Kindersitze

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Top-Filter Gruppe nach Körpergewicht

  • I-III (9 bis 36 kg) I-​III (9 bis 36 kg)
  • II-III (15 bis 36 kg) II-​III (15 bis 36 kg)
  • I (9 bis 18 kg) I (9 bis 18 kg)
  • 0+-I (bis 18 kg) 0+-​I (bis 18 kg)
  • Kindersitz im Test: Privia mit Isofix-Basis fix von Recaro, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut
    1
    Sehr gut
    1,5
    6 Tests
    11 Meinungen
    Produktdaten:
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe 0+ (bis 13 kg)
    • Typ: Babyschale
    • Gewicht: 4 kg
    • Sitzbreite außen: 44 cm
    • Isofix oder Autogurt: Ja
    • Stützbein: Ja
    weitere Daten
  • Kindersitz im Test: Air.Safe von Concord, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut
    2
    Gut
    1,6
    3 Tests
    3 Meinungen
    Produktdaten:
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe 0+ (bis 13 kg)
    • Typ: Babyschale
    • Gewicht: 2,9 kg
    • Sitzbreite außen: 44 cm
    • Rückwärts: Ja
    • 3-Punkt-Gurt: Ja
    weitere Daten
  • Kindersitz im Test: Reverso von Concord, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut
    3
    Gut
    1,7
    2 Tests
    22 Meinungen
    Produktdaten:
    • Gruppe nach Körpergröße (i-Size): Bis 105 cm
    • Typ: Reboarder
    • Gewicht: 10,9 kg
    • Nur Isofix: Ja
    • Stützbein: Ja
    • Rückwärts: Ja
    weitere Daten
  • Kindersitz im Test: Pebble Plus von Maxi-Cosi, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut
    4
    Gut
    1,7
    5 Tests
    4 Meinungen
    Produktdaten:
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe 0+ (bis 13 kg)
    • Typ: Babyschale
    • Gewicht: 4,6 kg
    • Sitzbreite außen: 44 cm
    • Rückwärts: Ja
    • 3-Punkt-Gurt: Ja
    weitere Daten
  • Kindersitz im Test: BeSafe iZi Go X1 von HTS, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut
    5
    Gut
    1,7
    3 Tests
    Produktdaten:
    • Typ: Babyschale
    • Rückwärts: Ja
    • 5-Punkt-Gurt: Ja
    • Autogurt: Ja
    • Zentraler Gurtstraffer: Ja
    • Seitenaufprallschutz: Ja
    weitere Daten
  • Kindersitz im Test: Aton Q von Cybex, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut
    6
    Gut
    1,7
    5 Tests
    3 Meinungen
    Produktdaten:
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe 0+ (bis 13 kg)
    • Typ: Babyschale
    • Gewicht: 4,6 kg
    • Sitzbreite außen: 44 cm
    • Rückwärts: Ja
    • 3-Punkt-Gurt: Ja
    weitere Daten
  • Kindersitz im Test: Pebble mit Isofix-Basis 2wayFix von Maxi-Cosi, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut
    7
    Gut
    1,7
    9 Tests
    2 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Babyschale
    • Nur Isofix: Ja
    • Rückwärts: Ja
    • 5-Punkt-Gurt: Ja
    • Autogurt: Ja
    • Mitwachsend: Ja
    weitere Daten
  • Kindersitz im Test: Smartfix von Kiddy, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut
    8
    Gut
    1,8
    2 Tests
    10 Meinungen
    Produktdaten:
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe II-III (15 bis 36 kg)
    • Typ: Kindersitz
    • Gewicht: 8 kg
    • Nur Isofix: Ja
    • Vorwärts: Ja
    • Autogurt: Ja
    weitere Daten
  • Kindersitz im Test: Kid II von Britax Römer, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut
    9
    Gut
    1,8
    2 Tests
    109 Meinungen
    Produktdaten:
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe II-III (15 bis 36 kg)
    • Typ: Kindersitz
    • Gewicht: 6,4 kg
    • Sitzbreite außen: 49 cm
    • Vorwärts: Ja
    • Autogurt: Ja
    weitere Daten
  • Kindersitz im Test: Solution M von Cybex, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut
    10
    Gut
    1,8
    2 Tests
    179 Meinungen
    Produktdaten:
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe II-III (15 bis 36 kg)
    • Typ: Kindersitz
    • Gewicht: 5,2 kg
    • Sitzbreite außen: 54 cm
    • Vorwärts: Ja
    • Autogurt: Ja
    weitere Daten
  • Kindersitz im Test: Kidfix SL Sict von Britax Römer, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut
    11
    Gut
    1,8
    3 Tests
    107 Meinungen
    Produktdaten:
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe II-III (15 bis 36 kg)
    • Typ: Kindersitz
    • Gewicht: 6,5 kg
    • Sitzbreite außen: 49 cm
    • Vorwärts: Ja
    • Autogurt: Ja
    weitere Daten
  • Kindersitz im Test: Kidfix SL von Britax Römer, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut
    12
    Gut
    1,8
    2 Tests
    109 Meinungen
    Produktdaten:
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe II-III (15 bis 36 kg)
    • Typ: Kindersitz
    • Gewicht: 6,4 kg
    • Sitzbreite außen: 51 cm
    • Nur Isofix: Ja
    • Vorwärts: Ja
    weitere Daten
  • Kindersitz im Test: Idan von GB, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut
    13
    Gut
    1,9
    2 Tests
    Produktdaten:
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe 0+ (bis 13 kg)
    • Typ: Babyschale
    • Gewicht: 14,7 kg
    • Sitzbreite außen: 44 cm
    • Rückwärts: Ja
    • 3-Punkt-Gurt: Ja
    weitere Daten
  • Kindersitz im Test: Solution M-Fix von Cybex, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut
    14
    Gut
    1,9
    5 Tests
    179 Meinungen
    Produktdaten:
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe II-III (15 bis 36 kg)
    • Typ: Kindersitz
    • Gewicht: 5,8 kg
    • Sitzbreite außen: 54 cm
    • Isofix oder Autogurt: Ja
    • Vorwärts: Ja
    weitere Daten
  • Kindersitz im Test: Cloud Q von Cybex, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut
    15
    Gut
    1,9
    3 Tests
    Produktdaten:
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe 0+ (bis 13 kg)
    • Typ: Babyschale
    • Gewicht: 5,4 kg
    • Sitzbreite außen: 44 cm
    • Rückwärts: Ja
    • 3-Punkt-Gurt: Ja
    weitere Daten
  • Kindersitz im Test: evolution pro 2 von Kiddy, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut
    16
    Gut
    1,9
    3 Tests
    15 Meinungen
    Produktdaten:
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe 0+ (bis 13 kg)
    • Typ: Babyschale
    • Gewicht: 4,9 kg
    • Sitzbreite außen: 44 cm
    • Rückwärts: Ja
    • 3-Punkt-Gurt: Ja
    weitere Daten
  • Kindersitz im Test: Privia von Recaro, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut
    17
    Gut
    1,9
    4 Tests
    20 Meinungen
    Produktdaten:
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe 0+ (bis 13 kg)
    • Typ: Babyschale
    • Gewicht: 3,7 kg
    • Sitzbreite außen: 46,5 cm
    • Rückwärts: Ja
    • 3-Punkt-Gurt: Ja
    weitere Daten
  • Kindersitz im Test: Platinum Vaya i-Size von GB, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut
    18
    Gut
    2,0
    2 Tests
    4 Meinungen
    Produktdaten:
    • Gruppe nach Körpergröße (i-Size): Bis 105 cm
    • Typ: Reboarder
    • Gewicht: 14,9 kg
    • Sitzbreite außen: 43 cm
    • Nur Isofix: Ja
    • Stützbein: Ja
    weitere Daten
  • Kindersitz im Test: Baby-Safe i-Size von Britax Römer, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut
    19
    Gut
    2,0
    3 Tests
    Produktdaten:
    • Gruppe nach Körpergröße (i-Size): Bis 83 cm
    • Typ: Babyschale
    • Gewicht: 4,8 kg
    • Sitzbreite außen: 44 cm
    • Isofix oder Autogurt: Ja
    • Rückwärts: Ja
    weitere Daten
  • Kindersitz im Test: Cloud Q mit Isofix-Basis Q-fix von Cybex, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut
    20
    Gut
    2,0
    3 Tests
    Produktdaten:
    • Typ: Babyschale
    • Nur Isofix: Ja
    • Rückwärts: Ja
    • Autogurt: Ja
    • Höhenverstellbarer Schultergurt: Ja
    • Zentraler Gurtstraffer: Ja
    weitere Daten
Neuester Test: 25.10.2018

