Tintenstrahldrucker

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Ratgeber zu Inkjet Printer

Ob Text oder Foto – viele Möglichkeiten, aber oft hohe Folgekosten

Stärken

  1. gut für gelegentlichen Betrieb
  2. oft günstig in der Anschaffung
  3. Farbpatronen mitunter einzeln austauschbar
  4. auf Spezialpapier echte Fotoqualität möglich

Schwächen

  1. günstige Geräte oft teuer bei den Folgekosten
  2. meist langsamer als Laserdrucker

Wie bewerten Testmagazine Tintenstrahldrucker in ihren Testberichten?

Tintenstrahler Patronen lassen sich häufig einzeln austauschen.Tintenstrahler besitzen entweder eine Kombipatrone oder eine je Farbe einzelne Kartusche, die man dann auch einzeln austauschen kann. (Bildquelle: amazon.de)

Im Zentrum der Tester steht die Qualität der angefertigten Ausdrucke. Klare Buchstaben, feine Linien beim Textdruck sowie gleichmäßige Flächen beim Ausdruck von Grafiken sorgen schnell für gute Noten und eine starke Platzierung in einer Bestenliste. Handelt es sich um einen Farbdrucker (was mittlerweile am Markt die Regel ist), wird dieser ebenfalls auf die Qualität beim Farbdruck von Grafiken und sogar Fotos geprüft. Dabei erzielen Tintenstrahler das beste Fotodruck-Ergebnis nur, wenn man spezielles Fotopapier verwendet.

In Hinblick auf die Druck- und Folgekosten haben Tintenstrahler das Nachsehen gegenüber den Laserdruckern. Farbpatronen sind zwar in der Anschaffung günstiger als entsprechende Tonerkartuschen, dafür sorgen aber kräftiges Auftragen auf das Papier, Eintrocknen von Tinte bei Nichtgebrauch sowie häufige Düsenreinigungsvorgänge für einen erhöhten Tintenverbrauch. Die Reichweite von Laserdruckern ist dramatisch höher. Hinzu kommt: Sobald ein Drucker auf Kombifarbpatronen setzt, muss man die ganze Patrone wechseln – auch, wenn nur eine der Farben leer ist. Hier ist zu beobachten, dass viele günstige Tintenstrahldrucker in der Summe finanziell stärker zu Buche schlagen können als teurere Modelle.

Ausstattungsmerkmale wie Netzwerkfunktionen oder Duplex-Druck werten einen Tintenstrahler stark auf. Vor allem ein integrierter Duplexer erhöht einerseits die Druckgeschwindigkeit und verringert dabei den Papierverbrauch, da Seiten automatisch beidseitig bedruckt werden können. Dank einer kabelgebundenen LAN-Netzwerkanbindung können mehrere Endgeräte innerhalb des Netzwerkes auf den Drucker zugreifen – sofern dieser WLAN unterstützt sogar kabellos. Das ist besonders Zuhause sehr praktisch: Im Flur zentral aufgestellt, können mehrere Rechner und Tablets oder Smartphones von jedem Zimmer aus drucken.

Die besten WLAN-Drucker:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 HP OfficeJet Pro 7720 Wide Sehr gut (1,2)
2 HP Officejet Pro 8620 Sehr gut (1,4)
3 HP PageWide 377dw Sehr gut (1,5)

Lohnen sich all die Extrafarben von Fotodruckern?

Während handelsübliche Tintenstrahler mit vier Farben kommen – Schwarz als Hauptfarbe sowie Cyan, Gelb und Magenta zum Mischen aller anderen Farben – werden waschechte Fotodrucker mit zusätzlichen Farben im Magazin ausgeliefert. Manchmal ist es Grau, manchmal "Fotoschwarz" als Abgrenzung zum normalen Textschwarz, teilweise sind noch ganz andere Farbtöne dabei. Sie alle haben den Zweck, entweder vollschwarze Flächen besonders intensiv wirken zu lassen oder feinere Abstufungen von Farbmischungen zu erlauben. Die Testmagazine sind sich dabei meist einig, dass die Zusatzfarben tatsächlich hilfreich sind und das Ergebnis spürbar vergessen – allerdings ist dies wirklich nur im semiprofessionellen oder gar professionellen Einsatz sinnvoll.

