Einbaukühlschrank ohne Gefrierfach Test: Energiesparend
Im Test schneiden die Einbaukühlschränke ohne Gefrierfach am besten ab, die Lebensmittel
zuverlässig kühlen und die
Temperatur im Inneren stabil halten. Dabei benötigen sie verhältnismäßig
wenig Energie, sind
geräuscharm und lassen sich
unkompliziert handhaben.
Im Vergleich zu freistehenden Kühlschränken sind
Einbaugeräte genormt, sodass Sie das passende Gerät
für die Nische in Ihrer Einbauküche leichter finden. Die kleinsten Einbaukühlschränke ohne Eisfach sind nicht höher als 88 cm, es gibt aber auch richtig große Geräte, die bis zu 177 cm in die Höhe ragen. Die wenigsten Modelle sind tiefer als 55 cm, achten sollten Sie trotzdem darauf, damit alles passt. Ob mit oder ohne Eisfach: Bei Einbaukühlschränken gibt es neben der Größe einige Punkte, die Sie in Ihre Kaufentscheidung einbeziehen sollten:
Türanschlag: In der Regel ist er wechselbar, aber um sich die Mühe zu sparen, greifen Sie am besten zu einem Modell, das schon ab Werk zur richtigen Seite öffnet.
Türmontage: Wenn Sie Ihren alten Kühlschrank austauschen, achten Sie auf dieselbe Montageart. Bei der Festtürmontage wird die Tür fest mit dem Möbelpaneel Ihrer Küche verschraubt, bei der Schlepptürmontage gleitet die Tür an Schienen entlang.
Wenn Sie gerade erst eine Küche planen, dann wählen Sie den Kühlschrank ruhig eine Nummer größer, als Sie es bei einem freistehenden Modell getan hätten. Bauartbedingt ist der Innenraum von Einbaukühlschränken kleiner.
Darüber hinaus gibt es grundsätzliche Aspekte, die Sie bei jeder Kühlschrank-Wahl einbeziehen sollten:
Energieeffizienz: Einbaukühlschränke ohne integriertes Gefrierfach sind im Schnitt immer sparsamer als solche mit Eisfach, da aus dem nicht hundertprozentig isolierten Gefrierfach kalte Luft entweicht bzw. wärmere Kühlschrankluft eindringt. Trotzdem: Ein Gerät am unteren Ende der Energieskala (hervorragendes A bis energiehungriges G) ist nicht zu empfehlen. Über die Jahre zahlen Sie trotz des meist geringen Anschaffungspreises drauf – und für die Umwelt ist der hohe Energieverbrauch auch alles andere als optimal. Ein sehr teures Modell der besten Energieklassen A oder B muss es aber nicht sein. Preis-Leistungs-Sieger sind in der Regel in den Klassen C, D und gegebenenfalls E zu finden.
Lautstärke: Moderne Kühlschränke sind nicht laut, aber bei den Einbaukühlschränken ohne Gefrierfach ist die Lautstärkebandbreite dennoch enorm. Die Geräuschemissionen reichen von unter 30 dB (kaum hörbar) bis über 40 dB (hörbar, für geräuschempfindliche Personen nicht empfehlenswert). Geräte teurer Marken sind in der Regel leise.
Unsere unabhängige Redaktion hat für Sie die besten Einbaukühlschränke ohne Gefrierfach zusammengestellt. Die Bestenliste berücksichtigt nur aktuelle Produkte. Testergebnisse und Kundenmeinungen bieten Ihnen einen objektiven Überblick über die Produktqualität. Momentan bestes Produkt ist Siemens iQ500 KI41RADD1 mit der Note 1,5.
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Infos zur Kategorie
Überlegene Energieeffizienz, leiser Betrieb
Stärken
Energieeffizienter als mit Gefrierfach
Moderne Geräte alle mit Abtauautomatik
Die meisten Modelle sind akustisch kaum wahrnehmbar
Schwächen
Modelle der besten Energieklassen A, B und C sehr teuer
Kühlschränke, die ohne integriertes Gefrierfach auskommen, bieten einen klaren Vorteil: Sie verbrauchen im Durchschnitt deutlich weniger Energie als Geräte mit Gefrierfach. Das liegt nahe, denn Kühlungstemperaturen unter 4 Grad Celsius erfordern einen erheblich höheren Energieaufwand.
Die Anschaffungskosten für Vollraumkühlschränke der besonders effizienten Energieklassen A, B und C sind derzeit noch relativ hoch, zudem ist die Auswahl an Modellen begrenzt. Kühlschränke in den Klassen D und E sind zwar etwas weniger sparsam, weisen aber dennoch keinen verschwenderischen Energieverbrauch auf und überzeugen durch moderate Preise. Unser Nachhaltigkeits- und Sparfavorit mit Blick auf langfristige Kostenersparnis ist dabei die Energieklasse D.
