Wer im Alter körperlich beeinträchtigt ist, kann mit Seniorenhandys unterwegs mit den Liebsten in Kontakt bleiben. Daheim helfen Seniorentelefone. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Seniorenhandys am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet. Der letzte Test ist vom .

93 Tests 39.500 Meinungen

Seniorenhandys Bestenliste

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Standard-Tastenhandy

Stan­dard-​Tas­ten­handy

Klapp-Handy

Klapp-​Handy

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1-20 von 315 Ergebnissen
  • Panasonic KX-TU456

    Sehr gut

    1,5

    0  Tests

    636  Meinungen

    Einfaches Handy im Test: KX-TU456 von Panasonic, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    1

  • Emporia Simplicity

    Gut

    1,6

    1  Test

    560  Meinungen

    Einfaches Handy im Test: Simplicity von Emporia, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    2

  • Doro 1370

    Gut

    1,6

    0  Tests

    103  Meinungen

    Einfaches Handy im Test: 1370 von Doro, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    3

  • Emporia Pure

    Gut

    1,6

    0  Tests

    1315  Meinungen

    Einfaches Handy im Test: Pure von Emporia, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    4

  • Emporia FLIP

    Gut

    1,6

    0  Tests

    401  Meinungen

    Einfaches Handy im Test: FLIP von Emporia, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    5

  • Doro 2404

    Gut

    1,6

    0  Tests

    641  Meinungen

    Einfaches Handy im Test: 2404 von Doro, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    6

  • Doro 1361

    Gut

    1,6

    0  Tests

    484  Meinungen

    Einfaches Handy im Test: 1361 von Doro, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    7

  • Doro 5030

    Gut

    1,6

    0  Tests

    465  Meinungen

    Einfaches Handy im Test: 5030 von Doro, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    8

  • Emporia Comfort

    Gut

    1,7

    1  Test

    214  Meinungen

    Einfaches Handy im Test: Comfort von Emporia, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    9

  • Doro 6060

    Gut

    1,7

    0  Tests

    597  Meinungen

    Einfaches Handy im Test: 6060 von Doro, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    10

  • Bea-fon SL250

    Gut

    1,7

    0  Tests

    131  Meinungen

    Einfaches Handy im Test: SL250 von Bea-fon, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    11

  • Emporia Classic

    Gut

    1,7

    1  Test

    198  Meinungen

    Einfaches Handy im Test: Classic von Emporia, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    12

  • Emporia One

    Gut

    1,8

    0  Tests

    282  Meinungen

    Einfaches Handy im Test: One von Emporia, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    13

  • Bea-fon SL590

    Gut

    1,8

    1  Test

    193  Meinungen

    Einfaches Handy im Test: SL590 von Bea-fon, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    14

  • Doro 5516

    Gut

    1,8

    2  Tests

    45  Meinungen

    Einfaches Handy im Test: 5516 von Doro, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    15

  • Simvalley Mobile XL-915 V2

    Gut

    1,9

    1  Test

    103  Meinungen

    Einfaches Handy im Test: XL-915 V2 von Simvalley Mobile, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut

    16

  • Panasonic KX-TU155

    Gut

    1,9

    0  Tests

    98  Meinungen

    Einfaches Handy im Test: KX-TU155 von Panasonic, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut

    17

  • Doro 2424

    Gut

    1,9

    0  Tests

    86  Meinungen

    Einfaches Handy im Test: 2424 von Doro, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut

    18

  • Emporia Active

    Gut

    1,9

    0  Tests

    67  Meinungen

    Einfaches Handy im Test: Active von Emporia, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut

    19

  • Olympia Bella

    Gut

    1,9

    0  Tests

    322  Meinungen

    Einfaches Handy im Test: Bella von Olympia, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut

