Trockner: Tests & Testsieger

Alles in trocknen Tüchern? Nicht jeder Trockner ist sparsam und liefert gute Ergebnisse ab. Auf die Technik und die Ausstattung kommt es an! Wir zeigen Ihnen die jeweils besten Wäschetrockner aus 93 Tests. Den letzten haben wir am 21.11.2019 ausgewertet. Unsere Quellen:

Die besten Wäschetrockner

Ratgeber zu Wäschetrockner

(Er)spart die Wäscheleine und Energie

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. Wärmepumpentrockner im Test immer gut bis sehr gut
  2. Wärmepumpentrockner verbrauchen deutlich weniger Strom als Kondens- und Ablufttrockner
  3. je energiesparender der Trockenvorgang, desto länger die Dauer
  4. moderne Technik schlägt sich (noch) im Preis nieder

Wärmepumpentrockner iQ 700 WT7WH590 von Siemens Der Siemens-Wärmepumpentrockner iQ 700 WT7WH590 zeichnet sich innerhalb der Energieeffizienzklasse A+++ im Vergleich nicht nur mit Siemens-Geräten durch einen  besonders niedrigen Stromverbrauch aus. (Bildquelle: siemens-home.bsh-group.com/de)

Wäschetrockner arbeiten im Prinzip alle gleich: Die in der Maschine erwärmte Luft, die mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte Luft, wird in die Trommel des Trockners geleitet, wo sie der nassen Wäsche die Feuchtigkeit entzieht.

Im Test: Energieeffiziente Wärmepumpentrockner sind grundsätzlich besser als Kondens- und Ablufttrockner

In den beiden großen Trockner-Vergleichstests aus den Jahren 2017 und 2018 der Stiftung Warentest, in denen beide Male AEG das Rennen machte (2019 vor Miele und Beko), nimmt das unabhängige Prüfinstitut lediglich Wärmepumpentrockner unter die Lupe. Abluft- und Kondenstrockner lässt es außen vor. Die Tester begründen ihre Entscheidung damit, dass sich die Anschaffung dieser Gerätetypen aufgrund des hohen Energieverbrauchs  weder für einen Singlehaushalt mit wenig Wäsche noch für eine große Familie oder Wohngemeinschaft mit regelmäßig hohem Wäscheaufkommen lohnt. Lassen Sie sich daher auch nicht von ihren vermeintlich günstigen Kaufpreisen der locken. Sie können den immensen Energieverbrauch unterm Strich nicht wettmachen. Außerdem werden die technisch fortschrittlicheren Geräte ohnehin immer rentabler.

Eine weitere gute Nachricht: Die modernen Trockner mit Wärmpumpe schneiden durch die Bank gut bis sehr gut ab. Das bestätigen auch die Testergebnisse anderer Fachzeitschriften. Die Nase vorn haben dabei immer die gleichen Hersteller: AEG, Miele, Siemens, Bosch und Beko. Samsung rangiert eher im guten Mittelfeld, während die Traditionsmarke Bauknecht zumeist nicht mit den guten Testergebnissen der Top-Hersteller mithalten kann.

Trocknen im Vergleich: Die Eigenschaften der unterschiedlichen Gerätetypen

Was sind die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Modelle?

Ablufttrockner funktionieren nach der ältesten Trocknertechnologie. Sie leiten die entzogene Feuchtigkeit über einen Schlauch nach außen ab. Damit keine Feuchigkeitsschäden entstehen, eignen sie sich nur für Räume mit einem Wanddurchlass für den Abluftschlauch. Es gibt sie als Front- und als Toplader. In erster Linie punkten sie mit ihrem Preis. Der Energieverbrauch dieser Wäschtrockner ist sehr hoch.

