Touchscreen-Handys

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Galaxy S4 (16 GigaByte)
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Samsung Galaxy S4 (16 GB)

Typ: Smartphone; Kamera: 13 MP; Barren-Handy; Displaygröße: 5"; Prozessor: Quad Core; …; Neuester Test: 5/2013

Das Galaxy S 4 ist unter anderem als Modellvariante mit einem 16 Gigabyte großen internen Speicher verfügbar. Zu kritisieren gibt es wenig, wobei das Kunststoffgehäuse als Makel angesehen werden kann. Insgesamt gesehen ein würdiger Nachfolger und neuer Primus der Galaxy-Reihe.

6 Testberichte, 106 Meinungen (gut)

 
Galaxy S 4
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Samsung Galaxy S4

Typ: Smartphone; Kamera: 13 MP; Barren-Handy; Displaygröße: 5"; Prozessor: Quad Core; …; Neuester Test: 5/2013

Für den High-End-Bereich konzipiert, erfüllt das Galaxy S4 die Erwartungen. Es ist im Hinblick auf die Software und der technischen Details absolut gelungen. Für Fans der Galaxy-Reihe von Samsung ist es eine vielversprechende Fortführung der Serie, für andere wird vielleicht etwas Revolutionäres fehlen, was das Will-ich-haben-Syndrom auslöst.

15 Testberichte, 107 Meinungen (gut)

 
M-7
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HTC One

Typ: Smartphone; Kamera: 13 MP; Barren-Handy; Displaygröße: 4,7"; Prozessor: Quad Core; …; Neuester Test: 5/2013

„Wegen seines ungemein ansprechenden Outfits, der starken Akkulaufzeit, der Superperformance und smarten Funktionen landet HTCs One verdient auf dem 2. Platz. Die Funkeigenschaften sind allerdings …“

21 Testberichte, 354 Meinungen (gut)

 
 
One (32 Giga Byte)
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HTC One (32 GB)

Typ: Smartphone; Kamera: 13 MP; Barren-Handy; Displaygröße: 4,7"; Prozessor: Quad Core; …; Neuester Test: 4/2013

Das HTC One, das auch unter dem Namen M7 bekannt ist, ist das Vorzeigemodell des taiwanesischen Technikkonzerns. Im Inneren werkelt hochmoderne Technik und die Softwareausstattung wirkt ebenfalls ausgeklügelt. Das Konzept richtet sich klar nach Alltagsanforderungen. Gehobene ästhetische Ansprüche erfüllt das Gerät dank Alu-Gehäuse mit Bravour. Diesen Luxuscharme erwartet man aber auch von einem 680-EUR-Smartphone.

11 Testberichte, 354 Meinungen (gut)

 
Galaxy S 2 (i9100)
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Samsung Galaxy S2 (i9100)

Typ: Smartphone; Kamera: 8 MP; Gewicht: 116 g; Barren-Handy; Displaygröße: 4,3"; Prozessor: …; Neuester Test: 4/2013

Mit seinem 4,3 Zoll großen Bildschirm und einem leistungsstarken Doppelkernprozessor bietet Samsung mit dem Galaxy S2 ein Smartphone an, das ohne Zweifel in der Topliga spielt. Die Programme, z.B. Spiele, laufen mit hoher Geschwindigkeit und mit der 8-MP-Kamera lassen sich schöne Fotos und Videos aufnehmen. Das lassen sich die Koreaner jedoch auch gut bezahlen.

92 Testberichte, 1.758 Meinungen (gut)

 
Galaxy Note II
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Samsung Galaxy Note 2

Typ: Smartphone; Kamera: 8 MP; Barren-Handy; Displaygröße: 5,5"; Prozessor: Quad Core; …; Neuester Test: 4/2013

Samsung hat mit dem Note die Brücke zwischen Tablet und Smartphone geschlagen und beweist auch mit dem Note 2, das das Konzept durchaus attraktiv ist. Das neue Modell ist eine konsequente Weiterentwicklung und steht somit der Fortführung des Kassenschlagers Note nicht im Weg. All diejenigen, die sich nicht für Tablet oder Smartphone entscheiden wollen, finden in ihm den passenden mobilen Begleiter.

