Geschirr­spü­ler: Tests & Test­sie­ger

Die besten Spülmaschinen sind gut verarbeitet, arbeiten energieeffizient und leise – unabhängig von ihrer Baubreite und -art. Wir zeigen Ihnen die jeweils besten Spülmaschinen aus 92 Tests. Den letzten haben wir am ausgewertet. Unsere Quellen:

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Ratgeber: Geschirrspüler

Ein­fach zu gie­rig -​ darum ist der Griff zu einer güns­ti­gen Spül­ma­schine keine gute Idee

Das Wichtigste auf einen Blick:
  1. große Unterschiede im Verbrauch, die besten unterbieten A+++ um 70 Prozent
  2. Dauer des Eco-Spülgangs beachten, denn: je sparsamer die Maschine, desto länger meist die Spüldauer
  3. gute Verarbeitungsqualität kostet in der Regel etwas mehr
  4. insbesondere bei offenen Wohnküchen Dezibelangaben im Auge behalten
  5. es gibt zahlreiche nützliche Features und Optionen
  6. getestet werden Programme, Haltbarkeit, Komfort, Lautstärke und Sicherheit

Zu stromhungrig, zu verschwenderisch beim Wasserverbrauch, obendrein oft zu unkomfortabel und jede dritte getestete Geschirrspülmaschine hält keine 10 Jahre durch - so lautet das vernichtende Urteil der Stiftung Warentest. Deshalb rät sie: Entscheiden Sie sich besser nicht für ein sehr preiswertes A+-Gerät, wenn Sie auf der Suche nach dem besten Geschirrspüler sind.

Lohnt sich der Griff zu einem teuren Geschirrspüler? Was testen die Magazine?

Die Prüfer der Stiftung Warentest untersuchen in test-Ausgabe 11/2018 günstige vollintegrierte und teilintegrierte Spülmaschinen. Diese gehören zur derzeit noch erhältlichen schwachen Energieeffizienzklasse A+. Fazit: Geräte mit A+ sind zwar günstig in der Anschaffung, gehen dafür aber im Unterhalt mächtig ans Geld. Und: Keins der Geräte kommt besser als mit „Befriedigend“ aus dem Prüfstand. Selbst die im Vergleich teuerste Miele nicht.

Was macht einen guten Geschirrspüler neben einer guten Energieeffizienz aus? Eine gute Spülmaschine nimmt Ihnen Arbeit ab und schenkt Ihnen Zeit, die Sie besser mit Ihrer Familie oder einem Hobby verbringen können. Natürlich dürfen Sie erwarten, dass das Gerät Ihr Geschirr tadellos sauber macht. Darüber hinaus sollte es alles ordentlich trocknen - Lust darauf, Ihr Geschirr per Hand nachzutrocknen, haben Sie sicher nicht.

Die Testmagazine messen auch die Spüldauer in Tests. Selbst das Sparprogramm (Eco), das naturgemäß länger dauert, sollte Sie nicht zu lange warten lassen. 3,5 Stunden sind hier leider keine Seltenheit. Optimal ist, wenn das Gerät ein Kurzprogramm, das seinen Namen verdient, und eine zuschaltbare Expressfunktion für die Verkürzung diverser Programme mitbringt.

Der Sinnersche Kreis bestimmt die Reinigungskraft

Vier Parameter spielen bei einer Geschirrspülmaschine und ihrem Reinigungsergebnis eine wesentliche Rolle: das Reinigungsmittel, die Mechanik, die Temperatur des Wassers und die Zeitdauer des Vorgangs. Alle vier Faktoren beeinflussen sich unmittelbar; wird an einem gespart, muss an anderer Stelle nachgelegt werden. Wird zum Beispiel, um Energie einzusparen, die Wassertemperatur gesenkt, muss einer der drei anderen Faktoren zulegen. Die Wissenschaft bezeichnet diesen Zusammenhang als „Sinnerschen Kreis“.

Am einfachsten zu verändern ist der Zeitfaktor. Laut Stiftung Warentest ist bei der Mechanik angesichts der ausgereiften Technologie kaum noch etwas zu holen, solange nicht eine radikale Neuheit gefunden werde. Und auf das Reinigungsmittel haben die Konstrukteure keinen Einfluss. Schließlich soll die Maschine auch mit preiswerten Tabs funktionieren. Entsprechend werde fast überall an der Zeitdauer gedreht - und für uns als Nutzer bedeutet das unterm Strich eine längere Spüldauer im Eco-Programm.

