Moderne Navigationsgeräte sind Streckensucher, Routenführer und Informationsquelle in einem. Sie assistieren und erhöhen sie Fahrsicherheit. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Navis am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet. Der letzte Test ist vom .

724 Tests 101.900 Meinungen

Die besten Navis

1-20 von 626 Ergebnissen
  • TomTom Go Professional 6250

    Navigationsgerät im Test: Go Professional 6250 von TomTom, Testberichte.de-Note: 1.2 Sehr gut

    1

  • TomTom Go Premium

    Navigationsgerät im Test: Go Premium von TomTom, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    2

  • TomTom Go Premium 5“

    Navigationsgerät im Test: Go Premium 5“ von TomTom, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    3

  • TomTom Go Professional 6200

    Navigationsgerät im Test: Go Professional 6200 von TomTom, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    4

  • Garmin Camper 890

    Navigationsgerät im Test: Camper 890 von Garmin, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    5

  • Garmin DriveSmart 65

    Navigationsgerät im Test: DriveSmart 65 von Garmin, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    6

  • Garmin DriveSmart 65 & Digital Traffic

    Navigationsgerät im Test: DriveSmart 65 & Digital Traffic von Garmin, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    7

  • TomTom Start 52

    Navigationsgerät im Test: Start 52 von TomTom, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    8

  • Garmin dezlCam 785 LMT-D

    Navigationsgerät im Test: dezlCam 785 LMT-D von Garmin, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    9

  • TomTom Go Basic

    Navigationsgerät im Test: Go Basic von TomTom, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    10

  • Garmin Camper 785 MT-D

    Navigationsgerät im Test: Camper 785 MT-D von Garmin, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    11

  • TomTom Start 42

    Navigationsgerät im Test: Start 42 von TomTom, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    12

  • Garmin DriveSmart 65 mit Amazon Alexa

    Navigationsgerät im Test: DriveSmart 65 mit Amazon Alexa von Garmin, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    13

  • Garmin Camper 890 MT-D EU

    Navigationsgerät im Test: Camper 890 MT-D EU von Garmin, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    14

  • TomTom Go Essential

    Navigationsgerät im Test: Go Essential von TomTom, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    15

  • Garmin Zumo XT

    Navigationsgerät im Test: Zumo XT von Garmin, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    16

  • TomTom Go Essential 6“

    Navigationsgerät im Test: Go Essential 6“ von TomTom, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    17

  • 18

  • TomTom Rider 500

    Navigationsgerät im Test: Rider 500 von TomTom, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    19

  • Garmin dezl 580 LMT-D

    Navigationsgerät im Test: dezl 580 LMT-D von Garmin, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    20

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Neuester Test:

Aus unserem Magazin:

Ratgeber: Navigationsgeräte

Fle­xi­bel ein­setz­bare Ori­en­tie­rungs­hel­fer und Fahras­sis­ten­ten

Das Wichtigste auf einen Blick:
  1. Mobile Navis gibt es für nahezu alle Fahrzeugtypen .
  2. Sie sind technische Spezialisten für die Routenführung.
  3. Sie können in wechselnden Fahrzeugen genutzt werden.
  4. Der deutsche Markt wird wesentlich von zwei Anbietern beherrscht.

Navigationsgerät im Cockpit eines Autos
(Bildquelle: www.tomtom.de)

Vorteile mobiler Navigationsgeräte

Vor allem durch Smartphone-Apps haben mobile Navigationsgeräte große Konkurrenz bekommen. Dennoch haben sie unverändert viele Freunde. Am Smartphone ist die Navi-App eine unter vielen, die gleichzeitig aktiv sind. Das kann, je nach Fahrsituation, ganz schön problematisch werden. Ein mobiles Navi ist fokussiert auf Routenführung und Verkehrsinformationen. Für diese Aufgaben ist es entwickelt und spezialisiert. Zudem können mobile Navis meist unkompliziert in wechselnden Fahrzeugen genutzt werden. Und sie sind in der Anschaffung deutlich kostengünstiger als die großen Einbau-Navigationssysteme wie Moniceiver oder Navitainer.

Marktsituation in Deutschland

In den letzten Jahren sind einige Hersteller von Navigationsgeräten vom Markt verschwunden. Übrig geblieben sind für Endverbraucher eigentlich nur zwei namhafte Marken: Garmin und TomTom. Die Grundlage dafür liegt darin, dass ihre über viele Jahre aufgebaute Expertise und ihre Technologien weit über die klassische Straßennavigation hinaus gehen. Zwar tauchen immer mal asiatische No-Name-Produkte oder Newcomer auf, aber bisher ist es noch keinem gelungen, an die beiden Platzhirsche der Navigation auch nur annähernd heran zu kommen. Das gilt auch für den tschechischen Hersteller Navitel, dessen Kartenmaterial zudem lückenhaft bei mittel- und westeuropäischen Staaten ist.

