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Ob Surfen oder Gaming – AC-WLAN ist mittlerweile Pflicht

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. flottes WLAN nach 802.11ac mittlerweile Standard
  2. WPA2 sorgt für relativ hohe Sicherheit
  3. WLAN-Leistung hängt vom Aufstellungsort des Routers ab
  4. USB 3.0 für Media-Streaming optimal

Wie bewerten Testmagazine Router in ihren Testberichten?

Gaming-Router sind extrem leistungsstark. Gaming-Router wie der Asus RT-AC88U bieten extreme Leistung sowie einen meist enormen Funktionsumfang – zu einem meist sehr hohen Preis. (Bildquelle: amazon.de)

Das zentrale Kriterium der Testmagazine ist die praktische Leistungsfähigkeit eines Routers. Dabei stellen wir immer wieder fest, dass sich diese erheblich von der theoretisch maximalen Leistung unterscheidet. Im Zuge dessen stellen Tester einen Router in einer Wohnung auf und messen in verschiedenen Räumen an diversen Endgeräten den tatsächlichen Datendurchsatz. Die PC Games Hardware stellt in Vergleichstests dabei bis zu vier verschiedene Szenarien auf, die unterschiedliche Aufstellorte und damit verbundene Hindernisse beinhaltet. Die Anführer der Bestenliste zeigen dabei Durchsatzratzen, die nah an das heranreichen, was über einen Gigabit-Kabelbetrieb technisch übertragbar ist. Die Tester von Hardware-Journal bestätigen zum Beispiel beim Asus RT-AC88U, dass sein Durchsatz von gemessenen 949 Mbit/s ein Bestwert für private Anwender darstellt. Zusätzlich zum mittlerweile etablierten AC-WLAN-Standard, der einen flotteren Datenaustausch über 2,4 und 5 GHz parallel zulässt, sorgen hier weitere Software-Features – MU-MIMO oder Beamforming – zur Optimierung der Signalausrichtung für mehr Power am Endgerät.

Die Top-Router in Sachen Übertragungsgeschwindigkeit:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 NetGear Nighthawk X10 (R9000) Gut (2,2)
2 TP-Link Talon AD7200 Gut (2,0)
3 Linksys EA9500 Gut (2,4)

Je größer der Funktionsumfang eines Routers ist, desto besser fallen Noten in puncto Ausstattung aus. Allerdings bedeutet das auch zwangsläufig, dass man als Nutzer auch mehr konfigurieren muss. Dies kann, je nach Aufbau und Komplexität des Nutzermenüs, sehr schwer oder auch recht einfach von der Hand gehen. AVM gilt im Allgemeinen als Hersteller mit einem sehr leicht verständlichen Menü, das viele Erklärungen und Soforthilfen bietet. Asus punktet darüber hinaus mit seinem sehr komplexen Interface, da es zahlreiche Infos bereitstellt und übersichtlich aufgebaut ist. Zusätzlich ist die Anschlussausstattung ausschlaggebend für die Flexibilität des Routers. Besitzt ein Gerät USB-Anschlüsse (idealerweise USB 3.0), kann man externe Festplatten und Drucker verbinden, um diese kabellos über das heimische WLAN anzusteuern. Vereinzelt messen Tester auch die Geschwindigkeiten dieser USB-Anschlüsse – eine für das kabellose Streaming von Videos über die den Mediaserver sehr wichtige Information.

Top 3 der Router mit USB-3.0-Anschluss:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 AVM FRITZ!Box 7590 Sehr gut (1,5)
2 Synology RT1900ac Sehr gut (1,5)
3 Asus Blue Cave Gut (1,6)

AVM-Router gelten als sehr einfach in der Handhabung. AVM setzt bei seinen FRITZ!Box-Routern, wie hier die 7490, auf eine einfache Handhabung und viele Erklärungen im Nutzermenü, sodass auch Nutzer ohne Netzwerkkenntnisse alle nötigen Einstellungen vornehmen können. (Bildquelle: amazon.de)

Benötige ich einen Modemrouter oder reicht ein reiner Router ohne Modem?

Je nach vorhandener Ausstattung und Anwendungsfall muss nicht zwangsläufig zu einem Modemrouter gegriffen werden. Wenn man mit der Leistung seines Provider-Routers unzufrieden ist, kann dessen Routing-Funktion auch abschaltet werden (Bridge-Modus) und ihn als reines Modem verwenden. Ein zusätzlich erworbener Router übernimmt dann die kabelgebundene oder kabellose Verbindung zu den Endgeräten. Das ist auch ideal, wenn man seinen Haushalt mit dem flotten AC-WLAN ausrüsten möchte, aber bereits einen alten Router besitzt. Oft ist ein Modemrouter jedoch die bessere Wahl, da hier zusätzliche Kabelverbindungen entfallen und nur ein Gerät Strom verbraucht.

