Moni­tor Test: Bild­schirme jeder Größe & für jeden Ein­satz im Check

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Ratgeber: Monitore

Die Bild­qua­li­tät ist ent­schei­dend

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • gängige Bildschirmgrößen von 24 bis 32 Zoll
  • eignen sich für den Anschluss an Notebooks, PCs und Spielekonsolen
  • unterschiedliche Spezialisierungen wie Office, Gaming und Medienbearbeitung
  • mehrere konkurrierende Paneltechniken mit individuellen Stärken und Schwächen (IPS, VA, TN, OLED)
  • DisplayPort und HDMI als gängige Anschlüsse für Auflösungen über Full HD
  • USB-C als modernster und flexibelster Anschluss

Ob digitaler Alltag, Multimedia, Büroarbeit, Gaming oder professionelle Bild- und Videobearbeitung – Monitore gibt es für vielfältige Einsatzzwecke. Doch woran erkennt man einen hochwertigen Monitor und welches Modell passt am besten zu Ihnen? Diese Fragen klären wir hier.

Wie bewerten Fachmagazine Monitore in ihren Testberichten?

Auf dem Markt findet sich eine große Auswahl an Monitoren mit Preisen von deutlich unter 100 bis hin zu mehreren Tausend Euro. Testmagazine wählen für Vergleichstests stets Produkte aus, die gut miteinander vergleichbar sind, um die besten Monitore zu bestimmen. Beliebte Testkategorien umfassen Monitore mit HDR-Funktion, Gaming-Monitore oder auch Curved-Monitore.

Besonders bemerkenswerte Modelle werden oft zusätzlich in Einzeltests näher untersucht, etwa von den Experten bei PRAD. Dabei werden unter anderem auch Messungen zur Bildhomogenität sowie zur Farbdarstellung und Farbraumabdeckung durchgeführt.

21:9-Monitor Monitore mit 21:9-Bildformat erfreuen sich immer größerer Beliebtheit (Bildquelle: amazon.de)

Display-Auflösung im Blick: Die Pixeldichte ist das Maß aller Dinge

Viele Hersteller bieten einzelne Modellvarianten mit verschiedenen Auflösungen an, sodass Käufer:innen den passendsten Bildschirm auswählen können. Ein einfaches Motto gilt: Je niedriger die Auflösung, desto unschärfer und pixeliger erscheint das Bild. Gleichzeitig sinkt mit einer geringeren Auflösung auch der Preis des Monitors und – besonders beim Gaming – ist eine niedrigere Auflösung oft mit weniger leistungsstarker Hardware kompatibel, was Vorteile für Gelegenheitsspieler mit sich bringt.
Die simple HD-Auflösung mit weniger als 1080 Pixeln in der Höhe ist mittlerweile weitestgehend veraltet und kaum noch vertreten. Stattdessen etabliert sich Full HD als neuer Standard. Full-HD-Monitore gibt es in zahlreichen Größen und für vielfältige Einsatzbereiche. Besonders bei 24 Zoll wirkt die Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln sehr scharf – selbst 27-Zoll-Modelle sind häufig in Full HD verfügbar. Mit zunehmender Bildschirmdiagonale fällt jedoch auf, dass 27 Zoll als obere Grenze für Full HD gilt. Zwar gibt es auch 32-Zoll-Displays mit Full HD, diese schneiden in Tests und im direkten Vergleich hinsichtlich Bildschärfe jedoch meist schlechter ab als Monitore mit höher auflösenden Panels wie WQHD.

Für die Bewertung der Bildschärfe in Tests ist daher die Pixeldichte entscheidend – also das Verhältnis zwischen Auflösung und Bildschirmgröße. Die WQHD-Auflösung mit 2560 x 1440 Pixeln kostet heute nur geringfügig mehr als Full HD, liefert dafür aber eine deutlich verbesserte Bildqualität. Das schärfste Bild bieten letztlich Monitore mit 4K-Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln. Unabhängig von der Größe zeigt sich in Tests stets, dass kaum ein anderer Standard derzeit diese Bildschärfe erreicht. Gleichzeitig erfordert die hohe Auflösung aber auch entsprechend leistungsfähige Rechner und Grafikkarten. Wer Spiele flüssig in 4K bzw. UHD erleben möchte, braucht deutlich mehr Rechenpower als bei Full HD.