Abtauautomatik: Ein Muss und meist Standard
Neben der Energieeffizienz empfiehlt es sich, darauf zu achten, dass der gewünschte Kühlschrank über eine Abtauautomatik verfügt. Ohne diese kann sich an der Rückwand Eis bilden, das sich zu einer festen Eisschicht zusammenzieht. Diese Eisbildung beeinträchtigt die Energieeffizienz, denn Eis wirkt isolierend, sodass die Kühlung erst den Frost durchdringen muss. Glücklicherweise ist die Abtauautomatik in nahezu allen modernen Geräten serienmäßig eingebaut.
Optimal: Kühlschränke mit Umluftsystem
Mittlerweile sind viele Vollraumkühlschränke mit einem Umluftsystem ausgestattet. Der entscheidende Vorteil liegt darin, dass bei herkömmlichen Abtauautomatik-Modellen nur die Rückwand periodisch erhitzt wird, um das Schmelzwasser abzuleiten. Umluftmodelle sorgen hingegen für eine kontinuierliche Luftzirkulation, sodass sich keine Feuchtigkeit an den Innenwänden absetzen kann, da sie aus der Luft entfernt wird. Zudem verteilt sich die Kälte im gesamten Innenraum gleichmäßiger, was zu einem Wegfall verschieden temperierter Zonen führt. So können Sie beispielsweise Joghurt und Käse beliebig platzieren. Einige Geräte sind sogar mit Luftfiltern ausgestattet, die unangenehme Gerüche neutralisieren.
Geräuschkulisse: Meist kaum wahrnehmbar
Ein Umluftsystem bringt jedoch einen kleinen Nachteil mit sich: Durch den laufenden Ventilator entsteht eine erhöhte Geräuschentwicklung. Ist die Isolierung des Kühlschranks nicht optimal, können die Geräusche bis zu 40 Dezibel erreichen – ein Wert, ab dem viele Menschen sich an dem Geräuschpegel stören. Ideal sind Geräte, die maximal 38 Dezibel erreichen. Besonders bei Einbaugeräten ist das kein Problem: Aktuelle Modelle liegen oft unterhalb dieser Marke, und die leisesten Geräte mit etwa 29 Dezibel sind nahezu geräuschlos. Ein zusätzlicher Vorteil: Der Möbelkasten rund um den Kühlschrank trägt durch seine Dämmwirkung zur Reduzierung der Lautstärke bei.
Testergebnisse bei Vollraum-Einbaukühlschränken
In Tests wird zwischen Einbau- und freistehenden Kühlschränken in der Regel nicht unterschieden. Die Stiftung Warentest beispielsweise bewertet Modelle ohne Gefrierfach anhand von fünf Kriterien: Kühlleistung, Temperaturstabilität, Energieeffizienz, Handhabung und Geräuschentwicklung. Im Gegensatz zu Kühl-Gefrier-Kombinationen, für die jedes Jahr neue Vergleichstests erscheinen, werden Einbaukühlschränke ohne Eisfach nur selten getestet – 2024 wurden sechs Einbau-Vollraumkühlschränke getestet (zum Test).
„Kaufen Sie kein überdimensioniertes Gerät – nichts ist ineffizienter als ein nur halb ausgelasteter Kühlschrank. Eine gute Energieeffizienz (bis Klasse D) und NoFrost sind empfehlenswert.“
Überraschung im Test: Nicht jeder getestete Kühlschrank kühlt „gut“. Auch beim Einfrieren hat so manches Modell Probleme. Punkte lassen müssen einige Geräte auch in anderen Testkriterien. Keine Probleme gibt es dagegen mit der Temperaturstabilität beim Lagern und mit der Lautstärke. Testumfeld: Getestet wurden 21
Testumfeld: Im internationalen Gemeinschaftstest sind 16 Kühl-Gefrier-Kombinationen und 6 Kühlschränke ohne Gefrierfach getestet worden. Bei allen Geräten im Test handelt es sich um Modelle für den Einbau. Während bei den sogenannten Vollraumkühlschränken alle Geräte „gut“ abschnitten, reicht die Notenspanne bei
Testumfeld: Im Test waren zehn kleine Einbaukühlschränke mit und ohne Gefrierfach. Die Bewertungen reichen von „gut“ bis „ausreichend“. Wir zeigen Ihnen hier fünf der zehn Modelle für Ihre Einbauküche, die besonders interessant sind.Testkriterien waren Kühlen, Gefrieren, Temperaturstabilität beim Lagern,