Highend-Smartphones

89

Top-Filter Hersteller

  • Apple Apple
  • Samsung Samsung
  • Huawei Huawei
  • Sony Sony
  • Smartphone (Handy) im Test: Mate 20 Pro von Huawei, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut
    1
    Sehr gut
    1,4
    17 Tests
    12/2018
    67 Meinungen
    Produktdaten:
    • Geräteklasse: Spitzenklasse
    • Displaygröße: 6,39"
    • Technologie: OLED
    • Auflösung Hauptkamera: 40 MP
    • Auflösung Frontkamera: 24 MP
    • Erweiterbarer Speicher: Ja
    weitere Daten
  • Smartphone (Handy) im Test: Mate 20 von Huawei, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut
    2
    Sehr gut
    1,5
    5 Tests
    11/2018
    9 Meinungen
    Produktdaten:
    • Geräteklasse: Spitzenklasse
    • Displaygröße: 6,53"
    • Technologie: IPS
    • Auflösung Hauptkamera: 12 MP
    • Auflösung Frontkamera: 24 MP
    • Erweiterbarer Speicher: Ja
    weitere Daten
  • Smartphone (Handy) im Test: iPhone XR von Apple, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut
    3
    Sehr gut
    1,5
    17 Tests
    12/2018
    3 Meinungen
    Produktdaten:
    • Geräteklasse: Spitzenklasse
    • Displaygröße: 6,1"
    • Displayauflösung (px): 1792 x 828
    • Pixeldichte des Displays: 326 ppi
    • Technologie: IPS
    • Auflösung Hauptkamera: 12 MP
    weitere Daten
  • Smartphone (Handy) im Test: Galaxy Note9 von Samsung, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut
    4
    Sehr gut
    1,5
    32 Tests
    12/2018
    31 Meinungen
    Produktdaten:
    • Geräteklasse: Spitzenklasse
    • Displaygröße: 6,4"
    • Displayauflösung (px): 2960 x 1440 (18,5:9)
    • Pixeldichte des Displays: 516 ppi
    • Displayschutz: Gorilla Glass
    • Technologie: OLED
    weitere Daten
  • Smartphone (Handy) im Test: P20 Pro von Huawei, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut
    5
    Sehr gut
    1,5
    52 Tests
    10/2018
    62 Meinungen
    Produktdaten:
    • Geräteklasse: Spitzenklasse
    • Displaygröße: 6,1"
    • Technologie: OLED
    • Auflösung Hauptkamera: 40 MP
    • Auflösung Frontkamera: 24 MP
    • Erweiterbarer Speicher: Nein
    weitere Daten
  • Smartphone (Handy) im Test: iPhone XS Max von Apple, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut
    6
    Gut
    1,6
    22 Tests
    12/2018
    185 Meinungen
    Produktdaten:
    • Geräteklasse: Spitzenklasse
    • Displaygröße: 6,5"
    • Displayauflösung (px): 2688 x 1242
    • Pixeldichte des Displays: 458 ppi
    • Technologie: OLED
    • Auflösung Hauptkamera: 12 MP
    weitere Daten
  • Smartphone (Handy) im Test: iPhone XS von Apple, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut
    7
    Gut
    1,6
    21 Tests
    11/2018
    16 Meinungen
    Produktdaten:
    • Geräteklasse: Spitzenklasse
    • Displaygröße: 5,8"
    • Displayauflösung (px): 2436 x 1125
    • Pixeldichte des Displays: 458 ppi
    • Technologie: OLED
    • Auflösung Hauptkamera: 12 MP
    weitere Daten
  • Smartphone (Handy) im Test: Galaxy S9+ von Samsung, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut
    8
    Gut
    1,6
    44 Tests
    10/2018
    178 Meinungen
    Produktdaten:
    • Geräteklasse: Spitzenklasse
    • Displaygröße: 6,2"
    • Displayauflösung (px): 2960 x 1440 (18,5:9)
    • Pixeldichte des Displays: 531 ppi
    • Displayschutz: Gorilla Glass
    • Technologie: OLED
    weitere Daten
  • Smartphone (Handy) im Test: Pixel 3 XL von Google, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut
    9
    Gut
    1,7
    14 Tests
    12/2018
    Produktdaten:
    • Geräteklasse: Spitzenklasse
    • Displaygröße: 6,3"
    • Displayauflösung (px): 2960 x 1440 (18,5:9)
    • Pixeldichte des Displays: 523 ppi
    • Displayschutz: Dragontrail Glass
    • Technologie: OLED
    weitere Daten
  • Smartphone (Handy) im Test: P20 von Huawei, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut
    10
    Gut
    1,7
    21 Tests
    11/2018
    63 Meinungen
    Produktdaten:
    • Geräteklasse: Spitzenklasse
    • Displaygröße: 5,8"
    • Technologie: IPS
    • Auflösung Hauptkamera: 20 MP
    • Auflösung Frontkamera: 24 MP
