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Ratgeber zu Desktop-PC

Platzsparende Bildschirm-PCs

Stärken

  1. benötigen weniger Platz als Desktop-PC-Systeme mit zusätzlichem Monitor
  2. kaum Kabelverbindungen notwendig
  3. geringerer Stromverbrauch als bei Desktop-Systemen

Schwächen

  1. kaum aufrüstbar
  2. nutzen schwächere Notebook-Technik
  3. meist teurer als Desktop-PC-Systeme

Wie bewerten Testmagazine All-in-One-PCs in ihren Testberichten?

Microsoft Surface Studio All-in-One-PCs benötigen dank WLAN und Bluetooth kaum Kabel, was am Schreibtisch für Ordnung sorgt. (Bildquelle: amazon.de)

Testredaktionen bewerten All-in-One-PCs ähnlich wie klassische Desktop-Systeme. In den meisten All-in-One-PCs wird nur Notebook-Hardware verwendet. Daher haben sie im Direktvergleich zu Desktop-PC-Systemen mit Leistungseinbußen zu kämpfen. Tester legen deshalb ein besonderes Augenmerk auf die Systemperformance, darunter speziell auf den Prozessor. Die weniger potente Hardware hat auch positive Auswirkungen: Stromverbrauch, Temperatur und Lautstärke sind generell auf einem guten Niveau. In Vergleichstests achten die Testredaktionen aber trotzdem auf diese Aspekte, da es zwischen den verschiedenen All-in-Ones deutliche Unterschiede gibt.
Im Gegensatz zu herkömmlichen PCs haben All-in-One-PCs integrierte Bildschirme. Für deren Bewertung greifen Tester auf die Kriterien zurück, die bei Monitortests eine wichtige Rolle spielen. Allem voran steht dabei die Auflösung, die für den Bildeindruck entscheidend ist.

Sind All-in-One-PCs gamingtauglich?

Im Preisbereich unter 1.000 Euro sind kaum All-in-One-PCs mit guten Grafikchips zu finden, weshalb die Geräte in dieser Preisklasse nur ältere oder einfach gestrickte Spieletitel mit angemessenen Bildraten wiedergeben können. Jenseits der 1.000-Euro-Grenze finden sich durchaus Modelle mit starken Grafikmodulen, die aber kaum mit den Grafikkarten in herkömmlichen Desktop-PCs derselben Preisklasse mithalten können. Aktuelle Games bewältigen diese Geräte durchaus, man muss aber hinsichtlich des Detailgrads und der Auflösung Abstriche in Kauf nehmen.

Wie kann ich meinen All-in-One-PC aufrüsten?

Lenovo All-in-One-PC Ein All-in-One-PC mit geöffneter Wartungsklappe. Die Festplatte (Mitte) lässt sich austauschen. (Bildquelle: amazon.de)

All-in-One-PCs sind in der Regel geschlossene Systeme, deren Komponenten sich nicht einfach austauschen lassen. Einige Systeme bieten allerdings Wartungsklappen, die einen Zugriff auf den Arbeitsspeicher oder die Festplatten gewähren. Eine Erweiterung des Arbeitsspeichers kann lahmenden Systemen zu neuem Leben verhelfen, vor allem dann, wenn mehrere parallel aktive Programme das System deutlich ausbremsen. Die meisten All-in-One-PCs setzen beim RAM auf Speicherriegel im SO-DIMM-Formfaktor, wie er bei Notebooks üblich ist.

Welche Displaygröße ist für All-in-One-PCs empfehlenswert?

Die günstigeren All-in-One-PCs bieten meist vergleichsweise kleine Bildschirme von 15 bis 20 Zoll. Für einfache Ansprüche genügt das. Die Monitore stoßen aber schnell an ihre Grenzen, wenn mehrere Programmfenster zugleich angezeigt werden sollen, Webseiten etwas größer ausfallen oder umfangreiche Tabellen bearbeitet werden. Für komfortables Arbeiten mit zwei Programmfenstern gleichzeitig und einen guten Bildeindruck empfehlen wir den Griff zu All-in-One-PCs mit 24-Zoll-Bildschirmen. Die 27-Zoll-Modelle sind oft sehr teuer, benötigen einen großen Schreibtisch sowie einen weiten Sitzabstand von etwa einem Meter.

Die größten All-in-One-PCs:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 HP EliteOne 1000 G1 34" (i7-7700, 8GB RAM, 512GB SSD) Sehr gut (1,5)
2 Microsoft Surface Studio Gut (1,6)
3 Apple iMac Pro 27" (2017) Sehr gut (1,2)

Autor: Gregor L.

