Mit zwei Türen für den Kühlteil oben und zwei Türen oder Schubladen für den Gefrierteil unten. Oft komfortabel ausgestattet, aber sehr stromhungrig. Wir zeigen Ihnen die besten French-Door-Kühlschränke aus 12 Tests. Unsere Quellen:

Die besten French-Door-Kühlschränke

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Ratgeber: French-Door-Kühlschränke

Kühl­schran­krie­sen mit hohem Kom­fort­fak­tor

Übergroße Kühlschränke liegen im Trend. Ihr riesiges Stauvolumen wirkt hierbei nicht nur auf große Familien anziehend, strahlen die Kühlschrankriesen doch auch einen besonderen Lifestyle aus, der gerade in (US-)Fernsehserien gerne propagiert wird und darüber auch hierzulande zunehmend Anhänger findet. Hierbei gibt es grundsätzlich zwei Bautypen: den Side by Side und den French Door. Beide Geräte bieten einen ähnlichen Stauraum, sind jedoch grundverschieden im Ansatz der Umsetzung.

Gleiche Anordnung wie bei herkömmlichen Kühl-Gefrier-Kombinationen

Denn während ein Side by Side Gefrierfach und Kühlraum nebeneinander anordnet, befindet sich die beiden Kühlzonen beim French-Door-Kühlschrank übereinander – wie bei einer herkömmlichen Kühl-Gefrier-Kombination. Von daher ist ein French Door auch stärker mit klassischen Kühl-Gefrier-Kombinationen verwandt als es der Side by Side ist. Hinter seinen beiden Türen sitzt komplett der Kühlraum. Das Gefrierfach wiederum wird in der Regel in Form von Schubladen ausgeführt, die auf Teleskopschienen ausgezogen werden können. Das erlaubt einen besseren Zugriff als bei den klassischen Gefrierfächern, bei denen die Schubladen nur teils herausziehbar sind und ansonsten auf den Boden donnern.

Besserer Zugriff aufs Lagergut

Außerdem erlaubt die Aufteilung auf mehrere Schubladen einen ergonomischeren Umgang mit der Kühlleistung. Denn wenn man nicht stets das ganze Gefrierfach öffnen muss, sondern nur einen Teil davon, geht natürlich nur ein Teil der Kälte verloren. Das Gleiche gilt für den Kühlraum. Bei herkömmlichen Kühl-Gefrier-Kombinationen wird mit der Tür gleich der ganze Kühlraum aufgetan – beim French Door kann man auch nur einen Flügel öffnen und so einen Teil der Kälte bewahren. Das ist auch gut so.

Hoher Stromverbrauch, hoher Geräuschpegel

Denn leider sorgt alleine das gewaltige Stauvolumen für einen sehr hohen Strombedarf. Die meisten French-Door-Modelle schaffen es nur in die mäßig gute Energieeffizienzklasse A+. Das ist ein Grundproblem fast aller Kühlschrankriesen: Je größer das Gerät, desto größer wird auch der Strombedarf je vorhandenem Liter Stauraum. Daher schaffen es nur ganz wenige Modelle in die zweitbeste Energieeffizienzklasse, während klassische Kühl-Gefrier-Kombinationen mittlerweile vielfach schon die beste Klasse A+++ erreichen. Ein weiterer Nachteil ist meist der höhere Geräuschpegel. Da die Umluftkühlung mehr Luft umwälzen muss, ist sie auch schlichtweg auch viel deutlicher vernehmbar. Werte um 42 bis 44 dB(A) gegenüber 38 bis 40 dB(A) sprechen eine klare Sprache – das sind rund 40 Prozent Unterschied.

Viel Ausstattungsluxus

Wer damit leben kann, erhält aber ein äußerst komfortabel zu bedienendes und auch komfortabel ausgestattetes Gerät. Die meisten French-Door-Kühlschränke glänzen mit Extras wie 0-Grad-Frischezonen, antibakteriellen Luftfiltern, Blaulicht-Beleuchtung zum Erhalt der Vitamine in Obst und Gemüse oder speziellen Flaschenrosten. Auch Wasser- und Eisspender sind hier zu finden – ähnlich wie bei den verwandten Side by Side, wenn auch etwas seltener als dort. Highlight sind bei einigen French-Door-Modellen die flexiblen Kühlzonen, die oft in der obersten Schublade untergebracht sind: Sie erlauben eine Anpassung an die jeweilige Situation, in dem man sie entweder als zusätzlichen Kühlraum oder als Gefrierfach verwendet. Dieses Merkmal wird man bei herkömmlichen Kombinationen nur sehr selten finden.

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