Testsieger

Aktuelle Kindersitze Testsieger

Tests

    • Ausgabe: 6
      Erschienen: 05/2018
      Seiten: 4

      Viel heiße Luft

      Testbericht über 23 Autokindersitze

        weiterlesen

    • Ausgabe: 11
      Erschienen: 10/2018

      Sicher sitzen ab 100 Euro

      Testbericht über 18 Autokindersitze unterschiedlicher Baugruppen

      Testumfeld: Es wurden insgesamt 18 Kindersitze für verschiedene Gewichtsklassen und Altersgruppen getestet. Für die Bewertung untersuchte man die Unfallsicherheit, Handhabung, Ergonomie und im Bezug enthaltende Schadstoffe. Zusätzlich listet die Stiftung Warentest "gut" benotete Produkte aus früheren Tests.  weiterlesen

    • Ausgabe: 11
      Erschienen: 10/2017
      Seiten: 5

      Sicher ankommen

      Testbericht über 16 Autokindersitze für unterschiedliche Altersgruppen

        weiterlesen

Produktwissen

  • Kindersitze

    Unsere Kriterien für gute Kindersitze auf einen Blick:

    • hohes Schutzniveau von Sitzschale und Sitzkonstruktion und im Besonderen der Seitenschutz
    • bei der praktischen Nutzung werden die Punkte
      weiterlesen

  • Babyschalen

    Unsere Kriterien für gute Babyschalen auf einen Blick:

    Plus:

    • Isofix und i-Size-Sitze bedeuten ein geringeres Verletzungsrisiko und höheren Seitenhalt gegenüber gurtmontierten Schalen
    • Weiche
      weiterlesen

  • Messbare Erfolge beim Seitenschutz

    Kindersitze der i-Size-Norm ECE R 129 im Testfeld: Messbares Sicherheits-Plus beim beim Seitenaufprallschutz in Phasen 1 und 2 - mit wenigen Ausnahmen.