Navis für verschiedene Fahrzeugtypen

Kartenansicht auf einem Navigationsgerät Drehbares 10-Zoll-Display beim Navigationsgerät Garmin Camper 1090 (Bildquelle: www.amazon.de)

Die meisten Navigationsgeräte gibt es naturgemäß für PKW. Grundsätzlich sind die, mit entsprechenden Halterungen, natürlich auch am Motorrad oder im Wohnmobil nutzbar. Aber es gibt auch einige wenige fahrzeugspezifische Navis. Spezielle Motorrad-Navis sind witterungsfest und mit Handschuhen bedienbar. Außerdem können mit ihnen spezielle Motorradrouten mit kurvigen oder bergigen Strecken geplant werden. Für Wohnmobile und Camping-Gespanne gibt es Navis, bei denen Fahrzeugprofile mit den genauen Größen-Maßen und Gewichten angelegt werden können. Bei der Routenplanung werden dann nur Straßen berücksichtigt, die von diesen Fahrzeugen befahren werden dürfen und können. Oder es können gezielt Camping-Plätze und Wohnmobil-Häfen gesucht und angesteuert werden. Für den gewerblichen Berufsverkehr, also Busse und LKW, gibt es weitere Spezialgeräte.

Informationsanzeigen auf dem Garmin DriveSmart 65 (Bildquelle: www.garmin.de)

Navis im Test: Im Fokus stehen Navigationsleistung und Bedienung

Navis werden nur noch sehr selten getestet. Der letzte Vergleichstest der Stiftung Warentest wurde Anfang 2019 veröffentlicht und schon da waren nur noch Geräte von TomTom und Garmin am Start. Naturgemäß spielt die Hauptdisziplin Navigation mit Routenführung, Routenberechnung und Verkehrsinformationen die weitaus größte Rolle bei den Testern. Dabei hatten drei TomTom Navis leicht die Nase vorn. Bei dem zweiten, großen Testkapitel, der Handhabung im Alltag, präsentierten sich die Garmin-Teilnehmer besonders gut. Die weitere Ausstattung spielte nur eine Nebenrolle. Beim Mobilfunk-Datenverbrauch erwiesen sich die TomToms als durchweg deutlich sparsamer.

Hinweis: Auch beim besten Navigationsgerät können mal Fehler vorkommen. Dazu spielen zu viele äußere Einflüsse mit. Es ist immer ratsam, Routenvorschläge mit gesundem Menschenverstand zu betrachten, bevor man losfährt.


Verkehrsinformationen in Echtzeit

Das gute alte TMC mit seinen reichlich ungenauen Infos ist zwar bei einigen Navis zur Sicherheit noch an Bord. Aber das Zauberwort heißt heutzutage Live-Verkehrsinfos, die schnell und präzise den Fahrer informieren und zugleich am Navi sofort zur Berechnung von Streckenalternativen führen. Garmin bietet dazu in einigen Geräten integriertes DAB+ an, also einen Empfänger für digitale Rundfunkdaten. DAB ist aber, vor allem im Ausland, nur stellenweise verfügbar. Die beste Lösung aber ist die Koppelung des Navis mit einem Smartphone und den von beiden großen Herstellern angebotenen Apps. Sie liefern schnelle und sehr präzise Verkehrsinfos, die bis zum bis zum genauen Stauende auf der Autobahn reichen können. In Tests schneidet die TomTom Traffic App meist einen Tick besser ab als Garmin Live Traffic. Über die Apps können zudem vielfältige weitere Reiseinformationen vom Wetter auf der Strecke bis zu Reisezielen aller Art oder Parkplatzssuchen auf das Navi übertragen werden. Dabei ist nun wieder die App von Garmin, die u.a. TripAdvisor-Touren und Foursquare-POIs (Points of Interest) beinhaltet, etwas breiter aufgestellt.

