Stärken
Schwächen
Wer sich nach einem neuen Kühlschrank umschaut, hat häufig Marken wie Bosch, Siemens oder Liebherr im Sinn. Dabei lohnt sich ein genauerer Blick auf Gorenje: Der slowenische Hersteller bietet gut ausgestattete, überraschend sparsame Kühlschränke für deutlich weniger Geld – und schneidet bei unabhängigen Tests besser ab, als es der günstige Preis vermuten lässt.
Gorenje: europäische Marke, chinesischer Konzern
Gorenje wurde 1950 im slowenischen Velenje gegründet und gehört seit Juni 2018 zum chinesischen Hisense-Konzern. Produziert wird nach wie vor in Europa: in Slowenien, Serbien und Tschechien. Im Handel treten Gorenje und Hisense als eigenständige Marken auf; das Qualitätsniveau hat sich laut Unternehmensangaben durch die Investitionen des Mutterkonzerns verbessert. Für Kaufinteressierte bedeutet das: eine europäisch produzierte Marke mit dem Hintergrund eines globalen Technologiekonzerns – zu einem Preis, der deutlich unter dem von Siemens oder Bosch liegt.
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Testergebnisse und Kundenmeinungen
Gorenje-Kühlschränke sind bei der Stiftung Warentest in mehreren Vergleichen vertreten – darunter die sparsame Kühl-Gefrier-Kombination NRK62CAXL4, die in der Testredaktion mit dem Urteil „gut“ abschnitt.Einen Testsieg bei einem der großen Verbraucherschutzmagazine konnte Gorenje bislang nicht verbuchen; wohl aber solide Platzierungen, die zeigen: Der Hersteller hält mit der Konkurrenz auf Augenhöhe mit, vor allem, wenn es um das Preis-Leistungs-Verhältnis geht.
In Online-Shops bewerten Käuferinnen und Käufer Gorenje-Kühlschränke überwiegend mit vier bis fünf von fünf Sternen – und das konsistent über viele Modelle hinweg. Gelobt werden vor allem die solide Verarbeitung, die zuverlässige Kühlung und der vergleichsweise günstige Preis. Kritik gibt es gelegentlich an der Lautstärke einzelner Modelle und am Fehlen von NoFrost in günstigeren Serien.
Ausstattung: alltagsnah statt vollausgestattet
Gorenje-Kühlschränke punkten mit praktischen Alltagsextras: spezielle Frischezonen für Obst und Gemüse, geformte Flaschenhalter und helle LED-Beleuchtung gehören bei vielen Modellen dazu. Seltener findet man hingegen Eiswürfelspender, antibakterielle Türdichtungen oder die NoFrost-Technik – letztere ist vor allem bei günstigeren Modellen kein Standard.Bei der Energieeffizienz lohnt es sich, genau hinzuschauen: Das Sortiment reicht von Klasse A (sehr sparsam) bis E. Wer auf niedrige Stromkosten Wert legt, sollte beim Kauf gezielt auf das aktuelle EU-Energielabel achten – die Klassen sind seit 2021 auf der Skala A bis G angegeben, wobei A die effizienteste Klasse ist.





