Ratgeber zu Kindersitze

Bestmöglich geschützt durch i-Size, mitwachsende nur selten top

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. zwei Normen: nach Körpergewicht (ECE R 44) und nach Körpergröße ("i-Size")
  2. Preis-Leistung: auch teure können mangelhaft sein
  3. sehr gute Babyschalen ermöglichen Rückwärtstransport bis 15 Monate
  4. mitwachsende Sitze der großen Gruppe I-III nur bedingt empfehlenswert
  5. Isofixanbindung in der Regel sicherer als Gurtmontage

mitwachsender Kindersitz Concord Vario XT-5 "Concord Vario XT-5" als Beispiel für einen mitwachsenden Gruppe-I-III-Sitz. Das Schutzniveau eines mitwachsenden Kindersitzes liefert oft nur Durchschnitt. (Quelle: concord.de)

Wie gehen Testmagazine beim Test von Kindersitzen vor?

Federführend bei Kindersitztests ist die Stiftung Warentest, geprüft wird in Kooperation mit dem ADAC. Vier Testdisziplinen muss ein Kindersitz dabei durchlaufen: Unfallschutz, Handhabung, Ergonomie und Schadstoffe. Die größten Wertungsbrocken sind Messwerte in simulierten Front- und Seitenaufpralltests und eine darauf basierende Einschätzung von Verletzungsrisiken für die Kleinen. Weitere Punkte, die Testmagazine bewerten: Wie gut halten Gurt und dämpfende Materialien die Last auf den Kinderkörper in Grenzen? Hält eine Isofixverbindung die Aufprallkräfte aus oder löst sich ein Sitz wie der Recaro Optia von seinem Isofixsockel? Behält ein gegurteter Sitz beim Frontalcrash seine Position? Und meistert ein i-Size-Modell die erweiterten Testanforderungen an den Seitenaufprallschutz?

Wenn die auto motor & sport Kindersitze bewertet, warten ebenfalls verschiedene Dummys auf ihre Einsätze, zudem prüfen Tester auch Handling, Komfort für das Kind und ob die Bedienungsanleitung Reserven hinsichtlich der Verständlichkeit aufweist. Alle Testmagazine jedoch setzen Kindersitze verschiedener Größen auf den Prüfschlitten, ob Babyschale, Kindersitze bis vier Jahre (Gruppe 0/I oder Gruppe I), etwas seltener sogenannte Reboarder, die nur oder wahlweise bis ins Kindergartenalter rückwärts im Fahrzeug gerichtet werden; auch Sitze der großen Gruppen II-III oder solche, die über die gesamte Kinderzeit mit dem Kind mitwachsen (Gruppen I-III), müssen ein mindestens befriedigendes Schutzniveau abliefern – ein schlechteres Ergebnis führt dazu, dass sich der Sicherheitsmangel verstärkt auf die Gesamtwertung auswirkt.

Auffallend mit Blick auf die Testhistorie zu Kindersitzen: Die Messverfahren mit Prüfschlitten und Kinderdummy sind zunehmend komplexer geworden, um neue Erkenntnisse zur Unfallsicherheit und technische Entwicklungen beim Fahrzeugbau zu berücksichtigen, etwa mit Blick auf die Bedienung eines Kindersitzes. Nicht zuletzt tragen neue Testmethoden den Veränderungen der Gesetzeslage Rechnung – und der gesamte Prüfstand mit Testkarosserie inklusive aller Aufprallszenarien muss sich beispielsweise auf die strenge Prüfnorm i-Size (ECE R 129) ausrichten.

Da ein Kindersitz aber auch im täglichen Betrieb punkten muss, fließen Handhabung und Ergonomie mit einem festen Anteil in das Qualitätsurteil mit ein. Besonders bei den meist schweren und unhandlichen Reboardern, wie etwa dem Axkid Wolmax, sind Sitzeinbau und Umbau in andere Fahrzeuge kritische Faktoren. Die Tester erwarten leichte, einfach zu befestigende Sitze und Gurtsysteme, die nicht verdrehen oder durch versteckte Laschen am Sitz gefädelt werden müssen; allgemein, im Besonderen auch bei rückwärts gerichteten Systemen, liegt das Augenmerk auf dem Platzangebot für die Beine und den Sichtverhältnissen nach draußen.

Nicht immer nützt es Eltern, wenn sie komplexe Gurt- oder Isofixsysteme vor sich haben. Als selbstverständlich setzen die Tester daher voraus, dass ein Kindersitz auch mit Blick auf das bauartbedingte Fehlbedienrisiko sicher sein muss. Bedeutet: Auch Personen, die sonst nicht mit Kindersitzen vertraut sind, muss der sichere Einbau gelingen. Mit Tests auf PAK, bestimmten Weichmachern, Formaldehyd, Flammschutzmitteln oder phenolischen Verbindungen kommen die Experten schließlich Schadstoffen auf die Spur, die der Gesundheit der Kinder schaden könnten.