Monitore mit außergewöhnlich hoher Pixeldichte

  Pixeldichte des Displays Unser Fazit Stärken Schwächen Bewertung Angebote
Portable Monitor 4K

Gut

1,8

282 ppi Top-​Aus­stat­tung nur bedingt ein Vor­teil

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578 Meinungen

1 Test

MSI MAG 274QF X24

ab 196,89 €

MAG 274QF X24

Sehr gut

1,5

240 ppi Flüs­si­ges Gaming-​Erleb­nis mit beein­dru­cken­der Bild­qua­li­tät

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59 Meinungen

0 Tests

Ultrasharp U3224KBA

ohne Endnote

224 ppi Maxi­male Auf­lö­sung für anspruchs­volle Anwen­dun­gen

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1 Meinung

1 Test


Was macht eine hervorragende Bildqualität aus?

Von den drei gängigen Paneltypen hat die ältere TN-Technologie, welche vor allem in preisgünstigen Monitoren Verwendung findet, meist das Nachsehen. Monitore mit IPS- oder VA-Panels bieten sattere Schwarztöne und lebendigere Farben. Ein hoher Kontrastwert ist für eine gute Bildqualität elementar und wird in Testberichten häufig mit besseren Bewertungen honoriert. VA-Displays sind besonders bei Bildbearbeitern geschätzt, da sie oft eine natürlichere Farbdarstellung ab Werk bieten. IPS-Panels punkten hingegen mit hoher Blickwinkelstabilität, was im Büro praktisch ist, wenn Kollegen gemeinsam am Bildschirm arbeiten.

Die Helligkeit spielt zwar eine untergeordnete Rolle, kann aber je nach Nutzung relevant sein – etwa an Empfangstheken oder in hellen Arbeitsbereichen nahe Fenstern. Eine starke Leuchtkraft kombiniert mit guter Entspiegelung hilft, störenden Lichteinfall auszugleichen und sorgt dafür, dass Bildinhalte gut lesbar bleiben. Wer bevorzugt im Dunkeln arbeitet, sollte auf Monitore mit möglichst niedriger minimaler Helligkeit achten, um Blendungen zu vermeiden.

Ein weiteres Merkmal ist die Displaykrümmung. Curved-Monitore verändern den Bildeindruck dahingehend, dass durch die Wölbung die Entfernung vom Auge zu den Bildrändern der zur Mitte weitestgehend gleicht, was für das menschliche Auge eine natürlichere Darstellung erzeugt. Im Bürogebrauch ist das jedoch nur selten von Vorteil. Hersteller wie Samsung setzen vor allem im Gaming-Bereich stark auf curved Displays.

Monitore mit hoher Displayhelligkeit

  Displayhelligkeit Unser Fazit Stärken Schwächen Bewertung Angebote
ROG Swift PG27AQWP-W

Sehr gut

1,4

1500 cd/m² Ulti­ma­tive Gaming-​Per­for­mance mit atem­be­rau­ben­der Geschwin­dig­keit und Bild­qua­li­tät

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0 Meinungen

3 Tests

ROG Strix OLED XG32UCWMG

Sehr gut

1,5

1300 cd/m² Erlebe Gaming in höchs­ter Qua­li­tät mit dem viel­sei­ti­gen 32-​Zoll-​OLED-​Moni­tor

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1.085 Meinungen

3 Tests

ROG Swift OLED PG27AQDP

Gut

1,6

1300 cd/m² E-​Sport-​Taug­lich­keit und OLED-​Pracht ver­eint

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1.444 Meinungen

4 Tests


Reaktionszeit vs. Bildwiederholrate: Was zählt für Gaming?

Gaming-Monitor von Asus Gaming-Monitore erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie zeichnen sich durch schnelle Panels mit hoher Bildwiederholfrequenz aus. (Bildquelle: amazon.de)

Speziell bei Gaming-Monitoren ist die Reaktionszeit des Panels in Testberichten ein wichtiger Bewertungspunkt. TN-Panels sind hier mit besonders schnellen Schaltzeiten oft im Vorteil, doch mittlerweile sind nahezu alle Monitore dank intelligenter Software-Features wie Overdrive auch für gelegentliches Gaming gut geeignet.
Anspruchsvolle Spieler achten heute eher auf die maximale Bildwiederholrate. Bildschirme mit 144 Hz bieten bei schnellen Spielszenen deutlich flüssigere und schärfere Bewegungen als der Standard von 60 Hz, etwa durch verminderte Bewegungsunschärfe. Zusätzliche Synchronisationstechniken für AMD- und Nvidia-Grafikkarten sorgen dafür, dass die Bildrate des Monitors mit der von der Grafikkarte ausgegebenen Bildrate übereinstimmt, was für einen sehr flüssigen Bildablauf sorgt.