41 Testberichte, 428 Meinungen (sehr gut)

 
PM63100
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HTC One X+

Typ: Smartphone; Kamera: 8 MP; Gewicht: 135 g; Barren-Handy; Displaygröße: 4,7"; Prozessor: …; Neuester Test: 4/2013

Im Vergleich zur Vorversion wurde bei der Variante One X+ vieles verbessert. So hat das Modell nun spürbar mehr Power und hängt so manchen Konkurrenten deutlich ab. Der Touchscreen reagiert schnell und begeistert mit guten Werten bei Helligkeit, Kontrast und Blickwinkelabhängigkeit. Der 2100-mAh-Akku ist ebenfalls überdurchschnittlich ausdauernd. Auch beim integrierten Speichermodul wurde nicht gespart. Das Update vom Vorgängermodell lohnt sich aber trotz allem eher für Spielernaturen und Nutzer der Nvidia-Tegrazone.

33 Testberichte, 113 Meinungen (sehr gut)

 
iPhone 5 (64 Giga Byte)
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Apple iPhone 5 (64 GB)

Typ: Smartphone; Kamera: 8 MP; Gewicht: 112 g; Barren-Handy; Displaygröße: 4"; Prozessor: …; Neuester Test: 2/2013

Apple kann mit der neuesten Version seines Flaggschiffs die Erfolgsserie fortsetzen. Fans können sich sowohl auf ein aktuelles Design mit einem auf 4 Zoll gewachsenen und überarbeiteten Bildschirm freuen, als auch ein nahezu perfekt auf das Smartphone abgestimmtes Betriebssystem genießen. Zudem wurde das iPhone 5 in puncto Gewicht weiter verschlankt. Insgesamt ein starkes Angebot, dass nur durch die finanziellen Konditionen für die Anschaffung getrübt wird.

12 Testberichte, 16 Meinungen (befriedigend)

 
iPhone 5 (32 Giga Byte)
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Apple iPhone 5 (32 GB)

Typ: Smartphone; Kamera: 8 MP; Gewicht: 112 g; Barren-Handy; Displaygröße: 4"; Prozessor: …; Neuester Test: 1/2013

„Apples iPhone 5 präsentiert sich als kompakt und flach. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Materialqualität erlesen und deutlich besser als bei der Konkurrenz. ... Das Display präsentiert sich als …“

6 Testberichte, 78 Meinungen (befriedigend)

 
Galaxy S 3
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Samsung Galaxy S3 (i9300)

Typ: Smartphone; Kamera: 8 MP; Barren-Handy; Displaygröße: 4,8"; Prozessor: Quad Core; Neuester Test: 3/2013

Samsungs Flaggschiff unter den Smartphones kann sich auf dem Markt absolut in der Spitze platzieren. Insbesondere die Internet- und Multimedia-Funktionen überzeugen auf ganzer Linie. Das Display kommt mit einer Größe von 4,8 Zoll daher und bietet eine tolle HD-Auflösung. In der Handhabung zeigt das Galaxy S3 nur kleinere Schwächen. Auch bei Akkuleistung und Telefonieren zeigt sich das Gerät gut aufgestellt, bietet jedoch auch noch etwas Verbesserungspotenzial.

112 Testberichte, 1.266 Meinungen (sehr gut)

 
 
iPhone5
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Apple iPhone 5

Typ: Smartphone; Kamera: 8 MP; Gewicht: 112 g; Barren-Handy; Displaygröße: 4"; Prozessor: …; Neuester Test: 5/2013

Im Vergleich zum iPhone 4S hat der Nachfolger eine Reihe von Veränderungen beziehungsweise Verbesserungen durchgemacht. Das Display ist gewachsen und die Arbeitsgeschwindigkeit auch. Zudem überzeugt die integrierte Kamera. Der Umstieg vom Alten zum Neuen lohnt sich jedoch nicht, wenn man sieht, wieviel man fürs Neue ausgeben muss.