Kindersitze mit Seitenaufprallschutz

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Recaro Privia mit Isofix-Basis fix Sehr gut(1,5)
2 Concord Air.Safe Gut(1,6)
3 Concord Reverso Gut(1,7)

Preisgünstig, aber gut: Welche sind die besten Kindersitze ohne Isofix?

Babyschalen schützen zum Teil auch ohne Isofixanbindung gut. Das freut insbesondere Eltern, die bei der Wahl ihres Kindersitzes aufs Geld achten müssen, bringt aber Nachteile bei der Handhabung: Kindersitze mit dem Sicherheitsgurt auf der Rückbank zu fixieren, kann umständlich und zeitraubend sein, insbesondere mit Kind im Sitz. Klickbare Isofix-Basisstationen sind deutlich komfortabler – aber auch meist teurer. Der Haken: Nicht jedes Auto ist mit Isofixösen in der Fuge zwischen Rückbank und Lehne ausgestattet.

Babyschale Cybex Cloud Q Die Cybex-Schale "Cloud Q" schützt Babys auch ohne Isofix gut. (Quelle: cybex.de)

 
  • In der Kategorie Babyschalen ohne Isofix fallen die Maxi-Cosi-Sitze Citi oder Pebble positiv auf (test 6/2016) – und die Cybex Cloud Q schnitt bei Stiftung Warentest (Ausgabe 6/2015) ohne Isofixbasis sogar geringfügig besser ab als mit Isofixbasis Q-fix.
  • Die Stokke iZi Go Modular by BeSafe (ein Zwilling des BeSafe iZi Go Modular) war im Test (test 6/2017) mit Isofixbasis (iZi Modular i-Size Base) sogar um eine Notenstufe schlechter als ohne Isofix-Station.
  • Eine gute Platzierung im oberen Notenspektrum teilten sich die Cybex-Babyschalen Aton 5 und Aton 5 mit Isofixbasis Aton Base 2 (test 6/2017) – aber auch eine Preisspanne im dreistelligen Bereich. Dasselbe Ergebnis bei den Babyschalen GB Idan und GB Idan mit Isofixbasis Base-fix: Die Stiftung Warentest kam zu einem guten Unfallschutz, die Preisdifferenz der Online-Händler erstreckt sich über einen hohen zweistelligen Betrag.
  • Gute Kleinkind-Kindersitze ohne Isofix besitzen Seltenheitswert in der Testlandschaft. Die meisten dieser Sitze für Kinder bis 18 Kilogramm halten sich im mittleren Notenspektrum auf. In der Gruppe I-III stellt der Cybex Pallas M SL einen guten und daher empfehlenswerten Vertreter der gegurteten Kategorie (test 6/2017).

Welches sind die besten Kindersitze ab der Geburt mit sehr gutem Unfallschutz?

Für Babyschalen, also Liegeschalen speziell für Babys und Kleinkinder, gelten zwei Normen parallel nebeneinander: Die neuere i-Size-Norm (ECE R 129) orientiert sich an der Körpergröße des Kindes, die ältere Norm (ECE R 44) am Körpergewicht. Die Hersteller haben beim Bau ihrer Kindersitze die Wahl, an welche der beiden Normen sie sich halten: Für i-Size-Sitze können sie Spannen für die Körpergröße der Babys angeben, für klassische Babyschalen gilt einheitlich ein Maximalgewicht von 13 Kilogramm. Weil i-Size-Sitze aber auch einen Seitenaufpralltest bestehen müssen, sind die Sicherheitsanforderungen höher – und Eltern mit einem i-Size-Sitz prinzipiell auf der sicheren Seite. Doch die Testhistorie zu Babyschalen zeigt, dass sich neben einigen sehr guten i-Size-Modellen auch Babyschalen aus der klassischen ECE-Gruppe nach Körpergewicht unter die Besten mit einreihen – zum Teil aber nur einen Bruchteil der bis 700 Euro teuren i-Size-Systeme kosten.

I-Size-Babyschalen:

Klassische Babyschalen bis 13 Kilogramm Gewicht (ECE-Gruppe 0+):

Welchen Vorteil bringen Kindersitze zum Drehen?

