Stärken
Schwächen
Früher waren Fotolabore die einzige Adresse für hochwertige Fotoabzüge, doch heute kann man Fotos bequem zu Hause selbst ausdrucken. Normale Drucker liefern dabei oft nur befriedigende Ergebnisse, weswegen sich die Anschaffung eines spezialisierten Fotodruckers für qualitativ anspruchsvollere Drucke durchaus lohnt.
Wodurch unterscheiden sich Fotodrucker von normalen Farbdruckern?
Standard-Drucker mit drei Farben decken nur einen begrenzten Farbbereich ab. Solche Ausdrucke eignen sich zwar für den alltäglichen Gebrauch, erreichen aber bei höheren Erwartungen schnell ihre Grenzen. Fotodrucker mit zusätzlichen Farben wie Magenta und Cyan oder mit speziellen Tinten mit geringerer Deckkraft bieten hier klare Vorteile. Dadurch entstehen feinere Farbabstufungen und Nuancen, die sich insbesondere bei Hauttönen positiv auswirken und Fotos mit natürlichen Farbverläufen ermöglichen.
Drucker zum Mitnehmen: Mobile Fotodrucker sind praktisch, um Erinnerungen spontan zu Papier zu bringen (Bildquelle: amazon.de)
Je nach Modell kommen bis zu zehn verschiedene Farbpatronen zum Einsatz. Fotodrucker mit bis zu sechs Farben sind jedoch für die meisten anspruchsvollen Hobbyfotografen vollkommen ausreichend. Geräte mit mehr als sechs Tinten sind in der Regel auch A3-fähig und werden inzwischen zu Preisen ab etwa 300 Euro angeboten. A3-Drucker sind vor allem für Nutzer interessant, die ihre Fotos beispielsweise rahmen oder hochwertige Fine-Art-Drucke anfertigen möchten.
Modelle, die nur eine einzelne Farbpatrone verwenden, in der die Farben auf unterschiedliche Kammern verteilt sind, führen zu höheren Kosten, da die gesamte Patrone ausgetauscht werden muss, sobald eine Kammer leer ist. Glücklicherweise bieten inzwischen alle Hersteller auch in der Einsteigerklasse Geräte mit separaten Tintenpatronen an, die wirtschaftlicher im Verbrauch sind. Eine zunehmend beliebte Alternative sind zudem Tintentankdrucker wie die Epson-EcoTank- oder Canon-Megatank-Reihe, bei denen die Tinte in nachfüllbare Tanks statt in Einzelpatronen gefüllt wird. Diese Geräte bieten bei regelmäßiger Nutzung besonders niedrige Seitenkosten und eignen sich hervorragend auch für den Fotodruck.
Auch für Liebhaber der Schwarzweiß-Fotografie hat sich das Angebot verbessert. Während einfache Fotodrucker Schwarz und Grau aus Farbkomponenten mischen, verfügen hochwertige Modelle – meist ebenfalls A3-Drucker – über spezielle Graustufen- und Schwarztinten. Diese Geräte liefern eine Druckqualität, die oft selbst Profiansprüchen gerecht wird.
Wer mit dem Fotodrucker auch reine Textdokumente erstellen möchte, sollte auf eine eigene Textschwarz-Patrone achten, da der Textdruck mit Fototinte deutlich teurer ist.
Worauf achten Tests bei Fotodruckern?
In Testberichten steht vor allem die Druckqualität im Mittelpunkt. Ein sauberer und detailreicher Ausdruck ist die wichtigste Voraussetzung für eine hohe Bewertung. Die meisten Fotodrucker mit vier oder mehr Farben erreichen bereits Laborqualität und können damit punkten. Deshalb führen selbst kleine Fehler häufig zu Abwertungen.
Canons Pixma-Druckerserie punktet bei Testern und Käufern gleichermaßen durch hochwertige Druckergebnisse und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Daher gelten die eleganten Geräte als Maßstab im Bereich der Fotodrucker (Bildquelle: amazon.de)
Ein weiterer entscheidender Faktor ist der Papiertransport, da es gerade bei dickeren Fotopapieren immer wieder zu unschönen Spuren kommen kann. Tester achten deshalb besonders darauf, wie gut der Drucker das Papier führt. Die Druckgeschwindigkeit spielt eine untergeordnete Rolle, kann aber bei einem engen Qualitätsvergleich den Ausschlag geben. Wirklich schnelle Fotodrucker sind allerdings selten. Der Tintenverbrauch und die laufenden Seitenkosten werden zunehmend stärker in die Bewertung einbezogen, da gerade im Fotodruck erhebliche Unterschiede zwischen Geräten mit Einzelpatronen und solchen mit Tintentanksystemen bestehen.
Unsere Empfehlungen der besten A3-Fotodrucker
| Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
|---|---|---|---|---|---|
|
ab 689,00 € ![]() Sehr gut 1,0 |
Galeriequalität für den Schreibtisch – leistungsstark, präzise, kompromisslos Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
22 Meinungen 2 Tests |
|
|
ab 629,99 € ![]() Sehr gut 1,0 |
Flexibler Foto- und Kunstdrucker für anspruchsvollste Farbdrucke Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
38 Meinungen 4 Tests |
|
|
ab 989,00 € ![]() Sehr gut 1,0 |
Geldfresser mit Top-Fotoqualität Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
37 Meinungen 2 Tests |
Können mobile Fotodrucker stationäre Geräte ersetzen?
Kompakte mobile Fotodrucker, beispielsweise von Canon oder Fujifilm, eignen sich besonders für Nutzer, die oft ihre Schnappschüsse im Kleinformat ausdrucken und verschenken oder ins Album kleben möchten. Ihr Vorteil liegt in der unkomplizierten und schnellen Nutzung. Bei mobilen Fotodruckern kommen heute im Wesentlichen zwei Druckverfahren zum Einsatz: Das verbreitete Thermosublimationsverfahren (z. B. Canon Selphy CP1500) erzeugt sofort trockene, kratzfeste Abzüge in Laborqualität mit einer Farbstabilität von bis zu 100 Jahren. Das ZINK-Verfahren (Zero Ink, z. B. Canon Zoemini) kommt ganz ohne Tinte aus und produziert selbstklebende Minifotos, bietet jedoch eine etwas geringere Farbbrillanz und Haltbarkeit. Beide Technologien erfordern spezielles Papier.Allerdings sind die Folgekosten und der Anschaffungspreis bei mobilen Geräten vergleichsweise hoch, sodass sich das Drucken zu Hause preislich oft hinter professionellen Fotodruck-Dienstleistern oder bereits vorhandenen Multifunktionsdruckern einordnet. Die Druckqualität ist für die kompakte Bauweise respektabel, kann aber nicht mit größeren Standgeräten oder hochwertigen Fotodruckern von Herstellern wie Canon oder Epson mithalten. Wer gelegentlich größere Auflagen im Kleinformat drucken möchte, findet mit einem Canon Selphy CP1500 oder vergleichbaren Thermosublimationsdruckern eine ausgewogene Kombination aus Qualität, Handlichkeit und Folgekosten von rund 20 bis 25 Cent pro Abzug.



Die Papierstärke wird häufig statt mit g/m² auch mit der Einheit „GSM“ angegeben. (Bildquelle: Amazon.de)


























