-App abgespielt werden und der Ton an den Receiver weitergegeben werden soll. Stehen nur ältere Geräte ohne eARC bereit, ist man auf komprimiertes Dolby Atmos via Dolby Digital Plus beschränkt – was für Streaming-Inhalte in der Praxis jedoch meist ausreicht.

    Onkyo TX-RZ50 Onkyo TX-RZ50: Die Rückseite des 9.2-Kanal-Receivers bietet sieben HDMI-Eingänge (alle HDMI 2.1 mit eARC am Hauptausgang), Phono-Eingang, analoge Cinch-Buchsen sowie digitale Audioeingänge koaxial und optisch – dazu Schrauben- und Bananenklemmen für bis zu neun Lautsprecherkanäle. (Bildquelle: amazon.de)

    AV-Receiver mit Mehrwert: Netzwerk, Streaming und Sprachsteuerung

    Mehrkanal-Vorverstärkerausgänge, Infrarot- und Remote-Anschlüsse oder eine RS-232-Buchse findet man vor allem bei den teureren Geräten. Unabhängig davon sind nahezu alle aktuellen AV-Receiver mit Ethernet-Port, WLAN und Bluetooth ausgerüstet. Über diese Anschlüsse lassen sich Audio- und zum Teil Videodateien abspielen – entweder von einem externen USB-Speicher, einem NAS-System oder direkt aus dem Internet.
    Beim Netzwerk-Audio-Streaming haben sich inzwischen folgende Protokolle als Standard etabliert:
    • AirPlay 2 – Apples Streaming-Protokoll für iPhone, iPad und Mac; unterstützt Multiroom-Wiedergabe und CD-Qualität
    • Google Cast (Chromecast built-in) – plattformübergreifendes Streaming von Android-Geräten und einer Vielzahl von Apps
    • Spotify Connect – direktes Streaming aus der Spotify-App, unabhängig vom Abspielgerät
    • TIDAL Connect – verlustfreies Streaming aus TIDAL direkt auf den Receiver
    • DLNA / UPnP – bewährter Standard zur Wiedergabe eigener Musikbibliotheken aus dem Heimnetz (NAS, PC, Mac)
    • Roon Ready – bei höherwertigen Geräten verfügbar; Roon ist eine leistungsstarke Musikverwaltungs- und Streaming-Software für audiophile Ansprüche
    Das ältere Protokoll HTC Connect ist heute nicht mehr relevant und wurde von den Herstellern weitgehend aufgegeben.

    Viele netzwerkfähige Receiver lassen sich per Smartphone-App des jeweiligen Herstellers (z. B. Denons HEOS, Yamahas MusicCast oder Marantz' HEOS) bequem steuern. Darüber hinaus unterstützen aktuelle Modelle häufig Sprachassistenten wie Amazon Alexa, Google Assistant und Apple Siri, sodass sich Lautstärke, Eingangsauswahl und Wiedergabe auch per Sprachbefehl regeln lassen.

    Zen­trale Ein­heit des Sur­round­sys­tems und Meis­ter des Ent­schlüs­selns

    Das Wichtigste auf einen Blick:

    • Aufbau des Surround-Systems von Kanälen und Tonsystem abhängig
    • derzeit bester Klang über 3D-Tonformate: Dolby Atmos, DTS:X und Auro 3D
    • AV-Receiver bringt passende Methoden zum Dekodieren der Tonformate mit
    • Surround-Systeme müssen eingemessen werden
    • zwei wichtige Konkurrenten: DTS und Dolby

    Surround-Sound muss nicht auf das Kinoerlebnis beschränkt bleiben, sondern kann mit dem passenden Lautsprechersystem bequem ins eigene Wohnzimmer einziehen. Wer plant, ein Heimkino einzurichten, benötigt eine zentrale Steuerungseinheit: den AV-Receiver. Hier erfahren Sie, welche Tonformate er unterstützt, auf welchen Medien sie zu finden sind und wie viele Lautsprecherkanäle Ihr Receiver abdecken sollte.

