Was früher ein fester Gerätetyp war ist heute eher ein Synonym für sehr kleine und gleichzeitig günstige Notebooks. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Netbooks am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet. Der letzte Test ist vom .

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Die besten Netbooks

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Ratgeber: Netbooks

Die ultra­mo­bile Kom­pakt­klasse

Stärken
  1. äußerst kompakte Bauform
  2. matte Displayoberfläche besser für draußen geeignet als spiegelnde Touchscreens
  3. vergleichsweise günstig
Schwächen
  1. geringe Leistung im Vergleich zu größeren Notebooks
  2. weniger vielseitig als Convertibles

Wie bewerten Testmagazine Netbooks in ihren Testberichten?

Asus E203NA-FD021T Ein flaches 11-Zoll-Netbook mit Windows 10 von Asus (Bildquelle: amazon.de)

Während Netbooks vor allem in den Jahren 2008 bis 2012 populär waren, haben sie weiterhin einen kleinen, aber festen Platz am Markt, auch wenn die Produkte heute meist nicht mehr von Herstellern wie Toshiba, Lenovo, Samsung, Acer und Asus als Netbook vermarktet werden. Testmagazine achten bei Notebooks unter 13 Zoll vor allem auf Mobilitätsaspekte, darunter zuvorderst die Akkulaufzeit. Diese trägt oft entscheidend zum endgültigen Urteil oder gar der finalen Note der Tester bei. Da Netbooks (oder auch „Mini-Notebooks“) vor allem mobil sein sollen, sind auch Größe und Gewicht wichtige Aspekte in Vergleichstests.
Eine generelle Schwäche der Netbooks liegt in der Leistung. Die verwendeten Hardware-Plattformen sind trotz unterschiedlicher Hersteller recht ähnlich, weshalb auch kleine Leistungsvorteile deutlich von den Testredakteuren honoriert werden.
Im Laufe der Jahre haben sich Tablets und insbesondere Convertible-Notebooks schon allein wegen ihrer Vielseitigkeit und des zusätzlichen Bedienkomforts als attraktive Alternative zum Mini-Notebook etabliert. Zudem bieten Hersteller wie Apple mit der berühmten MacBook-Air-Reihe oder Asus mit seinen ZenBooks hochwertige Alternativen an, die in vielerlei Hinsicht überlegen sind, solange man sich mit dem deutlichen Aufpreis abfinden kann.

Wofür reicht die Leistung eines Netbooks?

Der kleine Formfaktor und der in der Regel niedrig angesetzte Preisrahmen zwingt die Hersteller zu klaren Kompromissen bei der Leistung. Für die meisten Alltagsaufgaben reicht es dennoch: Briefe schreiben, kommunizieren und im Internet surfen sind durchaus möglich. Anspruchsvolle Webseiten oder hochauflösende Videostreams können aber die Hardware bereits deutlich belasten. Bild- und Videobearbeitung erfordern meist viel Geduld und Spielernaturen kommen nur in den Genuss einfacher (2D-)Spiele und alter Titel.

Die Top-Netbooks in Sachen Schnelligkeit:

  1. Lenovo IdeaPad Flex 3i Chromebook (11" Intel)
    1,1 GHz
    Lenovo IdeaPad Flex 3i Chromebook (11
    • Gut 1,6


Netbook-Tastatur Eine Tastatur mit gutem Tastenabstand, aber Kompromissen beim Layout wie zum Beispiel der zweigeteilten Entertaste. (Bildquelle: amazon.de)

Worauf sollte ich beim Netbook-Kauf achten?

