Farbdrucker

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Ratgeber zu Farb-Drucker

Kaufentscheidung sorgfältig abwägen!

Ratgeber FarbdruckerWer lediglich S/W druckt, muss sich nicht allzu viele Gedanken beim Druckerkauf machen, lediglich das Budget schränkt die Auswahl des passenden Laserdruckers ein. Komplizierter dagegen ist die Situation, wenn Texte, Grafiken, Illustrationen, Diagramme oder sogar Fotos in Farbe gedruckt werden sollen. In diesem Fall sollten vor der Bestellung die Vor- und Nachteile der verschiedenen Druckertypen gegeneinander abgewogen werden.

Klare Grenzen beginnen zu bröckeln

Verkompliziert wird die Situation dadurch, dass die vormals klaren Grenzen zwischen den Druckertypen in einigen Bereichen massiv zu bröckeln beginnen. Speziell unter den Modellen, die sich an Privatanwender sowie den Bereich Klein-/Heimbüro („SOHO“, Small Office, Home Office) richten, hat sich viel geändert. In puncto Unterhalt zu Beispiel sind Laser- und Tintenstrahldrucker hier meist auf einem Niveau. Ein Laser ist also nicht mehr zwingend ein Garant für niedrige Seitenkosten, außerdem haben sie hinsichtlich ihrer Fotodruckqualitäten teilweise massiv aufgeholt und sind dabei, langsam in diese Domäne der Tintenstrahler einzudringen, deren Ausdrucke wiederum in einigen Fällen lange nicht mehr so anfällig sind gegen Feuchtigkeit oder Licht. Mit anderen Worten: Die Wahl hängt massiv von Einsatzzweck sowie vom Budget ab.

Ratgeber Farbdrucker - Tintenstrahldrucker

Tintenstrahler regieren den Bereich Heimanwender

Tintenstrahler, mittlerweile meist in Form eines praktischen Multifunktionsdruckers mit zusätzlichem Scan-/Kopiermodul, dominieren eindeutig den Bereich Heimanwender. Teilweise schon für rund 50 EUR zu haben, liefern sie gute Text- und auch Farbdrucke und wissen sogar mit ordentlichen Fotos zu gefallen. Werden nur wenige Seiten pro Monat druckt, fallen die relativ hohen Druckkosten kaum ins Gewicht. Geachtet werden sollte lediglich darauf, dass das Gerät nicht längere Zeit ungenutzt herumsteht, da sonst die Gefahr besteht, dass die Druckdüsen eintrocknen. Ein Farblaser ist in diesem Anwenderbeispiel nur dann eine Alternative, wenn Fotoprints kein Thema sind und der Drucker öfter längere Zeit Pause macht, die Toner können nämlich nicht ein-/austrocknen. Allerdings sind die Geräte mindestens doppelt so teuer und nehmen oft mehr Platz weg, außerdem sind sie meist kaum schneller und auch die Kosten pro Seite liegen nicht unter denen eines Tintenstrahlers in diesem Segment.

Heim- und Kleinbüros sowie Privatanwender mit höherem Druckvolumen

Anders gelagert ist der Fall, wenn der Farbdrucker im SOHO-Bereich oder von Privatanwendern mit einem umfangreicheren Druckaufkommen deutlich über 100 Seiten/Monat eingesetzt werden soll. Farblaser sind hier eine ernsthafte Konkurrenz, sofern Fotos nicht in Laborqualität zum Rahmen oder fürs Fotoalbum benötigt werden, sondern hauptsächlich für Vorlagen, Präsentationen, Broschüren, Seminararbeiten oder Ähnliches. Mittlerweile geben nämlich viele Farblaser Fotos ohne sichtbare Rasterbildung oder Streifen in sehr ansehnlicher Qualität aus. Grafiken, farbige Diagramme und Illustrationen gelingen ihnen ebenfalls meist gut bis sehr gut. In Sachen Textdruck sind sie den Tintenstrahlern überlegen, die Prints sind schärfer und zudem licht- und wischbeständig, große Druckaufträge werden in der Regel zügiger abgearbeitet – kurzum: Laser zwischen rund 200 und 400 EUR müssen meist nur noch im Foto-Bereich kleinbeigeben. Sie können nicht randlos drucken und den Prints fehlt es an Lebendigkeit und Tiefe, da die Farben nicht, wie bei einem Tintenstrahler, gemischt werden. Allerdings erzielen diese wiederum ihre beste Qualität nur auf Spezialpapier, während Laser anspruchsloser sind und sich mit Standard-/Normalpapier begnügen.

