Tablets: Tests & Testsieger

Die besten Tablets der Fachpresse

Unsere Bestenlisten zeigen die derzeit besten Tablets auf dem Markt. Dafür hat unsere Fachredaktion Testberichte aus 185 Testmagazinen für Sie ausgewertet.

Ratgeber zu Tablet-PCs

Mehr aufs RAM achten als auf die CPU!

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. hochgradig mobil einsetzbar
  2. mit LTE-Modul auch unterwegs im Internet
  3. hohe Displayauflösung garantiert scharfes Bild
  4. RAM wichtiger als der Chipsatz selbst
  5. anders als Smartphones selten wasserdicht

Tablets haben harte Konkurrenz bekommen – und werden dadurch besser

Tablets der großen Hersteller Verschiedene Tablets der großen Hersteller (Bildquelle: amazon.de)

Als Apples iPad den Markt revolutionierte, explodierten die Verkaufszahlen und jeder musste unbedingt ein Tablet haben. Das hat sich in den vergangenen Jahren aber wieder spürbar beruhigt, nachdem Convertible-Notebooks mit Tastatur, etwa von Microsoft und Lenovo, immer leichter wurden und dank echtem Windows-Betriebssystem in Konkurrenz traten. Mittlerweile sind die Verkaufszahlen wieder rückläufig, vor allem die Billiganbieter sind unter Druck geraten. Das liegt sicherlich auch daran, dass Smartphones immer größer werden und der Trend zu besonders großen und randlosen Displays immer präsenter wird.

Und so konzentriert sich der Markt Testberichten zufolge zunehmend auf die obere Mittelklasse und Topgeräte, wobei erstaunlich viele Geräte in den Vergleichen ähnlich gute Noten abstauben. Das spricht dafür, dass die Geräte mehr oder weniger ausgereift sind. In den Tests findet sich denn auch immer wieder der Hinweis, dass kaum noch neue technologische Impulse gesetzt werden. Trotzdem gibt es natürlich Ausreißer – und die finden sich meist in den Bereichen Display-Qualität und Speicherausstattung.

Das Display im Test: Die großen Zwei – doch der Rest hat aufgeschlossen

Am Markt gibt es genau zwei Platzhirsche - Apple und Samsung. Beide stellen auch die Geräte her, denen man die besten Displays nachsagt. Tatsächlich ist es bei den beiden Herstellern aber das Gesamtpaket, das sehr gut aussieht.

Betrachten Sie dagegen nur die Qualität des Displays, können auch andere überzeugen. So sind zuletzt auch Huawei und Amazon mit tollen Displays im Test positiv aufgefallen: Beide nutzen Panels mit guter Blickwinkelstabilität, sehr scharfer Auflösung und guter Farbdarstellung. Wichtig ist bei einem Tablet aber vor allem die Helligkeit - schließlich soll man es auch im Sonnenlicht unterwegs ablesen können. Hier sind einige Mitbewerber sogar schon besser als die großen Zwei.

Die Tablets mit den besten Displays:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Huawei MediaPad M3 Gut(1,7)
2 Huawei MediaPad M5 8.4 Gut(1,9)
3 Apple iPad mini (2019) Gut(1,8)

Die Frage, welche Auflösung Ihr künftiges Tablet haben sollte, ist dabei schnell beantwortet: Mit Full HD sind Sie eigentlich immer auf der sicheren Seite. Sowohl bei den kleinen Modellen mit 7 oder 8 Zoll Bilddiagonale als auch bei den großen Couch-Tablets mit 10 Zoll wirkt Full HD angenehm scharf, Schriften werden ohne hässliche Treppchenbildung dargestellt. Selbst auf den großen Geräten ist daher eigentlich eine höhere Auflösung überflüssig, da die Bildschärfe im typischen Abstand einer Armeslänge die Auflösungsfähigkeit des menschlichen Auges übersteigt. Das ändert sich natürlich ein wenig, wenn Sie das Tablet regelmäßig sehr nah ans Gesicht halten. Umgekehrt empfehlen wir aber auch keine niedrigere Auflösung, denn selbst bei den kleinen Modellen sieht einfaches HD zumindest bei näherer Betrachtung der Schriften nicht mehr sauber aus.

Speicher: Häufigster Kritikpunkt im Test

Erstaunlich ist, dass selbst Tablets der Oberklasse immer wieder mit diesem Nachteil zu leben haben: Speicher wird nur äußerst geizig verbaut. Das iPad oder die Galaxy Tabs der S-Klasse sind von dieser Kritik zwar ausgenommen, bei den restlichen Geräten findet sich dieser Punkt aber umso öfter. Da werden Modelle mit Speichergrößen von 32 GB an den Markt geschickt - eigentlich unfassbar.

Entsprechend harsch fällt die Kritik aus. Denn hier ruhen sich die Unternehmen bewusst darauf aus, dass Sie ja selbst über eine Speicherkarte für die Erweiterung sorgen können. Dabei wird nur gern verschwiegen, das längst nicht alle Geräte die Installation von Apps auf Speicherkarten erlauben.

