Scanner

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Ratgeber zu Scangeräte

Zahlreiche Spezialisten in allen Preisklassen für viele Fachgebiete

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. Modelle zum Scannen von Dokumenten, Fotos, Filmrollen, Dias oder Büchern
  2. Scannen meist schneller und qualitativ besser als Multifunktionsdrucker
  3. Umfassend einstellbar
  4. Automatischer Dokumenteneinzug vorteilhaft für mehrseitige Dokumente

Wie bewerten Testmagazine Scanner in ihren Testberichten?

In allen Testmagazinen steht die Produktivität eines Scanners im Vordergrund, denn so gut wie alle dedizierten Scanner kommen mit einer durchweg hohen Scan-Qualität. Im Zuge dessen messen Tester vor allem in Vergleichstests die exakte Geschwindigkeit diverser Scanner, um diese in eine Bestenliste einordnen zu können. Dazu wird ein Bild eine Minute lang eingescannt, um auf einen Messwert in der Einheit Bilder pro Minute zu kommen. Hersteller geben diesen Wert zwar an – allerdings bezieht sich dieser dann meist nur auf die Geschwindigkeit, in der ein Scanner eine Seite durch das Gerät zieht. Die tatsächliche Geschwindigkeit beinhaltet jedoch noch die Digitalisierung sowie die Übertragung an den PC oder Mac.

Ein weiteres Bewertungselement für Tester ist das Papiermanagement. Bietet ein Scanner mehr Platz im Vorlageneinzug, kann man schneller vielseitige Dokumente digitalisieren, was in Testberichten zu einer Aufwertung führt. Oft fallen in Büros oder Postannahmestellen viele verschiedene Formate oder Papiersorten zum Digitalisieren an – von Briefen, Visitenkarten und Bildern, über Dokumente, bis hin zu kleinen Paketscheinen aus dünnem Papier. Im Idealfall muss ein Scanner mit jeder Art von Material gut umgehen können, um hier zu punkten. Oft besitzen Geräte auch ein Papiersystem, das schief eingelegte Vorlagen automatisch geraderückt. Solche Extrafunktionen zeichnen die besten Scanner aus.

Des Weiteren ist die Bedienbarkeit ein Teil der Testnote vieler Testmagazine. Scanner mit Display bieten hier den Vorteil der schnelleren Erfassbarkeit der Funktionen. Gerade, wenn man bei unterschiedlichen Dokumentarten verschiedene Scan-Auflösungen wählen muss, ist ein gut lesbares Display essenziell. Die restliche Ausstattung – etwa Netzwerkfunktionen oder Schnittstellenvielfalt – fließt zwar in die Testnote mit ein, wird jedoch nicht explizit getestet. So beobachten wir, dass es zumeist zu Abwertungen führt, wenn es einem Gerät an diversen Funktionen mangelt.

Film-Scanner sind eine Sonderform zum Spezialeinsatz Spezielle Filmscanner können auch Super-8-Rollen in ein digitales Format übertragen (Bildquelle: amazon.de)

Welche unterschiedlichen Scanner-Typen gibt es?

Der häufigste Anwendungsfall eines Scanners ist das Digitalisieren von Textdokumenten, Briefen oder Grafiken. Dazu eignen sich kompakte Flachbettscanner sowie professionelle Dokumentenscanner, die sperriger, aber auch leistungsfähiger sind. Zum Einscannen von Fotos bieten viele Hersteller spezielle Fotoscanner für farbige Fotografien. Gerade in Bibliotheken und Archiven finden sich Buchscanner, die meist Overhead – die Scaneinheit befindet sich in einem Gestell über dem eigentlichen Scan-Tisch – arbeiten. Diese haben den Vorteil, dass auch dicke Bücher ohne Platzprobleme einfach aufgeklappt in Digitalform gebracht werden können. Doch auch für den mobilen Einsatz existieren Geräte: Scanner in Stift- oder Riegelform, die man lediglich über die betreffenden Seiten oder Zeilen streift, sind eine Form von mobilen Scannern. Aber auch besonders kompakte Geräte oder solche, die autark ohne Computer und Netzanschluss Dokumente digitalisieren, zählen hierzu. Auch Geräte für Spezialfälle bieten viele Hersteller an: Negativ- und Dia-Scanner sowie Filmscanner zum Einscannen von beispielsweise Super-8-Filmrollen sind solche Spezialgeräte.

Welche Vorteile bieten Scanner gegenüber Multifunktionsgeräten?

Einerseits sind separate Scanner nur auf diese eine Funktion ausgerichtet und daher oftmals leistungsfähiger als beispielsweise Scan-Einheiten in Multifunktionsdruckern. Das bezieht sich vor allem auf die Geschwindigkeit sowie den Funktionsumfang. Für den professionellen Einsatz am Arbeitsplatz sind daher meist dedizierte Scanner zu empfehlen. Für den gelegentlichen Einsatz im Home-Office reicht die Scan-Qualität eines Multifunktionsdruckers jedoch völlig aus – zumal ein solcher gleichzeitig eine praktische Kopierfunktion besitzt.

Die Scanner mit dem höchsten Scanvolumen

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Kodak i3450 Sehr gut(1,0)
2 Kodak i3250 Sehr gut(1,0)
3 Avision AD260

Welche Scan-Auflösung benötige ich?

Je nach Anwendungsfall empfiehlt es sich, in den Scanner-Einstellungen die Auflösung anzupassen. Besonders textlastige Dokumente kann man bereits mit 150 dpi ohne Qualitätseinbußen und Probleme bei der Lesbarkeit digitalisieren. Enthält der Text sehr kleingedruckte Passagen oder feine Linien – etwa in Grafiken – sollte man die Auflösung auf 300 dpi stellen. Diese Einstellung bietet einen guten Kompromiss aus Qualität und Geschwindigkeit, denn je höher die Auflösung ist, desto länger benötigt ein Scanner zum Anfertigen eines Scans.

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