Die Entwicklung drehbarer Kindersitze kennt zwei Ausprägungen. Zum einen als vorwärts wie rückwärts montierbare Kleinkindsitze, die sich bis zu vier Jahren rückwärtsgerichtet im Auto verstauen lassen; zum anderen als rotierbare Babyschalen, allerdings mit Schwerpunkt auf Bedienkomfort: Hier geht es um schnelles Ein- und Aussteigen und um bequemes Anschnallen ohne tiefe Verbeugungen durch zur Türseite drehbare Schalen. Letztere bringen es auf hohe Beliebtheitswerte bei den Eltern – und an Beispielen wie dem Recaro Zero.1 Elite, Nuna Rebl Plus i-Size oder Joie spin 360 lassen sich die Bemühungen der Hersteller ablesen, Eltern beim Umgang mit den Sitzen möglichst gut zu unterstützen. Doch die Vorzüge sind oft theoretisch, wie Nutzermeinungen zeigen: Der Nutzwert drehbarer Kleinkindsitze wie etwa dem Maxi-Cosi Milofix, GB Vaya i-Size oder Cybex Sirona M2 i-Size scheitert an zu wenige Beinfreiheit für die Kleinen, oft muss mit zweieinhalb Jahren ein neuer Sitz her. Babyschalen, die sich zur Tür drehen lassen, finden Kunden meist überzeugend – und der Mehrpreis relativiert sich, da ein Folgesitz erst nach etwa drei bis vier Jahren fällig wird. Babyschalen, auch solche für Kinder bis 15 Monate, müssen viel früher ausgetauscht werden.

GB Vaya i-Size Modell "GB Vaya i-Size": Beispiel für einen um die eigene Achse drehbaren Kleinkindsitz mit den Vorzügen eines vollwertigen Reboard-Kindersitzes. (Quelle: gb-online.com)

 

Kindersitze mit rotierbarer Sitzschale im Überblick

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 GB Platinum Vaya i-Size Gut(2,0)
2 Recaro Zero.1 Elite (i-Size) Gut(2,2)
3 Nuna Rebl Plus i-Size Gut(2,2)

Gibt es überhaupt sehr gute mitwachsende Kindersitze?

In Tests sind die sogenannten mitwachsenden Sitze, also verstellbare Sitzsysteme für das gesamte Kindersitzalter, in der Rubrik Unfallschutz meist nur „befriedigende“ Vertreter ihrer Gewichtsklasse. Für eine Topbewertung als herausragende Gruppe-I-III-Kindersitze sind die Belastungswerte im Prüfbetrieb meist zu hoch oder eine sichere Gurtführung über Schulter und Becken ist nicht gewährleistet. Für die Kleinen bleibt ein mittleres bis hohes Verletzungsrisiko. Schlecht sieht es außerdem mit mitwachsenden Sitzen für alle Bedürfnisse aus. So lieferte der bislang einzige dieser Art (Graco Milestone für die Gruppen 0+ bis III) im Test einen nur „ausreichenden“ Schutz bei der Simulation eines Frontalzusammenstoßes.

Mitwachsende Kindersitze im Überblick

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Maxi-Cosi Pebble mit Isofix-Basis 2wayFix Gut(1,7)
2 Kiddy Smartfix Gut(1,8)
3 Britax Römer Kid II Gut(1,8)

Ein einziger Kindersitz von Geburt an reicht in der Regel nicht aus, sagen auch die Tester. Die besten „All-in-One-Sitze“ machen in der Kerndisziplin, der Unfallsicherheit, Punkte mit besonderen Schutzeigenschaften gut, die es sonst nur bei Sitzen für kleine Kinder gibt: mit zusätzlicher Befestigungsmöglichkeit an Isofixverankerungen, die den Kurvenhalt erhöhen und den Sitz bei einer Vollbremsung besser in Position halten – den Unfallschutz laut ADAC aber oft nicht verbessern. Die Isofixsysteme in den großen Gruppen sind meist an der Silbe „fix“ im Produktnamen zu erkennen, z. B. Kiddy Cruiserfix III, LCP Kids Saturn iFix oder Casualplay Multipolaris Fix.

Die Stiftung Warentest und ADAC raten Eltern, zu Beginn eine gute Babyschale zu kaufen. Erst wenn der Kopf des Kindes über den Rand der Babyschale hinausragt, werde ein Folgesitz fällig. Viele der größeren Sitze passen dann für das gesamte Kindergarten- und Schulalter. Empfehlenswert sind aber nur solche, deren Lehne und Kopfteil sich leicht an das Wachstum und die Bedürfnisse der Kleinen anpassen lassen. Für einen sicheren Transport raten wir, besonders die Anpreisungen der Online-Händler zu hinterfragen: Bei vielen preiswerten Sitzen der großen Gruppe II-II lässt sich das Rückenteil abnehmen, damit der Sitz auch größeren Kindern passt. Im realen Unfallgeschehen würde damit zugleich aber der komplette Seitenschutz wegfallen. Solche Sitzerhöhungen sind nicht vertrauenswürdig. Die getesteten dieser Art, etwa die Graco-Sitze Logico L oder Junior Maxi, entpuppten sich alle als mangelhaft.

