Stärken
Schwächen
Bürodrucker sind speziell auf hohe Effizienz ausgelegt. Dokumente sollen schnell und problemlos gedruckt, kopiert, gescannt und bei Bedarf auch gefaxt werden. In Tests werden diese Alleskönner genau unter die Lupe genommen. Wir erklären, worauf die Testmagazine besonders achten und mit welchem Drucksystem Sie im Büro am besten fahren.
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Worauf legen Tester bei Bürodruckern Wert?
Bei Bürodruckern steht die Effizienz klar im Vordergrund: Das Gerät soll möglichst schnell und zuverlässig drucken und dabei idealerweise über längere Zeiträume ohne Eingreifen funktionieren. Während der Textdruck höchste Schärfe haben muss, rückt die Qualität von Fotos eher in den Hintergrund, schließlich werden im Büro überwiegend Dokumente mit einigen wenigen Grafiken erstellt. Deshalb fokussieren sich Tester auf drei Hauptaspekte: Geschwindigkeit, Dauerleistung und nützliche Produktivitätsmerkmale.
Ein typischer Bürodrucker: Er ist vielleicht nicht elegant, überzeugt aber mit starken Leistungswerten (Bildquelle: amazon.de)
Bei der Geschwindigkeit gelten Geräte mit einem Durchsatz von rund 30 Seiten pro Minute als besonders leistungsstark und geeignet für größere Büros. Auch die Aufwärmzeit ist entscheidend: Wie lange dauert es nach dem Einschalten, bis die erste Seite gedruckt wird? Die Hersteller geben dazu oft nur wenig zuverlässige Angaben, daher lohnt sich ein Blick in aktuelle Testberichte. Idealerweise sollte diese Phase nicht länger als 30 Sekunden dauern. Besonders Laserdrucker haben in diesem Punkt meist die Nase vorn. Diese Geschwindigkeit muss das Gerät auch dauerhaft als Dauerleistung bringen. Für kleine Büros gelten etwa 1.000 gedruckte Seiten pro Monat als realistisch, größere Arbeitsgruppen brauchen Geräte, die bis zu 3.000 bis 5.000 Seiten bewältigen.
Das darf nicht mit der Reichweite verwechselt werden: Diese gibt an, wie viele Seiten eine Tintenpatrone oder ein Toner drucken kann. Tintenstrahldrucker mit Einzelpatronen liegen hier etwa bei 300 bis 1.000 Seiten, Laserdrucker schaffen meist 5.000 Seiten oder mehr – Tintentankdrucker können dank großer Nachfüllbehälter sogar mehrere Tausend Seiten pro Tankfüllung liefern.
Ein weiterer Schwerpunkt der Tester sind die praktischen Zusatzfunktionen, die den Büroalltag erleichtern. Dazu zählen besonders Duplex-Funktionen: Das Gerät sollte nicht nur automatisch beidseitig drucken, sondern dabei auch die Geschwindigkeit beibehalten. Vorsicht bei dem Begriff „manuelles Duplex" – hier muss der Anwender die Seiten nach dem Drucken manuell wenden, was im Büroeinsatz kaum zumutbar ist.
Außerdem prüfen Testmagazine, ob die Duplex-Funktion auch für den Scanvorgang gilt. Manche Geräte verfügen über automatische Dokumenteneinzüge (ADF), die zwar Papierstapel einziehen, aber keine doppelseitigen Vorlagen automatisch wenden können.
Auch das Papiermanagement ist interessant: Wie viele Bögen lassen sich lagern und wie flexibel ist der Vorrat erweiterbar?
Letztlich spielen auch die Anschlussmöglichkeiten eine wichtige Rolle. Moderne Bürodrucker sollten mindestens WLAN, LAN und USB bieten. Besonders wichtig ist 2026 die Unterstützung für mobiles Drucken: Apple AirPrint (für iOS und macOS) und Mopria (für Android) gelten als Standard, über den sich Smartphones und Tablets ohne Treiberinstallation direkt mit dem Drucker verbinden lassen. Viele Geräte bieten darüber hinaus Cloud-Druck mit direkter Integration in Google Drive, OneDrive oder Dropbox sowie herstellereigene Apps zur Steuerung und Verwaltung des Druckers.
Hinweis zum Fax: Die Faxfunktion ist in vielen modernen Bürodruckern nach wie vor als Option vorhanden, verliert im Arbeitsalltag aber zunehmend an Bedeutung. Behörden und Unternehmen setzen heute verstärkt auf digitale Kommunikationswege. Wer kein Fax mehr benötigt, muss bei der Modellwahl darauf keine Rücksicht mehr nehmen.
Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker?
Viele Jahre galten Tintenstrahldrucker als ungeeignet für den Einsatz im Büro: Sie galten als zu langsam, mit hohen Betriebskosten und zu geringer Reichweite. Das hat sich inzwischen grundlegend geändert. Laserdrucker behalten zwar meist ihren Geschwindigkeitsvorteil, doch gerade für kleinere Arbeitsplätze und Home-Office-Nutzer mit moderatem Druckaufkommen sind Tintenstrahler heute oft die bessere Wahl. Denn obwohl die Kosten pro Seite bei einem Laser etwas günstiger sein können, entstehen durch Verschleißteile wie Fototrommel und Übertragungseinheit zum Teil erhebliche Wartungskosten – diese entfallen bei Tintenstrahldruckern. Hinzu kommt, dass moderne Tintenstrahldrucker einen deutlich geringeren Stromverbrauch aufweisen als Laserdrucker, was im Dauerbetrieb spürbar zum Tragen kommt.Vor allem die modernen Drucker mit Tintentanks haben die Situation verbessert: Dank großer Nachfüllbehälter und preiswerter Flaschentinte bieten sie hohe Reichweiten und Seitenkosten von teils unter einem Cent – auch in Farbe. Modellreihen wie die Epson EcoTank-Serie oder der Canon Maxify GX gelten 2025/2026 als führend in dieser Kategorie. Tintentankdrucker eignen sich für Büros mit mehreren Nutzern, da die langen Nachfüllintervalle den Wartungsaufwand deutlich reduzieren. Für stark belastete Netzwerkumgebungen und sehr hohes Druckvolumen in großen Teams bleibt der Laserdrucker meist die robustere Option.
Tintentank-Drucker oder Tinten-Abo?
Neben klassischen Patronen und Tintentanksystemen haben sich in den letzten Jahren Tinten-Abonnements als dritte Option etabliert. Anbieter wie HP Instant Ink, Canon PIXMA Print Plan oder Brother EcoPro liefern Tinte automatisch nach Bedarf und bieten monatlich ein festgelegtes Seitenvolumen zum Pauschalpreis. Diese Modelle können für Wenigdrucker mit gleichmäßigem Druckaufkommen kostengünstig sein. Wer hingegen unregelmäßig und in wechselnden Mengen druckt oder keine laufenden Abo-Kosten wünscht, ist mit einem Tintentankdrucker besser bedient.Nachhaltigkeit bei Bürodruckern
Umweltaspekte spielen bei der Gerätewahl im Büro eine wachsende Rolle. Moderne Drucker müssen nach EU-Standard im ausgeschalteten Zustand weniger als 0,5 Watt verbrauchen. Tintenstrahldrucker – insbesondere Tintentankmodelle – verbrauchen beim Drucken generell deutlich weniger Energie als Laserdrucker. Tintentanksysteme reduzieren außerdem den Plastikmüll durch Patronenwechsel erheblich. Wer auf Nachhaltigkeit achtet, sollte auf Zertifizierungen wie den Blauen Engel oder Energy Star achten.Gibt es Bürodrucker, die auch A3-Formate verarbeiten?
Der A3-Druck ist eher typisch für spezialisierte Fotodrucker, doch es gibt auch viele Büromodelle, die das A3-Format unterstützen. Dabei wird das Blatt meist einzeln über einen Dokumenteneinzug eingezogen. Selbst Drucker, die A3-Papier verarbeiten können, bieten oft keinen vollautomatischen Duplexdruck in diesem Format an. In solchen Fällen ist manuelles Wenden der Seiten nötig.Für Bürodrucker ist es zudem wichtig, dass Papier standardmäßig in einem Fach vorrätig gehalten werden kann, um ständiges Nachfüllen zu vermeiden. Das Angebot am Markt ist hier begrenzt. In der Regel handelt es sich um kostspielige Laserdruckertürme mit mehreren separaten Papierfächern, beispielsweise von Kyocera oder Oki, die durch das A3-Format dementsprechend viel Platz brauchen. Alternativ bieten mittlerweile auch einige Tintenstrahldrucker A3-Unterstützung – etwa der Brother MFC-J6940DW, der A3 für Drucken, Scannen, Kopieren und Faxen unterstützt. Wer nur gelegentlich A3 druckt, fährt meist mit Modellen besser, bei denen das Format extern zugeführt wird.
Kyocera TASKalfa 250ci: Leistungsstark, A3-kompatibel und entsprechend groß (Bildquelle: germany.kyocera.com)
Empfohlene Bürodrucker mit A3-Druckfunktion
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