Produktwissen und weitere Tests zu Desktop-Computer

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Höllenmaschine 5 PC-WELT 10/2013 - Die Höllenmaschine repräsentiert den aktuellen Stand der PC-Technik. Die beste Hard- und Software ist gerade gut genug für den ultimativen Traumrechner im Wert von über 20000 Euro. Auch dieses Jahr können Sie ihn wieder gewinnen ... Auf 6 Seiten stellt die PC-Welt (10/2013) die Höllenmaschine 5 ausführlich vor und berichtet über deren Einzelteile. Man erfährt, welche aktuelle Hard- und Software zum Einsatz kam. Zudem gibt es zwei Ausstattungsvarianten und so werden sowohl das Höllen- als auch das Ökosystem vorgestellt.

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Das perfekte Upgrade PC-WELT 6/2013 - Der Rechner lahmt. Doch was bremst ihn nur so aus – liegt es am Prozessor, der Grafikkarte, am Arbeitsspeicher oder der Festplatte? Mit den passenden Tools identifizieren Sie den Flaschenhals und wechseln genau die richtige Komponente, um Ihrem Computer zu einem kräftigen Geschwindigkeitsschub zu verhelfen. Viele Computer werden im Laufe der Zeit immer langsamer und die Programme laufen nicht mehr so schnell, wie sie eigentlich sollten. Doch das ist kein Grund gleich einen neues Gerät zu kaufen. PC-Welt verrät in Ausgabe 6/2013 auf sechs Seiten, wie man die Geschwindigkeit von Prozessor, Arbeitsspeicher, Grafikkarte und Festplatte misst, wann ein Upgrade notwendig ist und wie man die neuen Komponenten schließlich einbaut.

Service Pack für Windows PC-WELT 5/2013 - Service Packs von Microsoft kommen eher selten und meist ohne neue Funktionen. Unser Service Pack für Windows gibt es jetzt auf dieser Heft-DVD – und es enthält viele nützliche Tools. Auf sieben Seiten stellt die Zeitschrift PC-Welt (5/2013) neun neue Funktionen für Windows aus ihrem Service Pack vor. Das Betriebssystem erhält dadurch zum Beispiel ein besseres Startmenü, einen USB-3.0-Treiber sowie neue Task-Manager. Darüber hinaus werden die Unterschiede zwischen den einzelnen Windows-8-Versionen erklärt. Weiterhin gibt es eine ausführliche Erläuterung des Programms Winoptimizer 9.

Hardware-Hacks mit dem Raspberry Pi PC-WELT 12/2013 - Der Raspberry Pi hat als flexibler Einplatinen-PC eine Do-it-Yourself-Revolution losgetreten. 8 Hardware-Hacks um das Gerät zeigen nützliche, exotische und abgehobene Projekte. Die Zeitschrift PC-Welt (Ausgabe 12/2013) zeigt auf insgesamt 4 Seiten, welche Dinge mit dem Raspberry Pi möglich sind. So erfährt der Leser, wie man den Mini-PC als stromsparenden Datei-Server fürs Heimnetzwerk nutzt, automatisiert Bier braut oder auch mehrere Raspberry Pi zu einem Cluster vernetzt.

Windows-8-Apps für Sie ausgewählt PC-WELT 5/2013 - Der Store zu Windows 8 füllt sich. Unter anderem finden Sie hier auch Zubehör, das Microsoft bei Windows 8 bewusst weggelassen hat – etwa die Spieleklassiker. Wir stellen die interessantesten Apps vor. 12 verschiedene Anwendungen für das Betriebssystem Windows 8 werden von der Zeitschrift PC-Welt (Ausgabe 5/2013) in diesem Artikel vorgestellt. Darunter befinden sich über 4 Seiten verteilt zum Beispiel die Preisvergleichsplattform billiger.de, die Bücher-App von Kindle oder auch das Fernwartungstool Teamviewer.

Der beste Schutz für Ihren PC PC-WELT 5/2013 - Auf der Heft-DVD bekommen Sie Bitdefender Total Security 2013 für 180 Tage kostenlos. Der vielfache Testsieger schützt Ihren Rechner zuverlässig vor Viren und Internetangriffen. PC-Welt präsentiert in Ausgabe 5/2013 auf drei Seiten die Antivirensoftware Bitdefender. Als Leser des Artikels erfährt man, welche Funktionen das Programm bietet und wie es sich installieren lässt. Zusätzlich gibt die Zeitschrift fünf nützliche Tipps zu besonderen Funktionen von Bitdefender.

