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Ratgeber zu Einfache Handys

Das richtige Modell kaufen

HandysAuf dem Handymarkt herrscht mittlerweile eine schier unüberschaubare Modellvielfalt. Sie reicht vom simplen Einsteiger-Handy, das sich auf die nackten Telefon- und SMS-Funktionen beschränkt, bis hin zum Highend-Smartphone, das schon fast mehr Computer als Telefon ist. Dazwischen finden sich unzählige Zwischenformen wie Multimedia-Handys mit Internetfähigkeit oder schicke Edel-Handys, wobei die Übergänge fließend und nicht immer eindeutig sind. Welches Gerät ist also das passende?

Feature Phones werden durch einfache Smartphones verdrängt
Die Antwort auf diese Frage hängt natürlich stark vom jeweiligen Nutzungsverhalten ab. Für nicht wenige Handynutzer dürfte ein einfaches Einsteigermodell genügen. Auch diese bieten längst Musik- und Kameraanwendungen, vereinzelt sind sogar schon Internet-Browser und die Unterstützung von E-Mails integriert. Fast alle modernen Einsteigermodelle sind mittlerweile Touchscreen-Geräte, die zudem häufig mit einem Betriebssystem wie Android laufen und daher ebenfalls schon eine breite Palette an Apps zulassen.

Immer seltener gibt es indes noch klassische Feature Phones, die allein der Telefonie dienen. Solche Handys kosten denn auch selten mehr als 40 bis 50 Euro – und sie bieten zumeist eine Akkulaufzeit, die bei anderen Handytypen nicht einmal annähernd erreicht wird. Es gibt keinen Grund, warum Vieltelefonierer ohne jegliche Multimedia-Ambitionen nicht hier zugreifen sollten - es ist allerdings absehbar, dass diese Geräte in naher Zukunft ganz vorm Markt verschwinden und durch Einsteiger-Smartphones ersetzt werden. Weitergehende Informationen können in einem eigenen Ratgeber zu Einsteiger-Handys nachgelesen werden.

Multimedia satt im mittleren Preissegment
Im Preissegment ab 100 Euro finden sich dann die ersten Alleskönner, meist mit starker Multimedia-Ausrichtung. Auf Smartphone-Betriebssysteme und damit die Verwendung von Apps muss hier bereits nicht mehr verzichtet werden, und die integrierten MP3-Player wie auch die Kameras können sich durchaus schon sehen lassen. Die Bedienung erfolgt zudem selbst bei jenen Modellen, die auf ein Smartphone-Betriebssystem verzichten, meist per Touchscreen. Für viele zentrale Dienste wie Twitter, Facebook oder Messenger gibt es zudem oft schon vorinstallierte Anwendungen.

Wer im Internet surfen und E-Mails lesen möchte, findet hier auch schon genügend Handys für diesen Zweck. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass zumindest der Datenbeschleuniger HSPA vorhanden ist. Besser ist aber der zunehmend ebenso vertretene LTE-Beschleuniger. Für weitere Informationen zu Mittelklasse-Handys bieten einen eigenen Ratgeber an.

Echte Smartphones können mehr
Im gehobenen Preisbereich ab 200 Euro gehört LTE ohnehin bereits zum guten Ton – und erst dann macht die intensive Nutzung von Internetanwendungen auch richtig Spaß. Alternativ ermöglichen eigentlich alle modernen Smartphones auch die Nutzung von WLAN-Hotspots. Smartphones ersetzen ohnehin zunehmend alle anderen Gerätetypen, denn sie bieten eine unverwechselbare Individualisierbarkeit. Ein solches Mobiltelefon kann vom Nutzer um weitere Software und Anwendungen (sogenannte "Apps") erweitert werden, die Hintergründe und Darstellungen von kleinen Hilfsprogrammen direkt auf der Nutzeroberfläche sind frei definierbar.

Wer zum Beispiel mit einem integrierten GPS-Modul navigieren möchte, kann sich eine Routennavigationssoftware auf das Handy installieren. Und natürlich gibt es heute kaum noch ein Smartphone, welches nicht zugleich ein Touchscreen-Handy wäre. Touchscreens bei günstigeren Handy-Modellen müssen meist mit einer schlichteren und weniger innovativ bedienbaren Oberfläche auskommen. Natürlich haben wir auch für das Thema Smartphones einen speziellen Ratgeber im Angebot.

Arbeiten wie mit einem Computer: Business-Handys
Q10Die Grenzen sind hierbei fließend: Es gibt Smartphones, die sich stärker auf Multimedia-Anwendungen konzentrieren und solche, die dezidiert für Geschäftskunden produziert werden. Die Business-Smartphones legen den Fokus eher auf Synchronisierungsmöglichkeiten mit dem heimischen PC, die Integration von Push-Mail-Diensten und Office-Anwendungen. So können Textdokumente oder Tabellenkalkulationen genutzt werden – ganz wie an einem Computer. Teilweise stehen dafür sogar am Gerät vollwertige QWERTZ-Tastaturen zur Verfügung. Leider sind solche reinrassigen Business-Geräte zuletzt selten geworden - zunehmend wird auf Allround-Geräte gesetzt, die für 500 bis 650 Euro nahezu alle Eigenschaften zugleich in sich vereinen. Nur die QWERTZ-Tastatur stirbt somit langsam aber sicher aus.