Während die verwendeten Prozessoren oft recht ähnlich ausfallen, kann die Speicherausstattung schon entscheidender zum Bedienkomfort beitragen. Ein Netbook mit Windows sollte mindestens 2, besser 4 GB Arbeitsspeicher bieten. Die günstigeren Modelle stellen zudem nur wenige GB Festspeicher bereit. Bei einem Netbook mit 32 GB Festspeicher passt abzüglich Windows so gut wie nichts mehr rauf. Man sollte also lieber zu Modellen mit Festplatten über 100 GB greifen. Bei der Tastatur sollte beachtet werden, dass die Tasten klar voneinander getrennt sind und einen gewissen Tastenhub aufweisen. Zudem können abweichende Tastenpositionierung anfangs ziemlich nerven. Das Display sollte zudem keine allzu niedrige Auflösung haben. Bei einer Diagonale von 10 bis 12 Zoll sind Bildschirme ab einer Auflösung von 1366 x 768 Pixeln empfehlenswert.

Speicherausstattung: Trumpfkarte SSD

Günstige Netbooks setzen oftmals auf sogenannten eMMC-Speicher. Dieser ist  vergleichbar mit den Speicherchips, die in USB-Sticks zum Einsatz kommen. Er zeichnet sich zwar durch eine gute Energieeffizienz aus, bleibt aber in Sachen Tempo weit hinter der Alternative zurück: der SSD-Festplatte. Eine solche beschleunigt das System und alle auf ihr installierten Programme spürbar und ist den moderaten Aufpreis gegenüber eMMC-bestückten Netbooks definitiv wert.

Die leichtesten Netbooks:

  1. Lenovo IdeaPad Duet 3i
    890 g
    Lenovo IdeaPad Duet 3i
    • Gut 1,6

Was tun, wenn das Netbook zu langsam reagiert?

Netbooks bzw. Mini-Notebooks haben oft mit anspruchsvollen Anwendungen ihre Probleme. Das kann einerseits mit den eher langsamen Prozessoren zusammenhängen, andererseits liegen die Performanceprobleme oft am knappen Arbeitsspeicher. Bei Speichermangel gibt es aber einige Maßnahmen, die notwendige Ressourcen freiräumen können:
  • Vorinstallierte Software entfernen oder eine saubere Windows-Neuinstallation durchführen: Oftmals finden sich auf Netbooks viele Programme, die mit dem Betriebssystem zusammen starten, aber kaum Praxisnutzen bieten. Vor allem die Update-Tools der Hersteller und Modifikationen der normalen Windows-Bedienoberfläche fressen oft zu viel Systemressourcen.
  • Windows-Bordmittel statt Security-Suite: Sicherheitssoftware gibt einem im Alltag ein wohliges Gefühl der Sicherheit, aber Windows selbst bietet bereits eine durchaus vergleichbare Firewall und Maßnahmen gegen Viren und braucht dafür deutlich weniger Systemressourcen als die großen Programmpakete von AVG, Kaspersky und Co. Bei akutem Leistungsmangel also lieber dem Windows Defender vertrauen.
  • Ein schlankeres Betriebssystem installieren: Nur für Fortgeschrittene oder Lernwillige wirklich empfehlenswert, aber eine Maßnahme, die alten Systemen noch einmal Beine machen kann. Es gibt eine große Auswahl an Linux-Distributionen, die deutlich geringere Anforderungen als Windows haben. Sie sind fast ausschließlich kostenlos und es gibt inzwischen auch viele einsteigerfreundliche Varianten des Open-Source-Betriebssystems.

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    • Stiftung Warentest

    • Ausgabe: 10/2020
    • Erschienen:
    • Seiten: 6

    Ungleiche Gegner

    Testbericht über 16 Windows-Notebooks bis 1000 Euro und 1 Macbook

    Nach welchen Kriterien werden Notebooks in Vergleichstests bewertet?Klassische Notebooks mit 15,6 oder 17,3 Zoll Bilddiagonale sind nach wie vor die dominierende Geräteklasse ihrer Zunft. Hier bieten die Hersteller eine schier unüberschaubare Modellvielfalt, speziell im verkaufsstarken Segment zwischen 500 und 1.000 Euro. Um da einen Ü

    zum Test

    • PCgo

    • Ausgabe: 1/2021
    • Erschienen:
    • Seiten: 5
    • PC Magazin

    • Ausgabe: 11/2020
    • Erschienen:
    • Seiten: 4
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)