Retro-Kühlschränke Auf die Effizienz achten!
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Sowohl Tisch- als auch Standgeräte im Retro-Stil erhältlich
- Vornehmlich im 1950er-Design
- Meist teurer als „normale“ Kühlschränke und schlechter ausgestattet
- Höhere Betriebskosten durch oft schwache Energieeffizienz
- Besser zu einem namhaften Anbieter greifen
Retro-Kühlschränke verleihen der eigenen Küche einen Hauch vom Flair des „American Way of Life" der 1950er-Jahre. Fast alle Retro-Modelle greifen optisch auf das Fifties-Design zurück. Sicherlich einerseits, weil der Kühlschrank erst in diesem Jahrzehnt seinen richtigen Durchbruch feierte, aber andererseits auch, weil danach kaum ein anderes Jahrzehnt solch eine einmalige Formensprache bei Haushaltsgeräten mehr gekannt hat. Und so sprießen Geräte mit bewusst runden Formen, altertümlichen Türgriffen und vor allem vielen farbenfrohen Pastelltönen aus dem Boden. Doch nicht jeder Hersteller beschäftigt sich gleichermaßen mit solchen Designspielereien.
Eher ein Spielfeld der kleineren Hersteller
Bosch als einer der beliebtesten Kühlschrank-Hersteller unternahm beispielsweise nur vereinzelt Ausflüge in den Retro-Bereich und verzichtet mittlerweile komplett darauf, während das slowenische Gorenje ganze Serien ausgewachsener Standgeräte auflegt. Auch der italienische Hersteller Smeg ist groß im Geschäft mit Retro-Designs. Daneben sind es vor allem jede Menge Spezialanbieter, die sich auf die Produktion dieser Geräte spezialisiert haben. Bizarrerweise tun Sie gut daran, gerade von diesen die Finger zu lassen.
Trotzdem sind die Geräte der großen Marken überlegen
Denn sie haben eben vor allem das Design im Blick. Hier mögen sie deutlich überlegen sein und wirklichkeitstreue Nachbauten alter Coca-Cola-Kühlschränke herstellen, doch beim Innenleben fehlt ihnen einfach die Expertise. Greifen Sie zu einem Gorenje, können Sie dagegen sicher sein, wenigstens halbwegs moderne Technik zu erhalten. Denn bei aller Spielfreude: Auf eine gute Energieeffizienz (Klasse D oder besser) und am besten auch NoFrost sollte man bei keinem modernen Kühlschrank verzichten, ansonsten bezahlen Sie sein edles Design nicht nur bei der Anschaffung, sondern auch im Unterhalt.
Bei echten Nachbildungen wird es schnell teuer
Und so ist es sinnvoll, zu einem Markengerät zu greifen, denn diese Hersteller verbauen entsprechend energiesparende Technik und kümmern sich eben nicht nur um das Design. Teuer wird es ohnehin: Selbst oder gerade die Geräte der unbekannteren Spezialhersteller können schnell in Regionen um 2.000 Euro vorstoßen – das ist den sehr kleinen Auflagen geschuldet. Wenn Sie also auf eine originalgetreue Nachbildung verzichten und stattdessen mit einer einfachen Hommage an alte Designs leben können, stellen Sie sich in jedem Fall preislich erheblich günstiger.




















