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Ratgeber zu Druckgeräte

Tintenstrahl versus Laser – Spezialisten für Zuhause und fürs Büro

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. Tintenstrahldrucker können gut in Farbe drucken
  2. Laserdrucker bestechen durch hohe Geschwindigkeit im Textdruck
  3. Multifunktionsdrucker besitzen zusätzlich eine Scan- und Kopierfunktion
  4. Druck- und Tintenkosten sind abhängig von Bauart und Druckverhalten

Wie bewerten Testmagazine Drucker in ihren Testberichten?

Im Vordergrund eines jeden Drucker-Tests stehen zwei Dinge: die Druckqualität sowie die Folgekosten. Dazu fertigen Tester Ausdrucke an und bewerten deren Qualität – sowohl in Sachen Schwarzdruck als auch Farb- und Fotodruck. Baubedingt schneiden Laserdrucker beim S/W-Druck meist exzellent ab, patzen dafür beim Farb- bzw. Fotodruck. Tintenstrahler liefern bessere Ergebnisse beim Fotodruck ab, sofern man spezielles Fotopapier verwendet.

Drucktempo: Wichtig vor allem im Büro

Die Druckgeschwindigkeit nimmt zusätzlich Einfluss auf die Qualität-Noten vieler Testmagazine. Sie wird in Seiten pro Minute angegeben. Da Hersteller diesbezüglich oft die reine Druckzeit angeben, aber die Verarbeitungszeit des Druckprozesses am Computer außer Acht lassen, stellen wir in Testberichten Ergebnisse fest, die sich mitunter von Herstellerangaben unterscheiden. Insbesondere bei Geräten, die für den Office-Einsatz konzipiert sind, nimmt die Geschwindigkeit einen hohen Stellenwert in den Bewertungssystemen der Tester ein.

Die schnellsten Textdrucker

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Lexmark MS818dn
2 Lexmark CS827de
3 HP OfficeJet Pro X451dw (CN463A)

Multifunktionsdrucker: Qualität der Zusatzfunktionen

Günstige und kompakte Drucker besitzen oft hohe Folgekosten. Spezielle Heim-Drucker sind vor allem kompakt und vielseitig – oft tragen solch günstige All-In-One-Drucker aber hohe Folgekosten nach sich. (Bildquelle: amazon.de)

Sobald es sich um ein Multifunktionsgerät handelt, bewerten Tester zudem die Qualität und Geschwindigkeit von Kopien in Schwarzweiß und in Farbe sowie die Leistung des verbauten Scanners. Als besonders praktisch erweisen sich jene Multifunktionsdrucker, deren Scanfunktion auch einen automatischen Dokumenteneinzug unterstützt. Dies erleichtert den Scan mehrseitiger Dokumente immens.

Die besten Drucker mit automatischem Dokumenteneinzug (ADF)

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 HP Officejet Pro 8620 Sehr gut (1,4)
2 HP PageWide 377dw Sehr gut (1,5)
3 Epson EcoTank ET-4750 Gut (1,7)

Druckkosten: Laserdrucker weiter im Vorteil

Die Kosten-Bewertung richtet sich ebenfalls nach der Bauart des Druckers. Viele Tintenstrahl-Drucker verwenden einfache Farbpatronen, die mit der Zeit eintrocknen können. Zudem verbrauchen nicht immer notwendige, aber automatisierte Reinigungsvorgänge zusätzliche Tinte. Das sorgt für Unmut bei Testern. Besonders teuer wird es, sobald ein Gerät eine Kombipatrone besitzt, also alle 4 Druckfarben in einer einzelnen Patrone aufbewahrt werden. Sobald beispielsweise die schwarze Tinte leer ist, muss die gesamte Kombipatrone ausgetauscht werden. Einzelfarbpatronen sind dahingehend günstiger – und umweltfreundlicher. Laserdrucker müssen sich nicht reinigen und sind nicht von Eintrocknen betroffen. Daher sind diese nur schwer mit Tintendruckern zu vergleichen. Eine Ausnahme bilden Epson-EcoTank-Drucker: Diese besitzen große Tintentanks, die man selber mit flüssiger Tinte befüllen kann.

Stromverbrauch: Standby-Verbrauchswerte sind entscheidend

Ein Drucker sollte nach EU-Norm im ausgeschalteten Zustand weniger als 0,5 W verbrauchen. Während dieser Wert natürlich (fast) immer eingehalten wird, fallen die Unterschiede im Ruhe- bzw. Standby-Modus etwas größer aus. Die kurzweiligen Verbrauchsspitzen beim Drucken oder Kopieren selber sind weniger relevant in den Augen der Tester.

Drucker mit besonders niedrigem Standby-Stromverbrauch

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Lexmark CS728de
2 Lexmark CS727de
3 Brother HL-L6400DW

Was muss ein guter Drucker für das Homeoffice können?