AMD-Nutzer:innen profitieren von FreeSync, das bei vielen Allround- und Gaming-Monitoren geboten wird. Nvidia-Anwender:innen sollten nach G-Sync Ausschau halten. Diese Technologie ist jedoch meist deutlich teurer, da G-Sync auf ein zusätzliches Hardwaremodul zurückgreift, während FreeSync rein softwarebasiert ist.

Es gibt auch Monitore mit dem Label G-Sync compatible, die G-Sync als reine Software-Lösung implementieren, welche im Nvidia-Treiber enthalten ist. Hochwertige Gaming-Monitore erreichen heute Bildwiederholraten von 240 Hz und mehr. Bei solchen hohen Anforderungen steigt die Bedeutung der Synchronisationstechnik zusätzlich.

Weitere Details zu Gaming-Monitoren


Monitore mit besonders hoher Bildwiederholfrequenz

  Optimale Bildwiederholrate Unser Fazit Stärken Schwächen Bewertung Angebote
ROG Strix XG248QSG Ace

Sehr gut

1,5

610 Hz Maxi­male Gaming-​Per­for­mance mit ultraschnel­ler Bild­wie­der­hol­rate und prä­zi­ser Reak­ti­ons­zeit

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143 Meinungen

1 Test

BenQ Zowie XL2586X+

ab 1179,00 €

Zowie XL2586X+

Gut

1,8

600 Hz Nun kom­men die auf­ge­motz­ten TN-​Panels mit alten Schwä­chen

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6 Meinungen

2 Tests

AOC Agon Pro AG246FK6

ab 697,28 €

Agon Pro AG246FK6

Gut

1,8

600 Hz Maxi­male Gaming-​Per­for­mance für Pro­fis

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267 Meinungen

1 Test


Ergonomie im Test: Höhenverstellbarkeit ist entscheidend, der Rest optional

Für eine ergonomische Gestaltung des Bildschirmarbeitsplatzes ist vor allem die Höhenverstellbarkeit des Monitorständers wichtig. Die Anpassung der Bildschirmhöhe gelingt mit einem verstellbaren Monitor deutlich leichter als über Tisch- oder Sitzhöhenveränderungen. Neben der Höhenverstellung bieten Büromonitore oft weitere ergonomische Funktionen, wie die Möglichkeit zur Hochkantmontage (Pivot), die sich besonders bei textlastigen Arbeiten bewährt hat. Viele Modelle erlauben auch einen Wechsel des Standfußes oder die Befestigung an einer Wand mittels des standardisierten VESA-Bohrbilds.

höhenverstellbarer Monitor Ein höhenverstellbarer Standfuß ist für ergonomisches Arbeiten unverzichtbar. (Bildquelle: amazon.de)

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Stromverbrauch im Vergleich: Überwiegend niedriger Energiebedarf

Der Energieverbrauch wird auch heute noch in vielen Tests berücksichtigt. Monitor-Modelle überzeugen mittlerweile fast alle mit vergleichsweise niedrigem Verbrauch. Dennoch zeigen direkte Vergleiche Unterschiede, die meist auf technische Merkmale wie höhere Bildwiederholraten, größere Helligkeit oder Auflösung zurückzuführen sind. Für Arbeitsplätze mit langer Bildschirmnutzung lohnt sich ein genauer Blick auf den Verbrauch in Watt. Monitore mit besonders hoher Bildwiederholrate und großen Bildschirmen benötigen gewöhnlich deutlich mehr Energie.

