Thermodruck findet in Privathaushalten eher selten Anwendung, hat aber seine Daseinsberechtigung beim Etiketten- und Thermosublimationsdruck. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Thermodrucker am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet.

79 Tests 56.600 Meinungen

Die besten Thermodrucker

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1-20 von 62 Ergebnissen
  • Canon Selphy Square QX10

    Sehr gut

    1,4

    6  Tests

    439  Meinungen

    Drucker im Test: Selphy Square QX10 von Canon, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    1

  • Kodak Step Instant

    Gut

    1,8

    0  Tests

    8814  Meinungen

    Drucker im Test: Step Instant von Kodak, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    2

  • HP Sprocket Select

    Gut

    1,8

    0  Tests

    579  Meinungen

    Drucker im Test: Sprocket Select von HP, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    3

  • Polaroid Hi-Print

    Gut

    1,9

    2  Tests

    658  Meinungen

    Drucker im Test: Hi-Print von Polaroid, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut

    4

  • Kodak Instant Dock Plus

    Gut

    1,9

    0  Tests

    4767  Meinungen

    Drucker im Test: Instant Dock Plus von Kodak, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut

    5

  • Kodak Mini 3 Plus Retro

    Gut

    2,0

    1  Test

    2912  Meinungen

    Drucker im Test: Mini 3 Plus Retro von Kodak, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut

    6

  • Callstel Mobiler Akku-Foto-Thermodrucker

    Gut

    2,0

    1  Test

    88  Meinungen

    Drucker im Test: Mobiler Akku-Foto-Thermodrucker von Callstel, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut

    7

  • HP Sprocket 200

    Gut

    2,5

    11  Tests

    0  Meinungen

    Drucker im Test: Sprocket 200 von HP, Testberichte.de-Note: 2.5 Gut

    8

  • HP Sprocket Studio

    Gut

    2,5

    6  Tests

    121  Meinungen

    Drucker im Test: Sprocket Studio von HP, Testberichte.de-Note: 2.5 Gut

    9

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  • Canon Zoemini

    Gut

    1,9

    10  Tests

    3053  Meinungen

    Drucker im Test: Zoemini von Canon, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut
  • Canon Selphy CP1300

    Sehr gut

    1,5

    3  Tests

    4083  Meinungen

    Drucker im Test: Selphy CP1300 von Canon, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut
  • Brother VC-500W

    Gut

    1,9

    1  Test

    1079  Meinungen

    Drucker im Test: VC-500W von Brother, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut
  • Kodak Mini 2

    Gut

    2,2

    5  Tests

    2822  Meinungen

    Drucker im Test: Mini 2 von Kodak, Testberichte.de-Note: 2.2 Gut
  • Brother PT-E110

    Sehr gut

    1,3

    1  Test

    1511  Meinungen

    Drucker im Test: PT-E110 von Brother, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut
  • Brother QL-800

    Sehr gut

    1,5

    0  Tests

    951  Meinungen

    Drucker im Test: QL-800 von Brother, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut
  • Brother QL-820NWB

    ohne Endnote

    1  Test

    14  Meinungen

    Drucker im Test: QL-820NWB von Brother, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
  • Brother QL-810W

    ohne Endnote

    0  Tests

    243  Meinungen

    Drucker im Test: QL-810W von Brother, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
  • Brother P-Touch P700 (PTP700ZG1)

    ohne Endnote

    1  Test

    44  Meinungen

    Drucker im Test: P-Touch P700 (PTP700ZG1) von Brother, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
  • Canon Selphy CP1000

    Gut

    1,6

    2  Tests

    865  Meinungen

    Drucker im Test: Selphy CP1000 von Canon, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut
  • AgfaPhoto Realipix Mini P

    ohne Endnote

    0  Tests

    3  Meinungen

    Drucker im Test: Realipix Mini P von AgfaPhoto, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
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Aus unserem Magazin

Ratgeber: Thermotransferdrucker

Exper­ten für Fotos, Eti­ket­ten und Bar­co­des

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • vor allem in Unternehmen für Beschriftungen genutzt
  • Thermosublimation für flotten Fotodruck
  • keine Tinte oder Toner vonnöten

Ratgeber ThermodruckerDrucken mittels Hitze kennzeichnet alle Varianten des Thermodrucks. In Privathaushalten ist das Druckverfahren jedoch eher selten anzutreffen, es wird hauptsächlich für Beschriftungsgeräte eingesetzt. Eine Ausnahme bildet jedoch eine Unterart des Thermodrucks, das Thermosublimationsverfahren. In diesem Fall lassen sich nämlich hochwertige Fotos erzeugen, weswegen die Drucker vor allem von (Hobby-) Fotografen geschätzt werden.

