Huawei Tablets Schlanke Tablets mit langer Laufzeit
Stärken
Schwächen
Wie werden Huawei-Tablets in Testberichten betrachtet?
Der Hersteller Huawei ist hierzulande vor allem für seine Smartphones bekannt, wobei das Unternehmen zunehmend auch mit sehr hochwertigen Highend-Modellen von sich Reden macht. Die Tablets der Chinesen laufen dagegen vielfach noch unter dem Radar. Sie werden nicht so stark beworben wie die Smartphones und es gibt auch nur wenige Modelle. Die haben es aber in sich, wie die Tests vor allem der vergangenen zwei Jahre zeigen. Dabei hat sich insbesondere bei der Topklasse viel getan: Die Hardware ist endlich auf einem Niveau mit den Topkonkurrenten angelangt und darf als echte Alternative gelten.
Die Durchschnittsnoten steigen seit einiger Zeit rapide an, vor allem in Bezug auf die Leistung der Tablets. Beim Display hingegen konnte Huawei ohnehin schon immer punkten. Hier betonen die Tester immer wieder die starke Farbtreue, den guten Kontrast und die enorme Helligkeit der verbauten Panels. Allerdings beschränkt sich Huawei selbst bei den großen Modellen auf eine Full-HD-Auflösung, weshalb rein von der Bildschärfe her die Konkurrenz die Nase vorn hat. Aufgrund der generellen Qualität der Huawei-Displays fällt das aber nicht ins Auge, auf der anderen Seite sorgt dies für eine sparsamere Hardware.
Und die haben die Huawei-Tablets leider nötig. Denn die Akkus sind vor allem bei den großen 10-Zoll-Modellen tendenziell immer zu klein, die Ausdauer wird in fast allen Magazinen durchgehend kritisiert. Was erstaunlich ist, denn in der Anfangszeit von Huawei war dies die Stärke der Tablets. Das ist aber im Wesentlichen schon alles, was man kritisieren kann. Huawei ist unter den Top-3-Herstellern neben Apple und Samsung angekommen und erhält fast durchweg gute bis sehr gute Endnoten.
Kann ich mit Huawei-Tablets auch mobil surfen?
Huawei-Tablets sind im Vergleich zu den Konkurrenzmodellen sogar übermäßig oft mit einer LTE-Mobilfunkschnittstelle ausgestattet – und das selbst bei einfacheren Geräten. Dadurch handelt es sich um wirklich mobile Geräte, mit denen auch unterwegs jenseits von WLAN-Hotspots im Internet gesurft werden kann. Darüber hinaus erlaubt so manches MediaPad sogar die Telefonie im Mobilfunknetz. Es können also nicht nur Daten zügig übertragen werden. Diese Hybridmodelle zwischen Smartphone und Tablet-PC sind bislang ansonsten nur noch bei Asus verbreitet. Natürlich sieht es absolut albern aus, sich einen 10-Zöller ans Ohr zu halten, doch mit einem Headset kombiniert ist diese Funktion mehr als bloße Spielerei und kann gegebenenfalls sogar das Smartphone ersetzen. Denn unabhängig von der Größe des Gerätes funktionieren diese Android-Tablets genauso wie entsprechende Smartphones.
Sind Huawei-Tablets mit GPS ausgestattet?
Tatsächlich ist anders als bei Smartphones ein GPS-Modul für die Positionsbestimmung keinesfalls Standard bei Tablets. Huawei hingegen hat sich in den vergangenen Jahren konsequent in die Topriege hochgearbeitet und stattet seine Geräte überaus großzügig aus. Dazu gehören auch GPS-Module in allen aktuellen Geräten. Entsprechend können mit Huawei-Tablets sowohl Navi-Apps als auch standortbasierte Dienste genutzt werden – etwa die Abfrage, welche Restaurants in der näheren Umgebung gut sind. Da die Geräte auch oft LTE besitzen, können solche Abfragen mühelos auch von unterwegs erfolgen, das GPS-Modul kann seinen einen Nutzen also voll ausspielen.
Was kostet ein Huawei-Tablet?
Trotz des konsequenten Vormarsches an die Spitze der Tablet-Hersteller sind die Geräte von Huawei erfreulich preiswert. Selbst die Flaggschiffe kosten bei Vollausstattung nicht mehr als 450 bis 500 Euro, womit sie nur halb so teuer wie die etablierten Konkurrenzmodelle sind. Das macht sie für die Konkurrenz so gefährlich. Es mag bei Leistung und Display-Auflösung das Quäntchen zum iPad fehlen, doch das fällt bei der alltäglichen Nutzung im Grunde nicht auf – das sind vor allem Zahlenspiele der Profis.






