    Surround-Kanäle korrekt dekodieren und verteilen

    Marantz SR8012 Ein Blick auf die Rückseite des Marantz SR8012 zeigt, wie viele Lautsprecher ein AV-Receiver ansteuern kann. Dieses Modell unterstützt sogar Konfigurationen für Auro 3D. (Bildquelle: amazon.de)

    Wer sich mit Surround beschäftigt, wird häufig auf Bezeichnungen wie 5.1 oder 7.1 stoßen. Diese Zahlen geben die Anzahl der Audiokanäle an, die auf die unterschiedlichen Lautsprecher eines Surroundsystems verteilt werden. Die Zahl hinter dem Punkt steht für den Subwoofer (LFE bzw. Tiefton), während die Zahl davor die Anzahl der Front-, Center- und Rear-Lautsprecher beschreibt. Bei Systemen mit Höhenlautsprechern folgt nach dem Subwooferkanal die Zahl der Höhenlautsprecher, etwa bei einem 5.1.4-System mit vier Höhenlautsprechern. Dabei existieren zahlreiche Konfigurations- und Aufbaumöglichkeiten. Der AV-Receiver ist nicht nur dafür verantwortlich, die verfügbaren Tonkanäle des Quellmediums an die passenden Lautsprecher zu verteilen, sondern auch, zusätzliche Kanäle hinzuzufügen oder zu dekodieren – vorausgesetzt, er unterstützt die entsprechenden Mehrkanal-Tonsysteme.

    Einmessautomatik erleichtert die Boxenpositionierung

    Die Räume, in denen ein Surroundsystem installiert wird, variieren stark in Größe und Form. Damit die Lautsprecher optimal eingestellt werden können, ist es wichtig, sie korrekt aufzustellen und anschließend präzise einzumessen. Zur Vereinfachung dieses oftmals komplizierten Vorgangs sind in AV-Receivern Einmessautomatik-Systeme integriert, wie etwa YPAO (Yamaha), MCACC (Pioneer) oder Audyssey (Marantz, Denon). Dabei kommen Einmessmikrofone zum Einsatz, die jedoch bei günstigeren Geräten nicht immer zum Lieferumfang gehören.

    Welche Tonsysteme sind relevant?

    Vorab gilt: Die Lautsprecherkonfiguration in Ihrem Heimkino entscheidet zumindest teilweise, welche Tonsysteme Ihr Receiver unterstützen sollte. Formate wie DTS:X oder Dolby Atmos unterscheiden sich technisch von Auro 3D. Diese Soundformate finden sich auf verschiedenen Medien, beispielsweise Blu-rays, UHD-Blu-rays oder in Streaming-Apps. Die jeweiligen Logos informieren auf Verpackung oder in den Menüs über das unterstützte Tonformat. Die Audiodaten sind auf den Quellen allerdings verschlüsselt und müssen vom AV-Receiver mithilfe seiner eingebauten Decoder entschlüsselt werden. Hersteller geben die unterstützten Tonsysteme zuverlässig auf der Produktverpackung ihres AV-Receivers an.

    Dolby-Mehrkanal-Tonsysteme:

