Stärken
Schwächen
Wie testen Fachmagazine Schwarz-Weiß-Drucker?
Schwarz-Weiß-Drucker richten sich vor allem an zwei Gruppen: Sparsame Anwender und Bürokräfte. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um Laserdrucker, die in Tests besonders auf ihre Tauglichkeit für den Büroeinsatz untersucht werden. Neben vielfältigen Multifunktionsgeräten mit Scan-, Kopier- und Faxfunktionen nehmen Fachmagazine regelmäßig auch einfache monochrome Laserdrucker genau unter die Lupe. Die führenden Hersteller im S/W-Laserdruckermarkt sind heute Brother, HP, Canon und Kyocera. Samsung ist als eigenständige Druckermarke nicht mehr am Markt vertreten, nachdem HP die Druckersparte von Samsung 2017 vollständig übernommen hat.
Schlichte Schwarzweiß-Drucker ohne Extras überzeugen mit günstigen Preisen und schnellem Druck. (Bildquelle: amazon.de)
Die einfarbige Ausrichtung der S/W-Drucker ändert an den Bewertungskriterien wenig: Die Druckqualität bleibt der wichtigste Faktor für die Beurteilung. Selbst der monochrome Fotodruck wird von vielen Tests berücksichtigt. In dieser Kategorie zeigen die Hersteller selten Schwächen, da auch günstige Modelle bereits mit präzisen Druckmechaniken ausgestattet sind. Deshalb entscheiden in Vergleichstests oft andere Aspekte über den Testsieg. Besonders im Büro spielt ein schnelles Drucktempo eine große Rolle. Gute Laserdrucker erreichen dabei bis zu 30 oder mehr Seiten pro Minute, wobei mindestens 20 Seiten als Richtwert für den Büroeinsatz gelten.
Ein hohes Drucktempo allein reicht jedoch nicht aus, wenn die Bedienung umständlich ist oder die Verbrauchsmaterialien häufig Aufmerksamkeit erfordern. Daher fließen auch der Bedienkomfort, der Funktionsumfang und praktische Details wie die Größe des Papierfachs in die Bewertung mit ein. Die Druckkosten bei Schwarz-Weiß-Druckern sind im Vergleich gering, wobei Toner eine höhere Anfangsinvestition bedeuten als Tintenpatronen – bei hohem Druckvolumen aber schnell günstiger werden.
Schwarz-Weiß-Drucker mit den größten Papierfächern
| Ausgabekapazität | Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
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Canon i-SENSYS LBP351x
ab 2519,75 € ![]() ohne Endnote
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600 Blätter |
Druckeffizienz auf Rekordniveau Weiterlesen |
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1 Meinung 0 Tests |
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ab 749,00 € ![]() Sehr gut 1,0 |
550 Blätter |
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0 Meinungen 1 Test |
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ab 2000,00 € ![]() Gut 1,8 |
500 Blätter |
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136 Meinungen 1 Test |
Ist ein S/W-Drucker unter 100 Euro empfehlenswert?
Monochrome Laserdrucker sind schon ab etwa 70 Euro erhältlich. Da selbst bei diesen Einstiegsgeräten meist ein sauberes Druckbild erwartet wird, erfreuen sie sich großer Beliebtheit. Die Hersteller gleichen die niedrigen Anschaffungskosten jedoch häufig mit vergleichsweise hohen Seitenpreisen aus – eine Kostenfalle für Vieldrucker. Zudem sollte die Erstbestückung beachtet werden.Toner mit geringer Reichweite sind bei Einstiegsmodellen verbreitet, sodass bald ein Nachkauf nötig wird, was die anfänglichen Kosten relativiert. Vieldrucker sollten deshalb in Tests besonders darauf achten. Ein höherpreisiges Modell mit großem Toner und niedrigen Fixkosten von etwa 1 bis 3 Cent pro Seite lohnt sich meist schnell. Ab circa 100 Euro steigt zudem die Ausstattung: Die Geräte sind oft flotter, bieten mehr Schnittstellen und verfügen häufig über WLAN sowie automatischen Duplexdruck.
In der Praxis werden häufig Entwürfe oder interne Dokumente gedruckt. Drucker mit automatischer Duplex-Funktion sparen Geld, da sie das Papier beidseitig bedrucken, ohne dass der Nutzer umständlich eingreifen muss. Wer selten druckt, profitiert zudem von einem weiteren Vorteil von Laserdruckern gegenüber Tintenstrahlern: Toner trocknet nicht ein, auch wenn der Drucker wochenlang nicht genutzt wird.
Die schnellsten Schwarz-Weiß-Laserdrucker
| Druckgeschwindigkeit S/W | Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
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HP LaserJet Enterprise M612dn
ab 828,41 € ![]() ohne Endnote
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71 Seiten/min |
Großer Flitzer für bis zu 25 Personen Weiterlesen |
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ab 749,00 € ![]() Sehr gut 1,0 |
66 Seiten/min |
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ab 685,00 € ![]() ohne Endnote
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2 Meinungen 0 Tests |
GDI, PCL, Postscript – Was bedeuten diese Begriffe und brauche ich sie?
Beim Laserdruck muss das Druckbild der Seite vorab komplett berechnet werden. Je nachdem, ob dies der Drucker selbst übernimmt oder an den PC delegiert wird, ergeben sich Unterschiede. GDI-Drucker übertragen diese Aufgabe an den Computer, was bei schwacher Hardware den Rechner ausbremsen kann. Dafür sind sie meist schlicht ausgestattet und günstiger als Modelle mit Druckersprachen. Geräte mit PCL teilen sich die Druckaufbereitung mit dem Rechner, während Postscript-Drucker sie komplett übernehmen. Das entlastet den PC und sorgt für schnellere Druckstarts.Je nach Druckerhardware erfolgt die Berechnung zügig, wodurch die Wartezeit auf die erste Seite sinkt und hohe Druckgeschwindigkeiten möglich sind. Ein S/W-Laserdrucker fürs Büro sollte daher mindestens PCL unterstützen. Viele Office-Geräte beherrschen zudem mehrere gängige Drucksprachen, um plattformübergreifend einsetzbar zu sein. Für den Heimgebrauch und gelegentliches Drucken sind GDI-Modelle in der Regel vollkommen ausreichend, da moderne PCs die Druckaufbereitung problemlos bewältigen.































