Wohnmobile

(1.657)
Filtern nach

  • Carthago Chic (28)
  • Chausson Flash (26)
  • KNAUS Sky (26)
  • Bürstner Ixeo (21)
  • Dethleffs Esprit (18)
  • Carthago C-Tourer (17)
  • Hymer Tramp (15)
  • Niesmann+Bischoff Arto (15)
  • VW T5 (15)
  • mehr…
  • Allradantrieb (60)
  • Frontantrieb (878)
  • Heckantrieb (137)

Ratgeber zu Wohnmobile

Ratgeber Wohnmobile: Eigenheim mit Motor

Wohnmobile haben sich innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit durchgesetzt. Waren 1980 nur rund 58.000 solcher Fahrzeuge in Deutschland zugelassen, so sind es mittlerweile um die 350.000. Die Wohnmobile bieten ein rollendes Eigenheim, bei dem man kein Gespann aus Zugfahrzeug und Caravan-Anhänger manövrieren muss. Leichtere Exemplare bis 3,5 Tonnen können daher wie ein Pkw ohne Geschwindigkeitsbegrenzung gefahren werden, bei den schwereren Reisemobilen bis 7,5 Tonnen gelten auf Autobahnen maximal 100 Stundenkilometer. Die Gefahr des Aufschaukelns oder Schlingerns ist geringer als bei Kombinationen aus Pkw und Wohnwagen.

Kein Alltagsfahrzeug

In anderer Hinsicht sind Reisemobile weniger flexibel: Am Ankunftsort hat man nicht die Möglichkeit, das Auto und die Wohneinheit zu trennen, sondern muss auch kleinere Touren stets mit dem ganzen Fahrzeug bewältigen. Zwar gibt es Ausnahmen, doch so genannte Absetzkabinen, die meist auf Pickups montiert werden, sind relativ selten. Außerdem hat das Wohnmobil nach Urlaubsende meist für längere Zeit ausgedient, weil es für den Weg zur Arbeit, Einkäufe oder Tagesausflüge kaum geeignet ist. Das Halten eines Pkws zusätzlich zum Wohnmobil ist damit für die meisten Besitzer unumgänglich. Viele Camper entscheiden sich deshalb eher dafür, ein Wohnmobil zu mieten statt zu kaufen. Wer ein solches Fahrzeug dauerhaft hält, ist meist älter und relativ wohlhabend.

Fahrgestell des Fiat Ducato Fiat-Ducato-Fahrgestell

Basisfahrzeug und folgender Ausbau

Im Grunde werden die meisten Wohnmobile von zwei verschiedenen Herstellern produziert, da es zunächst ein Basisfahrzeug mit Motor gibt, das anschließend von spezialisierten Firmen mit der Kabine und der Einrichtung ergänzt wird. Beliebtestes Basisfahrzeug in Deutschland ist der Fiat Ducato mit knapp 150.000 Einheiten, gefolgt vom VW Transporter mit rund 46.000 Exemplaren und dem Ford Transit mit 27.000 Vertretern. Bei der Motorisierung entscheiden sich die meisten Käufer für einen Diesel.

Bürstner Argos mit Alkoven Alkoven-Typ: Bürstner Argos

Unterschiedlich integriert

Die wichtigsten Bauformen sind vollintegrierte, teilintegrierte und Alkoven-Wohnmobile. Letztgenannte besitzen über der Fahrerkabine einen Aufbau, der für Schlafplätze genutzt wird. Das Fahrerhaus ist separat oder kann vom Wohnbereich getrennt werden. Teilintegrierte Fahrzeuge verfügen über einen kleineren Alkoven ohne Betten, mit dem das Stehen im Frontbereich ermöglicht wird. Die Fahrerkabine ist nicht abgeteilt und lässt sich durch drehbare Sitze in den Wohnbereich einbeziehen. Bei vollintegrierten Modellen bilden Front- und Wohnbereich einen harmonische Einheit. Die Fahrzeuge wirken wie aus einem Guss, erfordern aber auch die aufwändigsten Karosseriearbeiten von allen Wohnmobiltypen, da vom Basisfahrzeug wenig übrig bleibt.

Bewährter Kastenwagen

Neben diesen Varianten existiert weiterhin der Klassiker schlechthin, nämlich der Kastenaufbau, auch als Campingbus bekannt. Für diesen Typus wird ein Kleintransporter ohne größere Modifikationen mit einer Wohnmobil-Ausstattung versehen, ein frühes Erfolgsmodell dieser Art war der Westfalia Joker auf Basis eines VW-T3-Kleinbusses. Ihn gab es mit festem Hochdach und Hubdach.

