Tablets

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Ratgeber zu Tablets

Mehr aufs RAM achten als auf die CPU!

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. hochgradig mobil einsetzbar
  2. mit LTE-Modul auch unterwegs im Internet
  3. hohe Displayauflösung garantiert scharfes Bild
  4. RAM wichtiger als der Chipsatz selbst
  5. anders als Smartphones selten wasserdicht

Tablets haben harte Konkurrenz bekommen – und werden dadurch besser

Tablets der großen Hersteller Verschiedene Tablets der großen Hersteller (Quelle:amazon.de)

Als Apples iPad den Markt revolutionierte, explodierten die Verkaufszahlen und jeder musste unbedingt ein Tablet haben. Das hat sich in den vergangenen Jahren aber wieder spürbar beruhigt, nachdem Convertible-Notebooks immer leichter wurden und dank echtem Windows-Betriebssystem in Konkurrenz traten. Mittlerweile sind die Verkaufszahlen wieder rückläufig, vor allem die Billiganbieter sind unter Druck geraten.

Den Testberichten zufolge konzentriert sich der Markt zunehmend auf die obere Mittelklasse und Topgeräte, wobei erstaunlich viele Geräte sehr gute Noten abstauben. Das spricht dafür, dass die Geräte mehr oder weniger ausgereift sind. In den Tests findet sich denn auch immer wieder der Hinweis, dass kaum noch neue technologische Impulse gesetzt werden. Trotzdem gibt es natürlich Ausreißer – und die finden sich meist in den Bereichen Display-Qualität und Speicherausstattung.

Das Display im Test: Die großen Zwei – doch der Rest hat aufgeschlossen

Am Markt gibt es genau zwei Platzhirsche - Apple und Samsung. Beide stellen auch die Geräte her, denen man die besten Displays nachsagt. Tatsächlich ist es bei den beiden Herstellern aber das Gesamtpaket, das sehr gut aussieht. Betrachtet man nur die Qualität des Displays, können auch andere überzeugen. So sind zuletzt auch Huawei und Amazon mit tollen Displays im Test positiv aufgefallen: Beide nutzen Panels mit guter Blickwinkelstabilität, sehr scharfer Auflösung und guter Farbdarstellung. Wichtig ist bei einem Tablet aber vor allem die Helligkeit - schließlich soll man es auch im Sonnenlicht unterwegs ablesen können. Hier sind einige Mitbewerber sogar schon besser als die großen Zwei.

Die Tablets mit den besten Displays:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Samsung Galaxy Tab S 8.4 Sehr gut (1,5)
2 Huawei MediaPad M3 Gut (1,8)
3 Huawei MediaPad M5 8.4 Gut (2,1)

Speicher: Häufigster Kritikpunkt im Test

Erstaunlich ist, dass selbst Topgeräte immer wieder mit diesem Nachteil zu leben haben: Speicher wird nur äußerst geizig verbaut. Das iPad ist von dieser Kritik zwar oft ausgenommen, bei den restlichen Geräten findet sich dieser Punkt aber immer öfter. Da werden Topgeräte mit Speichergrößen von 16 oder 32 GB an den Markt geschickt - eigentlich unfassbar. Entsprechend harsch fällt die Kritik aus. Denn hier ruhen sich die Unternehmen bewusst darauf aus, dass der Nutzer ja selbst über eine Speicherkarte für die Erweiterung sorgen könne. Dabei wird nur gern verschwiegen, das längst nicht alle Geräte die Installation von Apps auf Speicherkarten erlauben.

Tablets mit richtig viel Speicher:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Apple iPad Pro 12,9" (2017) Sehr gut (1,5)
2 Apple iPad Pro 10,5" (2017) Gut (1,6)
3 Apple iPad Pro 9.7 Sehr gut (1,5)

Die Prozessorleistung spielt nur noch eine kleine Rolle

Huawei MediaPad M4 Das Huawei MediaPad M4 kann bei Display und Leistung überzeugen (Quelle: amazon.de)

Hinsichtlich der Leistung ist es ebenfalls der Speicher, der eine größere Rolle spielt. Er sollte bei mindestens 2 GB für eine flüssige Alltagsbedienung liegen. Besser sind aber Geräte mit 3 bis 4 GB, weil dann selbst das Surfen auf grafiklastigen Seiten sowie der fließende Wechsel zwischen vielen parallel geöffneten Apps möglich ist. Die Leistung des Prozessors dagegen spielt nur eine untergeordnete Rolle. Selbst die technikaffinen Testmagazine kommen zunehmend von dem reinen Bewerten der Alltagsleistung anhand von Benchmarks ab. Denn de facto bieten heute selbst einfache Chipsätze genügend Power für die flüssige Bedienung.