Immerhin: Ihre Geduld zahlt sich am Ende gleich doppelt aus. Laut Stiftung Warentest dauere das Sparprogramm zwar lange, erziele im Test aber oft das beste Reinigungsergebnis bei zugleich niedrigstem Strom- und Wasserverbrauch. Das Kurzprogramm hingegen sei keine gute Alternative: Es verbrauche meist deutlich mehr. Der Unterschied liege bei rund einem Drittel im Vergleich zum Sparprogramm.

In den Vergleichstests werden Spar-, Automatik- und Kurzprogramm je einzeln gewertet, machen aber zusammen 55 Prozent der Note aus!


Wenn Sie öfter am späten Abend einen Spülgang starten und keinen Ärger mit den Nachbarn riskieren wollen oder wenn Sie eine offene Wohnküche haben, lohnt sich auch ein Blick auf die Dezibelangabe. Von flüsterleise bis zum echten Krachmacher ist alles zu haben. Sehr leise Geschirrspülmaschinen arbeiten mit 43 Dezibel oder weniger. Noch häufig am Markt vertreten sind jedoch lautere Geräte, die knapp an der 50-Dezibel-Marke schrammen oder sie sogar überschreiten. Interessant kann auch ein Nachtprogramm sein, mit dem Sie die Lautstärke etwas drosseln. Allerdings braucht das in der Regel deutlich länger.

Auf gute Nachbarschaft: Die leisesten Geschirrspüler auf Testberichte.de



Auch die Gefahr eines Wasserschadens wird von den Testern ausgelotet. Schließlich ist ein solcher nicht nur ausgesprochen ärgerlich, sondern kann auch richtig ins Geld gehen. Optimal ist ein Vollwasserschutz, mindestens ein AquaStop-Ventil ist ratsam. Die gute Nachricht: Einen Schlauch mit AquaStop bekommen Sie jedoch auch in jedem Baumarkt - er ist also nachrüstbar.

Eine Dauerprüfung, die die Haltbarkeit der Maschinen prüft, bietet nicht jeder Testbericht. Und leider wird auch nicht jedes Gerät getestet. Wir empfehlen Ihnen daher, vor einem Kauf auch Nutzermeinungen zu konsultieren. So können Sie mit deutlich besserem Gefühl zugreifen - denn bei den Preisen, die aufgerufen werden, möchte man schließlich lange etwas vom Geschirrspüler haben.

Testsieger! Miele G 6730 SCi hat 2017 die strenge Stiftung Warentest überzeugt. (Bildquelle: miele.de)

Mit den Testsieger-Modellen können Sie unterm Strich nicht viel falsch machen. Egal, ob als freistehend (neudeutsch Stand-alone), vollintegrierbar oder integrierbar, egal, ob in der Standardgröße 60 cm oder als schmaler Geschirrspüler mit 45 cm: Wir haben in unserer Datenbank für alle Fälle mindestens einen Besten.

Hohe Stromrechnung? Muss nicht sein!

Wie hoch Ihre Stromkosten ausfallen, hängt nicht ausschließlich an der Energieeffizienzklasse, zumal es sogar innerhalb der höchsten Klasse A+++ bei den Geschirrspülern große Unterschiede gibt. Mit Ihren eigenen Nutzungsgewohnheiten können Sie den Stromverbrauch selbst entscheidend beeinflussen.
Am sparsamsten spülen Sie, wenn die Maschine mit Geschirr voll beladen ist und im Eco-Programm läuft. Im Eco-Programm kann das Spülen allerdings unter Umständen sehr zeitaufwändig sein. Praktisch ist es deshalb, wenn Ihr Geschirrspüler mit einer Start- oder Endzeitvorwahl ausgestattet ist: Dann kann das Programm nachts oder während Ihrer Arbeitszeit gemütlich durchlaufen und das Geschirr ist zum benötigten Zeitpunkt sauber.

Wenn einmal eine kleinere Geschirrmenge anfällt, bieten viele Maschinen die zuschaltbare Option „Halbe Beladung“, mit der Wasser- und Strom-Verbrauch etwas nach unten angepasst werden. Noch genauer arbeiten Geschirrspüler mit Beladungserkennung: Sensoren messen den Verschmutzungsgrad des Geschirrs und beenden den Spülgang automatisch, wenn es sauber ist.

