1.907 weitere WLAN-Smartphones (Handys)
info

  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 24
  • 25
  • 26
  • 27
  • 28
  • 29
  • 30
  • 31
  • weiter

Ratgeber

Ratgeber zu WLAN-Smartphones (Handys)

WLAN - Highspeed-Internet auch ohne Mobilfunknetz

Nokia E-SeriesImmer mehr Handys im HighEnd-Bereich besitzen eine integrierte WLAN-Schnittstelle. Dadurch wird das Mobiltelefon in die Lage versetzt, sich an so genannten Hotspots in das Internet einzuwählen – ganz ohne den sonst nötigen und sehr teuren Datentransfer über das Mobilfunknetz. Die Gerätehersteller preisen WLAN daher auch als Alternative zu UMTS und HSPA an. Doch das stimmt nicht ganz: WLAN ist zwar ausgesprochen schnell, doch nur an wenigen Orten verfügbar.

WLAN ist nicht zwangsweise kostenlos
WLAN gilt dabei als perfekte Alternative zum Highspeed-Internet via UMTS oder HSPA. Allerdings gilt eine Einschränkung: Für die Nutzung von WLAN muss ein entsprechender Hotspot vorhanden sein. Davon gibt es zwar einige – aber bei Weitem nicht überall. Cafés, Hotels, Flughäfen und Bahnhöfe sind klassische Hotspot-Orte. Abseits dieser lokalen Zugangspunkte ist ein Zugang nicht möglich, hier muss weiterhin auf GPRS oder UMTS zurückgegriffen werden. Die Nutzung ist also deutlich eingeschränkt – schließlich ist WLAN eine Funktechnik für die Kurzstrecke.

Und auch wenn es von vielen suggeriert wird: Die WLAN-Nutzung ist nicht immer kostenlos. Zwar gibt es tatsächlich immer mehr Orte, an denen ein freier Zugang besteht, nicht selten muss aber beim Besitzer des Hotspots ganz normal eine Gebühr entrichtet werden. Denn nur dafür gibt es die Zugangskennung – ansonsten sieht man zwar auf dem Display das WLAN-Netzwerk, kommt aber nicht hinein. Zumindest zu Hause dürfte das aber kein Problem darstellen: Und da die meisten Router mittlerweile auch eine WLAN-Antenne besitzen, ist der kostenfreie Zugang schnell eingerichtet.

Echter Highspeed dank WLAN
Von der Geschwindigkeit her ist WLAN in der Tat eine gute Alternative zum Datentransfer über die Mobilfunknetze. Denn während der Download-Beschleuniger HSDPA derzeit je nach Ausbaustufe zwischen 7,2 und 21 MBit/s ermöglicht, bietet WLAN schon nach dem normalen Standard IEEE 802.11n theoretisch 300 MBit/s. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass die Bandbreite selbst unter idealen Bedingungen selten über der Hälfte liegt und Download wie Upload sich diese dann auch noch teilen. Dennoch ist WLAN damit meist erheblich schneller als HSDPA.

Bessere Geräte bieten auch schon WLAN nach 802.11ac mit Geschwindigkeiten im GBit-Bereich. Das ist letzten Endes aber fast egal, denn eine kleine Einschränkung gilt natürlich trotzdem: Diese Geschwindigkeiten gelten nur für den Datentransfer zwischen WLAN-Geräten wie Handy und Hotspot. Wie schnell man dagegen beim Surfen im Internet unterwegs ist, hängt stark von der Internetleitung ab, mit welcher der Hotspot wiederum an das weltweite Netz angeschlossen ist. In den meisten Fällen drosselt sich die Geschwindigkeit also auf normales DSL-Niveau mit 6 oder 16 MBit/s.

Nur bei VDSL und anderen modernen Zugangsarten lohnt sich auch der Geschwindigkeitsboost von WLAN n, WLAN ac ist ohnehin nur für die Kommunikation zwischen verschiedenen WLAN-Geräten im Heimnetz sinnvoll. Wichtiger ist ohnehin, dass das Handy über Dual-Band-WLAN verfügt. Damit ist gemeint, dass das Gerät nicht nur über das 2,4-GHz-Band sendet und empfängt, sondern zusätzlich über das 5-GHz-Band. Dadurch wird zwar nicht die theoretische Maximalgeschwindigkeit angehoben, sehr wohl aber häufig die tatsächlich erreichte. Denn je nach Auslastung der Funkbänder ist es ausgesprochen praktisch, wenn das Handy auf das jeweilige andere Funkband ausweichen kann.

Bequem: Handy wählt automatisch zwischen WLAN und UMTS
Die meisten Handys ermöglichen mittlerweile zudem das fließende Wechseln zwischen WLAN und UMTS. So sucht das Gerät zunächst einen Hotspot, für den bereits die Zugangsdaten eingegeben sind. Wird dieser gefunden, so surft man via WLAN. Kann ein Kontakt dagegen nicht hergestellt werden, wird auf das UMTS-Netz zurückgegriffen. Der Anwender hat so immer die ideale Datenverbindung. In der Regel sollte dies auch kostentechnisch den praktischsten Fall darstellen.