Die besten Modemrouter:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 AVM FRITZ!Box 7590 Sehr gut (1,5)
2 AVM FRITZ!Box 7580 Gut (1,6)
3 TP-Link Archer VR2800v Gut (1,8)

Muss ich mein WLAN-Netzwerk mit dem Router verschlüsseln?

Eine Verschlüsselung des eigenen Datenverkehrs ist sinnvoll. Denn was nützen mir die Zugangshürden, wenn ein geübter Hacker im Klartext die Passwörter etc. auslesen kann, die die Endgeräte an den Router senden? Werksseitig ist heute bereits vielfach die WPA2-Verschlüsselung aktiviert – ist dies nicht der Fall, muss das unbedingt getan werden. Nur WPA2 gilt als relativ sicher. Schlussendlich kann man auch noch einen Namen für sein WLAN-Netzwerk (die SSID) festlegen. Hierbei gilt: Wer gezielte Angriffe auf das Netzwerk befürchtet, sollte nichtssagende Beschreibungen wählen, damit man das Netzwerk nicht einer Person oder Firma zuordnen kann. Letzten Endes besteht immer ein gewisses Restrisiko, da ein 100 prozentiger Schutz nie gegeben sein kann.

Unterscheiden sich Router mit externen Antennen von solchen mit internen Antennen?

Mittlerweile sind aktuelle WLAN-Router, die den Standard nach 802.11ac unterstützen, derart leistungsstark, dass man spürbar keine nennenswerten Unterschiede an seinem Endgerät feststellen kann. In Messlaboren sind Router mit externen Antennen hingegen etwas leistungsstärker, da die Antennen einfach größer sind als intern verbaute. Testberichte kommen jedoch zu dem Ergebnis, dass externe Antennen für einen höheren Datendurchsatz bzw. besseren Empfang sorgen können. Der Grund dafür: Um den Router im Raum optimal zu positionieren, muss das Modell mit internen Antennen selbst so gedreht werden, dass es optimal in den Raum funken kann. Externe Antennen sind hingegen außen am Gehäuse angeschraubt und lassen sich flexibel drehen und neigen. So kann man das Gerät an Ort und Stelle lassen, die Antennen jedoch nach Belieben justieren und ausrichten.

Autor: Julian

Produktwissen und weitere Tests

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Router verfügen meist über eine Switch-Funktion zur Verbindung verschiedener Computer in einem Netzwerk. Der Anschluss an die Telefonleitung wiederum sorgt für die Anbindung ans Internet. WLAN-Router verbinden Netzteilnehmer hierbei kabellos. Die meisten DSL-Router erlauben ferner Festnetz- und VoIP-Telefonie durch Anschluss eines herkömmlichen Telefons. Die Switch-Funktion eines Routers dient der Verbindung von Computersystemen untereinander sowie derselben mit dem Internet. Router sind dabei je nach Aufgabenbereich in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Als sogenannte DSL-Router werden hierbei jene Router bezeichnet, die eine Internetverbindung am analogen oder digitalen Telefonanschluss realisieren können. Auf diese Weise sparen sich Computeranwender eine interne DSL-Karte und erhalten eine solide Firewall, da nahezu jeder moderne Router mit einer entsprechenden Firmware bespielt ist, welche diese Funktion mit übernimmt. Ist der DSL-Router um die Fähigkeit der kabellosen Verbindung ergänzt, so spricht man von einem WLAN-Router. Meist können diese Router aber als Kombirouter sowohl über das Funknetz, aber auch herkömmlich über Kabel angesprochen werden. Zur Nutzung müssen für Computer oder Notebook jedoch spezielle WLAN-Komponenten wie eine WLAN-Karte oder ein WLAN-USB-Stick vorhanden sein. Fast alle Router besitzen zudem eine interne Telefonanlage mit zusätzlichen Schnittstellen für den Anschluss von analogen und digitalen Telefonen. So kann mit dem bisherigen Telefon je nach Netzanbieter über die Internetleitung telefoniert (sogenannte VoIP-Router) oder das Festnetz genutzt werden. Die teuersten unter den Routern verfügen über alle vorgenannten Merkmale gleichzeitig und bieten sämtliche WLAN-Protokolle an, die sogar auf zwei unterschiedlichen Bandbreiten nutzbar sind. Weitere Anschlüsse sollen darüber hinaus via USB andere Peripheriegeräte in das lokalen Netzwerk einbinden. So können Festplatten und Drucker fernab vom PC platziert werden und von mehreren Netzteilnehmern genutzt werden. UMTS-Router wiederum ergänzen diese Fähigkeiten um die Möglichkeit zur Nutzung des Internets via 3G-Mobilfunknetz.