Trivial: Die Nische Ihrer Einbauküche entscheidet über die Größe des Kühlschranks. Aber: Beachten Sie unbedingt Türanschlag und Montageart. Um Ihnen die besten Einbaukühlschränke zu zeigen, haben wir 76 Tests ausgewertet. Unsere Quellen:

Die besten Einbaukühlschränke

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Ratgeber: Einbaukühlschränke

Wor­auf Sie beim Kauf ach­ten soll­ten

Das Wichtigste auf einen Blick:
  1. verschwinden komplett hinter einer Verkleidung
  2. Türanschlag und Nischengröße bei der Anschaffung beachten
  3. Innenraum etwas kleiner als bei freistehenden Geräten
  4. in nahezu allen Bauformen erhältlich

Sie besitzen eine Einbauküche und wollen das Gesamtbild nicht durch einen separat stehenden Kühlschrank trüben? Verständlich. In diesem Fall ist ein Einbaukühlschrank die richtige Wahl. Denn diesen können Sie praktischerweise in einer Schranknische Ihrer Küchenzeile unterbringen und mit passenden Sockelleisten und Möbeltüren verkleiden. Er verschwindet folglich komplett hinter einer schicken Front, die im Einklang mit Ihrer restlichen Küche steht.

Damit das reibungslos klappt, müssen Einbaugeräte allerdings einige zusätzliche Ansprüche erfüllen, die bei Standgeräten keine Rolle spielen. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Punkte vor.

Die Nischengröße bestimmt die Größe Ihres Kühlschranks

So trivial es klingt: Die Wahl Ihres Einbaukühlschranks hängt vor allem von der Größe der Einbaunische ab, die Ihnen zur Verfügung steht. Kühlschränke für den Einbau werden in fixen Größen angeboten. Messen Sie daher vor dem Kauf unbedingt die Nische aus. Denn umgekehrt lässt sich diese kaum noch an den Kühlschrank anpassen. Für kleinere Geräte könnten Sie zwar ein Zwischenboden einziehen, doch das erfordert Einiges an handwerklichem Geschick.

Türanschlag und die Kopplung an die Möbeltür

Schlepptürmontage eines Einbaukühlschranks Schlepptürmontage: Kühlschrank- und Paneeltür sind nicht fest miteinander verbunden. (Bildquelle: blog.liebherr.com)

Wenn die Möbeltür nach rechts aufgeht, dann muss bei der sogenannten Schlepptürmontage auch beim Kühlschrank der Türanschlag entsprechend montiert sein. Ansonsten ist eine Kopplung der beiden Türen nicht möglich. Diese erfolgt über ein schlichtes Gleitelement, welches innen an der Paneeltür und außen an der Kühlschranktür festgeschraubt wird. Dadurch wird die Kühlschranktür automatisch mitgezogen, wenn Sie die äußere Möbeltür aufmachen.
Übrigens: Damit der Kühlschrank nicht durch die ständigen Bewegungen nach vorne gezogen wird, wird er in der Regel mit dem oberen Innenboden verschraubt. Aus diesem Grund ist auch die Verwendung kleinerer Geräte in einer großen Nische problematisch.

Eine andere Art Befestigung ist die Festtürmontage, auch Pantograph-System genannt. Dabei werden Möbelfront und Kühlschranktür fest miteinander verschraubt. Da die Tür somit ein hohes Gewicht tragen muss, ist es wichtig, dass die Scharniere sehr robust und ausreichend groß sind.

Praktisch: Moderne Geräte kommen mit wechselbarem Türanschlag. So könnten Sie den Kühlschrank gegebenenfalls auch in einer neuen Einbauküche mit Türanschlag auf der anderen Seite integrieren.

Planen Sie Ihre Einbauküche ruhig mit etwas großzügigerem Kühlschrank

Wenn Sie noch gar keine Einbauküche besitzen, aber gerade dabei sind, eine zu planen, dann empfehlen wir Ihnen, einen etwas größeren Einbaukühlschrank im Vergleich zu Ihrem bisherigen Standgerät einzuplanen. Denn damit sich Einbaugeräte in eine Standard-60-Zentimeter-Nische schieben lassen, müssen sie etwas schmaler sein als normale Geräte. Daraus folgt auch ein kleinerer Innenraum. Am deutlichsten werden Sie das am Gefrierteil bemerken, erst recht bei einem Modell mit NoFrost-Abtauautomatik, denn bei diesen nimmt die Ventilatortechnik zusätzlich Platz weg. Bei reinen Vollraumkühlschränken ohne Eisfach ist das Problem weniger deutlich zu spüren, da der Unterschied geringer ausfällt als beim ohnehin kleinen Gefrierfach einer Kombination.