Ein Übermaß an Leistung hat nur eine Folge: Trotz stromsparender Technik wird am Ende der Akku unnötig belastet, was das Hauptmerkmal eines Tablets belastet - die Mobilität. Die App-Entwickler orientieren sich viel stärker an Smartphones, weil hier die Bandbreite viel größer ist. Und kein Entwickler möchte, dass seine App auf dem klassischen Einsteiger-Smartphone nicht läuft. Somit sind Highend-Chipsätze nur dann interessant, wenn man explizit 3D-Gaming betreiben möchte.

Es gibt noch einen Grund für einen ordentlichen Arbeitsspeicher: Gerade Android besitzt ein eigenes, automatisiertes Speichermanagement, auf das der Nutzer zunächst keinen Einfluss hat. Das sorgt zwar einerseits dafür, dass der Speicher intelligent unter den gestarteten und parallel genutzten Apps verteilt wird – der Anwender kann ihn aber nicht irgendwie selbst zuweisen. Werden zu viele Apps nacheinander gestartet, geht die Leistung immer weiter in den Keller. Entsprechend wird für eine flüssige Bedienung primär richtig viel RAM benötigt.

Die Tablets mit dem größten RAM:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Apple iPad Pro 12,9" (2017) Sehr gut (1,5)
2 Apple iPad Pro 10,5" (2017) Gut (1,6)
3 Samsung Galaxy Tab S3 Gut (1,6)

Die Mobilität im Test

Huawei MediaPad X2 Und noch ein Huawei: Das MediaPad X2 ist besonders leichtgewichtig unterwegs (Quelle: amazon.de)

Natürlich hängt die Mobilität eines Tablets maßgeblich von seiner Ausdauer ab. Da jedoch jeder Nutzer ein komplett eigenes Nutzungsverhalten besitzt, sind harte Zahlen an dieser Stelle schwer zu nennen. Was beim einen für einen Tag reicht, kann bei sparsamer Nutzung dem nächsten zwei Tage Nutzungszeit bringen. Daher behelfen sich die Magazine mit standardisierten Tests, bei denen zum Beispiel bei aktiviertem WLAN in bestimmter Reihenfolge Videos abgespielt, Websites geöffnet und Apps aktiviert werden. Doch nur im Vergleich mehrerer Geräte im selben Test bringt ein solches Verfahren Mehrwert. Außerdem vergessen viele, wie wichtig zum Beispiel ein LTE-Modul für die Mobilität ist - nur so gelangt man unterwegs online. Auch das Gewicht spielt eine wichtige Rolle - denn einen Backstein hat wohl niemand gerne dabei.

Die leichtesten Tablets am Markt:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 HANNspree Hannspad 133 Titan 2 (SN14TP1B) Sehr gut (1,3)
2 Chuwi Hi10 Plus Gut (2,5)
3 Odys Neo Quad 10

Autor: Janko

Produktwissen und weitere Tests zu Tablet-PCs

Fingerfertig connect 5/2016 - Mehr und mehr Smartphones werden per Fingerabdruck schnell und sicher entsperrt, bei Apple und Microsoft auch Tablets. Das Huawei Mediapad M2 10.0 zieht für die Android-Fraktion nach. Getestet wurde ein Tablet. Es erhielt die Note „gut“. Urteilskriterien waren Ausdauer, Ausstattung, Handhabung und Messwerte.

Entertainer connect 12/2015 - Kehraus bei Amazon: Mit den neuen Fire Tablets endet vorerst der Kampf um Spitzenpositionen. Vorrang haben gute Basics für kleines Geld. Testumfeld: Es wurden drei Tablet-PCs miteinander verglichen. Davon erhielten zwei Geräte 4 und eins 3 von 5 möglichen Sternen. Ausstattung, Handhabung und Mediennutzung dienten als Bewertungskriterien.

