Radios: Tests & Testsieger

Die besten Radios der Fachpresse

Unsere Bestenlisten zeigen die derzeit besten Radios auf dem Markt. Dafür hat unsere Fachredaktion Testberichte aus 138 Testmagazinen für Sie ausgewertet.

Ratgeber zu Radios

Analog, Digital & Internet

In den ersten Jahren des öffentlichen Rundfunkbetriebs galten Radiogeräte - umgangssprachlich Radios - noch als echter Luxus, heutzutage sind sie in nahezu jedem Haushalt selbstverständlich. Neben klassischen Geräten für den Empfang von analogen UKW-, KW-, MW- oder LW-Sendern gibt es Digitalradios für DAB und DRM sowie Geräte, mit denen man Radiosender aus dem Internet empfängt.

Analoger Empfang

Bei Radios für analoge Hörfunkprogramme unterscheidet man verschiedene Empfangsbereiche. Rundfunksender werden über die Ultrakurzwelle (UKW), die Kurzwelle (KW), die Mittelwelle (MW) oder die Langwelle (LW) ausgestrahlt. Im englischsprachigen Raum bezeichnet man UKW üblicherweise als FM und bezieht sich damit auf die Modulationsart (FM = Frequenzmodulation). Bei KW, MW und LW kommt die Modulationsart AM zum Zuge (AM= Amplitudenmodulationsart). Kurzwellen haben eine deutlich höhere Reichweite als Ultrakurz-, Mittel- und Langwellen. Radios, die auch Kurzwellen empfangen, nennt man deshalb Weltempfänger.

Digitaler Empfang

Neben klassischen Radios für den analogen Empfang werden immer häufiger Geräte angeboten, mit denen man Hörfunkprogramme digital empfängt. Der Übertragungsstandard wird als DAB (Digital Audio Broadcasting), die Erweiterung als DABplus respektive DAB+ bezeichnet, umgangssprachlich meist als „Digital Radio“. Neben dem bereits etablierten DAB-System gibt es einen alternativen Standard namens DRM (Digital Radio Mondiale) beziehungsweise die Erweiterung DRM+. Das DRM-System wird vor allem von überregionalen Sendern genutzt und soll dank höherer Bandbreite und effizienter Komprimierung eine bessere Klangqualität als DAB erreichen.

Musik aus dem Netz

Ein Webradio empfängt Radiosender aus dem Internet. Dazu müssen die Inhalte zunächst mit einem verlustbehafteten Verfahren komprimiert und anschließend ins Netz gestellt werden. Weil jeder Sender sein Programm mit vergleichsweise geringem Aufwand im Internet verbreiten kann, ist das Angebot entsprechend groß. In den Anfangsjahren war der Hörer noch auf einen Computer angewiesen, seit der Verbreitung von Internetverbindungen via WLAN ist der Empfang auch mit eigenständigen Geräten möglich. Mit vielen Webradios hat man außerdem Zugriff auf Podcasts und kann Dateien von einem Computer, einem NAS-System oder anderen Servern im lokalen Netzwerk streamen.

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