Notebooks für das Homeoffice

Das Notebook ist für die Arbeit von zu Hause das Arbeitsgerät der Wahl – kompakt, leicht und dennoch komfortabel. Die gute Nachricht: Für solide Technik müssen Sie heutzutage kein Vermögen mehr ausgeben. Aber welche Notebooks sind empfehlenswert? Welchen Marken wird am meisten vertraut? Und was braucht man sonst noch für die bequeme Home-Office-Arbeit?

Wie viel Geld muss man ausgeben?

Ein solider Office-Laptop muss nicht viel kosten. Wenn Sie vor allem zu Hause sowie selten unterwegs arbeiten und Ihr Arbeitsalltag sich vor allem um Office-Programme und Browseranwendungen dreht, genügt in der Regel schon ein Office-Notebook unter 700 Euro. Achten Sie dabei darauf, dass das Gerät mindestens 8 GB Arbeitsspeicher hat und genug Anschlüsse für dringend notwendige Peripherie vorhanden sind (z.B. genügend USB-Anschlüsse, Speicherkartenleser, HDMI und Co. für einen Monitor).

Office-Notebooks unter 700 Euro

Wenn Sie mit streng vertraulichen Datensätzen hantieren und öfters außerhalb Ihrer Arbeitsstätte mit dem Notebook arbeiten müssen, empfiehlt sich schon eher der Griff zu einem Business-Notebook. Diese bieten meist zusätzliche Sicherheitsfeatures, wie zum Beispiel einen Fingerabdruckleser oder Smartcard-Reader für Chipkarten. Hier müssen Sie mit Preisen deutlich jenseits der 1.000-Euro-Marke rechnen, können dafür aber mit einem hohen Qualitätsniveau und edlem Design rechnen. Die Displays der teureren Geräte sind in der Regel auch im Freien noch ablesbar, während günstigere Office-Notebooks oftmals zu wenig Leuchtkraft bieten.

Die besten Business-Notebooks

Unsere Empfehlung: Notebooks mit 14 Zoll Diagonale

Notebooks gibt es in vielen verschiedenen Größen, vom ultrakompakten 13-Zöller bis zum riesigen 17-Zoll-Boliden. Wenn Sie ein Gerät suchen, das sich bequem transportieren lässt

14-Zoll-Notebooks sind mobil und komfortabel zugleich. (Bildquelle: lenovo.com)

und gleichzeitig einen hohen Bedienkomfort bietet, so sind 14-Zoll-Notebooks die richtige Wahl. Sie wiegen fast nichts – die meisten nicht viel mehr als ein Kilogramm – und setzen auf Prozessoren, die alle üblichen Office-Aufgaben wie Tabellenkalkulation, Textverarbeitung, Messaging und leichte Bildbearbeitung problemlos erledigen. Hinzu kommen flinke, leise und unempfindliche SSD-Festplatten, die heute in fast allen Geräten Platz finden und die tägliche Arbeit enorm beschleunigen.

Die besten 14-Zoll-Notebooks

Abseits der Tests: Welche Marken sind bei Käufern besonders beliebt?

Apples MacBooks werden im Durchschnitt am besten bewertet. Auch die nächstbesten Marken Huawei, MSI und Microsoft setzen auf Premiumgeräte und kassieren gute Noten, wobei MSI aber vor allem den Gaming-Bereich und Content-Ersteller bedient. Hersteller, die ihren Fokus eher auf den Niedrigpreisbereich setzen, schneiden tendenziell schlechter ab. Die Nachteile der günstigen Geräte haben einen sichtbaren Einfluss auf die Nutzerzufriedenheit. Die am häufigsten gekauften Marken mit der größten Preisspanne tummeln sich im Mittelfeld: Notebooks von Lenovo, HP und Acer.

Auswertung der Kundenrezensionen von 2016 bis 2020. (Grafik: testberichte.de)

Die praktische 2-in-1-Alternative: Convertible-Notebooks

Convertibles sind Notebook und Tablet zugleich. (Bildquelle: amazon.de)

Hybridgeräte, die die Stärken von Tablets und klassischen Notebooks vereinen, erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit. Solche Convertibles mit abnehm- oder umklappbarer Tastatur sind eine tolle Lösung, wenn Sie es sich einerseits auf der Couch oder im Bett gemütlich machen wollen, andererseits aber auch Office-Aufgaben, Mails und Co. ohne Komfort-Einschränkungen zu erledigen haben. Bedenken sollten Sie: Für die Arbeit im Freien, etwa auf dem Balkon, sind Tablet-Notebook-Hybriden wegen ihrer reflektierenden Bildschirmoberflächen kaum geeignet.

Die besten Convertibles

Mehr Komfort mit Monitor

Der Nachteil von kompakten Notebooks ist die nicht allzu große Bildschirmfläche. Für effizientes Arbeiten am heimischen Schreibtisch empfiehlt sich deshalb die Anschaffung eines separaten Monitors. Die gängigsten Größen sind 24 und 27 Zoll. Achten Sie vor allem darauf, dass Ihr Monitor einen HDMI-Eingang bietet – mit ihm sind fast alle modernen Notebooks kompatibel.

Die besten Office-Monitore

Headsets: Ein Muss für Konferenzen

Neben der Webcam für Videokonferenzen bieten Notebooks ein Mikrofon und Lautsprecher. Leider ist der Ton oft dürftig, außerdem kann es zu einer nervigen Rückkopplung kommen. Deshalb ist ein Headset dringend zu empfehlen. Alternativ können Sie Kopfhörer mit Mikrofon nutzen.