    • Erweiterbarer Speicher: Nein
    weitere Daten
  • Smartphone (Handy) im Test: Galaxy S9 von Samsung, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut
    11
    Gut
    1,7
    29 Tests
    12/2018
    227 Meinungen
    Produktdaten:
    • Geräteklasse: Spitzenklasse
    • Displaygröße: 5,8"
    • Displayauflösung (px): 2960 x 1440 (18,5:9)
    • Pixeldichte des Displays: 568 ppi
    • Displayschutz: Gorilla Glass
    • Technologie: OLED
    weitere Daten
  • Smartphone (Handy) im Test: iPhone X von Apple, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut
    12
    Gut
    1,7
    55 Tests
    10/2018
    199 Meinungen
    Produktdaten:
    • Geräteklasse: Spitzenklasse
    • Displaygröße: 5,8"
    • Displayauflösung (px): 2436 x 1125
    • Pixeldichte des Displays: 458 ppi
    • Technologie: OLED
    • Auflösung Hauptkamera: 12 MP
    weitere Daten
  • Smartphone (Handy) im Test: Xperia XZ3 von Sony, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut
    13
    Gut
    1,8
    13 Tests
    11/2018
    22 Meinungen
    Produktdaten:
    • Geräteklasse: Spitzenklasse
    • Displaygröße: 6"
    • Technologie: OLED
    • Auflösung Hauptkamera: 19 MP
    • Auflösung Frontkamera: 13 MP
    • Erweiterbarer Speicher: Ja
    weitere Daten
  • Smartphone (Handy) im Test: KEY2 von BlackBerry, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut
    14
    Gut
    1,8
    21 Tests
    11/2018
    19 Meinungen
    Produktdaten:
    • Geräteklasse: Spitzenklasse
    • Displaygröße: 4,5"
    • Displayauflösung (px): 1620 x 1080
    • Pixeldichte des Displays: 433 ppi
    • Displayschutz: Gorilla Glass
    • Technologie: IPS
    weitere Daten
  • Smartphone (Handy) im Test: G7 ThinQ von LG, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut
    15
    Gut
    1,8
    31 Tests
    11/2018
    39 Meinungen
    Produktdaten:
    • Geräteklasse: Spitzenklasse
    • Displaygröße: 6,1"
    • Technologie: IPS
    • Auflösung Hauptkamera: 16 MP
    • Auflösung Frontkamera: 8 MP
    • Erweiterbarer Speicher: Ja
    weitere Daten
  • Smartphone (Handy) im Test: 8 Sirocco von Nokia, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut
    16
    Gut
    1,8
    12 Tests
    11/2018
    216 Meinungen
    Produktdaten:
    • Geräteklasse: Spitzenklasse
    • Displaygröße: 5,5"
    • Technologie: OLED
    • Auflösung Hauptkamera: 13 MP
    • Auflösung Frontkamera: 5 MP
    • Erweiterbarer Speicher: Ja
    weitere Daten
  • Smartphone (Handy) im Test: Phone von Razer, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut
    17
    Gut
    1,8
    14 Tests
    08/2018
    23 Meinungen
    Produktdaten:
    • Geräteklasse: Spitzenklasse
    • Displaygröße: 5,7"
    • Technologie: IPS
    • Auflösung Hauptkamera: 12 MP
    • Auflösung Frontkamera: 8 MP
    • Erweiterbarer Speicher: Ja
    weitere Daten
  • Smartphone (Handy) im Test: Pixel 3 von Google, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut
    18
    Gut
    1,9
    10 Tests
    12/2018
    Produktdaten:
    • Geräteklasse: Spitzenklasse
    • Displaygröße: 5,5"
    • Displayauflösung (px): 2160 x 1080
    • Pixeldichte des Displays: 443 ppi
    • Displayschutz: Gorilla Glass
    • Technologie: OLED
    weitere Daten
  • Smartphone (Handy) im Test: Moto Z2 Force Edition von Motorola, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut
    19
    Gut
    1,9
    14 Tests
    06/2018
    23 Meinungen
    Produktdaten:
    • Geräteklasse: Spitzenklasse
    • Displaygröße: 5,5"
    • Technologie: OLED
    • Auflösung Hauptkamera: 12 MP
    • Auflösung Frontkamera: 5 MP
    • Erweiterbarer Speicher: Ja
    weitere Daten
  • Smartphone (Handy) im Test: U12+ von HTC, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut
    20
    Gut
    2,0
    28 Tests
    11/2018
    28 Meinungen
    Produktdaten:
    • Geräteklasse: Spitzenklasse
    • Displaygröße: 6"
    • Technologie: IPS
    • Auflösung Hauptkamera: 12 MP
    • Auflösung Frontkamera: 8 MP
    • Erweiterbarer Speicher: Ja
    weitere Daten
Neuester Test: 07.12.2018
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • Weiterweiter

