Kühlschränke

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Ratgeber zu Kühlschränke

Bauart und Größe

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. verschiedene Bauarten und Größen erhältlich
  2. Standgeräte meist etwas energieeffizienter
  3. Side-by-Side mit sehr großem Nutzvolumen

Ratgeber Kühlschrank Bauart udn Größe Kühlschränke gibt es in einer Vielzahl von unterschiedlichen Bauarten und Größen, die sehr unterschiedliche Nutzergruppen ansprechen. Die grundsätzliche Entscheidung ist dabei zunächst einmal, ob man sich für ein Einbaugerät oder ein Standgerät interessiert. Ersteres richtet sich natürlich an Besitzer von Einbauküchen, die den Kühlschrank hinter eine freundlicheren Möbelwand verschwinden lassen möchten. Aber auch Standgeräte bieten heute vielfach ein ansprechendes, modernes Design.

Standgeräte meist noch etwas effizienter

So sind in jüngerer Vergangenheit insbesondere Geräte mit einer edel wirkenden Edelstahlfront in Mode gekommen, ferner gibt es umgekehrt zahlreiche Sondermodelle, welche Reminiszenzen an 50er-Jahre-Geräte darstellen. Der Vorteil eines Standgerätes ist hierbei, dass sein Stromverbrauch vielfach niedriger ausfällt, da mehr Platz für eine dicke Isolierung vorhanden ist. Allerdings holen die Einbaugeräte in dieser Hinsicht stark auf, wofür auch Umluftsysteme und die NoFrost-Technologie verantwortlich sind, welche es für beide Bauarten gibt.

(Vollraum-)Kühlschränke ohne Gefrierfach

Am weitesten verbreitet sind noch immer einfache Kühlschränke mit oder ohne einem integrierten Eisfach. Es gibt sie in den verschiedensten Größenausführungen, die von rund 80 Zentimetern Bauhöhe bis 200 Zentimetern reichen. Einbaugeräte liegen zwischen 90 und 180 Zentimetern und sind auf bestimmte Höhen genormt, was bei Standgeräten nicht unbedingt gilt. Der Nutzinhalt bewegt sich aber bei beiden Gruppen zwischen rund 130 und 350 Litern. Zur Einschätzung des eigenen Bedarfes kann man von einer groben Faustformel ausgehen: Single- und Paar-Haushalte benötigen rund 150 Liter, je zusätzlicher Person kommen nochmal 60 Liter hinzu. Ein großer Familien-Haushalt mit vier Personen kann also gut und gerne 250 bis 280 Liter benötigen.

Kühlschränke mit Eisfach

Damit ist übrigens nur der Kühlbereich gemeint. Ein eventuell vorhandenes Eisfach muss noch hinzuaddiert werden, denn es liegt im Kühlraum eingebettet. Dabei hat es aber meist nicht mehr als 30 Liter Volumen, oft sogar weniger als 20 Liter. Das reicht nur für kleine Mengen Gefriergut, wie ein oder zwei Packungen Eis und eine Handvoll Pizzen oder Packungen Tieflkühlgemüse. Ein großer Sack Pommes kann das Fach bereits überfordern. Zudem sind solche Kühlschränke meist nicht ganz so effizient, da die Isolation des Gefrierfachs nur unzureichend erfolgt und stets Kälte aus dem Eisfach in den Kühlraum entweicht. Das wiederum sorgt dort für Eisbesatz an der Rückwand und für einen Anstieg der Energiekosten. Es gibt Ausnahmen, die sind aber recht hochpreisig. In diesem Fall versteckt sich das Eisfach meist nicht hinter einer einfachen Klappe, sondern ist innerhalb des Kühlraumes als feste Box mit eigener Klimatisierung eingelassen.

Kühl-Gefrier-Kombinationen

Wer wirklich Bedarf an einem Gefrierbereich hat, sollte daher besser zu einer Kühl-Gefrier-Kombination greifen, bei der das Gefrierfach einzeln ausgeführt und über eine eigene Tür zu erreichen ist. Dessen Volumen addiert sich auf rund 70 bis 100 Liter (mit seltenen Ausnahmen von 120 Litern) auf, häufig in Form von drei bis vier Schubladen. Moderne Geräte bieten hierbei Auszugssysteme auf Teleskopschienen. Kühl-Gefrier-Kombinationen sollten in jedem Fall auch die NoFrost-Technologie vorweisen können, ansonsten wird das permanente manuelle Abtauen zu einer ausgesprochen lästigen Tätigkeit, die auch die Energieeffizienz wieder negativ beeinflusst. Auch dieser Geräte gibt es natürlich als Stand- und Einbaulösungen.