Tablets mit richtig viel Speicher:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Apple iPad Pro 12,9" (2018) Gut(1,6)
2 Apple iPad Pro 11" (2018) Gut(1,7)
3 Apple iPad Pro 12,9" (2017) Sehr gut(1,3)

Die Prozessorleistung spielt nur noch eine kleine Rolle

Huawei MediaPad M4 Das Huawei MediaPad M4 kann bei Display und Leistung überzeugen. (Bildquelle: amazon.de)

Hinsichtlich der Leistung ist es ebenfalls der Speicher, der eine größere Rolle spielt. Er sollte bei mindestens 2 GB für eine flüssige Alltagsbedienung liegen. Besser sind aber Geräte mit 4 GB, weil dann selbst das Surfen auf grafiklastigen Seiten sowie der fließende Wechsel zwischen vielen parallel geöffneten Apps möglich sind. Die Leistung des Prozessors dagegen spielt nur eine untergeordnete Rolle. Selbst die technikaffinen Testmagazine kommen zunehmend von dem reinen Bewerten der Alltagsleistung anhand von Benchmarks ab. Denn de facto bieten Ihnen heute selbst einfache Chipsätze genügend Power für die flüssige Bedienung.

Ein Übermaß an Leistung hat nur eine Folge: Trotz stromsparender Technik wird am Ende der Akku unnötig belastet, was das Hauptmerkmal eines Tablets belastet - die Mobilität. Die App-Entwickler orientieren sich viel stärker an Smartphones, weil hier die Bandbreite viel größer ist. Und kein Entwickler möchte, dass seine App auf dem klassischen Einsteiger-Smartphone nicht zumindest grafisch abgespeckt läuft. Somit sind Highend-Chipsätze nur dann interessant, wenn man explizit 3D-Gaming betreiben möchte.

Es gibt noch einen Grund für einen ordentlichen Arbeitsspeicher: Gerade Android besitzt ein eigenes, automatisiertes Speichermanagement, auf das Sie als Nutzer zunächst keinen Einfluss haben. Das sorgt zwar einerseits dafür, dass der Speicher intelligent unter den gestarteten und parallel genutzten Apps verteilt wird – der Anwender kann ihn aber nicht irgendwie selbst zuweisen. Werden zu viele Apps nacheinander gestartet, geht die Leistung immer weiter in den Keller. Entsprechend wird für eine flüssige Bedienung primär richtig viel RAM benötigt.

Die Tablets mit dem größten RAM:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Microsoft Surface Go Gut(2,0)
2 Fujitsu Stylistic Q509 Gut(2,0)
3 Samsung Galaxy Tab S6 Gut(2,1)

Die Mobilität im Test

Huawei MediaPad X2 Und noch ein Huawei: Das MediaPad X2 ist besonders leichtgewichtig unterwegs. (Bildquelle: amazon.de)

Natürlich hängt die Mobilität eines Tablets maßgeblich von seiner Ausdauer ab. Da jedoch jeder Nutzer ein komplett eigenes Nutzungsverhalten besitzt, sind harte Zahlen an dieser Stelle schwer zu nennen. Was beim einen für einen Tag reicht, kann bei sparsamer Nutzung dem nächsten zwei Tage Akkulaufzeit bringen. Daher behelfen sich die Magazine mit standardisierten Tests, bei denen zum Beispiel bei aktiviertem WLAN in bestimmter Reihenfolge Videos abgespielt, Websites geöffnet und Apps aktiviert werden. Doch nur im Vergleich mehrerer Geräte im selben Test bringt ein solches Verfahren Mehrwert.

Außerdem vergessen viele, wie wichtig zum Beispiel ein LTE-Modul für die Mobilität ist - nur so gelangen Sie unterwegs online. Das Tablet kann so mit einer eingelegten SIM-Karte auf das LTE-Netz eines Netzbetreibers zugreifen, Sie sind also nicht nur auf WLAN-Hotspots angewiesen. Auch das Gewicht spielt eine wichtige Rolle - denn einen Backstein hat wohl niemand gerne dabei.

Die leichtesten Tablets am Markt:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Alcatel 1T 7 Ausreichend(3,7)
2 Acer Iconia Talk 7 B1-733-K6ZM (NT.LDJEG.001) Gut(2,4)
3 Huawei MediaPad T3 7

Das Tablet als Smart-Home-Steuerung

Im Grunde ist es egal, ob Sie sich ein Apple iPad mit dem iOS-Betriebssystem oder ein Android-Tablet zulegen – wenn Sie ein Smart-Home-System der großen Hersteller wie Innogy, Devolo oder Bosch erwerben, finde Sie Apps für beide Betriebssysteme. So können Sie einfach Ihre Haushaltsgeräte auf dem Sofa mit Ihrem Tablet steuern. Vor allem für die Nutzung einer smarten Überwachungskamera sind Tablets durch ihre größeren Bildschirme besser geeignet als Smartphones. Sie können viel mehr auf dem Display erkennen und so besser einschätzen, was sich vor der Linse der Überwachungskamera tatsächlich abspielt.

 

Grafiktabletts: Alternative für Kreative

Dank guter Bedienstifte inklusive präziser Druckstufenerkennung, ist ein Tablet-PC auch ein nicht zu verachtendes Gerät für kreatives Zeichnen. Die Ergebnisse sind sofort auf dem Display sichtbar, aber die Handhabung ist oftmals unbequem. So kann zum Beispiel der Handballen nicht auf dem Touchscreen auflegen. Eine bessere Alternative sind hier Grafiktabletts, die zwar oftmals ohne Bildschirm auskommen, dafür aber in Kombination mit einem Notebook oder PC maximalen Komfort beim Zeichnen gewähren.

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