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Aus unserem Magazin

Ratgeber: Seniorenhandys

Leicht zu bedie­nen und manch­mal sogar Lebens­ret­ter

Stärken

  1. gut erspürbare Tasten
  2. Displays mit großer Rufnummernanzeige
  3. Schnellwahltasten für wichtige Kontakte
  4. oft auch SOS-Funktion auf spezieller Taste

Schwächen

  1. sehr rudimentäre Ausstattung
  2. kleine Displays
  3. schlechte Kameras
  4. Internet und Apps wenig verbreitet

Verschiedene Bauformen im Überblick Senioren-Handys verschiedener Hersteller und Bauformen (Bildquelle: amazon.de)

Ältere Menschen haben häufig Probleme damit, moderne Technik komfortabel bedienen zu können. Damit die mobilen Kommunikationsmöglichkeiten im Alltag nicht eingeschränkt werden, empfiehlt sich die Anschaffung eines Senioren-Handys, die an die Bedürfnisse der Zielgruppe angepasst sind.

Auf was muss bei Tastatur und Display geachtet werden?

Pflicht für solche Mobiltelefone ist ein besonders großes Tastenfeld mit spürbaren Abständen zwischen den einzelnen Tasten. Die Tasten müssen einen deutlich vernehmbaren Druckpunkt besitzen und dem Nutzer so das Feedback seiner Eingaben vermitteln. Während dies die meisten Anbieter noch ganz gut lösen, monieren Testmagazine beim zweiten wichtigen Punkt immer wieder Probleme: Durch das große Tastenfeld fällt die Größe des Displays meist sehr begrenzt aus. Um die Ablesbarkeit trotzdem zu gewährleisten, wird die Anzeige im Gegenzug vielfach extra groß gestaltet.

Doch je größer die angezeigten Ziffern, desto weniger passen auf den kleinen Bildschirm. Dies führt dazu, dass bei den heutzutage doch meist recht langen Rufnummern nur ein Teil der Nummer angezeigt wird – ein echtes Hindernis vor allem dann, wenn Sie sich bei der Eingabe der Rufnummer unsicher sind: Waren die ersten Ziffern überhaupt korrekt? Daher kann es durchaus sinnvoll sein, zu Handys mit der Anzeige von zwei Zeilen zu greifen. Dann sind die Zeichen zwar kleiner dargestellt, aber Rufnummern passen komplett aufs Display. Doch was einem hier wichtiger ist, sollten Sie als potenzieller Käufer unbedingt persönlich ausprobieren.

Die Senioren-Handys mit den größten Displays:

  1. Emporia TOUCHsmart.2
    3,25"
    Emporia TOUCHsmart.2

    ohne Endnote

  2. Tiptel Ergophone 6370 Pro
    2,8"
    Tiptel Ergophone 6370 Pro

    Sehr gut

    1,1

  3. SWITEL M228
    2,8"
    SWITEL M228

    Sehr gut

    1,2


Gibt es Einschränkungen bei typischen Handy-Funktionen?

Was auch eine Rolle spielt: das kleine Display. Das Tippen von SMS ist auf den geringen Bilddiagonalen um 1,7 bis 2,4 Zoll wahrlich kein Vergnügen. Wer SMS nutzen möchte, sollte in jedem Fall zu einem mehrzeiligen Display greifen und dann lieber die kleinere Zeichenanzeige in Kauf nehmen. Im besten Fall kann man die Schriftgröße fallartig einstellen. Alternativ sollten Vielschreiber eher zu einem  Senioren-Smartphone greifen, die es natürlich mittlerweile gibt. Diese bieten häufig auch den Zugriff auf internetbasierte Messenger wie WhatsApp oder den Facebook-Messenger. Senioren-Smartphones gibt es zum Beispiel von Doro oder von Emporia.

AEG Voxtel M320 Schnellwahltasten auf dem AEG Voxtel M320 mit "M1" und "M2" beschriftet (Bildquelle: amazon.de)

Was ist bei den sogenannten SOS-Funktionen zu beachten?