Thermosublimation: Fotokünstler

Bei allen Spielarten des Thermodrucks steht ein Druckkopf im Mittelpunkt, der sich punktuell erhitzt und damit für das Druckbild verantwortlich ist. Beim Thermosublimationsverfahren ist es die zwischen Druckkopf und Papier geführte Trägerfolie mit Farbe, die der Hitze ausgesetzt wird, bis die Farbe in den gasförmigen Zustand übergeht und anschließend auf das Trägermedium – meistens Papier – buchstäblich „aufgedampft“ wird. Das Druckverfahren erzielt eine hohe Auflösung, aus der wiederum die sehr hohe Qualität der Prints resultiert – eine ideale Voraussetzung für den perfekten Fotodruck. Die Printqualität entspricht mindestens Laborqualität. Thermosublimationsdrucker machen trotzdem nur einen verhältnismäßig kleinen Teil unter den Fotodruckern aus, da die Druck-, also Materialkosten vergleichsweise hoch sind. Tintenstrahldrucker haben daher nicht nur im Consumer-Bereich in diesem Segment die Marktführerschaft übernommen. Nur noch wenige Hersteller bieten überhaupt Thermo-Farbdrucker an, meist in einer kompakten Bauweise, die durch das Druckverfahren ermöglicht wird. Zudem sind die Drucker äußerst robust, so dass nichts gegen einen Outdooreinsatz spricht – viele Modelle sind als mobile Fotodrucker, etwa für Feste, ausgelegt. Die Prints ihrerseits sind sehr langlebig und widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse, außerdem kann das Foto nach dem Ausdrucken sofort angefasst werden. Das Drucktempo ist dafür im Vergleich zu einem Tintenstrahldrucker merklich langsamer. Vorsicht: Thermodrucker eignen sich nicht für normale S/W-Textdokumente, ein weiterer Grund, weswegen ihnen Fotodrucker oder Multifunktionsgeräte auf Tintenstrahlbasis den Rang abgelaufen haben. Diese sind nämlich mittlerweile in der Regel mit einer Schwarzpatrone für Texte ausgestattet. Zudem werden Thermosublimations-Drucker hauptsächlich für Farbfotos verwendet.

Mobiler Thermodrucker

Thermotransferdruck: Hohe Auflösung

Technisch vergleichbar, weil ebenfalls mit einer Zwischenfolie arbeitend, ist der Thermotransferdruck. In diesem Fall wird die Farbe jedoch nicht auf das Trägermedium aufgedampft, sondern geschmolzen und gleichzeitig aufgetragen – wobei mit „Farbe“ auch Schwarz gemeint sein kann. Das Druckverfahren zeichnet sich ebenfalls durch eine hohe Auflösung aus, da der Auftrag der Farbe punktgenau erfolgt, weswegen es zum Beispiel für Barcodes eingesetzt wird. Ein weiterer Vorteil sind die langlebigen und widerstandsfähigen Prints. Thermotransferdrucker gelten zudem als sehr robust. Das Verfahren wird oft für Beschriftungsgeräte eingesetzt, also zum Beispiel für Etiketten, beliebt ist es aber auch etwa für Flyer – den Ausdrucken kann Feuchtigkeit kaum etwas anhaben. Mit Thermotransferdruckern lassen sich aber auch eine Vielzahl weiterer Medien bedrucken, darunter außer Papier auch Folien oder textile Gewebe – wer zu Hause im großen Stil T-Thirts bedrucken möchte, kommt um einen Thermotransferdrucker, die es auch für Privathaushalte gibt, kaum herum. Das Angebot an Thermotransferfolien wiederum ist sehr groß, die Drucker bieten also eine enorme Vielfalt an Print- und Gestaltungsmöglichkeiten. Das Verfahren zieht allerdings aufgrund der Spezialfolie vergleichsweise hohe Betriebskosten nach sich. Vorsicht: Auf der Transferfolie kann – im Gegensatz zum Thermosublimationsverfahren – unter Umständen das Druckbild erhalten bleiben. Für sensible Daten eignet sich das Verfahren daher nicht. Zudem wird je Folie immer nur eine Farbe aufgetragen, das Drucktempo ist dementsprechend mitunter ziemlich langsam.

Einfacher Etiketten-Thermodrucker

Thermodirektdruck: Niedrigste Betriebskosten

Ganz anders sieht das beim Thermodirektdruck aus. Hier wird keine Transferfolie, sondern ein spezielles, thermisch empfindliches Papier benötigt, das sich durch die punktuelle Hitze schwärzt – das Druckverfahren wird ausschließlich für S/W-Drucke verwendet und erlaubt höchstens einige Grauabstufungen. Die Auflösung ist in diesem Fall nicht so hoch wie bei den beiden anderen Thermodruckverfahren. Zudem sind die Prints anfälliger gegen äußere Einflüsse, zum Beispiel Licht, das heißt, sie verblassen schnell. Dafür erzeugt es die mit Abstand niedrigsten Betriebskosten. Thermodrucker werden daher vorrangig für die massenhafte Beschriftung eingesetzt, etwa für Kassenbelege, Tickets/Parkscheine oder auch Etiketten. In Privathaushalten spielen diese Drucker deshalb ganz klar eine untergeordnete Rolle. Dafür sind viele Thermodrucker dieser Art als mobile Drucker ausgelegt, etwa als Etikettendrucker.

von Wolfgang Rapp

Fachredakteur im Ressort Haushalt, Haus und Garten – bei Testberichte.de seit 2008.

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