Nokia Smartphones (Handys)

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Infos zur Kategorie

Wiederauferstanden mit tollen Androiden der Mittelklasse

Stärken

  1. hohe Ausdauer
  2. sehr leuchtstarke Displays
  3. gute Kameras bei Tageslicht
  4. reines, unverändertes Android

Schwächen

  1. einfachere Modelle teils träge
  2. Kameras schwächeln bei wenig Licht

Wie schneiden Nokia-Smartphones im Test ab?

Topmodell Nokia 8 Sirocco Die 8er-Baureihe steht für die Flaggschiffe des Herstellers: Nokia 8 Sirocco (Bildquelle: nokia.com/de_int)

Als weltweit einziger Hersteller setzte Nokia bei seinen Smartphones einst ausschließlich auf das Microsoft-Betriebssystem Windows Phone. Damit bestritt Nokia einen Sonderweg, der die Handy-Sparte am Ende leider in den Abgrund führte – zuletzt übernommen vom zusätzlich unglücklich agierenden Microsoft. Seit 2017 ist Nokia aber unter eigenem Namen endlich zurück: nunmehr mit Android-Smartphones, aber den alten Stärken, für die das Unternehmen stets gelobt wurde.

Denn im Test zeigen Nokia-Handys wie ehedem wieder eine hervorragende Verarbeitung, ein sehr hochwertiges Design – auch mit randlosen, farbstarken Displays – und überzeugende Kameras. Insbesondere für Letzteres waren die finnischen Geräte stets bekannt, hier wurde an die Tradition angeknüpft. Gleichwohl ist der Markt dichter geworden und mit HTC und Samsung gibt es nun zwei Konkurrenten, denen teils noch bessere Kameras nachgesagt werden. Nokia ist also kein Platzhirsch mehr, sondern muss bei einzelnen Modellen durchaus auch mal Kritik einstecken. Bemerkenswert ist ansonsten vor allem, dass Nokia-Smartphones im Test oft die hellsten Displays aufweisen, ideal für die Nutzung im Freien.

Nokias mit besonders scharfem Display

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Nokia 8 Gut (1,6)
2 Nokia 8 Sirocco Gut (1,9)
3 Nokia 6 Gut (2,3)

Stellt Nokia auch gute Einsteiger-Modelle her?

Einsteigergerät Nokia 2 Die Einsteigerklasse von Nokia muss ohne randloses Display auskommen: Nokia 2 (Bildquelle: nokia.com/de_int)

An dieser Frage scheiden sich die Geister. Schon immer waren bei Nokia die Flaggschiffe nahezu erhaben über jedwede Kritik, während die Einsteigermodelle deutlich weniger glamourös wirkten. Ähnlich ist es auch in der aktuellen Generation. Bei allen Geräten ab 350 Euro erhält man Top-Qualität und – abgesehen von einzelnen Kritikpunkten, die es eben immer gibt – meist rundum gelungen ausgestattete Geräte auf der Höhe der Zeit. Unterhalb dieser Preisgrenze jedoch schleichen sich durchaus auch Modelle ins Portfolio, die auch Kritik einstecken müssen. So ist die Rede von etwas trägen Reaktionen, nicht mehr top-aktuellen Auflösungsformaten und sogar schwächelnden Kameras – zumindest bei wenig Licht.

Gleichwohl zeigen auch die Einsteigermodelle im Test zumindest interessante Features: So gelten die einfacheren Nokias als sehr ausdauernd und sehr gut verarbeitet. Und auch hier kann man die enorme Leuchtstärke der Displays bewundern, die in diesem Klassenumfeld sogar noch deutlicher auffällt. Es gibt also trotz der kritisierten Nachteile gute Gründe, zu einem Nokia der Einsteigerklasse zu greifen.

Nokia-Smartphones mit lichtstarker Kamerablende

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Nokia 8 Sirocco Gut (1,9)
2 Nokia 7 Plus Gut (1,9)
3 Nokia 6 (2018) Gut (2,2)

Welche Oberfläche nutzt Nokia? Ist diese stark angepasst?

Das Nokia 6: Randloses Design und helles Display In der Mittelklasse gibt es dagegen bereits randloses Design und ein tolles Display zu bewundern: Nokia 6 (Bildquelle: nokia.com/de_int)

Der finnische Hersteller setzt auf ein sogenanntes Stock-Android, also das von Google bereitgestellte Grundsystem ohne tiefgreifende Veränderungen am Code. Das heißt, es gibt keine vorinstallierten hauseigenen oder Drittanbieter-Apps, die dem User aufgezwungen werden, und auch die Benutzeroberfläche sieht aufgeräumt und simpel aus. Schon längst meint das nicht mehr, dass das System deswegen "hässlich" wäre, denn schon Googles Grundsystem lässt sich vom Nutzer weitgehend mit Wallpapers, Ordnern etc. individualisieren und aufhübschen. Es bedeutet vielmehr, dass er völlig frei wählen kann, welche Programme er nutzen möchte – und Google-Updates können umgehend an den Kunden weitergegeben werden.

Wie ist das Portfolio von Nokia gegliedert?