Besonders sparsame Spülmaschinen in unserer Bestenliste


Vario-was? Brauche ich das?

Den Abwasch nimmt Ihnen Ihre Geschirrspülmaschine zwar ab, aber eine Lösung für das lästige Ein- und Ausräumen gibt es leider noch nicht. Dafür jedoch etliche Komfortfunktionen, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen. Eine Entscheidung darüber, ob und welche Sie davon brauchen, können wir nicht für Sie treffen. Allerdings gilt die Faustregel: Ein höheres Maß an Komfort geht leider meist auch mit einem höheren Anschaffungspreis einher.

Ein variabel nutzbarer Innenraum ist in jedem Fall empfehlenswert. Bei Bosch bzw. der Siemens-Gruppe nennt man das flexible Korbsystem VarioFlex (Pro). Aber selbst weniger namhafte Hersteller bieten heutzutage zumindest ein paar umklappbare Tellerstacheln im Unterkorb. Wenn der Oberkorb im Idealfall sogar im vollbeladenen Zustand höhenverstellbar ist (bei Siemens unter dem Stichwort „rackMatic“), bekommen Sie auch größere Töpfe bequem untergebracht.

Daran, ob eine Besteckschublade oder ein klassischer Besteckkorb praktischer ist, scheiden sich die Geister. Ein entnehmbarer Korb begleitet Sie zu dem Ort, wo Messer, Gabel und Co. verschwinden sollen. Dafür nimmt der Besteckkorb jedoch mehr Platz weg und Sie müssen sich beim Einräumen bücken. Eine Besteckschublade ist rückenfreundlicher, erweist sich aber beim Ausräumen gegebenenfalls als nicht so praktisch, da Sie sie in der Regel nicht an den Unterbringungsort mitnehmen werden. Auch ob der Innenraum beleuchtet sein soll oder nicht, ist eine individuelle Entscheidung.

Nicht immer lässt sich der Alltag so genau durchplanen, dass man im sparsamen, aber langsamen Eco-Modus spülen kann. Dann ist es optimal, wenn Sie auf ein oder zwei Kurzprogramme (auch Schnellprogramme oder TurboSpeed genannt) zurückgreifen können, die Geschirr und Gläser im besten Fall in unter einer halben Stunde wieder zum Glänzen bringen. Etliche Geräte kommen auch mit einer Expressfunktion, die in der Siemens-Bosch-Gruppe „VarioSpeed“ heißt. VarioSpeed Plus, so ist es auf der Herstellerseite nachzulesen, verkürzt die Spülzeit um bis zu 66 Prozent. Bei Beko beispielsweise heißt die Funktion „Schnell+“ und Sie sparen bis zu 70 Prozent der Spülzeit. Bitte beachten Sie, dass die Expresstaste generell nicht bei allen Programmen zuschaltbar ist. Eco lässt sich nie beschleunigen.

Feine Gläser und stark verschmutzte Töpfe können Sie in einem Abwasch erledigen, wenn der Geschirrspüler Ihrer Wahl mit einer sogenannten Intensivzone ausgestattet ist: Im Unterkorb wird mit einer höheren Temperatur und größerem Sprühdruck starken Verschmutzungen der Garaus gemacht, während im Oberkorb „ganz normal“ gespült wird.

Miele AutoDos mit PowerDisk Neuheit von Miele: Mit der sogenannten PowerDisk für ca. 20 Spülgänge dosieren Sie Spülmittel nie mehr über. (Bildquelle: Miele.lu)

Technisch und in puncto Komfort entwickeln die Hersteller ihre Geschirrspüler kontinuierlich weiter. Miele zum Beispiel hat auf der IFA 2018 mit AutoDos eine automatische Dosierung in Form einer etwa DVD-großen, 4 cm hohen Kapsel vorgestellt. Eine Überdosierung des Spülmittels ist damit ausgeschlossen. Das ist nicht nur komfortabel, sondern schont auch die Umwelt. Praktisch: Wenn Ihnen die AutoDos-Disks auf Dauer zu teuer sind oder Sie vergessen haben, neue zu bestellen, können Sie Ihren Miele-Geschirrspüler auch mit herkömmlichem Spülmittel betreiben.