Die Garage des Carthago Liners Carthago Liner mit Fiat 500

Weite Kostenspanne

Viele namhafte Hersteller von Wohnmobilen sind auch im Caravan-Bereich vertreten, etwa Dethleffs, Fendt, Hobby oder Hymer/Bürstner. Eura Mobil hat sich von Wohnwagen komplett auf Reisemobile verlegt. Wieder andere, zum Beispiel Carthago, sind von vornherein als Wohnmobil-Hersteller gestartet. Je nach Art des Aufbaus, der Größe, Ausstattung, Zahl der Schlafplätze, Motorisierung und technischer Extras wie Allradantrieb variieren die Anschaffungskosten stark. Ein Pössl-2Win-Kastenwagen auf Basis des Citroën Jumper beginnt bei knapp 36.000 EUR, Dethleffs verlangt für sein Alkoven-Modell Trend rund 43.000 EUR und für den vollintegrierten Premium-Liner rund 180.000 EUR. Bei Carthago liegen die Preise zwischen 69.000 EUR und 210.000 EUR. Der gut zehn Meter lange Carthago Liner 82Q Pkw bringt als Villa auf Rädern seine eigene Garage mit. Im Heck kann man Kleinstwagen wie einen Smart oder Fiat 500 mit auf Reisen nehmen.

Reimo-Nachrüst-Hubdach Nachrüst-Hubdach von Reimo

Ausbau in Eigenleistung

Wer mit relativ wenig Geld ein Wohnmobil besitzen möchte und etwas Geschick und Interesse mitbringt, kann den Ausbau des Basisfahrzeugs in Eigenleistung bewältigen. Firmen wie Reimo bieten Bausätze an, die auf gängige Kleintransporter wie den Fiat Ducato, VW T4/T5 oder Mercedes Sprinter zugeschnitten sind. Auch für den „Freestyle“-Ausbau nach eigenen Maßgaben gibt es im Fachhandel das nötige Zubehör wie Hochdächer, Fenster, Sanitär- und Elektro-Anlagen. Auch Materialien zur Wandverkleidung, Wärmedämmung oder Polsterung sind erhältlich. So kann man einen gebrauchten Lieferwagen oder einen ausgemusterten Unimog aus Bundeswehr-Beständen selbst zum Wohnmobil umzurüsten.

Autor: Hendrik

Produktwissen und weitere Tests zu Reisemobile

Nicht kleckern - klotzen! freizeitguide aktiv 1/2015 - Rund 400 PS, knapp sechs Liter Hubraum, Breitschlappen im Racingformat und ein Ansauggeräusch, das beim geringsten Druck aufs Gaspedal Blicke auf sich zieht. Der Dodge Ram im Büsching-Look und in Einheit mit der absetzbaren Reisemobilkabine Box 250 aus dem Hause Tischer ist eine seltene wie stets für Aufmerksamkeit sorgende Kombination. Im Check befand sich eine Kombination aus Pick-Up und Wohnkabine. Eine Endnote wurde nicht vergeben.

Lovebus auf Reise Reisemobil International 10/2016 - Ab in den Süden. Im Flowcamper den Flow suchen. Hippiegefühl oder was? Was kann der Bus denn wirklich? Wir waren mit ihm unterwegs. Ein Campingbus befand sich im Einzeltest. Auf eine Notenvergabe wurde hier verzichtet.

Günstig ins Gelände Reisemobil International 8/2016 - Schon ab 50.000 Euro ist der BurowOman auf Ford Ranger zu haben. Was bietet der Allradler für diesen Preis? Getestet wurde ein Ford Ranger mit einer Wohnkabine. Das Produkt erhielt keine Endnote.

Grand Canyon hoch hinaus CamperVans 2/2016 - Mit Aufstelldach mausert sich der Hymercar Grand Canyon zur ausgewachsenen Familienkutsche – und mit dem richtigen Zubehör zum potenten Schlepper von massig Sportgeraffel. Eine Tour mit viel Mare und noch mehr Monti. Im Einzeltest wurde ein Campingbus genauer unter die Lupe genommen, erhielt jedoch keine Endnote.

Der Edeltransporter CamperVans 1/2016 - Alles einladen, Platz ist genug da. Hecktüre auf und fast egal was, es passt unter das Bett, denn das lässt sich unters Dach schieben. Auf dem Prüfstand befand sich ein Campingbus. Das Fahrzeug erhielt jedoch keine Endnote.