Anders als die meisten Hersteller nutzt Nokia eine ziemlich einfach verständliche Nomenklatur für seine Geräte. Die ambitionierter ausgestatteten Smartphones besitzen eine 7 oder 8 als Modellnummer, die einfachere Mittelklasse wird aus den 5ern und 6ern gebildet, während die Geräte mit 1, 2 und 3 das Einsteigersegment bedienen. Das Jahr der Markteinführung wird als Unterscheidungsmerkmal zwischen den einzelnen Generationen einfach an die führende Ziffer angehangen. Auffällig ist hierbei, dass selbst die ambitionierteren Modelle der 7er-Baureihe mit 400 Euro noch vergleichsweise fair bepreist sind.

Autor: Janko

Produktwissen und weitere Tests

Nokia 5800 XpressMusic - Plastikbomber aus Finnland PC Professionell Onlinemagazin 1/2009 - Wir haben Nokias erstes richtiges Touchscreen-Handy über mehrere Wochen hinweg intensiv getestet. Ob sich ein Kauf lohnt, lesen Sie im Test. Testkriterien waren Ergonomie, Ausstattung, Leistung und Service.

Nokia Lumia 820 Stiftung Warentest Online 4/2013 - Ein Smartphone befand sich auf dem Prüfstand und wurde für „befriedigend“ befunden. Zur Bewertung dienten die Kriterien Telefon, Kamera, Musikspieler, Internet und PC sowie GPS und Navigation, Handhabung, Stabilität und Akku.

Ziel verfehlt mobile next 5/2008 - 3,2-Megapixel-Kamera und GPS haben schon einige Handys. Ein FM-Transmitter, der Musik und Navigationsanweisungen aufs Autoradio schickt, ist bei Nokia neu und vorerst nur auf dem N78 zu finden. Testkriterien waren Standardfunktionen (Hardware, Ausstattung ...) und Multimedia-Funktionen (Fotokamera, Speicher ...).

Big Player mobile zeit 5/2009 - Voller Spielspaß voraus! Das Nokia N86 8MP ist ein hoch gezüchteter Game-Boy-Ersatz. Testkriterien waren unter anderem Ergonomie, Verarbeitung, Handhabung und Sprachqualität.

Business Handy mit WLAN Notebook Organizer & Handy 3/2005 - Mit dem Communicator 9500 liefert Nokia seit Dezember 2004 das erste richtige GSM-HSCSD-GPRS-Business-Handy mit eingebautem WLAN-Funkmodul. So kann man jetzt auch mit dem Smartphone im eigenen Firmen-WLAN und im WLAN-Hotspot mit Hochgeschwindigkeit surfen und mailen.

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Infos zur Kategorie

Nokia setzt seit einiger Zeit fast ausschließlich noch auf Windows Phone als Betriebssystem, nur vereinzelt kommen noch Symbian-Smartphones auf den Markt. Die Windows Phones führen grundsätzlich den Namenszusatz „Lumia“, die Symbian-Geräte nur eine Modellnummer. Beiden gemein ist die bessere Ausstattung mit steigender Modellnummer. Nokia steckt seit einigen Jahren in einer tiefen Krise. Die alten Symbian-Smartphones haben mit ihrer doch arg angestaubten Benutzeroberfläche kaum noch einen Käufer locken können, Alternativen wie Android haben sich die Finnen aber komplett verschlossen. Und so brachen die Verkaufszahlen dramatisch ein, bis nach einigen Abstechern zu offenen Linux-Alternativen wie Maemo und MeeGo schließlich Windows Phone Einzug hielt. Seit Ende 2011 wird bei Top-Smartphones nunmehr fast ausschließlich auf das Microsoft-System gesetzt, die unter der Produktbezeichnung „Lumia“ laufen. Die Ausstattung der Geräte kann dabei an der jeweils dahinter folgenden Modellnummer abgelesen werden: In der 600er-Reihe befinden sich schlichte Einsteigergeräte, im Segment der 700er-Modelle solide Geräte für den Massenmarkt. Die Spitzengruppe bilden schließlich die Geräte mit den 800er- und 900er-Modellnummern. Interessant ist, dass mit zunehmender Modellnummer vor allem die Bilddiagonale und kleinere Multimedia-Features zunehmen, andere Eckdaten wie Prozessor und Datendienste jedoch weitgehend identisch bleiben. Daher sind die Mittelklasse-Smartphones von Nokia recht beliebt. Dank Windows Phone konnte auch der Abwärtstrend bei Nokia zumindest vorübergehend gestoppt werden – ob ein Aufwind folgt, bleibt noch abzuwarten. In jedem Fall gilt Windows Phone als sehr intuitiv bedienbar und richtet sich ähnlich wie Apples iOS an Einsteiger und Gelegenheitsnutzer, die sich nicht mit komplexen Einstellungen herumärgern möchten. Neben Windows Phone spielt im Portfolio der Finnen denn auch kaum noch etwas anderes eine Rolle, allenfalls vereinzelt kommen noch Symbian-Klassiker auf den Markt. Auf lange Sicht will man aber komplett auf das Microsoft-System setzen. Einfache Handys wiederum werden mit Series40 ausgestattet, das auch als Nokia OS bezeichnet wird. Dieses soll künftig auch begrenzte Smartphone-Fähigkeiten wie App-Fähigkeit erhalten.