68 Testberichte, 104 Meinungen (gut)

 
XperiaZ
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Sony Xperia Z

Typ: Smartphone; Kamera: 13,1 MP; Gewicht: 146 g; Barren-Handy; Displaygröße: 5"; Prozessor: …; Neuester Test: 5/2013

Sony präsentiert mit dem Xperia Z ihr bisher größtes Smartphone. Das edle, vor Wasser und Staub geschützte Glasgehäuse macht einen guten Eindruck. In Sachen Design ist es den meisten Konkurrenten ein Stück voraus. Das Tempo der verbauten Hardware ist quasi tadellos. Nur der Browser schwächelt ein wenig. Der Bildschirm löst in Full-HD auf und hat damit bisher die größte erreichte Pixeldichte. Das macht sich vor allem bei HD-Videos bemerkbar.

31 Testberichte, 177 Meinungen (gut)

 
iPhone 5 (16 Giga Byte)
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Apple iPhone 5 (16 GB)

Typ: Smartphone; Kamera: 8 MP; Gewicht: 112 g; Barren-Handy; Displaygröße: 4"; Navigation …; Neuester Test: 5/2013

„Das iPhone 5 kann sich gegen die junge Konkurrenz gut behaupten. Es ist super ausgestattet, handlich, leicht, schnell und lässt sich megaeinfach bedienen. Nur geht dem Akku die Puste ein wenig …“

7 Testberichte, 103 Meinungen (gut)

 
E975 Optimus G
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LG Electronics Optimus G

Typ: Smartphone; Kamera: 13 MP; Gewicht: 145 g; Barren-Handy; Displaygröße: 4,7"; Prozessor: …; Neuester Test: 5/2013

„... Die dezente Chromumrandung, die elegante Glasoberfläche vorne und hinten, dazu die tadellose Verarbeitung – das Look and Feel liegt auf sehr hohem Niveau. ... Alle weiteren technischen Eckdaten …“

14 Testberichte, 17 Meinungen (sehr gut)

 
Galaxy S Advance I-9070P
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Samsung Galaxy S Advance I9070P

Typ: Smartphone; Kamera: 5 MP; Barren-Handy; Displaygröße: 4"; Prozessor: Dual Core; …; Neuester Test: 11/2012

Das S Advance i9070P ist eine verbesserte Version des alten Galaxy S. Ausgestattet mit der TouchWiz-Oberfläche und dem Near Field Communication-Standard überzeugt es aufgrund seiner komfortableren Bedienung und dem individuelleren Gestalten. Im Vergleich mit anderen Vertretern seiner Klasse und gemessen an seiner Leistung ist es zudem recht erschwinglich.

7 Testberichte, 195 Meinungen (sehr gut)

 
Galaxy S III i9305 LTE 4G
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Samsung Galaxy S3 LTE (i9305)

Typ: Smartphone; Kamera: 8 MP; Barren-Handy; Displaygröße: 4,8"; Prozessor: Quad Core; …; Neuester Test: 4/2013

Samsungs derzeitiges Spitzenmodell funkt in Deutschland auf allen LTE-Frequenzen und sorgt so für schnellen Internetzugriff und freie LTE-Anbieterwahl. Dadurch mausert es sich zu einer echten iPhone 5-Alternative. Es arbeitet mit dem neuen Jelly-Bean-Betriebssystem. Dadurch reagiert es flüssig auf Bedienbefehle und überzeugt mit einfallsreichen Funktionen.

