Gefriertruhen Achten Sie bei Gefriertruhen auch auf die Isolierung
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Die effizientesten Truhen derzeit in Klasse C zu finden (Skala A bis G)
- Gefriertruhen für kleine bis sehr üppige Lebensmittelmengen erhältlich
- Idealerweise eine Truhe mit NoFrost oder zumindest LowFrost wählen
- Innenraum lässt sich flexibel einräumen
- Gefriertruhen durchschnittlich günstiger als -schränke
- Oft lange Lagerzeit bei Störung
Wenn Stiftung Warentest und andere Prüfinstitutionen Tiefkühlgeräte bewerten, bevorzugen sie meist Gefrierschränke. Auch bei den Käuferinnen und Käufern stehen diese Geräte meist höher im Kurs. Dennoch gibt es gute Gründe, den Truhen eine Chance zu geben.
Was sind die Vorteile einer Gefriertruhe gegenüber einem Gefrierschrank?
Unschlagbar flexibel: Gefriertruhen sind nicht durch feste Schubladenmaße eingeschränkt, sondern erlauben eine vollkommen variable Beladung. Wer viel einfriert und einen geeigneten Standplatz hat, findet in den geräumigen Truhen eine ideale Lösung. Ebenfalls vorteilhaft: Im Fall einer Störung können diese Modelle die Lebensmittel deutlich länger lagern als Gefrierschränke – ein entscheidender Vorteil bei längeren Stromausfällen. Auch preislich sind Truhen oft günstiger als Gefrierschränke. Bei der Ausstattung müssen Sie dennoch keine Einschränkungen hinnehmen: Viele Truhen bieten beispielsweise eine Schnellgefrierfunktion. Was die Energieeffizienz betrifft, sind keine Kompromisse erforderlich.
Geräte mit gutem Energieverbrauch sind beliebt, doch allein der nominelle Stromverbrauch zum Kaufzeitpunkt sollte nicht ausschlaggebend sein. Auch die Isolierung der Gefriertruhe spielt eine wichtige Rolle. Achten Sie deshalb auf die Wandstärke: Dünne Wände dämmen schlechter. Falls Sie die Möglichkeit haben, eine Truhe im Betrieb zu testen, spüren Sie an den Seitenwänden: Sind sie sehr kalt, deutet das auf einen hohen Wärmeverlust hin.
Entscheidend sind Wandstärke und Dichtungen
Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Gummidichtungen: Heben Sie den Deckel an. Er sollte nicht zu leicht sein und beim Schließen ein deutlich hörbares Schmatz- oder Sauggeräusch erzeugen. Der Wert einer guten Dichtung lässt sich nicht hoch genug einschätzen: Ist sie zu dünn oder wirkt fragil, gelangt ständig die wärmere Umgebungsluft hinein. Dadurch wird mehr Feuchtigkeit eingeschleust – nicht nur beim Öffnen, wie oft angenommen. Diese Luftfeuchtigkeit setzt sich im Inneren als Eis und Raureif ab. Da Eis isolierend wirkt, benötigt das Gerät folglich mehr Energie, um die voreingestellte Temperatur konstant zu halten.
LowFrost sorgt für selteneres Abtauen, NoFrost macht es überflüssig
Glücklicherweise kommen spezielle Technologien zur Eisvermeidung nicht nur bei Kühlschränken zum Einsatz: LowFrost beispielsweise ist eine Technik, die laut Herstellerangaben die Eisbildung um bis zu 80 Prozent reduziert. Dadurch muss die Truhe nur noch alle fünf Jahre statt wie sonst ein- bis zweimal jährlich abgetaut werden. Noch komfortabler sind NoFrost-Modelle: Hier entfällt das Abtauen komplett. Allerdings sind NoFrost-Gefriertruhen noch selten.






