Tempo-Check PC-WELT 8/2013 - Den aktuellen Leistungszustand Ihres Desktop-PCs oder Notebooks ermitteln Sie mithilfe eines Hardware-Benchmark-Tools. Und die richtigen Programme zum Überprüfen Ihres Systems decken dabei verborgene Leistungsbremsen auf. Wie man seinen Rechner einem Basis-Check unterzieht und einen Tempotest durchführt, wird in diesem 2-seitigen Artikel von PC-Welt (8/2013) erklärt. Zudem werden hilfreiche Benchmark-Tools genannt, die helfen, den Leistungszustand zu messen.

4K-Streamer-Welten video 7/2015 - 4K-Netzwerk-Player nutzten bisher offene Betriebssysteme wie Android oder Windows. Jetzt gibt es einen 4K-Player in herkömmlicher Technik; video hat den Popcornhour VTEN und als Alternative den neuen NUC 5i5RYK von Intel getestet. Testumfeld: Ein Netzwerk-Mediaplayer und ein Mini-PC wurden einem Praxischeck unterzogen und jeweils für „sehr gut“ befunden. Als Testkriterien dienten Bildqualität, Klangqualität, Ausstattung sowie Bedienung und Verarbeitung.

Windows 10 für Fernseher Audio Video Foto Bild 4/2016 - Dass Windows-Computer keine grauen Riesenkisten sein müssen, zeigen Tablet und Notebook schon lange. Aber es geht noch viel, viel kleiner: Der Archos Mini-PC ist gerade mal so groß wie ein Schokoriegel, geht aber als vollwertiger PC durch. Kompromisse müssen dabei natürlich gemacht werden. Welche das sind, zeigt der Test von Audio Video Foto Bild. ... Im Check war ein Mini-PC, der in der Gesamtwertung die Note „ausreichend“ erhielt. Systemgeschwindigkeit, Bild- und Tonqualität, Betriebslautstärke und Stromverbrauch sowie Ausstattung und Bedienung dienten als Testkriterien.

Online-Banking mit Wiso Mein Geld PC-WELT 2/2013 - Mit Wiso Mein Geld 2013 können Sie Online-Banking sicher erledigen und alle Ausgaben und Einnahmen gründlich analysieren. ... Auf 3 Seiten erhält man von der Zeitschrift PC-Welt (2/2013) einen kurzen und knappen Einstieg in die Bedienung der Finanzsoftware.

Freie Fahrt mit Freeware PC-WELT 5/2013 - Gutes muss nicht teuer sein: Bei Freeware bekommen Sie gratis, wofür Sie an anderer Stelle zur Kasse gebeten werden. Zwar gibt es manche Fußfessel, doch als Privatnutzer sind Sie in der Regel fein raus. Auf zwei Seiten präsentiert PC-Welt (5/2013) in diesem Artikel Informationen zum Thema Freeware. Neben einer allgemeinen Begriffsdefinition wird auch erläutert, warum kostenlose Programme nicht immer uneingeschränkt nutzbar sind. Des Weiteren weist die Zeitschrift auf zu beachtende Aspekte beim Download hin. In einer kleinen Info-Box erfährt der Leser zusätzlich, worin die Unterschiede zwischen Freeware und freier Software bestehen.

UEFI und Live-CDs com! professional 5/2013 - Wer einen UEFI-PC hat, der fällt aus allen Wolken, wenn er eine Live-CD starten will: Die meisten Live-CDs funktionieren nämlich nicht an UEFI-PCs. Der Artikel zeigt, wie Sie das Problem lösen.

Pannenhilfe im Netzwerk PC-WELT 4/2013 - Die Fehlersuche bei Netzwerk und Internetverbindung ist auch für erfahrene Benutzer eine Herausforderung. Systematisches Vorgehen unterstützt bei der Problemlösung, um schnell die Ursachen zu finden.

Geschenk richtig umtauschen PC-WELT 1/2013 - Ein passendes Weihnachtsgeschenk zu finden, ist nicht immer einfach. Wer Familie und Freunde an Heiligabend überraschen will, sollte daher kein Risiko eingehen und sich ein Umtauschrecht sichern. Auf 2 Seiten wird von der Zeitschrift PC-Welt (1/2013) erklärt, worauf beim Umtausch von Waren zu achten ist. Es wird erklärt, wann man 14 Tage Rückgaberecht hat und bei welchen Produktgruppen es kein Umtauschrecht gibt.