12 Testberichte, 11 Meinungen (sehr gut)

 
Motorola RAZR HD
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Motorola RAZR HD

Typ: Smartphone; Kamera: 8 MP; Standby-Zeit: 450 h; Gewicht: 146 g; Barren-Handy; …; Neuester Test: 3/2013

„Der Mix macht’s, und beim Motorola Razr HD stimmt die Kombination aus Hardware und intelligenter Software. Eben ein smartes Phone.“

9 Testberichte, 44 Meinungen (gut)

 
One X+ (64 Gigabyte)
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HTC One X+ (64 GB)

Typ: Smartphone; Kamera: 8 MP; Gewicht: 135 g; Barren-Handy; Displaygröße: 4,7"; Prozessor: …; Neuester Test: 5/2013

Handling (30%): 98 von 100 Punkten; Telefon/Akku (20%): 94 von 100 Punkten; Internet (20%): 92 von 100 Punkten; Multimedia (20%): 91 von 100 Punkten; App-Store (10%): 96 von 100 Punkten.

2 Testberichte, 113 Meinungen (sehr gut)

 
X3
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LG Electronics Optimus 4X HD

Typ: Smartphone; Kamera: 8 MP; Standby-Zeit: 686 h; Gewicht: 141 g; Barren-Handy; …; Neuester Test: 2/2013

LGs Quadcore-Smartphone punktet mit einem durchdachten User-Interface, das kaum Fragen offen lässt und sich zudem toll an die eigenen Erfordernisse anpassen lässt. Auch bei den verwendeten Materialien sowie deren Verarbeitung hat der koreanische Hersteller viel Sorgfalt aufgewendet. Dank des Nvidia-Tegra-3-Chipsatzes arbeitet das Gerät mit einer hohen Leistung, was insbesondere Spielen zugutekommt. Eine alles andere als knauserige Ausstattung und ein leistungsfähiger Akku gehören ebenso zum Paket. Dass dann auch noch die finanziellen Rahmenbedingungen zum Erwerb des Optimus 4X HD stimmen, macht das LG sehr empfehlenswert. Einziges großes Manko ist die integrierte 8-Megapixel-Kamera, die Probleme mit dem Fokussieren hat und daher keine gleichbleibende Bildqualität bietet.

48 Testberichte, 315 Meinungen (gut)

 
Edge
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HTC One X

Typ: Smartphone; Kamera: 8 MP; Gewicht: 130 g; Barren-Handy; Displaygröße: 4,7"; Prozessor: …; Neuester Test: 1/2013

Das Quadcore-Smartphone glänzt mit einer hervorragenden Ausstattung. Das Display ist groß und besticht durch seine hohe Brillanz. Klanglich kann das Handy ebenfalls überzeugen. Die Kamera macht solide Fotoaufnahmen. Mit dem NFC-Übertragungsstandard und dem Android-4.0-Betriebssystem ist man auf dem aktuellen Stand der Technik.

61 Testberichte, 360 Meinungen (gut)

 
Neuester Test: 15.05.2013
 

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Ratgeber zu Touchscreen-Handys

Bedienung per Fingertipp und -wisch

ratgeber_touchscreenTouchscreen-Handys haben in kürzester Zeit den Markt erobert: Nahezu alle Hersteller bieten Modelle selbst für den kleineren Geldbeutel an. Manchmal könnte man sogar meinen, es gäbe kaum noch Handys ohne Touchscreen. Ob in der Werbung oder Berichte in Zeitschriften, Touchphones sind überall präsent. Kein Wunder: Sie erfreuen sich bei den Kunden aufgrund ihrer eingängigen Bedienung und den üppigen Displays einer großen Beliebtheit. Doch welche Touchscreen-Typen gibt es eigentlich?

