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Ratgeber

Ratgeber zu Smartphones (Handys) mit Fingerabdrucksensor

Nützliche Sicherheitsfunktion – wenn sie funktioniert

Handys mit FingerabdrucksensorenEs wird zum neuen Trend in der Handy-Welt: Die Sicherung der Geräte per Fingerabdrucksensor. Das neue Feature wirkt modern und ermöglicht es, bisherige Bildschirmsperren zu ersetzen – etwa das nervtötende Eingeben von Codes oder Zeichnen von Mustern. Darüber hinaus koppeln viele Hersteller zusätzliche, sicherheitsrelevante Funktionen an den Sensor, etwa Bezahlvorgänge. So kann ein Smartphone mit NFC-Funkmodul an ein Bezahlpad gehalten werden und der Fingerabdruck autorisiert die Zahlung.

Umsetzungsideen
Die Umsetzung der Technik erfolgt dabei im Wesentlichen recht einheitlich. Die meisten Hersteller integrieren den Sensor einfach in den ohnehin vorhandenen Start- oder Home-Button. Es gibt aber auch Unternehmen wie etwa LG Electronics, die ihn teilweise separiert auf der Rückseite unterbringen. Damit sind dann andere Bedienlogiken möglich, da man damit eben die Funktionalität von Home-Taste und Sensor entkoppelt. Außerdem soll der Sensor auf diese Weise einfacher erreicht werden können, auch wenn man das Handy bequem in der Hand liegen hat. Vor allem bei übergroßen Modellen ist dies ein Argument.

Die bequemste Lösung?
Künftig könnte die Varianz der Lösungen aber noch deutlich steigen. Denn erste Hersteller wollen wohl den Sensor künftig lieber in den Rahmen integrieren. Damit wäre dieser noch bequemer zu erreichen, da der Daumen bei entspannter Haltung mit dem Smartphone in der Handfläche ohnehin am rechten Rahmen ruht – zumindest bei Rechtshändern. Von solchen rein physikalischen Unterschieden abgesehen funktioniert die Technik eigentlich überall identisch, jedoch nicht auch ebenso gut.

Qualitätsprobleme
Vor allem die erste Gerätegeneration nach Apples iPhone hatte das Problem, dass die Sensoren Fingerabdrücke nicht immer richtig erkennen und den Nutzer daher erschreckend oft aussperren. Damit hatten nicht nur die kleineren chinesischen Hersteller sehr zu kämpfen, sondern auch große Namen wie Huawei und Samsung. Mittlerweile hat sich die Situation aber gebessert und die Geräte der Generation ab Frühjahr 2015 dürfen als weitestgehend tauglich gelten. Probleme bereitet die Erkennung aber je nach Qualität der Lösung noch immer, wenn etwa die Finger fettig oder nass sind. Gelobt werden hierbei die Lösungen von Apple, Meizu und OnePlus.