Ratgeber Farbdrucker - Farblaserdrucker

Eine Frage der Menge

Bei einem noch höheren Druckaufkommen pro Monat wird die Wahl des passenden Druckers zu einem Rechenspiel. Hier gelten zwei Faustregel: Je mehr gedruckt wird, desto weniger sollte bei den Anschaffungskosten für einen Farblaserdrucker gespart werden, denn nach wie vor sind diese – zweite Faustregel – im oberen Leistungsbereich in Sachen Unterhalt den Tintenstrahlern überlegen. Einen Farblaser für 150 bis 300 EUR jedoch mit 500 bis 1.000 Seiten pro Monat zu belasten, schlägt sich auf Dauer nachteilig im Unterhalt nieder. Vor der Anschaffung sollten daher die erwartbaren Seitenkosten der Modelle, über die zum Beispiel Testergebnisse der Fachpresse Auskunft geben, das monatliche Druckaufkommen sowie die Anschaffungskosten in Relation zueinander gesetzt werden. Sollten im SOHO-Bereich auch hochwertige Fotoprints erwünscht sein, ist es ratsam, lieber zwei Drucker anzuschaffen: Einen (Farb-) Laser für die großen Druckaufträge, einen Tintenstrahler für Fotos – den selbst in den oberen Leistungsklassen ist der Fotodruck nach wie vor die Domäne der Tintenstrahler.

Autor: Wolfgang

Produktwissen und weitere Tests zu Color-Drucker

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Farb-Drucker

Farblaser sind aufgrund stark gesunkener Anschaffungspreise und niedriger Druckkosten wieder attraktiv geworden. Sie eignen sich insbesondere für größere Druckvolumina. Ihre Stärken liegen im Text-Grafik-Bereich. Ihre große Schwäche hingegen sind weiterhin Fotos, bei denen sie gegenüber einem Tintenstrahldrucker, dem Alleskönner, das Nachsehen haben. Reine S/W-Drucker machen nur noch etwa ein Drittel bei den Verkaufszahlen aus. Dies hängt auch damit zusammen, dass vor allem Tintenstrahldrucker, die es ausschließlich als Farbdrucker gibt, teilweise zu Dumpingpreisen zu haben sind. Mit den Geräten lassen sich, je nach Anzahl der eingesetzten Tinten zum Beispiel, alle Arten von Farbdrucken in guter bis sehr guter Qualität produzieren. Seit einiger Zeit sinken aber auch die Preise für Farblaser deutlich – günstige Geräte sind bereits für rund 200 Euro zu haben. Der alte Streit um das effizientere Farbdrucksystem ist daher erneut entfacht, zumal einige Farblaser im S/W-Modus in puncto Seitenkosten mit den monochrom-Experten gleichgezogen haben. Diese Modelle bieten sich daher selbst für den Fall an, wenn das Hauptaugenmerk eigentlich auf dem monochromen Druck liegt. Farblaser können außerdem für sich ins Feld führen, dass sie nach wie vor größere Druckvolumina in kürzer Zeit abarbeiten als Tintenstrahler. Lediglich für die erste Seite benötigen sie länger als Tintenstrahler. Darüber hinaus sind die Ausdrucke resistenter gegen Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung, und auch ein Textmarker macht ihnen relativ wenig aus. Sie benötigen kein Spezialpapier und produzieren häufig niedrigere Seitenkosten – von den hohen Anschaffungskosten für Toner sollte man sich daher nicht abschrecken lassen, da deren Reichweite entsprechend groß ist. Die Domäne der Farblaser ist vor allem der Grafik- beziehungsweise Text-/Grafikdruck, weswegen sie häufig in Büros anzutreffen sind. Nach wie vor zeigen sie jedoch Schwächen bei Fotos. In dieser Disziplin führen die Tintenstrahler unangefochten das Feld an. Sie können mehr Farben beziehungsweise Farbtöne drucken, erzielen außerdem bessere Kontraste und leuchtendere Farben. Fotoausdrucke von Farblasern hingegen sieht man bei genauerer Betrachtung das unumgängliche Druckraster an. Die Fotos eignen sich bei hochwertigen Geräten zwar zum Beispiel für Infobroschüren, befriedigen aber nicht einmal die Ansprüche von Amateurfotografen. Allerdings sind Fotodrucke aus einem Tintenstrahler recht teuer, zumal für eine hohe Qualität Spezialpapiere notwendig sind – die es allerdings auch in einer breiten Auswahl gibt, während das Angebot an Spezialfotopapieren für Laserdrucker verschwindend gering ist, vor allem im Bereich der Fotopapiere über 200 g/m² Gewicht. Experten raten daher dazu, Tintenstrahler nicht alleine wegen ihrer Fotoqualitäten zu kaufen, da die Entwicklung größerer Mengen an Fotos in einem Fachgeschäft um einiges preiswerter kommt. Thermodrucker wiederum sind reine Fotodrucker und taugen daher nicht als universelle Farbdrucker, mit denen sich auch zu vernünftigen Preisen Text-Grafik-Dokumente ausgeben lassen.