Eingabemaske Fahrzeugprofile TomTom Go Professional Eingabemaske zum Anlegen von Fahrzeugprofilen beim TomTom Go Professional
(Bildquelle: www.tomtom.de)

Hilfreiche Assistenten und Routenoptionen

 

Standard sind inzwischen die Fahrspur- und Kreuzungsassistenten, bei denen einschließlich einer automatischen Zoom-Funktion präzise angezeigt wird, welcher Spur an Autobahnabfahrten und Kreuzungen am besten gefolgt werden sollte. Immer öfter wird dies durch 3D-Ansichten ergänzt. In der Sprachansage der Route setzt sich zunehmend durch, auf Abbiegepunkte nicht mehr nur in Metern hinzuweisen, sondern markante Gebäude oder Geländepunkte als optische Orientierungshilfen einzubeziehen. Baustellen- und Gefahrenstellenhinweise und die möglichst schnelle und richtige Berechnung sinnvoller Umgehungsstrecken arbeiten inzwischen auch deutlich besser als noch vor wenigen Jahren. Bei den wählbaren Routenoptionen begnügt sich Garmin meist mit einer schnellen und einer kurzen Route sowie der Luftlinienentfernung zum gewünschten Ziel. TomTom-Geräte bieten regelmäßig auch verbrauchsoptimierte Eco-Route sowie eine Fahrrad- und eine Fußgängernavigation an. Bei den Ausschlüssen, beispielsweise von Autobahnen, Fähren oder Mautstrecken, sind sie im Prinzip alle gleich.

Bluetooth und WiFi sind wichtige Begleiter

Bluetooth ist bei Marken-Navis inzwischen die Regel. Es ermöglicht die Koppelung des Smartphones nicht nur als kongenialer Partner des Navis, wenn es um Routenführung und Verkehrsinfos geht. In der Regel kann das Navi dann auch als Freisprecheinrichtung zum Telefonieren genutzt werden. Besonders hilfreich ist es, wenn das Navi zudem über eine Sprachbedienung verfügt. Gerade die Eingabe von Zielen kann mit einer Spracherkennung deutlich vereinfacht werden. Inzwischen gibt es zudem Top-Modelle, die auch mit Assistenten wie Apple Siri, Google Now oder Amazon Alexa kompatibel sind. Bei den aktuellen Modellen kommt als weitere Netzwerktechnik immer häufiger WiFi hinzu. Das macht Sinn, weil man dann, anders als in früheren Jahren, zu Updates von Karten und Software keinen Computer als „Importeur“ mehr braucht. Ist man in einem geeigneten WLAN-Netz können die Updates direkt auf das Navi gezogen werden. TomTom hat in sein Go Premium inzwischen IFTTT integriert. Garagentor, Thermostat oder andere Smart-Home-Anwendungen können damit bedient werden

Radarwarner sind gefährlich und können teuer werden

Es ist völlig in Ordnung und sogar sinnvoll, wenn das Navi einen Tempowarner hat. Also eine Warnung , wenn beim Fahren die auf der jeweiligen Straße zugelassene Höchstgeschwindigkeit überschritten wird. Ganz klar verboten nach § 23 Straßenverkehrsordnung (StVO) ist es aber, in Deutschland ein Gerät mitzuführen, das in der Lage ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen, und damit auch Radargeräte, anzuzeigen. Das gilt auch für Navigationsgeräte, wenn sie als Radar- oder Blitzer-Warner fungieren können. Das kann nicht nur zu einem Punkt in Flensburg und 75 Euro Bußgeld führen, die Polizei kann auch das jeweilige Navi einziehen. Dabei reicht es, wenn das Navi über die Technik verfügt, sie muss nicht aktiviert sein. Auch in vielen anderen Staaten gibt es ähnliche Regelungen, teilweise mit weitaus drastischeren Strafen. Leider äußern sich die Hersteller von Navis in diesem Punkt meist ziemlich unpräzise und ausweichend.

Hinweis: Die Aktivierung und die Nutzung von Radarwarnern in Navis ist in Deutschland nach § 23 StVO verboten.


Die sogenannten lebenslangen Karten-Updates

Die meisten Navis werden inzwischen mit vorinstallierten Kartensätzen für Central Europa (CE) mit 21 Staaten, oder Gesamteuropa mit 46 Staaten verkauft. Weitere globale Karten können immer öfter kostenlos bei den Herstellern heruntergeladen werden. Dazau werden gerne mal „lebenslange kostenloser Kartenupdates“ angepriesen. Allerdings wird dieses „lebenslang“ dann im Kleingedruckten definiert. Üblicherweise gilt das solange, wie der Hersteller das jeweilige Navi-Modell noch selber weiterführt und, zum Beispiel  mit Systemupdates, pflegt.

