Notebooks

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Ratgeber zu Laptops

Mobiler PC-Ersatz für jeden Anwendertyp

Stärken

  1. hohe Mobilität
  2. vielfältige Einsatzgebiete

Schwächen

  1. kaum aufrüstbar
  2. Notebooktechnik ist weniger performant als PC-Hardware

Wie werden Notebooks getestet?

Notebooks und Convertibles werden sehr häufig getestet. Die meisten Technikmagazine nehmen regelmäßig neue Modelle unter die Lupe und auch Vergleichstests von Laptops mit ähnlicher Spezialisierung stehen häufig auf der Tagesordnung. In Vergleichstests wird gerne die Systemleistung als wesentliches Unterscheidungsmerkmal kritisch unter die Lupe genommen. Dies gilt insbesondere für all jene Notebooks, die vor allem für anspruchsvolle Anwendungen gedacht sind; zum Beispiel Gaming-Notebooks und Workstations.

Microsoft Surface Book Convertible-Notebooks wie Microsofts Surface-Book bilden die Brücke zwischen Tablets und klassischen Laptops (Bildquelle: amazon.de)

Display: Scharf, hell und farbkräftig

Neben der internen Hardware spielt auch der Bildschirm in allen Tests eine wichtige Rolle und trägt entscheidend zum endgültigen Urteil bei. Wenn es sich um einen Touchscreen handelt, dann muss dieser schnell und präzise auf Eingaben reagieren. Ein gutes Notebook-Display muss eine ausreichend hohe Schärfe aufweisen und zudem Inhalte kontrastreich und hell darstellen können. Die Leuchtkraft des Panels ist dabei entscheidend für die Nutzbarkeit des Geräts bei Gegen- oder Tageslicht. Notebooks mit besonders leuchtstarken Panels zeigt die folgende Liste.

Notebooks mit besonders leuchtstarken Bildschirmen

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 HP EliteBook x360 1030 G3
2 Apple MacBook Pro 15" (2018) Sehr gut(1,4)
3 Apple MacBook Pro 13" (2018) Gut(1,6)

Verarbeitung und Robustheit: Stabile Materialien, gute Ergonomie

Notebooks müssen zudem gut verarbeitet und robust sein, da sie auf Reisen ständig der Gefahr von Stößen oder gar Feuchtigkeit ausgesetzt sein können. Testmagazine achten dabei vor allem auf die Spaltmaße zwischen den Bauteilen, die verwendeten Gehäusematerialien und auch die Verwindungssteifigkeit des Gehäuses. Hier spielt auch die Beschaffenheit der Tastatur eine wichtige Rolle: Die Tasten müssen einen angenehmen Hub haben und möglichst robust wirken.

Leistung: Performant, ausdauernd und dabei kühl und leise

Während leistungsorientierte Modelle hinsichtlich ihrer Performance kritisch beäugt werden, ist bei kompakteren Notebooks die Akkulaufzeit ein wichtiger Vergleichsaspekt, der auch die Endnoten wesentlich beeinflusst. Kompakte Notebooks sollten idealerweise einen ganzen Arbeitstag ohne Steckdosen-Zwischenstopp überdauern. Dies gelingt inzwischen den meisten Subnotebooks und Ultrabooks problemlos. Eine starke Hitzeentwicklung kann die Lebensdauer der intern verbauten Hardware verringern. Deshalb wird in den Testlaboren auch dieser Aspekt gemessen und mit dem Marktschnitt verglichen. Damit einher gehen auch Lautstärkemessungen, denn die Lüfter von Notebooks können unter Volllast durchaus störend laut werden.

Was für Notebook-Typen gibt es und für wen eignen sie sich?


Wie unterscheiden sich Windows-Notebooks und MacBooks voneinander?

Apple MacBook Air 13 Flach, hochwertig verarbeitet und gut ausgestattet - das MacBook ist nicht ohne Grund eine feste Größe am Notebookmarkt (Bildquelle: apple.com)

Windows dominiert den Notebook-Markt, doch das MacBook von Apple mit dem eigenen Betriebssystem Mac OS hat trotzdem eine treue Fangemeinde. Das flache MacBook Air gilt als Vorreiter der Ultrabook-Klasse und ist für viele Studenten und Angestellte in der Medienbranche das Gerät der Wahl.

Während bei Windows-Notebooks die Auswahl sehr groß und dementsprechend unübersichtlich ausfällt, ist die Modellpalette bei den MacBooks stets begrenzt. Ihr Einsatzgebiet liegt vor allem bei täglichen anfallenden Aufgaben wie Browsing oder auch einfacher Medienbearbeitung. Wer etwas mehr Leistung für kreative Prozesse, wie zum Beispiel Video- und Musikproduktion oder einfach ein größeres Display benötigt, für den gibt es das MacBook Pro. Spiele- und Workstation-Notebooks bietet Apple bislang nicht an.

Das Preisniveau der MacBooks ist hoch: In der Regel sind aktuelle Modelle nicht unter 1.000 Euro zu haben. Dafür stimmt aber auch die Qualität, wie eine Vielzahl positiver Testergebnisse unter Beweis stellen.