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Checkliste, Einbau-Tipps, Testergebnisse

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. Einteilung nach Körpergewicht (bislang gültige Normgruppen) oder Körpergröße (i-Size)
  2. i-Size-Sitze kompatibel mit i-Size-fähigen und fast allen Isofix-Autos
  3. Einbau mit Autogurt oder (zusätzlich) Isofix
  4. nicht jeder Sitz passt in jedes Auto – Probeeinbau und Probesitzen unverzichtbar
  5. Babyschalen immer rückwärts, Folgesitze bis vier Jahre optional

Was muss ich grundsätzlich über Normen, Größen, Alter und Gewicht wissen?

mitwachsender Kindersitz Graco Milestone All in One Graco Milestone All-in-One: Ein einziger Kindersitz von Geburt an bis zum Ende der Kindersitzpflicht? Tester raten aus Sicherheitsgründen ab. (Bildquelle: amazon.de)

Immer mehr i-Size-Kindersitze gehen an den Start, und auch für größere Kinder bis 150 Zentimeter oder etwa zwölf Jahre mehrt sich das Angebot an Sitzen, die nicht mehr nach Gewicht, sondern nach Körpergröße eingeteilt werden. Geblieben ist die Faustformel der Stiftung Warentest, dass Babys bis mindestens 15 Monate rückwärts in einer Babyschale mitfahren sollen. Denn so wird die Wucht eines Aufpralls über die Rückenlehne abgefangen, wo sie sich – stark gedämpft – großflächig auf den Oberkörper verteilt. Für Kinder zwischen ein und vier Jahre sind Sitze der Gruppe 1 oder i-Size bis 105 Zentimeter gut geeignet, für Kinder von 9 Monaten bis 12 Jahre oder von 9 bis 36 Kilogramm Körpergewicht ein Modell der Gruppe 1-2-3. Zwischen 15 und 36 Kilogramm können Kinder einen Sitz der Gruppe 2-3, am besten eine Sitzerhöhung mit fester Lehne, zum Mitfahren nutzen.

Kann ich nicht einfach einen Kombisitz kaufen? Wie beurteilen Testmagazine mitwachsende Kindersitze?

Generell gilt: Kombinierte Varianten, die mehrere Gruppen zusammenfassen, gehen meist auf Kosten der Sicherheit, sagen die Tester. Für Großeltern sind sie praktisch, weil sie für mehrere Kinder passen und seltener zum Einsatz kommen – für tägliche Wege sollte es schon ein größengerechter Sitz sein. Ein einziger Sitz von Geburt an reicht aber nicht aus. Modelle der Gruppe 0 bis 3 sind zwar erhältlich; laut Test-Angaben sollte man sich jedoch nicht auf solche Allrounder verlassen. Die Stiftung Warentest empfiehlt, der Größe des Kindes entsprechend mehrere gute Sitze nacheinander zu kaufen, anstatt auf ein All-in-One-Modell zu setzen – schon allein, weil viele Marken ihre Sitze mit jeder Generation ein Stück mehr in Richtung Sicherheit trimmen.

Kindersitze einteilen: Tabellarische Übersicht über Gruppen und Größen

  • Von der Geburt bis 10 kg/13 kg Körpergewicht (Gruppe 0/0+)
  • Von der Geburt bis 18 kg Körpergewicht (Gruppe 0/1, für Kinder bis 9 bzw. 18 Monate)
  • Von 9 kg bis 18 kg Körpergewicht (Gruppe 1, für Kinder zwischen 9 Monate und 4 Jahre)
  • Von der Geburt bis 25 kg Körpergewicht (Gruppe 0-2, für Kinder bis 7 Jahre)
  • Von der Geburt bis 36 kg Körpergewicht (Gruppe 0-3, für Kinder bis 12 Jahre)
  • Von 9 kg bis 36 kg Körpergewicht: (Gruppe 1-2-3, für Kinder zwischen 9 Monate und 12 Jahre)
  • Von 9 kg bis 25 kg Körpergewicht (Gruppe 1-2, für Kinder zwischen 9 Monate und 7 Jahre)
  • Von 15 kg bis 36 kg Körpergewicht (Gruppe 2-3, Kindergarten- bis Schulalter)
  • i-Size bis maximal 105 cm Körpergröße (von der Geburt bis 4 Jahre)
  • i-Size von 100 bis 150 cm Körpergröße (ca. 4 bis 12 Jahre)
  • i-Size von 61/67 bis 105 cm Körpergröße (ca. 1 bis 4 Jahre)
In Deutschland benötigen Kinder bis 12 Jahre und unter 1,50 Meter Körpergröße einen Kindersitz. Ab diesem Zeitpunkt können Kinder den normalen Dreipunkt-Sicherheitsgurt des Fahrzeugs verwenden.

Sitzerhöhung Baby Relax Manga Handlich, günstig und leicht, aber nichtsdestotrotz „nicht empfehlenswert“ sind laut auto, motor und sport Sitzerhöhungen wie die Baby Relax Manga. Die Problematik besteht im fehlenden Seitenhalt und Seitenaufprallschutz. (Bildquelle: amazon.de)

Wie reagieren die Testmagazine auf Sitzerhöhungen ohne feste Rückenlehne?

Meist mit der eindringlichen Warnung, auf die günstigen, aber riskanten Sitzerhöhungen für Schulkinder zu verzichten. Die Problematik dieser simplen Sitzkissen aus einem mehr oder weniger dickem, mit Stoff bezogenem Styroporkern besteht hauptsächlich im Kontrast zwischen Handlichkeit und Sicherheit: Sie sind sehr leicht, einfach zu transportieren und zu verstauen – zum Beispiel im Kofferraum – und passen für Kinder zwischen 15 und 36 Kilogramm. Im Vergleich zu Sitzen mit Rückenlehne weisen sie aber gravierende Schwächen auf. Speziell in Tests kommt ein Sicherheitsmanko ans Licht: Durch den Verzicht auf Kopfstütze und Seitenpolster fehlt auch der so enorm wichtige Seitenaufprallschutz. Im Crashfall kann also der Kopf des Kindes hart an die Scheibe schlagen. Mangels Gurtführung an der Schulter ist es meist Zufall, ob der Fahrzeuggurt korrekt über dem Schlüsselbein oder zu weit außen über dem Schultergelenk liegt. Hampelt das Kind herum, rutscht der Gurt herunter oder schneidet am Hals ein.