Testsieger

Aktuelle Highend-Smartphones Testsieger

Tests

    • Ausgabe: 12
      Erschienen: 11/2018
      Seiten: 6

      Gleiche Note, anderer Preis

      Testbericht über 21 Highend-Smartphones

      Dieses Heft ist bis zum am Kiosk erhältlich.

        weiterlesen

    • Ausgabe: 11
      Erschienen: 10/2018
      Seiten: 38

      Die Smartphone-Charts

      Testbericht über 50 Top-Smartphones in 10 Kategorien

        weiterlesen

    • Ausgabe: 8
      Erschienen: 07/2018
      Seiten: 7

      Gewappnet für den Fall

      Testbericht über 21 Highend-Smartphones

        weiterlesen

Infos zur Kategorie

Die beste Technik – Referenz für alle anderen Geräteklassen

Stärken

  1. aktuelle Top-Hardware
  2. Dual-Kameras für schöne Unschärfeeffekte
  3. knackscharfe Displays, oft sogar randlos

Schwächen

  1. Geräte werden von Jahr zu Jahr teurer
  2. Akkus nicht wechselbar
  3. häufiger Verzicht auf 3,5-mm-Anschluss

Das Samsung Galaxy Note8 ist ein absolutes Highend-Smartphone der Spitzenklasse. Das Samsung Galaxy Note8 zählt mit seiner Top-Hardware und riesigem Randlos-Display zur absoluten Spitzenklasse. (Bildquelle: amazon.com)

Wie bewerten Testmagazine Spitzenklasse-Smartphones in ihren Testberichten?

Smartphones werden ab einem Verkaufspreis von 600 Euro der Spitzenklasse zugeordnet und dienen oft als Referenz für die Oberklasse. Vor allem Top-Smartphones, wie das Samsung Galaxy Note8 oder das Apple iPhone X, tauchen regelmäßig in Vergleichstests auf – und führen diese an. In den Testberichten werden die einzelnen Ausstattungsmerkmale von Testern genau unter die Lupe genommen.

Die meisten Hersteller verwenden bei ihren Flaggschiffen OLED-Displays, die baubedingt wesentlich höhere Kontraste vorweisen können als vergleichbare LC-Displays auf IPS-Technik. Da dies die Ablesbarkeit erhöht und Farben oftmals stärker und präsenter angezeigt werden, erhalten OLED-Smartphones oft bessere Noten bei der Untersuchung des Bildschirms. Mittlerweile verbaute sogar Apple in seinem iPhone X erstmals ein Display mit OLED-Technologie. Die aktuellen Top-Smartphones setzen zudem immer mehr auf randlose Bildschirme, wie zum Beispiel beim LG V30 oder Samsung Galaxy S8. So wächst das Display in seiner Größe, ohne das Gerät selbst zu vergrößern. Das findet großen Anklang bei der Fachpresse.

Da in Sachen Displaytechnik kaum noch Möglichkeiten zur Optimierung bestehen – höhere Auflösungen als QHD sind auf Smartphone-Bildschirmen ohne echten Mehrwert –, stürzen sich die Hersteller vor allem auf die verbauten Kameras. Erstaunlicherweise erreichen die Kameras der Top-Smartphones mittlerweile sogar DSLR-Niveau – solange man nicht großartig zoomt oder im Dunkeln knipst. Das zeigen Vergleichsfotos in Testberichten eindrucksvoll.