    Ton­formatSet-UpErklärungSurround-Quellen
    Dolby Digital5.1
    • erstes 6-Kanal-System mit Subwoofer
    • weit verbreitet, da Patente ausgelaufen sind
    • Daten sind komprimiert und somit verlustbehaftet auf dem Medium
    • DVD
    • Fernsehprogramme
    Dolby Digital EX6.1 und 7.1
    • erweitert das klassische Dolby Digital 5.1 um zusätzliche Back-Center- oder Rear-Lautsprecher
    • bei fehlender Dekodierung erfolgt klassische 5.1-Wiedergabe
    • DVD
    Dolby Digital Plus (DD+)7.1
    • Verbesserung gegenüber Dolby Digital: bessere Klangqualität (24 Bit / 48 oder 96 kHz) und zwei zusätzliche Rear-Speaker
    • Standard für Dolby Atmos im Streaming-Bereich
    • Blu-ray, HD-DVD
    • Streaming-Dienste (Netflix, Amazon, Disney+ etc.)
    • selten im TV-Programm
    Dolby ProLogic4.0
    • altes analoges Tonformat
    • obwohl fünf Lautsprecher vorhanden sind, geben zwei Rear-Speaker das gleiche Monosignal wieder
    • besteht aus Rechts, Links, Center und Surround, kein separater Tieftonkanal
    • Nahezu alle alten analogen Kinofilme, dekodiert über ProLogic II
    Dolby ProLogic II5.1
    • Weiterentwicklung von ProLogic mit höherer Klangauflösung
    • Rears wiedergeben Stereo, Subwoofer kommt hinzu
    • wandelt Stereoquellen in Surroundsound um
    • bietet zwei Modi: Film und Musik
    • Film-Modus: DVD
    • Musik-Modus: CD, SACD
    Dolby ProLogic IIx6.1 und 7.1
    • erweitert ProLogic II um weitere Kanäle und hochskaliert vorhandenes Stereo- oder 5.1-Material
    • drei Modi verfügbar: Music, Movie und Game
    • Film-Modus: DVD
    • Musik-Modus: CD, SACD
    • Game-Modus: Spielkonsolen
    Dolby ProLogic IIz7.1 und 9.1
    • fügt Höhenlautsprecher hinzu: bis zu 7 Haupt-, 2 Höhen- und ein Tieftonlautsprecher
    • neue Höhenkanäle werden emuliert, erzeugen gleichen Klang wie Front-Speaker
    • drei Modi: Music, Movie und Game
    • Film-Modus: DVD
    • Musik-Modus: CD, SACD
    • Game-Modus: Spielkonsolen
    Dolby TrueHD5.1 und 7.1
    • HD-Surround mit bis zu 8 Kanälen, hoher Abtastrate (192 kHz) und 24 Bit, verlustfreie Audioqualität
    • Basis-Codec für Dolby Atmos auf Discs
    • konkurriert mit DTS-HD MA und ist im Streaming weiter verbreitet
    • Blu-ray, UHD-Blu-ray


    DTS-Mehrkanal-Tonsysteme:

    Ton­formatSet-UpErklärungSurround-Quellen
    DTS5.1
    • ursprünglich für Kino mit speziellen CD-ROMs mit Tonspuren entwickelt
    • Konkurrent zu Dolby Digital, bietet höhere Datenrate
    • DVD, CD
    DTS-ES6.1
    • berechnet einen zusätzlichen Surround-Back-Kanal, um einen rückseitigen Center-Lautsprecher zu versorgen
    • DVD und spezielle Audio-CDs (DTS-CD)
    DTS 96/245.1
    • DTS mit verbesserter Audioqualität: 96 kHz und 24 Bit
    • abwärtskompatibel zu DTS
    • DVD, CD
    DTS-HD Master Audio (MA)5.1 und 7.1
    • bis zu 8 Kanäle
    • hochwertige Surroundwiedergabe mit hoher Abtastrate und Bittiefe (192 kHz / 24 Bit)
    • Datenrate sinkt bei mehr genutzten Kanälen
    • unkomprimierte Variante von DTS HD, direkter Konkurrent von Dolby TrueHD
    • Blu-ray, UHD-Blu-ray
    DTS-HD High Resolution Audio (HR)5.1 und 7.1
    • komprimierte Version von DTS-HD
    • bis zu 8 Kanäle
    • Blu-ray, UHD-Blu-ray
    DTS Virtual:X2.1, 5.1 und 7.1
    • erzeugt „virtuelle" Höhenlautsprecher und simuliert 3D-Sound aus DTS-Quellen
    • X-Signale werden hochgerechnet
    DTS Neo:6bis 6.1
    • hochrechnen von Mehrkanalton aus Stereosignalen mit mehr Details als Dolby ProLogic II
    • zwei Modi verfügbar: Film und Musik
    • Film-Modus: DVD
    • Musik-Modus: CD, SACD
    DTS Neo:Xbis 11.1
    • basierend auf Stereo-, 5.1- oder 7.1-Material werden Höhenlautsprecher hinzugefügt
    • drei Modi: Film, Musik und Game
    • Blu-ray, UHD-Blu-ray


