Stärken
Schwächen
HP ist der größte Druckerhersteller der Welt und bietet seit der Übernahme von Samsungs Druckersparte im Jahr 2016 sowohl Tintenstrahler als auch Laserdrucker an. Für jede Zielgruppe und Preisklasse gibt es mindestens ein passendes Gerät. Was beim Kauf unbedingt zu wissen ist – besonders zur Fremdpatronen-Problematik –, erklärt dieser Ratgeber.
Druckqualität: Unterschiede zwischen den Produktreihen
Die Druckqualität bei HP variiert erheblich je nach Preisklasse und Produktreihe. Schwarzweiß-Textdruck gelingt HP-Laserdruckern durchgehend gut. Beim Farbdruck und bei Fotodruck zeigen günstigere Modelle deutliche Abstriche. Testergebnisse belegen: Günstige Einstiegsmodelle unter 100 Euro gehen klare Kompromisse bei der Druckqualität ein. Die OfficeJet-Tintenstrahler sind auf Geschwindigkeit im Büro ausgelegt – entsprechend mäßig fällt dort die Fotoqualität aus. Wer auf Fotodruck Wert legt, sollte in der Envy-Reihe suchen, die gezielt auf Fotoqualität und Design ausgerichtet ist und entsprechend mehr Tinte verbraucht. Jüngere Modelle über alle Reihen hinweg liefern durch präzisere Druckwerke tendenziell bessere Ergebnisse als ältere Generationen.Druckkosten: LaserJet Pro und Tintentank vorn
Auch bei den Druckkosten gibt es zwischen den HP-Produktreihen erhebliche Unterschiede. Die LaserJet-Pro-Reihe bietet dank großer Tonerkartuschen niedrige Seitenkosten und eignet sich für regelmäßiges, hohes Druckvolumen. In der wachsenden Tintentank-Druckerreihe mit der Bezeichnung Smart Tank senkt HP die Seitenkosten durch Nachfüllbehälter ebenfalls auf ein sehr niedriges Niveau. Günstige Patronendrucker hingegen verursachen pro Seite deutlich höhere Folgekosten.
HP Instant Ink – ein Tintenmanagementsystem, das monatlich abgerechnet wird. Wer das Abo kündigt, verliert den Zugriff auf die Abo-Patronen. (Bildquelle: amazon.de)
Wichtiger Kaufhinweis: Fremdpatronen und Dynamic Security
HP fällt seit Jahren durch eine Praxis auf, die Käufer kennen sollten: die sogenannte Dynamic Security. HP bestätigt diese Praxis in einem Support-Dokument selbst und bewirbt sie als dynamische Sicherheitsfunktion: Druckpatronen mit einem nicht von HP stammenden Chip können möglicherweise nur eine gewisse Zeit funktionieren. In der Praxis bedeutet das: Ein Firmware-Update, das der Drucker automatisch aus dem Internet lädt, kann dazu führen, dass günstige Fremdpatronen plötzlich verweigert werden – auch wenn sie vorher funktioniert haben.Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass Nutzer, die ihren Drucker ins Heimnetzwerk eingebunden haben, darauf gefasst sein müssen, dass das Gerät irgendwann ein Update lädt, das die Kompatibilität zu Drittanbieter-Patronen beendet. Dieses Problem betrifft HP-Tintenstrahler und teils auch Laserdrucker.
Wer Fremdpatronen nutzen möchte oder muss, hat folgende Optionen:
- Automatische Firmware-Updates im Druckermenü deaktivieren – allerdings auf Kosten möglicher Sicherheits-Updates.
- Beim Kauf gezielt Modelle ohne Dynamic Security wählen; auf der HP-Supportwebsite lässt sich je Modell prüfen, ob die Funktion aktiviert ist.
- Alternativ: Hersteller wie Brother oder Epson setzen diese Praxis deutlich seltener ein.
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HP Instant Ink: Praktisch – aber mit Bedingungen
HP bietet ein seitenbasiertes Tinten-Abonnement namens Instant Ink an. Der Drucker bestellt automatisch Nachschub, sobald die Patronen zur Neige gehen. Die Abrechnung erfolgt nach Seitenzahl statt nach Patronen. Das kann bei gleichmäßigem Druckaufkommen Kosten senken. Wichtig zu wissen: Die Abo-Patronen bleiben Eigentum von HP. Nach einer Kündigung des Abonnements werden diese Patronen aus der Ferne gesperrt und sind nicht mehr nutzbar. Wer das Abo kündigt, muss sicherstellen, dass er reguläre HP-Patronen aus dem Handel vorrätig hat.Ausstattung: Stärken bei PRO- und OfficeJet-Modellen
Die Ausstattung hängt direkt vom Preis ab. Im mittleren und oberen Segment ist HP gut aufgestellt: Modelle mit dem Zusatz PRO im Namen bieten automatischen Duplexdruck und einen automatischen Dokumenteneinzug (ADF). Die OfficeJet-Reihe zeichnet sich durch vergleichsweise große Papierfächer aus, die optional erweiterbar sind. Nutzerberichte weisen bei einigen Modellen auf Probleme mit dem Papiereinzug hin – besonders beim Duplexdruck und beim Einzug mehrseitiger Dokumente. Das ist ein Punkt, den man bei Onlinebewertungen vor dem Kauf im Blick haben sollte.Die besten Fotodrucker von HP
| Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
|---|---|---|---|---|---|
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ab 116,29 € ![]() Gut 2,2 |
Vielseitiger Drucker für anspruchsvolle Anwender Weiterlesen |
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34 Meinungen 3 Tests |
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ab 622,41 € ![]() Befriedigend 3,0 |
Farbenfroher und günstiger Drucker für einfache Ansprüche Weiterlesen |
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22.292 Meinungen 2 Tests |
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ab 98,65 € ![]() ohne Endnote
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Vielseitiger Multifunktionsdrucker für anspruchsvolle Nutzer Weiterlesen |
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1 Meinung 0 Tests |
Bedienung: Überdurchschnittlich intuitiv
Bei der Bedienbarkeit liegt HP leicht über dem Marktdurchschnitt. Die Installation gelingt in der Regel einfach; bei älteren Modellen war die WLAN-Einrichtung gelegentlich noch nicht vollständig intuitiv gelöst. Aktuelle Modelle verfügen über teils großformatige Touchscreens, die das Navigieren im Menü vereinfachen. Allerdings versucht HP seit einigen Jahren aggressiv, Nutzer zur Verwendung der HP Smart App zu drängen – die Installation der App wird bei der Ersteinrichtung durch aufeinander folgende Aufforderungen stark gefördert. Wer die App ablehnt und den Drucker direkt über Windows einrichten möchte, muss teils mehrere Warnhinweise ignorieren und auf einige Komfortfunktionen verzichten.Top 3 der besten HP-Drucker mit beidseitigem Duplexdruck
| Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
|---|---|---|---|---|---|
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ab 1318,52 € ![]() Sehr gut 1,5 |
Flotter Tintenstrahler für Büroanwender Weiterlesen |
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2.655 Meinungen 1 Test |
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ab 999,98 € ![]() Gut 1,8 |
Top ausgestatteter Büro-Multi Weiterlesen |
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214 Meinungen 0 Tests |
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HP LaserJet Pro MFP M428dw
ab 1955,17 € ![]() Gut 1,8 |
Spitzenwerte, aber auch stolzer Preis Weiterlesen |
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382 Meinungen 0 Tests |
