Da im Homeoffice meist wenige Personen auf einen Drucker zugreifen, ist die Druckgeschwindigkeit nicht so entscheidend, wie in einem Großraumbüro, in dem sich Warteschlangen am Drucker bilden können. Hier ist die Ausstattung ein wichtiger Faktor. Besonders eine Netzwerkanbindung ist praktisch für das heimische Aufstellen, denn mittels WLAN-Funktion kann man den Drucker auch kabellos bedienen. So kann man den Drucker an zentralem Ort aufstellen und auch aus einem anderen Zimmer ein Dokument in Auftrag geben. Auch kabelloses Drucken vom Smartphone oder Tablet werten Testmagazine positiv – besonders, wenn dies nahtlos und ohne Probleme geschieht. Hierfür hat sich der NFC-Standard etabliert, der inzwischen auch bei vielen Oberklassesmartphones und Tablets integriert ist. Da in einem heimischen Büro meist nicht so häufig gedruckt wird, wie es in einem Großraumbüro der Fall ist, sollte die Tinte auch nach mehrwöchigem Nichtbenutzen nicht eintrocknen.

Autor: Gregor L.

Produktwissen und weitere Tests zu Druckgeräte

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Druckgeräte

Multifunktionsdrucker dominieren aufgrund ihrer Vielseitigkeit und niedriger Anschaffungskosten den Markt für Privatanwender und werden auch immer häufiger im Büro eingesetzt. Bei hohen Druckaufkommen sind jedoch Farblaser eine gute Alternative, für den reinen Textdruck wiederum ist ein monochromer Laserdrucker einem Tintenstrahldrucker vorzuziehen. Nach wie vor teilt sich der Markt in die beiden Druckertypen Tintenstrahldrucker und Laserdrucker auf, andere Druckverfahren besetzen eher unbedeutende Marktsegmente. Dabei sind in den letzten Jahren Multifunktionsdrucker zu den beliebtesten Geräten aufgestiegen. Dies hängt vor allem mit dem enormen Preisverfall bei den Modellen, die auf der Basis eines Tintenstrahldruckers arbeiten, zusammen. Gute Drucker sind schon für 100 Euro und weniger zu haben, und zwar mit einer Ausstattung, die sie sowohl für Privatanwender als auch für kleinere Büros interessant machen. So kann mittlerweile fast jeder All-in-One-Drucker in ein Netzwerk eingebunden werden, teilweise sogar kabellos. Als neuer Trend hat sich ferner die Ausstattung mit einem direkten Internetzugang beziehungsweise einer eigenen E-Mail-Adresse herauskristrallisiert. Die Modelle können jederzeit und von überall über ein internetfähiges Endgerät, also auch von einem Smartphone oder Tablet-PC, angesprochen und mit Druckaufträgen versorgt werden, alternativ dazu erlauben Apps die unkomplizierte Kommunikation mit Handheld-Geräten. Soll der Drucker hingegen in einem Büro eingesetzt werden, sollte er den beidseitigen Druck (Duplex) beherrschen, da dies Papierkosten sparen hilft, sowie über eine automatische Dokumentenzufuhr für die Stapelverarbeitung von Vorlagen verfügen. Im höherpreisigen Segment sind etliche Modelle auf den Fotodruck spezialisiert. Sie arbeiten mit sechs und mehr Tinten, besitzen eine separate Kassette für Fotopapiere sowie ein Speicherkartenlesegerät und lassen sich daher PC-unabhängig ansprechen. Sie richten sich gezielt an ambitionierte (Hobby-) Fotografen. Beim Gros der Multifunktionsdrucker handelt es sich um 3-in-1-Geräte mit den Funktionen Drucken, Scannen und Kopieren. 4-in-1-Modelle mit zusätzlicher Faxfunktion hingegen sind hauptsächlich für den SoHo-Einsatz („Small Office/Home Office) gedacht. Die Qualität der Kopien und Scans kann mit einem Spezialgerät nicht konkurrieren, reicht aber für den Büro- beziehungsweise Hausgebrauch in der Regel vollkommen aus. Multifunktionsdrucker auf Laserbasis wiederum liefern zwar schlechtere Fotodrucke ab als ihre Tintenstrahler-Kollegen, können dafür mit niedrigeren Betriebskosten aufwarten und schlagen ein höheres Drucktempo an. Die deutlich teureren Geräte sind daher vor allem für Arbeitsgruppen mit einem hohen Output interessant, meistens handelt es sich sogar um Farblasermodelle, die saubere Grafikdrucke ermöglichen. Weitere Vorteile ergeben sich generell aus dem Laserverfahren: Die Ausdrucke sind wisch- und lichtbeständiger als bei einem Tintenstrahldrucker sowie langlebiger.
Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker?