Kindersitze kaufen: Checkliste für den Besuch beim Fachhändler

  • Nur Kindersitze mit Prüfnorm ECE 44-03 und 44-04 und dürfen in Deutschland verwendet werden.
  • Nicht jeder Kindersitz passt in jedes Auto. Kindersitzhersteller weisen in den sogenannten Fahrzeugtypenlisten genau aus, welches Modell man in welches Auto einbauen kann.
  • Lässt sich der Sitzgurt bequem und ohne Fummelei straffen?
  • Rastet der Gurt deutlich vernehmbar mit einem Klickgeräusch ein?
  • Probesitzen: Führt der Diagonalgurt des Autos optimal über Schlüsselbein und Becken?
  • Sitzverkleinerer in den kleineren Gruppen (0/0+ und 0-1) minimieren eine seitliche Verlagerung des Körpers und verhindern einen möglichen Kontakt mit Teilen der Sitzschale.
  • Verfügt der Sitz über einen Seitenaufprallschutz (stark gepolsterte Wangen im Bereich Becken, Schulter, Kopf)?
  • Lässt sich der Sitz bequem auf die Größe des Kindes einstellen? (wichtig bei kleineren und mitwachsenden Kindersitzen der Gruppen 0-1, 1, 0-2 und 1-2-3)
  • Auch nicht unwichtig: Ist der Sitz so schmal, dass mehrere Sitze nebeneinander Platz finden?
  • Reicht das Gurtband aus? Wichtig vor allem für die rückwärtsgerichteten Babyschalen ohne Isofix. Aber auch größere Kindersitze können viel Gurtband verbrauchen, wenn sie sowohl den Sitz als auch ein winterlich eingepacktes Kind umfassen müssen.
  • Reicht der Abstand zwischen Rückbank und Vordersitz? Ist der Fußraum knapp, scheiden Reboarder für Kinder bis vier Jahre aus, im Extremfall sogar eine Babyschale.
  • Bei Isofix-Sitzen mit Stützfuß: Befindet sich ein Staufach im Fußraum vor dem Kindersitz? Im Handbuch des Fahrzeugs oder Kindersitzes steht, ob der Stützfüßler dort sicher aufsteht.
  • Bei Isofix-Sitzen mit Top Tether: Besitzt das Fahrzeug eine bequem erreichbare Top-Tether-Halteöse, zum Beispiel mittig hinter der Kopfstütze?

Kindersitze richtig installieren: von Sprungtest, Isofix und Gurtbefestigung

Vor allem Isofix entfaltet eine enorme Schutzwirkung, zudem fällt der Einbau deutlich leicher. So können Babyschalen bequem auf ihre Isofix-Halterung geklickt werden, die fest im Fahrzeug verbleibt. Die Isofix-Ösen stecken – je nach Fahrzeugtyp mehr oder weniger leicht zugänglich – zwischen Sitz und Lehne. Farbige Anzeigen verraten, ob der Sitz korrekt eingerastet ist und die Fußstütze den Sitz nach unten hin sicher abstützt. Manche Modelle leuchten oder geben Töne beim richtigen Docken von sich. Ein großer Vorteil zusätzlicher Isofix-Verankerungen bei größeren Sitzen (Gruppen 2-3 und 1-2-3) ist der höhere Seiten- und

Kindersitz Gruppe 2-3 mit Isofix Kindersitz der Gruppe 2-3 mit Isofix: Isofix-Haken unten am Sitz erhöhen den Halt bei Kurven- und Leerfahrten. (Bildquelle: cybex-online.com)

Kurvenhalt. Ein Nachteil von Isofix ist, dass diese Sitze nur in dafür freigegebene Fahrzeuge passen. Eine alternative Installation mit dem Fahrzeuggurt ist zwar meist möglich, allerdings geht dann der Isofix-Vorteil verloren: komfortableres Handling, solidere Verbindung und sicherer Einbau ohne Fehler.

Auch ein strammer Sitz hat maßgeblich Anteil am Schutzniveau eines Kindersitzes. Ob dies der Fall ist, verrät der sogenannte Sprungtest: Drückt man den Kindersitz vor dem Anschnallen fest in das Sitzpolster, muss er nach dem Abschnallen hochspringen – dann sitzt er fest genug. Verrutschen oder kippen darf nichts, entsprechend erzielen nur Sitze mit sicherem Stand und einer soliden Verbindung mit dem Fahrzeug in der Sparte „Unfallsicherheit“ gute oder zufriedenstellende Resultate.

Kindersitze mit Einbaukontrolle

Sitze mit Isofix: Top Tether oder Stützfuß?