Tipps und Tricks für ein langes Geschirrspüler-Leben

Wenn Sie sich auf Testberichte.de nach einem Geschirrspüler umsehen, dann hat wahrscheinlich Ihr altes Gerät den Geist aufgegeben oder signalisiert bereits ein baldiges Ableben. Aber auch wenn Sie zu denjenigen gehören, die einfach nur ihr uraltes gegen ein effizienteres und/oder komfortableres Modell austauschen wollen, wenn Sie die Anschaffung einer schicken Einbauküche mit passendem Geschirrspüler planen oder sich zum ersten Mal überhaupt eine Spülmaschine anschaffen: Wir verraten Ihnen die besten Tipps und Tricks für ein langes Geschirrspüler-Leben.
1. Der erste Tipp liegt auf der Hand; schließlich sind Sie deswegen bei uns: Lesen Sie Tests. Die Stiftung Warentest unterzieht Spülmaschinen seit 2018 einer Dauerprüfung: Dafür reinigen und trocknen je drei Geschirrspülmaschinen desselben Modells 2800 Mal Geschirr. Das simuliert eine etwa 10-jährige Nutzung. Je nachdem, ob und wann die Modelle im Test versagen, fällt die Note aus. Ein sehr gutes Ergebnis im Punkt Dauerprüfung ist zwar kein Garant für ewige Haltbarkeit, aber macht es wahrscheinlicher, dass Sie lange Freude an dem Spüler haben. Wenn es keine Tests gibt, schauen Sie auf jeden Fall, was die Käufer sagen. Ist in mehreren Rezensionen die Rede davon, dass der Herstellerservice wegen eines Defekts in Anspruch genommen werden musste, dann ist wahrscheinlich ein anderes Gerät die bessere Wahl.

Wenn Sie Ihre Wahl getroffen haben und das Gerät vor Ihnen steht, können Sie durch bestimmte Handlungen bzw. das Vermeiden bestimmter Dinge das Geräteleben und seine Funktionalität erhalten.

2. Selbst bei niedrigen Temperaturen wird das Geschirr in der Regel sauber. Aus Kosten- und Umweltgründen sollten Sie möglichst häufig das Eco-Programm nutzen. Es ist jedoch ratsam, hin und wieder einen Spülgang im Intensivprogramm oder mit mindestens 60 °C durchzuführen, denn das sorgt dafür, dass sich Fett, Kalk und Keime nicht festsetzen können.

3. Auf der Webseite Ihres örtlichen Versorgers erfahren Sie, wie hart das Wasser in Ihrer Region ist. Bei hartem Wasser (ab 14 °dH) sollten Sie selbst bei Verwendung von Multi-Tabs zusätzlich noch Regeneriersalz einfüllen, um Kalkablagerungen in der Maschine - und natürlich auch auf dem Geschirr - zu verhindern.

4. Achten Sie darauf, dass das Besteck nicht danebenfällt. Auch wenn das Herausziehen der Schublade oder des Unterkorbs mit dem Besteckkorb lästig ist: Besteck sollte in jedem Fall sicher verstaut werden, um eine Blockade des Sprüharms und in der Folge einen Defekt zu verhindern.

5. Kratzen Sie Speisereste von Tellern und Co. und geben Sie sie in den Hausmüll, bevor Sie das Geschirr in die Spülmaschine stellen. Das beugt der Verstopfung Ihres Geschirrspülers vor. Ein Vorspülprogramm ist übrigens in der Regel nur bei wirklich hartnäckig verkrustetem Geschirr nötig - alternativ können Sie das Geschirr auch einfach vorab im Spülbecken einweichen. Alles andere bewältigen die modernen Geräte aber sogar bei geringer Wasserzufuhr ohne Probleme.

6. Neue Gläser, neues Geschirr, neue Kochtöpfe - alle kommen erst mal mit Etiketten. Es ist zwar etwas knibbelig, aber wir empfehlen Ihnen, unbedingt alle Teile von den Aufklebern zu befreien. Denn auch diese können den Filter des Geräts verstopfen, wenn sie sich beim Abwasch in der Geschirrspülmaschine lösen.

7. Niemand putzt gern. Trotzdem sollten Sie sich die Zeit nehmen, zwischendurch nach Ablagerungen in der Maschine zu sehen. Insbesondere im Filter lagern sich gern mal Essensreste ein - und gemeinerweise selbst dann, wenn Sie das Geschirr immer grob von Essensresten befreien.