Für Kunden, die auf die Kopier-/Scanfunktion verzichten können, bieten die Hersteller außerdem verstärkt kompakte Farblasermodelle an. Mit Preisen unter 300 Euro sind sie sogar für Privatanwender mit einem hohen Druckaufkommen, die von den niedrigeren Seitenkosten eines Lasers profitieren möchten, attraktiv. Die hochpreisigen Modelle hingegen sind in puncto Ausstattung und Leistung ausschließlich auf den Büroeinsatz getrimmt und lassen sich außerdem je nach Anforderungsprofil erweitern, etwa durch zusätzliche Papierkassetten oder einen Finisher. Das andere Ende der Skala markieren einfache Tintenstrahldrucker, die teilweise schon ab 40 Euro zu haben sind. Sie eignen sich als Allroundtalente für gelegentliche Text-, Grafik- und Fotodrucke, wobei meistens nur in puncto Foto- und Grafikdruck qualitativ einige Abstriche hingenommen werden müssen. Die vergleichsweise hohen Betriebskosten dieser Geräte spielen bei niedrigen Druckvolumina keine so große Rolle. Trotzdem sollten sparsame Verbraucher nach Modellen Ausschau halten, die mit sogenannten XL-Patronen bestückt werden können. Diese haben eine größere Reichweite und drücken daher die Seitenpreise teilweise beträchtlich. Die XL-Patronen werden auch für einige Multifunktionsdrucker auf Tintenstrahlbasis angeboten, speziell bei den im Büro eingesetzten Geräten sollte daher auf diese Einsparmöglichkeit unbedingt geachtet werden.
Nach wie vor die preiswerteste Möglichkeit, reine S/W-Text- und Grafikdrucke herzustellen, bieten monochrome Laserdrucker. Die günstigsten Modelle sind schon für deutlich unter 100 Euro zu haben und empfehlen sich daher auch für Privatanwender, etwa für Schüler und Studenten. Mit steigendem Gerätepreis fallen allerdings auch die Druckkosten und das Drucktempo nimmt merklich zu. Die attraktivsten S/W-Laser warten mit Seitenpreisen von rund 1 Cent auf, bei den Modellen für den Hausgebrauch muss mit dem Drei- bis Vierfachen gerechnet werden. Wer daher lieber flexibler sein möchte, sollte eher zu einem einfachen Tintenstrahler greifen. Die besten Geräte drucken kaum teurer und bieten außerdem Farb- und Fotodrucke an. Außerdem ist zumindest bei Mittelklassemodellen das S/W-Druckbild ähnlich gut und sauber wie bei einem Laserdrucker.
Bei Fotodruck: Tintenstrahler
Die reinen Fotodrucker wiederum sind mit Abstand die Stars unter den Tintenstrahlern. Sie sind zum Teil mit bis zu zehn Tinten bestückt, einige verstehen sich sogar auf A3-(Foto-) Drucke. Die mindestens 500 Euro teuren Geräte richten sich gezielt an ambitionierte Fotografen, die den Ausdruck ihrer Fotos nicht einem Labor überlassen möchten, sondern selbst kreativ tätig werden wollen. Da die meisten Fotodrucker neben den speziellen Fototinten auch eine Patrone mit Textschwarz besitzen, eignen sie sich sogar für S/W-Drucke, sodass sie zumindest im Hausgebrauch auch als Allrounder eingesetzt werden können. Fotodrucker wiederum, die mit dem Thermosublimationsverfahren arbeiten, haben sich auf breiter Front nicht durchsetzen können. Zwar geben sie Fotos in hoher Qualität wieder, die Druckkosten sind jedoch sehr hoch. Die Drucktechnik wird daher hauptsächlich bei kleinen, mobilen Fotodruckern eingesetzt, die sich selbst als „Spaßdrucker“ verstehen, peppig designt sind und für gelegentliche, spontane Ausdrucke eines Fotos angedacht sind, etwa in einer geselligen Runde. Häufig lassen sie sich über Bluetooth, also etwa direkt von einem Smartphone, ansprechen und verfügen über einen Akku. Eine weitere Nische besetzen Nadeldrucker. Da sie als einziges Druckersystem Durchschläge erlauben, sind sie nach wie vor zum Beispiel in Arztpraxen anzutreffen. Das Marktsegment ist aber sehr überschaubar. Dasselbe gilt auch für die mobilen Drucker. Ihre Zielgruppe sind vor allem Businesskunden, die viel auf Reisen sind, und auf die Schnelle unterwegs ein paar Seiten ausgeben möchten. Meistens erfolgen daher Anschluss und Stromversorgung an das Notebook via USB, einige Modelle sind sogar mit Akkus bestückt. Anschaffungs- sowie Druckkosten sind sehr hoch, weswegen ein Kauf wohl überlegt und begründet sein sollte. LED-Drucker schließlich versuchen sich als direkte Konkurrenz zu den Laserdruckern am Markt zu platzieren, wobei hauptsächlich ebenfalls der Businessbereich abgedeckt wird. In puncto Druckqualität, Betriebskosten sowie Druckgeschwindigkeit schenken sich die beiden technisch sehr ähnlichen Druckverfahren allerdings kaum etwas.