Weitere Features in mobilen Navigationsgeräten

Motorrad-Navi TomTom Rider 500 Mit Handschuhen bedienbares Motorrad-Navi, hier das TomTom Rider 500
(Bildquelle: www.tomtom.de)

HD ist bei vielen Navi-Displays noch nicht angekommen. Die meisten Geräte lösen in WVGA auf. Angesichts der vergleichsweise einfachen Grafiken ist das aber normalerweise ausreichend. TomTom bietet seine Navis mit 5-Zoll- und 6-Zoll-Displays an, Garmin hat auch 6,95-Zoll im Portfolio, bei Wohnmobil-Navis geht es gar bis 10 Zoll.  Bei einigen Navis können Rückfahrkameras als Einparkhilfe oder auch DashCams angeschlossen werden. Aktivhalterungen, bei denen das Navi kabellos aufgeladen wird, sind selten, aber es gibt sie. Die Akkulaufzeit ist übrigens bei allen auf wenige Stunden begrenzt. Wie immer gilt die Vorüberlegung, welche Ausstattung man für die eigenen Zwecke tatsächlich braucht.
Unsere Bestenliste enthält daher nicht nur die aktuellsten Navigationsgeräte, sondern die derzeit noch verfügbaren und bewerteten Produkte.

Auto-​Navis

Navi-FeaturesDie Funktionsliste mobiler Navigationssysteme ist umfangreich. Doch was ist wirklich wichtig und welche Features dienen hauptsächlich dem Komfort? Im folgenden Ratgeber werden die grundlegenden Navi-Funktionen nach ihrer Relevanz vorgestellt. Im zweiten Teil werden die Komfortfunktionen für Vielfahrer behandelt und im dritten Part werden Funktionen wie Live- und Community-Features beleuchtet. Ausgespart bleiben in diesem Ratgeber Multimedia-Funktionen (Abspielen von MP3s und Videos, Fotoanzeige oder der Empfang von TV-Programmen mittels DVB-T-Empfänger). Im Fokus stehen allein die Navigationsfunktionen. Viele Hersteller bieten erschwingliche Geräte an, deren Hauptaufgabe die Navigation ist. Es handelt sich dabei um Mittelklasse-Navis, denen lediglich die Multimedia-Fähigkeiten fehlen. Die renommierten Hersteller, wie zum Beispiel Garmin, TomTom oder Falk haben solche Modelle im Portfolio. Bei Navigationsgeräten gilt die simple Faustregel: Je mehr Funktionen, desto teurer ist das Gerät. Zur Grundausstattung gehören die intelligente Zieleingabe sowie eine Turn-by-Turn-Ansicht. Außerdem besitzen die meisten Geräte eine POI-Sammlung (Points of Interest). Praktische Funktionen, über die jedoch nicht jedes günstige Navi verfügt, sind die Sprachansage/Text-to-Speech und ein Fahrspurasssistent. Komfortabel wiederum kann die Möglichkeit sein, von der 2D- in eine 3D-Darstellung zu wechseln. Dieser Funktion nah verwandt ist das Feature Reality View. Tempo-/Geschwindigkeits-Warner und Kurven-Warner sowie der rechtlich umstrittene Radarwarner komplettieren den Ausstattungsreigen.

Intelligente Adresseingabe

Zu den wichtigsten Funktionen gehört die Zieleingabe über den Touchscreen oder per Sprachsteuerung. Die meisten Navis vereinfachen für den Anwender die Zieleingabe, indem sie in der Eingabetastatur sprachlich nicht mehr mögliche Buchstaben ausblenden. Eine gewisse Erleichterung bringen auch die Vorschläge zur Ergänzung von Buchstabenkombinationen, etwa bei Städten (BE ? Vorschlag: Berlin). Die Kombination beider Selektionsmechanismen führt dazu, dass nur wenige Buchstaben für die Zieleingabe benötigt werden.

Turn-by-Turn-Ansicht

Neben der Kartendarstellung mit Pfeilsymbolen gibt es auch die Möglichkeit, sich den Streckenverlauf abschnittsweise anzeigen zu lassen. Die einzelnen Anschnitte markieren dabei die aufeinander folgenden Abbiegepunkte. Zusätzlich liefert diese Darstellung Informationen über die jeweilige Länge des Abschnitts sowie mittels einer kleinen Pfeildarstellung die Art des Richtungswechsels.