Haben Sie eine neue Geschirrspülmaschine gekauft und wissen nicht wohin mit der alten Maschine? Wir erklären Ihnen, wie Sie Elektrogeräte richtig entsorgen, damit sie recycelt werden können. Und wer hätte es gedacht, es bedeutet gar nicht viel Aufwand und ist in der Regel kostenlos.

So wäh­len Sie die rich­tige Bau­art und Größe der Spül­ma­schine

Geschirrspül-Maschinen in verschiedenen Formen: Stand-Geschirrspüler, Tisch-Spülmaschine, Einbau-Gerät Geschirrspüler gibt es in verschiedenen Größen und Bauformen: als freistehendes Gerät, Einbau-Spülmaschine oder Tisch-Geschirrspüler. (Fotocollage: testberichte.de)

Geschirrspüler gibt es in unterschiedlichen Bauarten: Zum einen als klassische Stand-Spülmaschinen, zum anderen als Einbau-Geräte. Letztere erhalten Sie entweder als Unterbau- oder als teil- oder vollintegrierbare Geräte. Als etwas exotischeres Geschirrspüler-Modell gelten Tisch-Geschirrspülmaschinen, die meist nur 6 Maßgedecke fassen. Tisch-Geschirrspüler finden auf der Küchenablage Platz.
Geschirr-Spülmaschinen gibt es in verschiedenen Größen: Gängige Standard-Breite ist 60 cm. Wenn Sie in einem kleineren Haushalt leben oder nur wenig Platz in Ihrer Küche zur Verfügung steht, können Sie zu schmalen Geräten mit nur 45 cm Breite greifen.

Zu welcher Art und welcher Größe der Spülmaschine Sie greifen sollten, hängt - so trivial es auch klingt - maßgeblich von der Größe des Haushalts und der Beschaffenheit Ihrer Küche ab. Hierbei wird in Geschirrspüler-Modelle für die Teilintegration, die Vollintegration, das Unterschieben (Unterbau-Maschinen) unter eine Arbeitsplatte und die freie Aufstellung (freistehende Geschirrspüler) im Küchenraum unterschieden.

Spülmaschine Bosch SMV69M80EU Bester in einem Test der Stiftung Warentest: Der vollintegrierbare Geschirrspüler SMV69M80EU von Bosch fasst 14 Maßgedecke und gehört zu den Spülmaschinen der besten Energieeffizienzklasse A+++. (Bildquelle: amazon.de)

Die verschiedenen Geschirrspüler-Bauformen

Vollintegrierbare Spülmaschinen-Modelle können in Einbauküchen oder fest integrierte Küchenzeilen eingebaut werden. Sie verschwinden komplett hinter der Küchenfront. Die Bedienblende finden Sie an der oberen Kante der Tür, so dass die Möbelfront das gesamte Gerät verdeckt. Dadurch wird das Gesamtbild der Küche nicht getrübt. Nachteilig ist jedoch, dass Sie die Laufzeit der Programme nur durch das Öffnen der Tür erkennen können. Oder Sie greifen zu einem meist etwas teureren Spülmaschinen-Gerät mit Restlaufzeitprojektion auf den Küchenboden. Diese Funktion heißt TimeLight und ist zum Beispiel bei Siemens-Spülmaschinen oder Bosch-Geschirrspülern zu finden.
Integrierbare Geschirrspüler können ebenfalls in die Küchenzeile eingebaut werden. Diese Spülmaschinen haben aber noch eine sichtbare Bedienblende, die sich auf der Front des Gerätes befindet. Das heißt, es gibt zwar auch hier eine Möbelfront, das Display der Maschine jedoch bleibt davon unverblendet. Der Vorteil dabei ist, dass Sie die Spülmaschine so auch bedienen können, wenn die Tür geschlossen ist.

Wenn Sie wiederum ganz auf Möbelfronten verzichten können und ein beispielsweise komplett metallenes Haushaltsgerät ganz schick finden, können Sie auch einen Unterbau-Geschirrspüler in Betracht ziehen. Diese Unterbau-Modelle können flächenbündig unter die Arbeitsplatte geschoben werden.

Schlussendlich gibt es noch Stand-Geräte, die separat aufgestellt werden können und somit besonders flexibel sind. Die Grenzen sind da aber schwimmend, denn bei vielen freistehenden Geräten kann man die Oberplatte abnehmen und sie dadurch dann doch als Unterbau-Geschirrspüler verwenden.

