Das Wichtigste auf einen Blick:
- inzwischen auch günstigere Geräte mit GPS verfügbar
- jede Decke und Wand verringert die Genauigkeit
- WLAN kann die Positionsbestimmung unterstützen
Welche Merkmale zeichnen die besten GPS-Tablets in Testberichten aus?
Für GPS-basierte Anwendungen wie Navigation, Routenplanung oder die Umkreissuche, beispielsweise um nahegelegene Geschäfte oder Restaurants zu finden, ist eine zuverlässige Verbindung zwischen dem Tablet und den GPS-Satelliten unerlässlich. Diese Verbindung darf nicht abreißen, um eine präzise und fehlerfreie Standortermittlung zu gewährleisten. Oftmals zeigen Tablets aus niedrigeren Preissegmenten in Praxistests deutlichere Schwächen.
Apple stellt seine Standard-iPads mit GPS-Funktion ausschließlich als teurere Cellular-Modelle (LTE oder 5G) bereit. (Quelle: apple.com)
Wenn eine vorgegebene Strecke abgegangen wird, lässt sich der virtuelle Standort in der Navigations-App oft nicht exakt und direkt entlang der Route verfolgen, sondern schwankt um mehrere Meter. Während dies bei Smartphones schon kritisch bewertet wird, ist dieses Verhalten bei Tablets weniger gravierend. Das liegt vor allem daran, dass Tablets größer gebaut sind und primär nicht für die mobile Navigation oder den Einsatz unterwegs konzipiert wurden.
Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Nutzung von Tablets hauptsächlich im Innenbereich – die Wände und gegebenenfalls mehrere Decken in einem Mehrfamilienhaus beeinträchtigen die GPS-Signale und führen zu ungenaueren Standortbestimmungen. Die dennoch vergleichsweise präzise Ortung gelingt durch die Einbeziehung von WLAN-Netzen oder Mobilfunkverbindungen zur Positionsbestimmung.
Ist es erforderlich, beim Kauf auf GPS-Kompatibilität zu achten?
Grundsätzlich ist ein eingebautes GPS-Modul nicht zwingend notwendig. Da die Standortermittlung zuhause häufig über WLAN erfolgt, spielt GPS für die Nutzung im eigenen Haushalt eine geringere Rolle. Sind Sie jedoch viel unterwegs, etwa auf Zugfahrten, und möchten gleichzeitig am Tablet arbeiten und Ihre Route zum nächsten Umstieg oder Hotel planen, ist die GPS-Funktion unverzichtbar. Bei Android-Tablets ist GPS heute auch im Einsteigersegment bei vielen Modellen verbaut, insbesondere bei Geräten mit LTE-Modul. Die Mittelklasse um die 300 Euro bietet ohnehin eine breite Auswahl an GPS-Tablets. Bei Apples iPad ist GPS dagegen nur in den teureren Cellular-Varianten mit LTE oder 5G integriert – wobei das GPS-Modul auch dann unabhängig davon funktioniert, ob eine SIM-Karte eingelegt ist oder nicht.Die drei besten Tablets mit GPS im Überblick
| Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
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