Kühl-Gefrier-Kombinationen mit No-Frost-Technologie

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Liebherr CN 4315 Comfort NoFrost Gut (1,6)
2 AEG S93930CMXF Gut (1,8)
3 Gorenje Retro Collection ONRK193BK Gut (1,9)

Side-by-Side-Kühlschränke

Wem all das noch nicht ausreicht, der kann auch zur größten Klasse greifen: den Side-by-Side-Kühlschränken. Diese Riesen bieten insgesamt nicht selten mehr als 500 Liter Nutzvolumen, von denen alleine 300 bis 350 Liter auf den Kühlbereich entfallen. Der Gefrierbereich findet sich hierbei entweder ebenfalls unten (French-Door-Modell) oder geschlossen hinter einer von beiden Türen. Letzteres mag beim Öffnen des Gerätes nicht ganz so eindrucksvoll aussehen, ist aber aus Energieeffizienzgründen vorteilhaft. Wirklich effizient arbeiten aber nur die ganz teuren Topgeräte, in der Regel sind Side-by-Side noch echte Energiefresser. Wer den gewaltigen Raum und Spielereien wie Eis- und Wasserspender nicht wirklich benötigt, verschwendet nur unnötig Strom.

Side-by-Side-Kühlschränke mit Eiswürfelspender

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Samsung RS54HDRPBSR Sehr gut (1,2)
2 LG GSX 961 NEAZ Sehr gut (1,3)
3 LG GSJ961NSUZ Sehr gut (1,5)

Autor: Janko

Produktwissen und weitere Tests zu Kühlschränke

Grundig Kühlgeräte Technik zu Hause.de 3/2015 - Vom Einbaugerät mit Umluftkühlung über neue Side by Side-Modelle mit Selbstbau-Option bis hin zur Kühl-/ Gefrierkombination bietet Grundig insgesamt sechs neue Kühlgeräte mit überzeugenden Energiesparwerten. Technik zu Hause.de (3/2015) stellt auf zwei Seiten die neuen Kühlgeräte des Herstellers Grundig vor. Darunter befinden sich eine Kühl-Gefrier-Kombination, ein Side-by-Side-Gerät mit Selbstbau-Option und drei Einbau-Modelle. Welche Funktionen die Produkte zu bieten haben, verrät das Magazin in diesem Artikel.

Lieber frei als eingebaut test (Stiftung Warentest) 3/2018 - Die Preise lassen anderes vermuten: Liebherr, Gruppensieger der Einbaumodelle, kostet 1 570 Euro. Selbst die günstigste gute Einbaukombi schlägt mit 1 070 Euro zu Buche - Ausgaben für Einbaumöbel und Montage kommen noch hinzu. Empfehlenswerte frei stehende Kühl-Gefrier-Kombis gibt es für die Hälfte: Vor dem besten aktuell geprüften Modell, einem 715 Euro teuren Liebherr, stehen fünf gute Geräte aus früheren Tests an der Spitze der Tabelle - erhältlich ab 610 Euro.

Die besten Kleinen und Großen test (Stiftung Warentest) 5/2017 - Damit ihr Kühlgerät in die vorhandene Nische passt und auf der Rückseite Platz für die Hinterlüftung bleibt, muss es kompakter sein als ein frei stehendes Gerät. Tipp: Wer noch die Wahl hat zwischen Einbau- und frei stehendem Gerät, sollte bedenken, dass seine Entscheidung enormes Sparpotenzial birgt. Allein das Einbaumöbel ist oft sehr teuer. Hinzu kommt der erhöhte Montageaufwand. Wenn Sie ein Standgerät wählen, entfallen diese Kosten.

Coole Typen für daheim Konsument 11/2016 - Wo mit Lebensmitteln gearbeitet wird, sind selbstverständlich Sauberkeit und Hygiene ein wichtiges Thema. Der Kühlschrank muss innen regelmäßig geputzt werden. Beachten Sie dazu die Pflegehinweise in der Bedienungsanleitung. Freilich machen es einem die Hersteller mit dem Reinigen nicht immer leicht. Mitunter bedeutet es einen enormen Arbeitsaufwand, den Innenraum wieder sauber zu bekommen, etwa wenn ein Joghurtbecher umgekippt ist oder ein klebriges Getränk ausgeschüttet wurde.

Wo Türöffnen Spaß macht test (Stiftung Warentest) 7/2016 - Wie schnell Kühlschränke die hineingelegte Ware abkühlen, ist nicht nur für Flüssignahrung auf Partys wichtig, sondern auch nach Großeinkäufen oder reichlicher Gartenernte. Die Unterschiede sind groß. Beispiel: Der Liebherr CPesf 3413 braucht weniger als 10 Stunden, um 19 Kilo Kühlgut von 25 Grad auf eine mittlere Temperatur von 8 Grad Celsius abzukühlen. Severin benötigt für die gleiche Menge fast 20 Stunden.