Apple, Samsung, Huawei und Co. geben sich auch bei der Wahl der Chipsätze nicht die Blöße. Aktuelle Modelle besitzen oft achtkernige Prozessoren, die Taktraten jenseits der 2,3 GHz vorweisen. Das reicht selbst bei anspruchsvollen Aufgaben wie Videobearbeitung oder intensivem Multitasking für eine stets butterweiche Bedienung. Auch grafisch anspruchsvolle 3D-Games laufen ohne Einschränkungen auf allen Top-Modellen. Dementsprechend gibt es an dieser Stelle so gut wie nie Kritik seitens der Testmagazine.

Lediglich beim Akku unterscheiden sich die Geräte stärker voneinander und sorgen daher für Unterschiede bei Testbericht-Noten. Die Bestenliste führen jene Modelle an, die eine zweitägige Nutzung ohne Ladestopp an der Steckdose ermöglichen. Dabei besitzen viele Geräte Kapazitäten jenseits der 3.000 mAh – mit Apple als Ausnahme. Durch ein perfekt auf die Hardware abgestimmtes iOS-Betriebssystem und einen sparsamen Prozessor fällt die Laufzeit trotzdem nicht wesentlich schlechter aus. Auf wechselbare Akkus verzichten alle Hersteller in dieser Preisklasse konsequent.

Welchen Vorteil bringt mir eine Dual-Kamera?

Das iPhone X ist Apples Top-Modell und kommt mit Highend-Bluetooth der Version 5.0. Apples Top-Modell iPhone X verzichtet auf den üblichen Audio-Klinkenanschluss, kommt stattdessen aber mit stabilem Bluetooth 5.0. (Bildquelle: apple.com)

Moderne Flaggschiffe setzen immer öfter auf eine Dual-Kamera auf der Rückseite – vereinzelt sogar schon auf der Front. So lassen sich schöne Unschärfeeffekte (Bokeh) erzielen. Dieses Feature ist mit entsprechenden Abstrichen bei Sensorpixel- und Blendengröße allerdings auch in der Smartphone-Oberklasse verfügbar. Vereinzelt besitzt die zweite Optik einer Dual-Kamera auch lediglich ein Weitwinkelobjektiv, durch das man nach Umschalten einen größeren Bildausschnitt einfangen kann.

Warum verzichten Hersteller immer mehr auf einen Audio-Klinkenanschluss?

Bei Apple ist das Fehlen eines herkömmlichen 3,5-mm-Anschlusses für Kopfhörer seit dem iPhone 7 in aller Munde und erntet heftig Kritik von allen Seiten. Das bedeutet nämlich, dass man sein Smartphone nicht mehr Aufladen kann, während man kabelgebunden Musik hört. Doch auch Huawei verzichtet bei dem Mate 10 Pro mittlerweile auf den Klinkenanschluss. Da im Zeitalter von Bluetooth 5.0 – etwa beim iPhone X an Bord – das kabellose Musikhören immer mehr optimiert wird, bietet es sich für viele Hersteller an, auf diesen Zug aufzuspringen. Zumal ein Audio-Klinkenanschluss analog arbeitet und das digitale Signal zuvor umwandeln muss. Bei Kopfhörern, die beispielsweise per USB-C oder Lightning angeschlossen werden, entfällt dieser zusätzliche Wandler. Audiophile Menschen freuen sich dadurch über eine verbesserte Audio-Qualität. Auf der anderen Seite bedeutet ein fehlender Klinkenanschluss leider, dass man bei Klinken-Kopfhörern auf die Nutzung von Adaptern angewiesen ist.

Zur Highend-Smartphone Bestenliste springen

Macht die Anzahl der Prozessorkerne einen solchen Unterschied?

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. Kernanzahl sagt nur wenig über Leistung aus
  2. auch Taktrate wenig aussagekräftig
  3. starker Quad-Core sogar besser als bigLITTLE-Octa-Core
  4. Arbeitsspeicher für Nutzer wichtiger

Ist die Anzahl der Prozessorkerne kaufentscheidend?

ChipsatzNoch vor kurzer Zeit war die Welt sehr einfach aufzuteilen: Die Einsteigermodelle besaßen schlichte Single-Core-CPUs, die Mittelklasse-Handys Dual-Cores und die Highend-Modelle hatten bärenstarke Quad-Core-Prozessoren. Doch das hat sich geändert. Nun kann man nicht mehr einfach danach gehen, wie viele Kerne ein Prozessor hat – außer vielleicht, dass alles unterhalb von Quad-Core heutzutage eigentlich ausgedient hat. Denn mittlerweile sind selbst Einsteigermodelle mit den Vierkernprozessoren ausgestattet. Die preisliche Bandbreite entsprechender Smartphones reicht von 100 bis 1.000 Euro.