    Die Königsklasse des Surrounds: 3D-Tonsysteme

    Das momentan fortschrittlichste Surround-Erlebnis bieten 3D-Tonformate, die bereits ab Werk für Wiedergabe über Höhen- und Deckenlautsprecher abgemischt wurden. Selbst wenn das Quellenmaterial darauf nicht ausgelegt ist, beinhalten diese Systeme Upmixer, die das Audio für den Einsatz von Höhenlautsprechern aufbereiten. Ausnahmen bilden Auro 3D und Eclipsa Audio, die mit klassischer Kanalzuweisung arbeiten und keine Objektklänge nutzen.
    Ton­­formatSet-UpErklärungSurround-Quellen
    Dolby Atmos5.1.2, 5.1.4, 7.1.2, 7.1.4
    • drei Arten von Lautsprechern: Deckenlautsprecher (direkt an der Decke), Height-Lautsprecher (nahe der Decke) und Dolby Atmos-Enabled-Lautsprecher, die den Deckenreflex nutzen
    • Atmos basiert auf dem Dolby TrueHD-Codec (Disc) bzw. Dolby Digital Plus (Streaming)
    • Klangobjekte bewegen sich dynamisch über alle Lautsprecherebenen
    • Upmixer: Dolby Surround skaliert beliebige Quellen auf Dolby Atmos
    • mit Abstand am weitesten verbreitetes 3D-Audioformat im Streaming
    • Blu-ray, UHD-Blu-ray
    • Streaming: Netflix, Amazon Prime, Apple TV+, Disney+, Max u. v. m. (abhängig vom Abo)
    • Dolby Atmos Music: Apple Music, Tidal, Amazon Music
    DTS:X5.1.2, 5.1.4, 7.1.2, 7.1.4
    • aufbauend auf DTS-HD Master Audio und High Resolution
    • Klangobjekte werden frei zwischen Lautsprechern bewegt
    • unterstützt Decken-, Height- und Dolby Atmos Enabled-Boxen in Mischbetrieb
    • Upmixer: DTS Neural:X skaliert Quellen auf DTS:X
    • Hinweis: DTS:X verliert seit Ende 2024 im Streaming- und Disc-Bereich deutlich an Bedeutung gegenüber Dolby Atmos. Neue UHD-Blu-rays mit DTS:X sind selten, Streaming-Angebote beschränken sich unter anderem auf Disney+ via IMAX Enhanced (DTS:X Profile 2, verlustbehaftet) mit limitierter Gerätekompatibilität. Viele Hersteller, darunter LG ab 2025, haben DTS-Support in ihren Fernsehern eingestellt.
    • Blu-ray, UHD-Blu-ray (ältere Titel)
    • Streaming: Disney+ via IMAX Enhanced auf kompatiblen Geräten, Sony Pictures Core
    Auro 3D9.1, 10.1, 11.1, 13.1
    • klassisches Kanal-basiertes System ohne Klangobjekte
    • zusätzliche obere Ebene in einem 90-Grad-Winkel zum Hörer mit Top-Layer-Lautsprechern („Voice of God“)
    • drei Ebenen: Basis-, Höhen- und Top-Layer
    • wird vor allem von Marantz- und Denon-Receivern unterstützt
    • Upmixer: Auro-Matic gilt als hervorragender Upmixer für Musik
    • eingeschränkte Blu-ray-Auswahl, kein Streaming; Fokus auf Musik und Konzertmitschnitte
    Eclipsa AudioSkalierbar: Mono bis 28 Eingangskanäle
    • neues, offenes 3D-Audioformat, gemeinsam von Google und Samsung im Open-Source-Standard IAMF (Immersive Audio Model and Formats) entwickelt
    • vorgestellt auf der CES 2025 und unterstützt von der Alliance for Open Media (AOM)
    • lizenz- und gebührenfreie Alternative zu Dolby Atmos
    • kanalbasierte Wiedergabe (kein reines Objekt-Audio), unterstützt Ambisonics erster und dritter Ordnung sowie binaurales Hören via Kopfhörer
    • passt sich automatisch an die vorhandene Lautsprecher- und TV-Konfiguration an
    • ab 2025 in allen Samsung-TVs und Soundbars integriert; LG-TVs folgen ab Modelljahr 2026 oder per Firmware-Update für bestimmte 2025er-Geräte
    • ab Android 16 ebenfalls auf Google-TV-Devices anderer Hersteller (Sony, Hisense, TCL, Philips)
    • derzeit noch limitierte Inhalte, hauptsächlich auf YouTube verfügbar
    • YouTube (kompatible Geräte)
    • weitere Streaming-Dienste in Vorbereitung

    von Thomas Vedder

    „Sie verstärken große Boxensysteme, empfangen Radiosignale oder streamen aus dem Internet. HiFi-Receiver sind wahre Multitalente.“

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    Erschienen: November 2018

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