Software selber machen PC-WELT 2/2013 - Selber Software zu programmieren, geht einfacher als Sie vielleicht annehmen. Anhand eines Beispielprojekts zeigen wir, wie es geht. ... Was man alles zum Schreiben von eigenen Programmen benötigt, kann man in diesem 4-seitigen Artikel der PC-Welt (2/2013) nachlesen. Zusätzlich benötigt man die Plus-DVD der Zeitschrift, die einige erklärte Tools enthält.

Die Höllenmaschine PC-WELT 10/2012 - Für den ultimativen Traumrechner im Wert von 13333 Euro ist die beste Hard- und Software gerade gut genug: Er repräsentiert den Stand der PC-Technik. ...

Micro-PCs als Smart-TV PC-WELT 12/2012 - Wer keinen Smart-TV der neuesten Generation hat, braucht nicht gleich den Fernseher auszuwechseln. Micro-PCs ab 30 Euro lassen sich an jedes TV-Gerät anstecken, eignen sich als Media-Center, sind preisgünstig und dazu einfach zu bedienen.

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Heimcomputer

Komplettsysteme, Klassiker ist der All-in-One PC, bieten Monitor und Eingabegeräte. Stromsparer sind Nettops meist auch Wohnzimmer-PCs (HTPC). Basis-PCs erfüllen Mindestansprüche wie Internetzugang, wohingegen Office- und Multimedia-PCs gehobenen Ansprüchen gerecht werden. Leistungsstärke beweisen Workstations und Gaming-PCs mit besonders hochwertiger Ausstattung. Am einfachsten ist der Griff zu einem Komplettsystem in Form eines All-in-One PCs, der im Monitorgehäuse gleich die gesamt Hardware unterbringt. Eine gute Video- und Tonausgabe mit TV-Empfänger gehören dabei zum Standard – Eingabegeräte legen die Hersteller meist dazu. Der Vorteil ist, dass die Komponenten aufeinander abgestimmt sind und das System nach dem Anschalten auch sofort läuft. Entsprechend der Urmutter dieser Geräteklasse bauen viele Hersteller (Acer, HP, MSI, Sony) den berühmten iMac nach. Für viele Käufer ist es aber schwierig, die Leistungsfähigkeit eines Systems selbst einzuschätzen und sollten sich vorher ein wenig informieren. Für Internet, Videos und Musiktitel reicht meist schon ein Basis-PC aus. Speziell ausgewiesene Multimedia-PCs, bei denen die Hersteller Wert auf eine solide Grundausstattung im Grafik- und Soundbereich legen, sind noch vielseitiger einsetzbar als die Office-PCs, die für tägliche Büroarbeit gedacht sind. Die Leistungsfähigkeit dieser beiden PC-Klassen hängt aber auch von der Prozessorbestückung und der Menge des Arbeitsspeichers ab. Die CPU sollte der gehobenen Mittelklasse angehören und über mehrere Kerne verfügen; beim Arbeitsspeicher sind 4 GByte das Minimum (ein 64-Bit-Betriebssystem vorausgesetzt). Die Oberklasse unter den Desktop-PCs wird von den Workstations und Gaming-PCs gebildet. Hier findet man hochkarätige elektronische Bauteile vor, die teilweise selbst beim Militär eingesetzt werden. Belastbarkeit und Langlebigkeit stehen bei extremer Performance im Vordergrund. Bei einer derartigen Anschaffung überschreitet man schnell die Tausender-Grenze oder verdoppelt sogar den Betrag. Prozessoren mit vier Kernen und mehr sind hier generell anzutreffen und Arbeitsspeicher ab 8 GByte aufwärts vollkommen normal. Diese Geräteklasse verursacht entsprechend ihrer Leistung einen hohen Energiebedarf. Weitaus bescheidener geht es bei den Mini-PCs (Nettops) zu, die in ihren kompakten Kleinstgehäusen häufig keinen Lüfter zur Verfügung stellen. Man darf sich von der Größe nicht täuschen lassen, denn in einigen dieser Winzlinge sind sehr starke CPUs eingebaut. Ähnlich sieht es bei den eleganten Wohnzimmer-PCs (HTPC) aus, die leise und effizient ihren Multimedia-Aufgaben (Video- und Musik-Streaming) nachkommen. Ein Stromkostenmessgerät ermittelt schnell, ob der alte Monitor beispielsweise ein echter Stromfresser ist...