Attacke auf das iPad Telecom Handel 13/2014 - Das Galaxy Tab S kommt in zwei Dimensionen und soll vor allem mit einem Top-Display überzeugen. Telecom Handel stellt in der Ausgabe 13/2014 das Galaxy Tab S vor. Auf einer Seite erfährt man einiges über die Ausstattung und in welchen Varianten das Gerät verfügbar sein wird.

Gutes Angebot connect 1/2016 - Die gute Software und beidseitige Hilfslichter für die bei Tablets oft vernachlässigte Kamera gehören zu den Stärken von Huaweis Mediapad M2, das in Material und Optik die Erwartungen an ein 279 Euro günstiges Tablet deutlich übertrifft. Ein Android-Tablet befand sich im Einzeltest. Die Endnote lautete „befriedigend“. Als Testkriterien dienten Ausdauer, Ausstattung, Handhabung und Messwerte.

8 Zoll Tablets im Vergleich PC NEWS 3/2014 (April/Mai) - Lange Zeit dominierten Tablets mit einer Display-Größe von entweder rund 7 oder etwa 10 Zoll. Gleich mehrere Hersteller haben nun aber Größen um die 8 Zoll für sich entdeckt. Und das wohl nicht ohne Grund, denn dieses Format vereint Portabilität und Kompaktheit. Wir haben uns gleich sechs 8-Zoll Modelle angesehen und für Sie getestet. Testumfeld: Es wurden sechs Tablets mit 8-Zoll-Display verglichen. Sie erhielten als Benotungen 3 x „sehr gut“ und 3 x „gut“. Als Testkriterien dienten sowohl Display, Ausstattung, Speed und Design als auch Akku, Haptik, Verarbeitung und Kamera.

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Tabletcomputer

Apples iPad und Android-Tablets dominieren den Markt, bei Geschäftsnutzern spielt auch Windows eine Rolle. Wer am Tablet arbeiten will, bevorzugt die 10''-Klasse, fürs Internetsurfen und E-Book-Lesen eignen sich eher leichte 7''-Modelle. Tablets nutzen meist eine reine Touchscreen-Bedienung, Convertibles mit Tastatur sind rar geworden. Noch vor wenigen Jahren galten Tablet-PCs als klobige Exoten, die kaum eine Zukunft hatten. Doch mit dem zu jener Zeit sehr mutigen Projekt iPad von Apple wurde die ganze Geräteklasse neu definiert: Die Bildschirmdiagonalen sanken auf handliche 10 Zoll, das Gewicht nahm ab, die Leistungsfähigkeit im gleichen Maße zu und überflüssiger Tand wie optische Laufwerke wurde über Bord geworfen. Schnell sind andere Computer- und Handy-Hersteller mit auf den Zug aufgesprungen und setzen dabei fast durchweg auf das offene Betriebssystem Android, das ursprünglich auf Linux basiert. Bei Modellen für die Business-Nutzung findet sich auch noch vereinzelt Windows, andere Systeme spielen fast keine Rolle. Insgesamt besehen haben sich im Wesentlichen zwei Unterklassen herausgebildet: Wer am Tablet-PC ernsthaft mit Office-Software und Grafikprogrammen arbeiten oder auch längere Spielfilme betrachten will, bevorzugt meist die 10''-Klasse. Fürs gelegentliche Surfen im Internet, das Betrachten kürzerer YouTube-Videos und das Lesen von E-Books dagegen eignen sich eher die 7''-Modelle, da sie noch erheblich leichter ausfallen und daher länger bequem in den Händen gehalten werden können. Mit den einst üblichen, vergleichsweise riesigen und klobigen Geräten haben moderne Tablets also nicht mehr viel gemein. Daher sind auch sogenannte Convertibles mit einer echten Hardware-Tastatur sehr selten geworden, die überwiegende Masse der Geräte setzt auf die reine Touchscreen-Bedienung. Sinnvolle Ausstattungsmerkmale sind in jedem Fall WLAN für den Internetzugang, UMTS/HSPA für den mobilen Internetzugang außerhalb von WLAN-Hotspots, ein GPS-Empfänger für die Nutzung lokalisierter Dienste und von Navigationssoftware und HDMI für die verlustfreie Übertragung von HD-Videos auf externe Monitore und Fernseher. Mittlerweile kann dies bei den meisten Tablets als gegeben gelten, nur UMTS/HSPA bleibt oftmals den teureren Modellen vorbehalten.