Points of Interest

POI-Sammlung

Unter Points of Interest, abgekürzt POIs und auf Deutsch einfach „Sonderziele“, versteht man eine im Navi abgespeicherte Datenbank, die den Fahrer mit nützlichen Informationen zu Zielen rechts und links der Strecke versorgt. Dazu gehören Tankstellen, Autowerkstätten und Parkhäuser, aber auch Restaurants, Hotels , Schnellrestaurants sowie Apotheken, Kinos, Sportstätten und Museen. Die POI-Sammlung umfasst meist mehrere hunderttausend Adressen, die auf der Karte per Symbol angezeigt werden. Einige Hersteller bieten auch spezielle POI-Sammlungen in Form von Städtereiseführern. POIs unterscheiden sich nach Qualität und Informationsdichte. Zu ihnen zählen auch die so genannten Radarwarner.

Sprachansage / Text-to-Speech

Bei den meisten Navis erfolgen die Routenhinweise per Sprachausgabe. Die Funktion ist sinnvoll, da sich der Fahrer voll auf die Straße konzentrieren kann. Qualitätsmerkmale sind die Verständlichkeit der Sprachansagen und vor allem der Zeitpunkt, zu dem sie erfolgen. Suboptimal ist zum Beispiel ein zu früh erfolgter Hinweis auf den nächsten Abbiegepunkt. Nicht wenige Autofahrer wiederum schätzen die erweiterte Sprachansage namens Text-to-Speech. Sie ergänzt den Hinweis auf den Abbiegehinweis um den Straßennamen.

Fahrspurassistent

Fahrspurassistent

Der Fahrspurassistent ist eine der nützlichsten Navi-Funktionen, weil er die Orientierung auf fremdem oder schwierigem Terrain erleichtert. Der Assistent markiert farblich und mit einem kleinen Pfeil auf der Karte die richtige Fahrspur beziehungsweise Abbiegespur an unübersichtlichen Abfahrten, Autobahnkreuzen und in Städten. Die Funktion ist nicht zu verwechseln mit dem Spurassistent, der den Fahrer mit einem Warnton auf das Verlassen der Fahrspur aufmerksam macht.

Reality View

Nah verwandt mit der 3D-Darstellung ist die ursprünglich von Navigon eingeführte Funktion Reality View. In ihr werden Autobahnabfahrten oder Kreuzungen inklusive Beschilderung und Navigationspfeil möglichst fotorealistisch auf dem Display wiedergegeben. Der Clou: Die Geräte schalten automatisch in den Reality-View-Modus um, sobald sich das Fahrzeug der kritischen Stelle nähert.

Geschwindigkeitsassistent

Der Tempolimit-Warner greift auf die im Kartenmaterial abgespeicherten Geschwindigkeitsbegrenzungen zurück und zeigt in Form von Symbolen oder in Textform die für die jeweilige Strecke bestehende Höchstgeschwindigkeit an. Wird diese überschritten, ertönt eine optische und/oder akustische Warnung. Kaufentscheidend ist eine möglichst differenzierte Tempolimit-Datenbank des Kartenmaterials. Generelle Tempolimits (50 km/h innerhalb von Ortschaften) sind zu ungenau.

Kurvenwarner

Relativ neu ist die Sicherheitsfunktion Kurvenwarner. Neuere Navigon-Modelle zum Beispiel kennen zehntausende gefährliche Kurven in ganz Europa und weisen den Fahrer rechtzeitig auf scharfe Kurven hin.

Radarwarner Navi

Radarwarner

Radarwarner informieren den Fahrer mit visuellen Signalen über fest installierte Radarstellen. Die entsprechenden Daten sind in der POI-Sammlung des Navis abgelegt und daher in vielen Geräten vorinstalliert. In einigen Fällen müssen sie separat von der Herstellerseite heruntergeladen werden. Der hilfreiche Service ist juristisch umstritten, da die Straßenverkehrsordnung den Einsatz technischer Geräte, die den Fahrer aktiv und in Echtzeit vor Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen während der Fahrt warnen, verbietet. Es ist allerdings erlaubt, sich vor der Fahrt über Radarstellen zu informieren. Trotzdem bieten die Hersteller oder auch Drittanbieter nach wie vor Radarwarner als POIs an – versehen mit dem Hinweis, dass der Service lediglich für die Routenplanung eingesetzt werden darf.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Navigationsgeräte sind die besten?

Die besten Navigationsgeräte laut Testern und Kunden:

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Was sollten Sie vor dem Kauf wissen?

Unser Ratgeber gibt den Überblick:

  1. Vorteile mobiler Navigationsgeräte
  2. Marktsituation in Deutschland
  3. Navis für verschiedene Fahrzeugtypen
  4. Navis im Test: Im Fokus stehen Navigationsleistung und Bedienung
  5. ...

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