Geschirrspüler Siemens iQ500 speedMatic45 SR256W01TE Sparsam im Strom-Verbrauch: nur 45 cm schmaler Geschirrspüler von Siemens der besten Energieeffizienzklasse A+++. (Bildquelle: amazon.de)

Spülmaschinen: Die richtige Größe wählen

Welche Größe Ihre Geschirr-Spülmaschine haben sollte, hängt im Wesentlichen von der Größe Ihres Haushalts beziehungsweise von der Anzahl der darin wohnenden Personen ab. Das Standard-Gerät misst 60 cm in der Breite. Die überwiegende Teil der Geräte bietet Ihnen ein Fassungsvolumen von 13 Maßgedecken und mehr. Für Großfamilien gibt es auch Maschinen für 15 Maßgedecke, generell geht der Trend zu zumindest 14 Maßgedecken.
In kleinen Küchen können Sie auch schmale Geschirrspüler integrieren. Diese sind knapp 45 cm breit und fassen oft 8 oder 9 Maßgedecke. Mittlerweile gibt es aber auch bei diesen Geschirrspülern echte Raumwunder, die ganze 10 Maßgedecke aufnehmen. Im direkten Vergleich zwischen den großen Standard-Geschirrspülern und den schmalen Geräten verbrauchen letztere im Verhältnis mehr Wasser und Strom je Maßgedeck.

Schlussendlich: Wenn Sie eigentlich gar keinen Platz übrig haben, aber auf einen Geschirr-Spüler dennoch nicht verzichten wollen, können Sie sich ein Tisch-Gerät zulegen. Solche Geschirrspüler werden einfach oben auf eine Arbeitsplatte gestellt und nehmen nur 4 bis 6 Maßgedecke auf. Damit eignen sich diese Geschirrspülmaschinen im Grunde auch nur für einen Singlehaushalt. Zudem ist die Energieeffizienz solcher Geräte mit A+ besonders schwach, sie sind aufgrund ihres Verbrauchs also wirklich nur eine Notlösung.

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    • Stiftung Warentest

    • Ausgabe: 9/2020
    • Erschienen:
    • Seiten: 5

    Das Spülprogramm machts

    Testbericht über 25 Geschirrspüler

    „Mit dem richtigen Programm lässt sich in zehn Jahren einiges an Wasser und Strom sparen. Leider halten nicht alle Maschinen so lange durch.“Egal, ob freistehende Spülmaschine oder Einbaugerät, egal, ob in 60 cm Standardbreite oder mit schlanken 45 cm: Moderat im Strom- und Wasserverbrauch und dabei gründlich in der Reinigung -

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    • Stiftung Warentest

    • Ausgabe: 10/2019
    • Erschienen: 09/2019
    • Seiten: 5

    Saubere Dauerläufer

    Testbericht über 20 Geschirrspüler unterschiedlicher Bauart

    Eine Geschirrspülmaschine kann Ihnen viel Arbeit abnehmen. Dafür sollte sie aber ihren Job, das Reinigen von Geschirr, zuverlässig erledigen. Die gute Nachricht: Fast alle Geräte - egal, ob hochpreisig oder Einstiegsklasse - befreien Ihr Spülgut zuverlässig von Lebensmittelresten. Auch kommt Ihr Geschirr überwiegend gut getrocknet aus der Maschine -

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    • ETM TESTMAGAZIN

    • Ausgabe: 12/2020
    • Erschienen:

    PowerClean, MultiZone und Co. - ein cleveres Technikwunder

    Testbericht über 1 Geschirrspüler

    Dieses Heft ist bis zum am Kiosk erhältlich.

    Im Test: Bauknecht BCIO 3041 PLE S

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  2. Der Sinnersche Kreis bestimmt die Reinigungskraft
  3. Auf gute Nachbarschaft: Die leisesten Geschirrspüler auf Testberichte.de
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„Das Spülprogramm machts“ (Erschienen 08/2020)

„Mit dem richtigen Programm lässt sich in zehn Jahren einiges an Wasser und Strom sparen. Leider halten nicht alle Maschinen so lange durch.“Egal, ob freistehende Spülmaschine oder Einbaugerät, egal, ob in 60 cm Standardbreite oder mit schlanken 45 cm: Moderat im Strom- und Wasserverbrauch und dabei gründlich in der Reinigung - ...

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