Ein Vorteil des Apple-eigenen Betriebssystems liegt in der hervorragenden Software-Basisausstattung. Das Betriebssystem enthält im Gegensatz zu Windows bereits gute Tools für Office und Medienbearbeitung, die also nicht extra nachgekauft werden müssen. Apple unterhält einen gut kuratierten und übersichtlichen App-Store, der als zentrale Anlaufstelle für jeglichen Softwarebedarf hervorragende Dienste leistet. Kommerzielle Software wird aber schon allein wegen der größeren potenziellen Käuferschaft primär für Windows-Systeme entwickelt, was dazu führen kann, dass die Mac-Versionen weniger leistungsfähig und funktionsreich ausfallen. Des Weiteren werden Systeme mit Mac OS viel seltener das Ziel von Schadsoftware. Die Anschaffung einer Security-Suite ist hier also weniger wichtig. Mac OS arbeitet zudem gut mit anderen Apple-Produkten wie dem iPhone zusammen, zum Beispiel in Hinblick auf die Synchronisierung von Daten.

 

Typen und Ausstattung

ratgeber-notebooksWer ein Notebook sucht, verliert schnell den Überblick. Schließlich existieren mittlerweile unzählige Typen, die sich in Form und Ausstattung teilweise deutlich voneinander unterscheiden. Woran soll man sich also orientieren? Und wodurch zeichnen sich die Kategorien genau aus?

Netbooks

Den Einstieg in das Sortiment bilden die Netbooks. Sie sind günstig (unter 300 EUR), klein (10,1 Zoll) und leicht (1.100 bis 1.300 Gramm), zudem erreichen sie in aller Regel recht stattliche Akkulaufzeiten (bis 8 Stunden oder mehr). Doch Vorsicht: Im Gegenzug ist die Performance meist ziemlich überschaubar. So kann man zwar durchaus im Internet surfen, Fotos anschauen oder ein Word-Dokument bearbeiten – das war es allerdings auch schon. Netbooks eignen sich deshalb im Grunde lediglich als Zweit- oder Drittgerät.

Office- und Multimedia-Notebooks

In Abgrenzung dazu gibt es die Office- und Multimedia-Notebooks – wobei für Einsteiger vor allem Erstere attraktiv sind. Besonders auffällig: Die Modelle bieten ein größeres Panel (15,6 Zoll) und einen schnelleren Prozessor, dennoch ist der Preis ebenfalls ziemlich moderat. Multimedia-Notebooks hingegen finden sich sowohl in der 15,6 Zoll- als auch in der 17,3 Zoll-Klasse, als vorrangiges Typ-Kriterium wiederum gilt hier eine eigenständige Grafikkarte samt Speicher, mit der sich auch das ein oder andere Spiel zocken lässt.

Gaming-Notebooks

Noch einen Schritt weiter gehen Gaming-Notebooks. Hier zählt die Grafik in aller Regel zur Spitzenklasse, das heißt: Selbst anspruchsvolle Spiele laufen einwandfrei – auch in hoher Auflösung. Weitere Charakteristika sind ein extrem schneller Prozessor, viel Speicherplatz und ein gleichermaßen kontrastreiches wie farbintensives Full-HD-Display (15,6 bis 18,4 Zoll). Rein preislich wiederum ist das Ganze nichts für schwache Nerven. Konsequenz: Die Modelle richten sich im Grunde nur an einen exklusiven Kundenkreis.

Subnotebooks

Interessant bei den Subnotebooks wiederum ist vor allem die Kombination aus Mobilität und Leistung. Anders ausgedrückt: Trotz kleinem Display (11,6 bis 13,3 Zoll) reicht die Performance auch für härtere Jobs ohne Probleme aus – etwa für Verschlüsselung von Daten. Subnotebooks machen folglich sowohl im Büro als auch unterwegs eine gute Figur. Ebenfalls interessant dabei: Das Gehäuse ist in aller Regel relativ flach und leicht (um 1.500 Gramm), zudem verfügen die besten Modelle über ein entspiegeltes Display.

Ultrabooks

Ultrabooks indes finden sich bevorzugt in der 11,6 und 13,3 Zoll-Klasse und sind mit Subnotebooks durchaus vergleichbar, allerdings handelt es sich um ein eingetragenes Warenzeichen von Intel. Sie müssen folglich einige Kriterien erfüllen. Pflicht ist etwa ein stromsparender Intel-Prozessor, zudem gibt es Grenzwerte in puncto Akkulaufzeit (min. 5 Stunden) und Bauhöhe (max. 21 Millimeter). Das Gewicht wiederum ist "frei" – allerdings nähern sich die besten Modelle bereits der 1.100 Gramm-Marke.

Notebook-Tablet-Hybriden

Die Convertibles schließlich bilden eine Symbiose aus Notebook und Tablet. Wichtig allerdings: Es gibt zahlreiche verschiedene Mechanismen, um das Touch-Display auf die Tastatur zu klappen - und jede davon hat in puncto Handling und Stabilität seine Stärken und Schwächen. Zudem ist das Konzept bisher nicht wirklich ausgereift. Zum Beispiel sind die meisten Modelle bisher noch relativ klobig und schwer. Konsequenz: Der Spaß im Tablet-Betrieb dürfte sich in Grenzen halten.

Tests

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