10 aktuelle Apple iPhones bewertet

Ratgeber

Ratgeber zu Apple iPhones

Edle Trendsetter mit geschlossenem Ökosystem

Das Wichtigste auf einen Blick:

Vorteile:

  • Top-Hardware
  • Edle Verarbeitung
  • Sehr großer AppStore
  • Wasserdicht ab iPhone 7/Plus
Nachteile:
  • Geschlossenes Betriebssystem
  • Sehr hoher Kaufpreis
Wie bewerten Testmagazine Apple iPhones in ihren Testberichten?

Apple iPhone X randlos mit Super-Retina-Display Das erstmals randlose Apple iPhone X besitzt eine höhere Display-Auflösung als die Vorgänger (Bildquelle: apple.com)

Apple iPhones werden von Testmagazinen besonders ausgiebig getestet, da bei jeder neuen iPhone-Generation eine gewisse Erwartungshaltung seitens der Tester vorherrscht. Diese wird zum großen Teil auch durch den hohen Gerätepreis geweckt. Weil es sich bei Apple um einen der führenden Hersteller am Smartphone-Markt handelt, können neue Top-Modelle für kleinere Hersteller mitunter richtungsweisend sein.

Nichtsdestotrotz werden Apple iPhones auf die gleichen Kriterien wie andere Smartphones getestet, wobei allen voran das Display sowie die Performance des Geräts im Vordergrund stehen. Hier sorgt das seit mehreren Generationen unveränderte Retina-Display für gestochen scharfe Bilder. Bei den Plus-Modellen wie iPhone 6S Plus, iPhone 7 Plus oder iPhone 8 Plus entspricht das einer Full-HD-Auflösung – bei den kleineren Varianten fällt die Auflösung geringer aus, was aufgrund des kleineren Displays aber in derselben Bildschärfe resultiert. Während andere große Hersteller wie Samsung oder LG auf immer höhere Auflösungen setzen, bleibt diese bei Apple unverändert. Erst das Jubiläumsmodell iPhone X verwendet eine höhere Auflösung für eine noch feinere Darstellung.

Ähnlich verhält es sich mit den verbauten Akkus. Riesige Akkus zählen bei Apple iPhones nicht zum zentralen Verkaufsargument. Die Kapazitäten erhöht Apple immer nur gerade so sehr, um für die gewohnte Laufzeit eines iPhones sorgen zu können, diese aber nicht merklich zu verlängern. Viele Belastungstest seitens der Tester führen dabei zu Enttäuschungen. Die Erwartung, dass ein iPhone locker zwei volle Tage ohne eine Steckdose aushält, wird dabei nicht erfüllt.

Die Kameras der Apple iPhones werden von allen Testmagazinen wie bei Smartphones üblich umfassend getestet. Dazu werden in der Regel Testaufnahmen in unterschiedlichen Situationen geschossen. Einige Testmagazine gehen dabei sehr stark ins Detail und fotografieren spezielle Testcharts, um Kontraste und Farbverläufe genau analysieren zu können. Dies erfolgt dann sowohl bei der Hauptkamera, als auch bei der Selfie-Kamera.

Wie schnell ein Smartphone ist, richtet sich nach der Hardware-Ausstattung: Wie schnell kann der verbaute Prozessor arbeiten und wie groß ist der Arbeitsspeicher? Bei Apple iPhones besteht dahingehend das Problem, dass die Datenblätter über die Taktrate des Prozessors keine Informationen bieten. Erst Bechmark-Tests und genaue technische Analysen offenbaren das wahre Innenleben der iPhones. Hier sind Apple iPhones in jeder neuen Generation in den Bestenlisten an der Spitze. Die Apple-eigenen Chipsätze sind optimal an das iOS-Betriebssystem angepasst. Das sorgt für eine stets flüssige Bedienung und hohe Leistung bei fordernden Prozessen wie 3D-Gaming oder Videobearbeitung.

Der Speicherplatz sorgt jedoch in Testberichten regelmäßig für Ernüchterung, weil Apple konsequent auf Speicherkartensteckplätze verzichtet. Mittlerweile bietet Apple jedoch keine 16-GB-Varianten mehr an – die kleinsten Modelle fassen bereits 32 GB, was absolut angemessen ist.