Aktuell empfehlenswerte Monitore mit geringem Energiebedarf

  Stromverbrauch im Betrieb Unser Fazit Stärken Schwächen Bewertung Angebote
UltraGear G 27G850A

Gut

1,9

0,5 W Erlebe Gaming auf einem neuen Level mit beein­dru­cken­der Bild­qua­li­tät und flüs­si­ger Per­for­mance

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102 Meinungen

0 Tests

HP E14 G4

ab 243,90 €

E14 G4

Gut

2,3

3,5 W Strom­spa­ren­der Begleit-​Bild­schirm für Note­books

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10 Meinungen

4 Tests

Asus ProArt PA147CDV

ab 488,98 €

ProArt PA147CDV

ohne Endnote

5,05 W Klei­ner Zusatz­bild­schirm für Soft­ware-​Zusatz­funk­tio­nen und die Krea­tiv­ar­beit

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6 Meinungen

1 Test


Das IPS-Panel – Bildqualität und mittlerweile auch hohe Geschwindigkeit

IPS-Panels sind heute am weitesten verbreitet und kommen neben Monitoren auch in Smartphones und vielen Fernsehern zum Einsatz. Sie überzeugen mit kräftigen Farben und hoher Blickwinkelstabilität, sodass Farben auch aus schräger Perspektive kaum verschoben oder verfälscht wirken. Die Qualität der IPS-Panels ist allerdings sehr unterschiedlich: Hochwertige IPS-Displays bieten eine hohe Leuchtkraft und gleichmäßige Ausleuchtung, während günstigere Modelle oft bei diesen Merkmalen Schwächen zeigen.

Das VA-Panel – ein ausgewogener Kompromiss

VA-Panels („Vertical Alignment“) beziehungsweise Varianten wie PVA-/S-PVA-Panels punkten mit ebenfalls guter Blickwinkelstabilität und hohem Kontrast, weshalb sie sich ebenfalls gut für die Bildbearbeitung eignen. Der Nachteil liegt im etwas höheren Stromverbrauch, da sie eine stärkere Hintergrundbeleuchtung benötigen. Dank sehr gutem Schwarzwert und Overdrive-Technologie, welche die Bildwechsel beschleunigt, bieten sie gute bis sehr gute Reaktionszeiten und sind deshalb auch für Video- und Spielanzeigen interessant. Preislich bewegen sie sich meist in einem ähnlichen Segment wie IPS-Panels.

Das TN-Panel – günstig, aber mit Einschränkungen

Monitore mit TN-Panels („Twisted Nematic“) zählen zu den preiswertesten Varianten und sind gerade beim Gaming beliebt. Für Büro- und Multimediaanwendungen sind sie jedoch nur begrenzt geeignet. Sie punkten mit sehr schnellen Reaktionszeiten, die eine geringe Verzögerung beim Bildwechsel gewährleisten, und einem vergleichsweise niedrigen Stromverbrauch. Aufgrund der günstigen Fertigung werden viele preiswerte Monitore im Bereich um 100 Euro mit TN-Panels ausgestattet.

Allerdings besitzen TN-Panels nur einen begrenzten Betrachtungswinkel von maximal etwa 170 Grad (horizontal und vertikal, teilweise auch weniger). Das führt dazu, dass Farben aus seitlicher oder unterer Perspektive deutlich verfälscht dargestellt werden. Daher eignen sich TN-Panels eher weniger für professionelle Bildbearbeitung. Für einfache Nachbearbeitungen von Fotos, beispielsweise Urlaubsbildern, sind sie jedoch ausreichend. Profis greifen lieber zu Monitoren mit IPS-, PVA- oder MVA-Panels.

Trendthema OLED: Wann kommen die Kontrastwunder?

Während OLED-Displays bei Fernsehern und mittlerweile auch bei Notebooks mit ihrem hohen Kontrastverhältnis viele Käufer zufriedenstellen, sind OLED-Monitore nach wie vor selten. Die Branche setzt vor allem auf IPS und VA-Technologien. Hauptgrund dafür sind die begrenzten Produktionskapazitäten der wenigen OLED-Hersteller, die vor allem Fernseher und Smartphones beliefern. Trotzdem bleibt die Hoffnung auf eine baldige Trendwende bestehen, denn OLED-Panels bieten in vielerlei Hinsicht Vorteile gegenüber den etablierten Monitor-Paneltypen.

von Gregor Leichnitz

„Als PC-Enthusiast sind Monitore für mich eine Her(t)zensangelegenheit.“

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