Stärken
Schwächen
Im Test überzeugt die Beko RCNA366E60XBN mit guter Kühlleistung und niedrigem Energieverbrauch. (Bild: amazon.de)
Beko gehört zur türkischen Arçelik-Gruppe und ist einer der größten Hausgerätehersteller Europas. Hierzulande ist die Marke vor allem für preisgünstige Kühlschränke bekannt, aber das Sortiment reicht weit darüber hinaus.
Beko-Kühlschränke im Überblick: günstig, aber nicht nur das
Wer einen Kühlschrank kaufen möchte, ohne viel Geld auszugeben, stößt bei der Recherche zwangsläufig auf Beko. Einzelne Kühl-Gefrier-Kombinationen sind bereits ab rund 400 Euro erhältlich. Geräte vergleichbarer Größe anderer Marken kosten nicht selten das Doppelte. Der niedrige Preis hat seinen Grund: Die günstigen Modelle kommen ohne Komfortfunktionen wie NoFrost aus, das die lästige Eisbildung im Gefrierfach verhindert. Wer ein unkompliziertes Gerät zum Kühlen von Lebensmitteln sucht, wird bei Beko fündig.Auch hochwertige Modelle im Programm
Kompakt und beliebt: Käuferinnen und Käufer bewerten den Beko TSE1424N im Schnitt mit „sehr gut“. (Bild: amazon.de)
Das Sortiment umfasst jedoch auch technisch ausgereifte Geräte mit NoFrost-Funktion und guten Energieeffizienzklassen. Wer beim Kauf etwas tiefer in die Tasche greift – 600 bis 800 Euro sind hier realistisch –, bekommt ein Gerät, das auch im Vergleich mit etablierten Marken wie Bosch oder Siemens bestehen kann.
Tischkühlschränke und einfache Standkühlschränke eignen sich besonders für Singles und Paare, die ein schlichtes Gerät suchen und auf (unnötige) Extras verzichten können.
Beko-Kühlschränke im Test: Stärken und Schwächen
Die Stiftung Warentest hat in den vergangenen Jahren mehrere Kühl-Gefrier-Kombinationen von Beko unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse sind gemischt: Das Kühlen von Lebensmitteln funktioniert bei allen geprüften Geräten zuverlässig. Beim Einfrieren zeigten sich dagegen teils deutliche Schwächen; hier liegen günstigere Beko-Modelle hinter der Konkurrenz. Auch das Verhalten bei Störungen, etwa einem Stromausfall, fiel im Test nur „ausreichend“ aus. Da solche Ereignisse zum Glück selten sind, müssen Kaufinteressierte selbst abwägen, wie wichtig ihnen dieser Punkt ist.Ein Aspekt, der beim Kauf eine Rolle spielen sollte: die Energieeffizienz. Beko bietet sowohl sehr sparsame als auch vergleichsweise energiehungrige Geräte an. Empfehlenswert sind Modelle der Energieklassen A, B oder C, Klasse D ist noch vertretbar. Von Geräten der Klassen F oder G raten wir ausdrücklich ab: Der niedrige Anschaffungspreis wird durch dauerhaft hohe Stromkosten schnell aufgefressen.
Was sagen Kundinnen und Kunden?
Jenseits der Labortests fällt das Bild in Kundenbewertungen deutlich positiver aus. Besonders häufig gelobt werden die unkomplizierte Bedienung, das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und die zuverlässige Kühlleistung im Alltag. Kritik gibt es vereinzelt an der Verarbeitungsqualität der Schubladen und Einlegeböden sowie an der Geräuschentwicklung mancher Modelle.Modellbezeichnungen verstehen: Was steckt hinter den Kürzeln?
Die Modellnamen von Beko folgen einem System, das beim Kauf wertvolle Hinweise geben kann:- CN / CHA – Kühl-Gefrier-Kombinationen mit NoFrost (kein Abtauen nötig)
- CSA – automatisches Abtauen nur im Kühlbereich, Gefrierfach manuell
- CS – vollständig ohne Umluftfunktion, manuelles Abtauen beider Bereiche
- GNE – Side-by-Side-Kühlschränke
- TSE / TS – Tischkühlschränke für kleinere Haushalte





