Kondenstrockner (oder auch Kondensationstrockner) hingegen können Sie überall aufstellen, da die feuchte Luft im Inneren des Trockners abgekühlt wird, das Wasser kondensiert und in einen Auffangbehälter geleitet wird. Es handelt sich also um einen geschlossenen Kreislauf. Für eine lange Lebensdauer des Geräts ist es unentbehrlich, das Flusensieb regelmäßig zu reinigen. Auch müssen Sie den Auffangbehälter für das Kondenswasser nach jedem Trocknergang entleeren. Ein Vorteil: Der Kondenstrockner lässt sich auch direkt an die Abwasserleitung anschließen.

Das Herz eines Wärmepumpentrockners ist seine Wärmepumpe, die dafür sorgt, möglichst viel verwendete Energie zurückzugewinnen. Vereinfacht gesagt, verhält sich diese Funktionsweise umgekehrt wie ein Kühlschrank, indem sie dem Heizmittel - in diesem Fall heiße Luft - die Wärme entzieht und diese wieder in den Gerätekreislauf abgibt. Das Kondenswasser wird in einem Behälter gesammelt, den Sie regelmäßig leeren müssen.

Wärmepumpentrockner AEG AEG T9DS87689 Wärmepumpentrockner von AEG, die mit einem selbstreinigenden Kondensator ausgestattet sind, zeigen sich über die Energieeffizienz hinaus auch wartungsarm. Im Bild: Modell T9DS87689. (Bildquelle: amazon.de)

Stromverbrauch: Wärmepumpentrockner sind am sparsamsten

Ablufttrockner und Kondenstrockner trocknen Wäsche mit größerer Hitzezufuhr als Wärmepumpentrockner. Damit sind sie um einiges schneller als Geräte mit Wärmepumpe. Leider verbrauchen sie dabei aber auch enorm viel Energie, die sie für die Abkühlung der Luft benötigen. Technologisch zeitgemäßer und heutzutage am häufigsten verkauft sind daher Wärmepumpentrockner. Zwar sind sie in der Anschaffung zumeist teurer als Abluft- und Kondenstrockner, doch behandeln sie Ihre Wäsche dafür deutlich schonender. Größter Pluspunkt: Im Vergleich zu den anderen beiden Gerätetypen verbrauchen sie am wenigsten Strom. So zählen Wämepumpentrockner fast immer zur höchsten Energieeffizenzklasse A+++. Das kommt eigentlich allen Verbrauchern entgegen, da es heutzutage üblich ist, mehrere elektrische Geräte nebeneinander, zum Beispiel auch eine Waschmaschine und ein Kühlschrank, im Haushalt zu betreiben. Denn die Stromersparnis beim Trocknen Ihrer Textilien kann je nach Modell und Energieeffizienzklasse im Vergleich zu der herkömmlichen Technologie sogar mehr als 50 Prozent betragen!

Die besten Trockner mit einem geringen Stromverbrauch pro Jahr

  1. Miele TDB630WP Eco
    156 kWh
    Miele TDB630WP Eco
    • keine Tests
    ab 889 €
  2. Bauknecht TK EcoStar 7 A+++
    158,5 kWh
    Bauknecht TK EcoStar 7 A+++
    • ohne Endnote
    570 €
  3. Beko DS7512PA
    159 kWh
    Beko DS7512PA
    • Sehr gut 1,3
    ab 440 €

Bei Ausstattung und Bedienung steht und fällt die Bewertung nicht mit dem Trocknertyp

Bei der Entscheidung für ein bestimmtes Trocknermodell spielt es auch eine große Rolle, mit welchem Komfort das Gerät ausgestattet und wie benutzerfreundlich es gestaltet ist. Auch die Tatsache, wie gut Sie das jeweilige Geräte reinigen und warten können, kann kaufentscheidend sein. Weitere Kriterien sind das Fassungsvermögen der Trommel. Nicht zuletzt betonen Verbraucher auch immer wieder, dass sie eine einfache Bedienung schätzen. Das heißt, dass sich das Be- und Entladung leicht gestalten und sich die einzelnen Programme und Modi wie Knitterschutz oder die Feinjustierung der Trocknungsgrade möglichst intuitiv einstellen lassen sollten – getreu dem Motto: Je einfacher, desto besser.

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