Touchscreen-Handys sind im Grunde genommen keine neue Erfindung. Schon vor vielen Jahren begannen Hersteller wie Nokia und Palm mit Experimenten, berührungsempfindliche Displays in Mobiltelefone einzubauen. Palm kombinierte dies sogar mit der handschriftlichen Texteingabe, die selbst jetzt leider noch eine absolute Ausnahmeerscheinung darstellt. Doch all diese Geräte fanden nicht den Weg auf den Massenmarkt. Da musste erst ein Hersteller aus Cupertino in Kalifornien kommen und ein Touchscreen-Smartphone vorstellen, das noch heute als Maß aller Dinge gilt, wenn es um die intuitive Handy-Bedienung geht: Das Apple iPhone. Nicht zuletzt war es eine neue Technologie, die den Durchbruch bedeutete: Das kapazitive Touchscreen-Display.

Kapazitive Touchscreens
iPhoneDie Touchscreen-Handys lassen sich nämlich recht einfach in zwei Lager einteilen: In solche mit einem resistiven und solche mit einem kapazitiven Bildschirm. Bei einem kapazitiven Display wird eine einzelne, mit durchsichtigem Metalloxid beschichtete Glasplatte genutzt. An dieser wird ein gleichmäßiges, elektrisches Feld angelegt, dessen Ladungstransport gemessen wird. Durch Fingerkontakt wird das Feld verändert, der Controller ermittelt die Position aus den veränderten Strömen.

Daher benötigen kapazitive Touchscreens keinen ausgeübten Druck und ermöglichen eine Bedienung über sanfte, streichende Bewegungen. Entsprechende Handys können daher auch Multitouch verwenden – also Berührungen durch zwei oder mehr Finger und damit ausgeführte Gesten in Befehle umsetzen. Der Nachteil der Technik ist allerdings, dass solche berührungsempfindlichen Displays umgekehrt bislang nur von ganz wenigen, sehr speziellen Schreibstiften (Stylus genannt) bedient werden können, von einer behandschuhten Hand ganz zu schweigen – ein großer Nachteil im Winter.

Da mittlerweile fast alle Hersteller kapazitive Displays verwenden, versuchen sich diese wiederum durch verschiedene Untertechnologien voneinander abzusetzen. So bieten einige Hersteller wie Sony in vereinzelten Modellen fast komplett berührungslose Displays - hier reicht es in bestimmten Kontextmenüs schon aus, in der Luft über dem Display Bediengesten zu vollführen. Andere Unternehmen wie Apple oder LG Electronics versuchen dagegen eher über die Leuchtkraft und Pixeldichte ihrer Displays zu punkten. Und dann wäre da noch der alte Wettstreit zwischen LCD und OLED, der in immer neuen Technologien wie Super-IPS-LCD und Super-AMOLED-Plus kumuliert. Doch das betrifft im Grunde die Darstellung auf dem Touchscreen und nicht dessen Bedienbarkeit. Ferner sind nun erste Touchscreens aufgetaucht, die auch mit Nägeln und Handschuhen bedient werden können - und nicht nur mit speziellen Stiften. Nokia nennt dies zum Beispiel "Super Sensitive Touch".

Resistive Touchscreens
seg900Hin und wieder greifen Hersteller dennoch auf resistive Touchscreens zurück, obwohl diese Technologie eigentlich die ältere ist. Dies gilt besonders für sehr preisgünstige Touchphones. Resistive Touchscreens nutzen zwei leitfähige Schichten, die bei Berührungen des Bildschirms aufeinander gedrückt werden und so einen elektrischen Kontakt erzeugen. Das erfordert etwas mehr Druck, weshalb häufig keine so elegante Bedienung wie beim iPhone möglich ist, Multitouch eingeschlossen. Doch wenn ohnehin kein Multitouch genutzt werden soll, ist das ein zu vernachlässigender Nachteil.