Hotel Atlantik auto motor und sport 10/2015 - Die größten Gegner für den Mercedes Marco Polo, der auf der neuen V-Klasse basiert, sind der kommende VW T6 California – und Hotelzimmer. Wir ziehen los und ein, zum ersten Fahr- und Schlafbericht. Im Praxischeck befand sich ein Campingbus. Das Fahrzeug erhielt keine Endnote.

Bravo Bravia CamperVans 1/2016 - Kennen Sie Bravia? Die junge slowenische Marke ist nun auch bei uns zu haben. Eine Alternative? Im Check war ein Campingbus, der mit 3 von 3 Punkten bewertet wurde.

Welches Wohnmobil passt zu uns? active woman Nr. 6 (November/Dezember 2013) - Die Auswahl an unterschiedlichen Modellen ist groß, ebenso die Zahl der Hersteller. Die Vor- und Nachteile der gängigen Konzepte. Auf einer Seite nennt active woman (6/2013) die wichtigsten Kriterien beim Wohnmobilkauf und zeigt die Vorzüge der Typen Kompaktklasse sowie Teil- und Vollintegrierte.

Mit Van und WC auf Reise Reisemobil International 9/2015 - Lange ist es her, dass Westfalia aus Rheda-Wiedenbrück einen VW-Bus mit Aufstelldach ausgebaut hat. Nun gibt es wieder einen VW-Bus namens Club Joker City auf T5 aus der Kultschmiede mit vorn angeschlagenem Aufstelldach. ... Die Zeitschrift Reisemobil International testete einen Campingbus. Eine Endnote wurde nicht erteilt.

Benachrichtigung Wir benachrichtigen Sie kostenlos bei neuen Tests zum Thema Wohnmobile.

Wohn-Mobile

Wohnmobile mit dem typischen Alkoven über dem Fahrerhaus sind aufgrund der Abtrennung des isolierten Wohnraumes gut für den Winter geeignet. Dafür liegt der Vorteil des teilintegrierten Fahrerhauses in der Vergrößerung des Wohnraumes. Erst die vollintegrierte Versionen der teuren "Königsklasse" jedoch bieten einen einheitlichen, geschlossenen Wohnraum. Reisemobile, auch Wohnmobile genannt, sind im Grunde nichts anderes als Straßenfahrzeuge mit einem bewohnbaren, Wohnwagen-ähnlichen Aufbau. Daneben werden auch Ausbauten eines serienmäßigen Kastenwagens mit dem Begriff Reisemobil bezeichnet. Ihr Vorteil liegt in der größeren Alltagstauglichkeit, da sie kleiner und kompakter als Wohnmobile sind. Basis des eigentlichen, serienmäßig hergestellten Wohnmobils dagegen ist in der Regel ein Kleinbus oder Kleintransporter. Der am meisten verkaufte und daher beliebteste Wohnmobiltyp ist dabei der Alkoven. Er ist leicht am typischen Bettvorbau über dem Fahrerhaus erkennbar, der zwar für die optimale Raumausnutzung verantwortlich ist, dafür aber häufig auch nur einen eingeschränkten Schafkomfort bietet und nicht leicht zugänglich ist. Durch seinen hohen Luftwiderstand wirkt sich der überhängende Aufbau auch nachteilig auf das Fahrverhalten und die Verbrauchskosten aus. Dafür ist das Alkoven-Wohnmobil aufgrund der Abtrennung des wärmeisolierten Wohnbereichs vom Fahrerhaus im Gegensatz zum teilweise integrierten Wohnmobil auch gut für den Winter geeignet. Zwar profitieren die teilintegrierten Wohnmobile davon, dass sich der Fahrersitz mit einer dahinter angebrachten Sitzgruppe in den Wohnbereich einbinden und dieser damit vergrößern lässt. Wegen der Frontscheibe ist jedoch die Wärmeisolierung schlechter und muss durch Matten oder Rollos extra verstärkt werden. Wer dagegen einen maximalen Wohnwert möchte, für den bietet das vollintegrierte Wohnmobil die Lösung. Hier wird zugunsten eines großen, kompakten Wohnraums auf ein eigenständiges Fahrerhaus komplett verzichtet. Ihre Bezeichnung als „Königsklasse“ spiegelt sich allerdings auch im Preis wieder, da das komplette Fahrzeugcockpit in einer aufwändigen Kleinserie separat hergestellt werden muss. Außerdem sind Motor und Getriebe nur schwer zugänglich, so dass hier höhere Wartungskosten entstehen. In puncto Innenausstattung bieten die Hersteller von Wohnmobilen dem Kunden je nach Geldbeutel bis zur Luxusausstattung vollwertige Wohn-, Schlaf- und Essbereiche an.