Stärken
Schwächen
Auch die 24-Zöller punkten mit Smart-TV: Der Telefunken XH24AN550MV setzt auf Android TV mit Google Play Store – samt integriertem Google Assistant in der Fernbedienung. (Bildquelle: amazon.de)
Bild und Klang: Telefunken-Fernseher im Test
Telefunken-Fernseher sind in Testberichten eher selten zu finden. Das liegt daran, dass das Sortiment des ehemals traditionellen Herstellers – welcher heute als Marke mit verschiedenen Lizenznehmern agiert – hauptsächlich kleinere Modelle mit Full-HD-Auflösung umfasst, die Inhalte in 1920 x 1080 Bildpunkten detailgetreu darstellen. Ultra-HD-Modelle mit der vierfachen Full-HD-Auflösung und teilweise mit HDR-Unterstützung sind ebenfalls im Angebot – seit einigen Jahren sind zudem QLED-Fernseher erhältlich, die mit verbesserten Farben und höherem Kontrast überzeugen. In Relation zum Preis ist die Bildqualität als ordentlich einzustufen.Was die Tonqualität der eingebauten Lautsprecher angeht, schneiden viele Geräte eher durchschnittlich ab: Häufig wirken die Klangbilder dünn und wenig vollmundig, besonders im Bassbereich. Wer einen kräftigeren Sound bevorzugt, kann mit einer externen Lösung wie einer Soundbar nachhelfen. Einige der neueren Modelle unterstützen Dolby Atmos, was bei entsprechendem Content für eine verbesserte Klangwirkung sorgt – an der Grundqualität der eingebauten Lautsprecher ändert das allerdings nichts.
Telefunken-TVs im Ausstattungscheck: Einfachheit steht im Vordergrund
In puncto Anschlüsse zeigen sich Telefunken-Geräte, vor allem die kleineren, eher zurückhaltend. Üblich sind HDMI-Ports für Blu-ray-Player, Spielkonsolen, Notebooks und ähnliche Geräte sowie ein USB-Anschluss für Speichersticks oder externe Festplatten. Praktisch ist ein HDMI-Eingang mit eARC (Enhanced Audio Return Channel), der bei einigen neueren Modellen verfügbar ist und eine verlustfreie Übertragung von Audiosignalen an Soundbars oder AV-Receiver ermöglicht.
Der Telefunken XU43VP750M bietet solide Bildqualität zum günstigen Preis – Dolby Atmos ist ebenfalls an Bord. (Bildquelle: amazon.de)
Im Bereich Smart-TV hat sich gegenüber früheren Jahren viel getan. Während ältere Telefunken-Modelle häufig auf einfache Linux-basierte Systeme mit begrenzten Apps setzten, kommen aktuelle Geräte je nach Modell mit Android TV, VIDAA (von Hisense) oder TiVo OS daher. Dadurch sind gängige Streaming-Dienste wie Netflix, YouTube und Amazon Prime Video meist ab Werk verfügbar. VIDAA bietet eine vernünftige Auswahl, verzichtet jedoch auf den Google Play Store; Android TV hingegen gewährt Zugriff auf das komplette Google-Ökosystem sowie Sprachsteuerung via Google Assistant. Zudem darf HbbTV nicht fehlen, sodass Sie direkt auf die Mediatheken zahlreicher Fernsehsender zugreifen können.
Die Tuner-Ausstattung ist umfassend. Das heißt: Mit intern verbauten Empfangsmodulen für DVB-T2-HD, DVB-C sowie DVB-S2 benötigen Sie keinen externen Receiver, um per Antenne, Kabel oder Satellit fernzusehen. Abstriche gibt es jedoch bei Aufnahmefunktionen und zeitversetztem Fernsehen (Timeshift), die Telefunken-TVs in der Regel trotz USB-Anschluss nicht anbieten.





