Vom fehlenden Multitouch abgesehen haben resistive Displays durchaus ihre Vorteile: Zum einen sind sie noch immer deutlich günstiger herzustellen, zum anderen können sie mit einem Stift bedient werden, Stylus genannt. Theoretisch können dazu auch ein Kugelschreiber oder sogar Zahnstocher genutzt werden. Umgekehrt funktioniert das bei kapazitiven Display nur mit teuren Spezialstiften. Und das wiederum ermöglicht eine Handschrifterkennung, wie sie das Sony Ericsson G900 oder das LG KP500 geboten haben. Leider ist diese Technologie momentan in den Hintergrund getreten, neue Modelle sind rar. Ironischerweise nutzt das neueste Geräte, das Smartlet Samsung Galaxy Note 2, ein kapazitives Display und besagten Spezial-Stylus. Informationen zur handschriftlichen Texteingabe haben wir in einem eigenen Ratgeber vorbereitet. Allerdings sollte man beim Kauf solcher Handys auf den Hinweis eines kratzsicheren Displays achten: Der Stylus hinterlässt sonst schnell hässliche Kratzer und Schlieren auf dem Bildschirm.


Produktwissen und weitere Tests

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Infos zur Kategorie

Viele preiswerte Touchscreen-Handys arbeiten mit einem resistiven Display, das erst auf leichten Fingerdruck reagiert. Ein Stift ist daher empfehlenswert. Als besonders elegant wird dagegen der kapazitive Touchscreen empfunden, bei dem schon ein sanftes Streichen ausreicht. Immer beliebter werden dabei hochwertige, stromsparende AMOLED-Touchscreens.


Touchscreen-Handys haben nach nur wenigen Jahren große Teile des Handy-Marktes erobert. Jeder Hersteller, der etwas auf sich hält, führt mittlerweile Touchphones im Sortiment. Hierbei haben die berührungssensitiven Mobiltelefone teilweise bis ins Einsteigersegment hinein alle herkömmlichen Handy-Modelle verdrängt. Und insbesondere diese günstigen Touchscreen-Handys sind es, die bei den Kunden hoch im Kurs stehen. Insbesondere die beiden südkoreanischen Hersteller LG Electronics und Samsung haben zig Millionen solcher Handys absetzen können. Deren Displays weisen in der Regel Bilddiagonalen von 2,8 bis 3,0 Zoll auf und arbeiten mit resistiver Technologie. Bei dieser muss etwas Druck ausgeübt werden, damit der Touchscreen die Befehle annimmt. Komplexe Multitouch-Gesten sind somit nicht möglich, zudem reagieren diese Bildschirme stets mit einem zumindest geringen Verzögerung. Gerade bei kleinen Bildschirmen empfiehlt sich auch die Verwendung eines Stylus genannten Stiftes zur punktgenauen Bedienung. Solches Zubehör gibt es preiswert bei nahezu jedem Internethändler mit Handys im Sortiment zu erwerben. Hochwertige Handy-Modelle der Mittelklasse und des Highends setzen dagegen mittlerweile durchweg auf kapazitive Displays. Bei ihnen reicht ein sanftes Streicheln mit den Fingern bereits aus, um Befehle einzugeben. Darüber hinaus erlaubt diese Technologie Multitouch, also die Eingabe von Befehlen über Gesten, bei denen mehrere Finger zum Einsatz kommen. Auf diese Weise kann zum Beispiel durch das Auseinanderbewegen von Daumen und Zeigefinger der Inhalt eines Browsers herangezoomt werden. Gerade bei solch hochwertigen Displays setzen die Hersteller auch immer öfter auf die (AM)OLED-Technologie, was weitere Vorteile mit sich bringt. Denn OLED-Displays sind stromsparender und besitzen ein besseres Bild als LCD-Bildschirme. So ist der Verbrauch im Mittel zwischen 30 und 40 Prozent niedriger, zudem sind die Kontraste höher und die angezeigten Farben wirken intensiver. Eine Alternative sind sogenannte Super-LCDs, die ähnlich gute Bilder darstellen sollen – wenngleich der Unterschied zu OLED-Displays wahrnehmbar bleibt. Kapazitive Displays haben aber auch so ihre Probleme: Zum Beispiel können diese Displays im Winter nicht mit behandschuhten Fingern bedient werden.