Einbaukühlschränke mit NoFrost-Technologie



Und noch etwas legen wir Ihnen bei Ihrer Planung ans Herz: Ideal ist es, wenn die Einbaunische möglichst weit weg von Wärmequellen (Heizung, Backofen/Herd) entfernt ist und nicht gegenüber einem Fenster liegt. Denn tatsächlich nimmt die Umgebungstemperatur deutlich Einfluss auf den Stromverbrauch. Bei direkter Sonneneinstrahlung etwa benötigt der Kühlschrank mehr Strom, um die Temperatur konstant auf einem Level zu halten.

Lohnt es sich, zu einem Einbaukühlschrank der besten Energieeffizienzklasse zu greifen?

Einbaukühlschrank Bauknecht KRIE 2124 A+++ Arbeitet stromsparend: KRIE A+++ von Bauknecht. (Bildquelle: amazon.de)

Ganz unabhängig von der Bauform gilt: Kühlschränke mit A+++ sind in puncto Stromeinsparungen klar überlegen. Das zeigen die Tests der Stiftung Warentest im Vergleich immer wieder: Oft lohnt es sich, wenn Sie zu einem etwas teureren Gerät mit A+++ greifen. Nur diese haben überhaupt noch die Chance auf einen Testsieg.
Im Rechenbeispiel eines Testberichts der Stiftung Warentest von 2017 etwa spielte das Modell KRIE 2124 mit A+++ von Bauknecht seine höheren Anschaffungskosten gegenüber einem preiswerteren A++-Modell innerhalb einer 15-jährigen Laufzeit durch einen niedrigeren Stromverbrauch mehr als wieder ein. Und bei der Rechnung war nicht einmal ein wahrscheinlich steigender Strompreis einkalkuliert. Nachrechnen lohnt sich auf jeden Fall: Ein in der Anschaffung günstiges A++-Gerät kann sich langfristig als kostspielige Angelegenheit herausstellen.

Generell ist ein Kühlschrankmodell mit „nur“ A++ und NoFrost-Technologie aber auch nicht verkehrt. NoFrost selbst fordert zwar auch einen kleinen Tribut bei den Stromkosten, spielt diesen aber wieder ein: Dadurch, dass sich im Kühlschrank keine Eisschicht bilden kann, bleibt der Stromverbrauch konstant auf demselben Niveau. Weiterer Vorteil: Das regelmäßige Abtauen bleibt Ihnen mit einem NoFrost-Modell erspart.

Modelle mit geringem Jahresstromverbrauch auf 100 l Nutzvolumen aus unserer Bestenliste


Die besten Einbaukühlschränke mit NoFrost


Welche Arten von Einbaukühlschränken gibt es?

Generell gibt es auf dem Markt mehr freistehende Kühlschränke als Geräte für den Einbau. Dennoch können Sie aus einer großen Auswahl an Geräten schöpfen.

Kühlschränke ohne Gefrierfach, sogenannte Vollraumkühlschränke, verbrauchen in der Regel weniger Strom als die Modelle mit kleinem Tiefkühlfach. Letztere bieten jedoch den Vorteil, dass Sie Ihr Lieblingseis, eine Tiefkühlpizza oder einen Beutel Kartoffelstäbchen schnell zur Hand haben und gegebenenfalls sogar auf einen separaten Tiefkühler verzichten können. Wenn Ihre Einbauküche den Platz hergibt, können Sie sich auch für eine Kühl-Gefrier-Kombination für den Einbau entscheiden.

Die verbauten Technologien unterscheiden sich in Einbaukühlschränken nicht von denen der Standkühlschränke. Auch hier finden Sie ausreichend Geräte mit NoFrost- oder zumindest LowFrost-Funktion, Schnellkühlen und/oder -gefrieren, Abtauautomatik zumindest im Kühlteil und vieles mehr.

Zu den absoluten Exoten unter den Einbaukühlschränken zählen allerdings die geräumigen Side-by-Side-Modelle. Auch diese gibt es für den Einbau, aber sie sind ausgesprochen rar gesät.

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Was sollten Sie vor dem Kauf wissen?

Unser Ratgeber gibt den Überblick:

  1. Die Nischengröße bestimmt die Größe Ihres Kühlschranks
  2. Türanschlag und die Kopplung an die Möbeltür
  3. Planen Sie Ihre Einbauküche ruhig mit etwas großzügigerem Kühlschrank
  4. Einbaukühlschränke mit NoFrost-Technologie
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