Nicht immer super cool test (Stiftung Warentest) 8/2014 - In allen Geräten leuchten stromsparende LED-Lampen. Schneller zurück. Stellen Sie Marmelade, Milch und andere Lebensmittel, die Sie aus dem Kühlschrank geholt haben, möglichst bald wieder zurück. So erwärmen sich die Lebensmittel nicht unnötig lange, sind besser haltbar und das Gerät spart Strom beim Abkühlen. Später rein. Legen Sie warme Speisen nicht sofort in die Kühl- und Gefrierfächer, sondern erst nach einer Abkühlphase an der Raumluft. Besser unterwegs.

Haier Design French-Door-Kühlscrhrank Technik zu Hause.de 7/2014 - Praktisch ist auch die Fuz z y-Logic-Funktion, die die Innentemp eratur des Kühlschranks je nach Außen temperatur automatisch anpasst. Mit 40 dB(A) ist der Neuling zudem sehr leise und damit ideal für den of fenen Küchen-Wohnbereich.

Intelligenz für die Küche CONNECTED HOME 2/2014 - Derzeit bereitet das Team die Produktion und den Marktstart vor. Kühlschrank mit Android und Evernote Was Samsung im letzten Jahr auf der CES vorgestellt hat, kommt der Legende vom Internet-Kühlschrank schon recht nahe: Der Samsung T9000 kommt mit einem Touchscreen und Android-Betriebssystem, auf dem bekannte Apps laufen. Zum Beispiel kann die Einkaufsliste per EverNote von mehreren Usern gleichzeitig genutzt werden.

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Kühlschränke

Der normale Familienhaushalt ist am besten mit einer Kühl-Gefrier-Kombination bedient, die idealerweise über Umluftkühlung und NoFrost-Technik verfügt. Kleinere Haushalte kommen auch mit einem kleineren Kühlschrank mit integriertem Gefrierfach aus. Side-by-Side-Kühlschränke wiederum bieten genügend Platz für Großfamilien und zahlreiche Komfortmerkmale. Die Wahl des richtigen Kühlschrankes wird mittlerweile primär durch zwei Faktoren beeinflusst: den Platzbedarf der Nutzer und den Stromverbrauch des Gerätes. Beim Platzbedarf ist die Auswahl immens: Es gibt kleine Single-Haushalt-Kühlschränke mit nur 80 bis 120 Litern Kühlraum, aber auch riesige Kühlmonster mit nicht weniger als 600 Litern Nutzvolumen. Für den normalen Familienhaushalt reicht aber in der Regel ein Gerät mit 250 bis 300 Litern Volumen aus, wie ihn gängige Kühl-Gefrier-Kombinationen bereitstellen. Der Vorteil dieser Kombigeräte: Sie besitzen (meist im unteren Teil) ein Gefrierfach, womit eine zusätzliche Gefriertruhe im Haushalt überflüssig wird. Durch die getrennten Kühlkreisläufe wird eine Menge Strom gegenüber Modellen mit integriertem Eisfach eingespart. Modelle mit NoFrost-Technologie vermeiden zudem das lästige manuelle Abtauen des Gefrierfaches, eine Umluftkühlung verhindert Eisansatz auch im Haupt-Kühlraum. Sehr sparsame Modelle kommen so auf Verbrauchswerte, die eine Einstufung in den Energieeffizienzklassen A++ oder sogar A+++ erlauben. Dennoch kann sich für kleinere Haushalte der Griff zu einem Kühlschrank mit integriertem Eisfach lohnen, beispielsweise wenn nicht allzu viel Gefriervolumen benötigt wird. Solche Kühlschränke sind zwar nicht ganz so sparsam, aber in der Anschaffung erheblich billiger. Bei kleinen Kühlschränken bis 120 Litern Kühlraum fallen zudem die Unterhaltskosten niedriger aus, trotz des deutlich ungünstigeren Stromverbrauchs. Umgekehrt sind die stark beworbenen Side-by-Side-Kühlschränke nur etwas für echte Großfamilien oder Luxusliebhaber, denn hier steht nicht selten so viel Kühlraum zur Verfügung, dass ihn normale Familien gar nicht ausnutzen könnten – und was nützt die größte Sparsamkeit, wenn trotzdem massig überflüssig Luft gekühlt wird? Allerdings locken solche Geräte auch mit Komfortmerkmalen wie integrierten Wasserspendern, Eiswürfelspendern oder gar Hausbars. Andere einst als Luxus angesehene Merkmale wie antibakterielle Innenraumbeschichtungen, Frischezonen für Obst und Gemüse oder auch eine LED-Beleuchtung haben dagegen bereits ihren Weg zu den Kühl-Gefrier-Kombinationen für den Massenmarkt gefunden.