Die reine Taktrate hat eher wenig Aussagekraft

Man muss also wieder genauer hinsehen. Und dabei ist auch die Taktrate des Prozessors mit Werten zwischen 1,0 und 2,5 GHz nur ein sehr grobes Maß für die effektive Leistung eines Chipsatzes. Grundsätzlich kann man sich zwar noch an solchen Werten orientieren, aber ähnlich wie in der PC-Welt hat sich bei Smartphone-Chipsätzen zuletzt eine sehr differenzierte Technik entwickelt, in der Nuancen den Ton angeben. So ist es mittlerweile nicht nur bedeutend, welche Leistung der Prozessor selbst besitzt, sondern auch, ob eine separate Grafikeinheit dazugehört und welche Leistung die erbringt. Ferner ist die Frage, ob die hohen Taktraten dauerhaft gehalten werden können oder nur in Peaks von 10 bis 20 Sekunden erreicht werden.

Stromsparende vs. leistungsstarke Chipsätze

Eine klare Aussage ist daher kaum noch möglich, man muss zunehmend auf die Benchmark-Ergebnisse führender Testeinrichtungen achten, wenn man in diesem Dschungel den Durchblick behalten möchte. Für den weniger ambitionierten Smartphone-Nutzer kann man aber natürlich einige grundlegende Empfehlungen abgeben. So neigen Einsteigermodelle dazu, Chipsätze des Herstellers MediaTek zu verwenden. Denn die MediaTek-Prozessoren sind sehr preiswert, bieten aber trotzdem genügend Leistung für den Alltag. Bessere Geräte verwenden lieber die Snapdragon-Modelle von Qualcomm, deren Leistung grundsätzlich etwas höher ausfällt.

Auch innerhalb bekannter Chipsatz-Baureihen keine Konstanten

Aber schon innerhalb der Snapdragon-Baureihe erkennt man, dass die Anzahl der Kerne nur wenig Aussagekraft besitzt. So ist der Snapdragon 625 ein echter Octa-Core mit acht Kernen á 2 GHz Taktrate, während beim Snapdragon 652 zwar auch acht Kerne zum Einsatz kommen, indes als bigLITTLE-Anordnung mit vier Kernen á 1,4 GHz und vier Kernen á 1,8 GHz. Letzterer ist also ein verkappter Quad-Core, der einfach einen Chipsatz für einfache Rechenaufgaben und einen für komplexere getrennt betreibt. Und obwohl in Spielen somit nur vier Kerne aktiv sind, hat der 652 in diesem Fall die Nase vorn. Auf der anderen Seite ist der 625 aber im modernen 14-nm-Verfahren gefertigt und verbraucht daher bedeutend weniger Energie, obwohl er ja stets acht Kerne befeuert. Die Einschätzung von Chipsätzen ist also ein komplexes Rechenwerk.

Das Highend

Diese Entwicklung erkennt man auch im Highend. Anfangs tummelten sich hier Eigenlösungen von Samsung (Exynos 5er Serie) und Huawei (K3V2) neben Schwergewichten wie dem Nvidia Tegra 4 und der Familie rund um den Qualcomm Snapdragon 800 mit meist vier Kernen. Doch dann kam auch hier der Umschwung auf Octa-Cores: Der Snapdragon 810 setzte auf mehr Kerne und ließ die Zukunft der 4-Kerner düster aussehen. 2016 fand man dann auch fast nur noch Octa-Cores auf dem Markt, in allen Klassen. Die Ausnahme war dann aber wiederum ausgerechnet der Snapdragon 820. Er kehrte zu vier sehr leistungsstarken Kernen zurück, seitdem ist es bei den Folgechipsätzen wieder dabei geblieben. bigLITTLE stirbt gerade aus. Ob für immer? Ungewiss. Es ist auch egal: Für den Nutzer kommt es eher auf den Arbeitsspeicher an, der für das Multitasking entscheidend ist. 3 oder 4 GB sind hier ein guter Wert, 6 GB und mehr sind der Topklasse vorbehalten.

Smartphones mit besonders viel Arbeitsspeicher

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Samsung Galaxy Note9 Sehr gut(1,5)
2 Razer Phone Gut(1,8)
3 Oppo Find X Gut(1,6)

Zur Highend-Smartphone Bestenliste springen

Produktwissen und weitere Tests

  • Benachrichtigung

    Wir benachrichtigen Sie kostenlos bei neuen Tests zum Thema Highend-Smartphones.