Tiefkühler: Tests & Testsieger

Die besten Tiefkühler der Fachpresse

Unsere Bestenlisten zeigen die derzeit besten Tiefkühler auf dem Markt. Dafür hat unsere Fachredaktion Testberichte aus 8 Testmagazinen für Sie ausgewertet.

Ratgeber zu Gefrierer

Gefriertechnik - Schockfrosten schont das Gefriergut

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. relative kleine Auswahl für Privathaushalte
  2. Konsistenz des Gefrierguts wird nicht verändert
  3. nur für das Herunterkühlen von Lebensmitteln gedacht
  4. teuer
  5. Gefriergut verliert keine Nährstoffe

SARO Schockfroster URSUS 10 Schockfrosten wie ein Profi: Für den Ursus 10 von Saro müssen Sie allerdings über 4000 Euro hinlegen. (Bild: saro.de)

Eigentlich handelt es sich beim Schockgefrieren von Lebensmitteln um ein industrielles Verfahren für die Herstellung von Tiefkühlkost. Doch mittlerweile kommen immer mehr Geräte auf den Markt, die sich auch für den privaten Einsatz eignen. Allerdings muss der geneigte, ambitionierte Hobby-Koch noch vergleichsweise viel Geld hinblättern: Die Preise für einen solchen Schockfroster reichen von 1.800 bis über 10.000 Euro. Lohnen kann sich die Anschaffung unter Umständen dennoch.

Normales Einfrieren zerstört zu viel Inhaltsstoffe

Denn wer gerne und viel kocht, hat oftmals große Speisemengen, die er anschließend einfrieren muss. Beim herkömmlichen Einfrieren jedoch bilden sich in der Zellflüssigkeit des Gefriergutes große Eiskristalle, welche Zellwände und Membranen von Organellen zerstören können. Dadurch laufen bestimmte Inhaltsstoffe aus, vermengen sich und die Nährstoffe gehen teils verloren. Die Folge: Sowohl Nährgehalt als auch Geschmack der Speisen verändern sich und auch die Konsistenz kann verloren gehen.

Die schonendere Methode

Die Schockfrostung schont das Gefriergut, denn hier wird die Temperatur sehr schnell abgesenkt. Die Zellflüssigkeiten haben dadurch keine Zeit, große Eiskristalle auszubilden. Membranen und Zellwände bleiben also erhalten, wodurch alle Flüssigkeiten dort bleiben, wo sie auch wirklich bleiben sollen. Dies ist insbesondere beim Einfrieren von wasserhaltigen Lebensmitteln wie zum Beispiel Beeren notwendig, aber auch Teige und teilgebackene Produkte profitieren davon, denn so bleiben zum Beispiel Hefezellen am Leben und können später reaktiviert werden.

Das Kaltluftgefrierverfahren

Nahezu alle Schockfroster für den Kücheneinsatz arbeiten dabei nach dem Kaltluftgefrierverfahren, bei dem durch starke Ventilatoren extrem kalte Luft – in der Regel -40 Grad Celsius oder noch kälter – über die Speisen geleitet wird. Die Kerntemperatur des Produkts sinkt dabei zügig auf -18 Grad Celsius, die Speise kann anschließend problemlos in einem Gefrierfach verstaut werden. Schockfroster sind also nur für das Herunterkühlen geeignet, nicht zum Aufbewahren von Speisen. Einige Geräte besitzen aber eine temporäre Temperatur-Halte-Funktion für den Fall, dass das Produkt nicht gleich nach dem Gefriervorgang entnommen wird.

Verschiedene Abkühlgrade

Praktisch ist zudem ein spezieller Kerntemperaturfühler. Mit ihm kann der ganze Prozess besser kontrolliert werden. Dabei wird ganz einfach gewählt, ob man die sanfte Gefriermethode nutzen möchte (beispielsweise bei Desserts, die relativ schnell die Temperatur annehmen) oder die besonders harte (beispielsweise für Fleisch und andere Speisen, die Kälte nur langsam annehmen). Die Abkühlleistung einfacher Geräte liegt bei rund 8 bis 10 Kilogramm Gefriergut, die Schockfrosterleistung bei 5 Kilogramm. Nach oben hin gibt es dabei kaum Grenzen.

Keine Schockfroster, aber Tiefkühler mit Schnellgefrier-Funktion:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Siemens GS33NVW30 Sehr gut(1,5)
2 Grundig GFT 12330 Gut(1,8)
3 Miele FN 24062 ws Gut(1,9)

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