Stärken
Schwächen
Der Hersteller Amica mit polnischem Hauptsitz blickt auf über 70 Jahre Erfahrung in der Produktion von Haushaltsgeräten zurück. In Polen ist Amica der größte Hersteller von Elektrogroßgeräten und gleichzeitig Marktführer. Zur Gruppe gehören neben der Hauptmarke Amica auch die Tochtermarken GRAM, Hansa, CDA und FAGOR. Neben Geräten zum Kochen und Backen stellt Amica auch Waschmaschinen, Geschirrspüler, Gefrierschränke und -truhen sowie Kühlschränke her – zu kaum schlagbaren Preisen. Konkurrenten im selben Preissegment sind Exquisit, Bomann und Beko.
Eine Kühl-Gefrier-Kombination für unter 400 Euro? Von Miele undenkbar, bei Amica gibt es gleich mehrere zur Auswahl. Doch wie gut sind die Kühlschränke?
Kühlschränke von Amica im Test: Wie urteilen die Magazine?
Das Bild in Fachmagazinen ist gemischt, mit einem klaren Aufwärtstrend bei neueren Modellen. Auf der positiven Seite: Der Vollraum-Kühlschrank VKS 358 150 E überzeugte die Stiftung Warentest mit einer Gesamtnote von 1,9. In den Kriterien Kühlen und Temperaturstabilität ist das Gerät sogar „sehr gut“, bei der Energieeffizienz trotz der Energieeffizienzklasse E „gut“. Das ist bemerkenswert für eine Marke, die primär durch niedrige Preise und schlanke Ausstattung auffällt.Auf der anderen Seite zeigen neuere Tests, dass Amica nicht durchgehend überzeugt: Im Stiftung-Warentest-Vergleich von 25 Kühl-Gefrier-Kombinationen (2024) erhielt das Modell KGCL 385 100 die Note „mangelhaft“. Die Test-Ergebnisse schwanken also je nach Modell erheblich.
Welche Kühlschränke stellt Amica her – und wie gut sind sie ausgestattet?
Amica bietet ein breites Sortiment: von kompakten Kühlschränken mit und ohne Gefrierfach über Kühl-Gefrier-Kombinationen für verschiedene Haushaltsgrößen bis hin zu Side-by-Side- und French-Door-Modellen. Neben freistehenden und unterbaufähigen Geräten gibt es auch eine große Auswahl an Einbaugeräten für ein einheitliches Küchenerscheinungsbild.Beim Energieverbrauch lohnt ein genauer Blick. Die Mehrheit der Modelle ist in den Energieklassen E und F angesiedelt – also eher im unteren Bereich der EU-Skala von A bis G. Einige Geräte sind mit NoFrost ausgestattet. Das lohnt sich: NoFrost verhindert die Vereisung des Gefrierfachs, hält den Stromverbrauch konstant und spart das regelmäßige Abtauen. Gerade bei intensiver Nutzung rechnet sich die Funktion trotz des minimal höheren Grundverbrauchs.
Die Ausstattung der Amica-Kühlschränke ist – dem Preis entsprechend – schlicht gehalten. Achten Sie darauf, dass das Gerät zumindest im Kühlraum über eine Abtauautomatik verfügt und die Gefrierleistung sowie Lagerzeit bei Störung in Ordnung sind: Die schwächeren Modelle schaffen nur 2 kg Gefriergut pro 24 Stunden und halten die Temperatur im Störfall rund 11 Stunden stabil. Bessere Amica-Modelle kommen auf eine 22-stündige Lagerzeit.
Von der Geräuschentwicklung her können Sie bedenkenlos zugreifen: Amica-Kühlschränke sind zwar nicht flüsterleise, aber auch keine Krachmacher. Auf dem EU-Label sind seit 2021 Geräuschemissionsklassen eingetragen. Wählen Sie ein Gerät mit Klasse A oder B, um auf der sicheren Seite zu sein.
Amica, Bomann, Exquisit und andere Hersteller im günstigen Segment: Wie gut schlagen sich günstige Kühlschränke bis 300 Euro im Test? Im verlinkten Artikel stellen wir für jede Haushaltsgröße geeignete Modelle vor und erklären, worauf Sie beim Kauf achten sollten.






