Kindersitz mit Top Tether Bei rückwärtsgerichteten Kleinkindsitzen wie dem Maxi-Cosi Milofix führt der Top Tether seitlich am Sitz vorbei zum entsprechenden Verankerungspunkt hinten im Fahrzeug. (Bildquelle: maxi-cosi.de)

Universal-Isofix-Halterungen besitzen einen zusätzlichen Gurt an der Oberseite des Kindersitzes (Top Tether) und benötigen einen entsprechenden Verankerungspunkt im Fahrzeug, der sich zum Beispiel hinter der Rücksitzlehne befinden kann. Der Top Tether verhindert, dass der Kindersitz bei einem Aufprall nach vorn kippt oder sich dreht. Da nicht alle Fahrzeugmodelle mit diesem Verankerungspunkt ausgerüstet sind, sind Universal-Isofix-Systeme ebenfalls nicht mit allen Autos kompatibel. Außerdem sind Universal-Isofix-Halterungen auf die Gewichtsklasse 9-18 Kilogramm (Gruppe 1) eingeschränkt.

Eine andere Isofix-Variante besitzt als Ergänzung ein Stützbein. Indem es den Kindersitz auf dem Boden abstützt, entwickelt es dieselbe Schutzwirkung. Das Stützbein kann Teil eines Basisgestells sein, auf das zum Beispiel eine Babyschale geklickt wird. Es gibt aber auch Kindersitze, die mit einer passenden Isofix-Basis ausgerüstet sind. In beiden Fällen sollte vor dem Kauf unbedingt überprüft werden, ob der Kindersitz beziehungsweise das Stützbein für das jeweilige Fahrzeug zugelassen ist, insbesondere für Autos mit Boden-Stauraumfach.

Kindersitze mit Top Tether im Überblick

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Britax Römer Trifix i-Size Gut(2,0)
2 Maxi-Cosi AxissFix Gut(2,2)
3 Chicco YOUniverse Fix (Gruppe 1/2/3) Gut(2,4)

Isofix-Sitz mit Stützbein Ein Stützfuß wie beim Britax-Römer Safefix Plus gibt dem Kindersitz über den Fahrzeugboden zusätzliche Stabilität. (Bildquelle: britax-roemer.de)

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Kinder-Autositze

Das A und O eines Kindersitzes ist seine feste Montage. Babyschalen können entweder mit Dreipunktgurt oder Isofix-Sockel arretiert werden. Am beliebtesten unter den Sitzen für Kinder bis 18 Kilogramm sind Befestigungen mit dem Hosenträgergurtsystem. Hochwertige Modelle für ältere Kinder verfügen über Seitenaufprallschutz und Kopfstützen. Beim Kauf eines Kindersitzes ist es ratsam, sich vorher ausführlich zu informieren. Bei Tests schneidet nämlich immer wieder eine erschreckend hohe Zahl an Kindersitzen schlecht ab, da sie nicht ausreichend gut montierbar sind. Kaufentscheidend sind Alter und Gewicht des Kindes. Sitze der Gruppe 0/0+ (sogenannte „Babyschalen“) sind für Säuglinge bis 13 Kilogramm konzipiert, was meistens dem Alter von 15 Monaten entspricht. Sie werden auf dem Rücksitz entweder mit einem Dreipunktgurt oder auf den Isofix-Sockel entgegen der Fahrtrichtung montiert. Ansonsten würde nämlich bei einem (Frontal-) unfall die Halswirbelsäule des Kindes aufgrund des relativ schweren Kopfes zu sehr belastet. Einige Modelle lassen sich auch außerhalb des Autos auf ein fahrbares Gestell montieren und sogar zum Buggy umrüsten. Spätestens wenn der Kopf des Kindes über den oberen Rand hinausragt, ist es Zeit für einen Sitz der Gruppe 1 für Kinder bis 18 Kilogramm und bis ca. vier Jahre. Am beliebtesten sind hier Sitze, die mit dem Hosenträgergurtsystem arretiert werden, wobei das Kind mit einem Fünfpunktgurt gesichert wird. Sitze mit einem zusätzlichen Fangkörper (Anpralltisch) bieten zwar zusätzlichen Schutz und schneiden in Tests gut ab. Sie sind aber häufig nicht sehr hoch, so dass das Kind nicht aus dem Auto schauen kann, und besitzen keine Liegeposition. Für Kinder bis zu 12 Jahren dagegen sind die Sitze der Gruppe 2/3 konzipiert, wobei hier die angegebene Gewichtsgrenze von 36 Kilogramm auch durchaus überschritten werden darf. Sitz und Kind sind hier mit einem Dreipunktgurt angeschnallt, hochwertige Sitze verfügen außerdem über eine Rückenlehne, Seitenaufprallschutz und höhenverstellbare Kopfstützen. Für Kinder, die sehr gern im Auto einschlafen, sind Modelle mit neigungsverstellbaren Kopfstützen ideal. Kindersitze, die bei Bedarf aus der Rückbank ausgeklappt werden können, sind zwar bequem, eignen sich aufgrund des fehlenden Seitenaufprallschutzes aber nicht als Dauerlösung.