Professionelle Fotodrucker:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Canon imagePROGRAF PRO-1000 Sehr gut (1,0)
2 Canon Pixma Pro-1 Gut (1,6)
3 Canon Pixma Pro-10S Sehr gut (1,1)

Denn natürlich gehen diese Extrapatronen schnell ins Geld. Wer viel Farbdrucke anfertigt und dann regelmäßig nicht nur 4x 15 Euro berappen soll sondern gleich 6x oder gar 12x, der wird sich schnell überlegen, ob die Abstufung in "Millionen Farbstufen" ihm wirklich optisch etwas bringt. Sinnvoll sind hierbei Drucker, welche bei einfachen Textdruckern auf Wunsch die Deaktivierung insbesondere der teuren Fotoschwarz-Kartuschen erlauben. Dann geht der Mailausdruck nicht genauso ins Geld wie das Fotoplakat für die Wand.

Welches sind die günstigsten Drucker für Textdokumente?

Epson EcoTank ET-2500 Der Epson EcoTank ET-2500 ist beim Textdruck besonders preiswert (Bildquelle: epson.de)

Naturgemäß liegt die Stärke von Tintenstrahlern im Mischbetrieb, sie sind die eierlegenden Wollmilchsäue der Druckerwelt. Trotzdem liegt der Fokus eher auf dem Farbdruck und damit dem Bilderdruck. Wer vor allem Text ausdrucken will, liegt mit Lasern eigentlich immer besser. Doch was, wenn man genau diese Vielseitigkeit braucht und sowohl Fotos als auch Text gleichermaßen oft drucken muss? Dann sollte der Preis der Schwarzkartusche besonders niedrig ausfallen.

Ein Tipp sind hierbei auch die neuen Tintentank-Drucker, bei denen man keine teure Patrone mehr einsetzt, sondern aus einem Nachfüllfläschchen die Tinte in einen Tank einfüllt. Mittlerweile sind die Systeme so ausgereift, dass dem Verschütten von Tinte entgegengewirkt wird und die Druckqualität reicht für den Alltag vollkommen aus. An reinrassige Fotodrucker reichen sie zwar nicht heran – aber gerade für den häufigen Textdruck und gelegentlichen Bilddruck sind sie eine clevere Alternative. Dies gilt umso mehr als die Nachfüllpacks nicht nur preiswert sind sondern locker 5x bis 10x so lange halten wie traditionelle Patronen!

Die Tintenstrahler mit den preiswertesten Schwarz-Patronen sind:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Epson EcoTank ET-2500 Gut (2,0)
2 Canon Pixma G4500 Befriedigend (2,6)
3 Epson EcoTank ET-2550 Befriedigend (2,9)

Autor: Janko

Produktwissen und weitere Tests zu Ink-Jet Printer

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Tinten-Drucker

Tintenstrahldrucker sind durch ihren im Vergleich zu Laserdruckern niedrigeren Anschaffungspreis und ihre Flexibilität beim Bedrucken unterschiedlicher Medien als Einsteigermodelle oder für den qualitativ wie quantitativ begrenzten Druckeinsatz ideal. Für den Umgang mit Fotos wurden spezielle Fotodrucker entwickelt. Tintenstrahldrucker stellen trotz einiger Nachteile eine lukrative Alternative zu den Laserdruckern dar. Ihr größter Vorteil liegt sicherlich im niedrigen Anschaffungspreis. Aber auch bei der Qualität des Schriftbildes oder bei der Druckgeschwindigkeit können einige Modelle mit der Leistung eines einfachen Laserdruckers konkurrieren. Für den Umgang mit Fotos wurden spezielle Fotodrucker entwickelt, die in diesem Bereich sogar den Farb-Laserdruckern überlegen sind. Negativ zu Buche schlagen jedoch die höher anzusetzenden Verbrauchskosten pro Seite, die sich aus dem relativ hohen Tintenpreis ergeben, und der nicht dokumentenechte, für den Außeneinsatz ungeeignete Druck. Wer darauf Wert legt, kommt um die Anschaffung eines Laserdruckers nicht herum. Die für den Auftrag der Tinte auf das Papier verantwortliche Düse stellt eine weitere potentielle Schwachstelle dar. Sie neigt nach längeren Druckpausen zum Austrocknen, auch wenn sie, wie bei einigen Modellen, im Ruhezustand in einer speziellen Position geparkt wird. Der alternativ dazu verwendete Reinigungszyklus dagegen verursacht spürbare Mehrkosten an Tinte. Dabei entpuppen sich die Preise für Druckerpatrone häufig als wahre Kostenfallen, die sich jedoch durch die Verwendung der im Vergleich zum Originalhersteller günstigeren Nachfülltinte umgehen lassen. Neben Qualitätseinbußen im Druckbild muss man hierbei aber leider auch damit rechnen, dass durch einen eingebauten Chip vom Gerät der Druck verweigert wird. Insgesamt sind Tintenstrahldrucker nicht für den Massendruck, sondern für geringe bis mittelhohe Druckaufkommen konzipiert; außerdem liefern nicht alle Modelle optimale Druckergebnisse.