Move to iOS App für Apple iPhones Die offizielle "Move to iOS"-App erleichtert den Umstieg auf ein Apple iPhone (Bildquelle: apple.com)

Wie kann ich von Android auf ein Apple iPhone umsteigen?

Apple bietet eine praktische App im Google Play Store namens „Move to iOS“. Während der Einrichtung des neuen iPhones wird man im Schritt „Apps und Daten“ gefragt, ob vorhandene Daten transferiert werden sollen. Die Android-Übertragung wird hier durch „Daten von Android übertragen“ aktiviert. Dabei muss die „Move to iOS“-App auf dem Android-Smartphone gestartet werden. Nach der Bestätigung der daraufhin angezeigten Zahlenkombination beginnt die Übertragung von u.A. Kontakten, Nachrichtenverläufen, Fotos, Videos, E-Mail Accounts und Kalendereinträgen. Anschließend kann das iPhone wie gewohnt konfiguriert und eingerichtet werden.

Zu beachten:

  • Android sowie die „Move to iOS“-App sollten auf dem neuesten Stand sein
  • Das Android-Gerät muss mit demselben WLAN-Netz wie das iPhone verbunden sein
  • Das iPhone muss genügend freien Festspeicher für die Daten des Android-Smartphones besitzen – inklusive der Daten auf der eingelegten Speicherkarte
  • Im Google Play Store gekaufte Apps können nicht auf eine Apple ID übertragen werden. Kosten diese im AppStore ebenfalls Geld, müssen sie erneut erworben werden
Worin unterscheiden sich iOS und Android voneinander?

Googles Android-Betriebssystem wird an die unterschiedlichen Smartphone-Hersteller ausgeliefert, die dieses unberührte Android wiederum an ihre Geräte und Chipsätze in Sachen Programmierung und Design anpassen. Das kann durch die große Zahl an Modellen mitunter dazu führen, dass sich kleinere Fehler in das Betriebssystem einschleichen. Nur wenige Smartphones besitzen ein unverändertes Android-System, das wiederum stabiler läuft. Apple setzt komplett auf das eigene iOS-Betriebssystem. Da dieses auf allen iPhones benutzt wird, existiert das eingangs beschriebene Problem nicht. Zudem setzt Apple auf eigens entwickelte Chipsätze – viele Android-Smartphone-Hersteller beziehen die Hardware Puzzle-artig von diversen Technikproduzenten, um sie dann zusammenzusetzen. Ein weiterer Vorteil liegt in der Update-Politik: Wenn Apple ein Software-Update veröffentlicht, dann erscheint dieses zeitgleich für alle unterstützten iPhone-Generationen – eine neue Android-Version kann auf einem LG-Smartphone Monate nach einem Samsung-Smartphone erscheinen.

Neben der optischen Aufmachung unterscheiden sich die beiden Systeme zudem in ihrer Offenheit. iOS ist ein geschlossenes Betriebssystem, das keinerlei äußere Anpassungen erlaubt. Hier bietet Android den großen Vorteil, dass man neben umfassender Individualisierung der Optik viele neue Funktionen per App hinzufügen kann. Der vieldiskutierte Nachtmodus ist ein Beispiel dessen: Mit einem Android-Gerät kann eine simple App diesen Modus zum Abdunkeln aller Menüs aktivieren – iPhone-Nutzer müssen darauf warten, dass Apple dieses Feature mit einem Update einführt.

Sind Apple iPhones wasserdicht?

Apple setzt seit dem iPhone 7 und iPhone 7 Plus auf Wasser- und Staubdichtigkeit gemäß IP67-Norm. Das bedeutet, dass das Gerät zeitweises Untertauchen schadlos übersteht – worauf Apple aus rechtlichen Gründen jedoch keine Garantie gibt. Alle zukünftigen iPhone-Generationen werden vermutlich ebenfalls IP67-zertifiziert sein, da sich die Wasserdichtigkeit als Marktstandard der großen Hersteller etabliert hat.