Fast alle Senioren-Handys bieten die Möglichkeit, spezielle Kurzwahltasten mit den Lieblingsnummern vorzudefinieren. Dabei sind meist zwischen zwei und fünf Tasten direkt unter dem Display verbaut, die auf einen Tastendruck hin die gewünschte Verbindung aufbauen – das spart Zeit und ist für viele Nutzer einfacher zu verstehen, als das Belegen des herkömmlichen Tastenfeldes mit solchen Kurzwahlen. Nicht selten wird das sogar als SOS-Funktion beworben und eine der Tasten einfach rot markiert. Das wird allerdings berechtigterweise in Vergleichstests abgestraft! Denn eine SOS-Funktion muss eigentlich sicherstellen, dass sie durch das Gegenüber nicht ignoriert werden kann.
Immer mehr Mobiltelefone für die Senioren-Zielgruppe sind daher mit einer extra Notruftaste ausgestattet. Grundsätzlich funktioniert diese ähnlich wie eine Schnellwahltaste: Ein Druck auf sie löst umgehend einen Anruf zu einer vorprogrammierten Nummer aus. Dies kann das Handy eines Verwandten sein, der Pflegedienst oder auch schlicht der Notruf. Fast alle diese Funktionen kombinieren dies aber noch mit einer Notruf-SMS und dem nacheinander erfolgenden Anwählen von bis zu fünf Rufnummern, bis an einer das rettende Gespräch aufgebaut wird. Ist dies nicht der Fall, wird anschließend die 112 gewählt. Zudem besitzen einige wenige Modelle mittlerweile eine "Sturzerkennung" - fällt der Nutzer mit dem Telefon hin, muss nicht einmal mehr die Notruftaste gedrückt werden, der Notruf wird dann automatisch abgesetzt.

Besonders gelobt wird in Tests, wenn die SOS-Funktion erkennt, ob der Anruf auf einem Anrufbeantworter landet oder von einem realen Menschen angenommen wird. Denn dadurch wird verhindert, dass der Notruf quasi hängenbleibt. Und wer ganz auf Nummer sicher gehen will, greift zudem zu einem Handy mit integriertem GPS-Empfänger. Solche Senioren-Handys können in der abgeschickten Kurznachricht die Position des Verunglückten bis auf wenige Meter genau angeben. Dies erleichtert es Rettungsdiensten erheblich, schnelle Hilfe zukommen zu lassen. Raffiniert wird es, wenn das Telefon nicht nur irgendwelche abstrakten GPS-Koordinaten sendet, sondern diese in eine konkrete Adresse wie „10 m östlich von Fahrgasse 5, 65549 Limburg“ übersetzt. So können auch Laien sofort etwas mit dem Hilferuf anfangen.

Worauf legen Testmagazine bei Senioren-Handys Wert?

Ältere Menschen haben andere, spezielle Ansprüche an ein Handy. Nicht das Design oder technische Highlights wie schnelles Internet stehen im Vordergrund, sondern einfach zu benutzende und deutlich beschriftete Produkte. Entsprechend konzentrieren sich Tests hier auf andere Aspekte als bei klassischen Handys: Hier dreht sich alles um große und auch blind fühlbare Tasten, klar ablesbare Displays und nützliche Extras wie zum Beispiel GPS-Ortung. Weiterer Schwerpunkt sind die SOS-Funktionen, die sehr unterschiedlich umgesetzt werden. Hier achten die Tester beispielsweise darauf, dass Notrufe nicht in einem Anrufbeantworter hängen bleiben können.

Die gute Ergonomie fordert auf der anderen Seite aber auch Kompromisse. Seniorengeräte sind fast durchweg technisch sehr schlicht aufgestellt. Die Displays lassen sich zwar gut ablesen, sind aber für die Anzeige von Websites oder Bildern schlicht zu klein, Apps oder Personalisierungen spielen kaum eine Rolle, und die verbauten Kameras sind allenfalls für Kontaktfotos im Telefonbuch tauglich. Nur ganz wenige Quasi-Smartphones existieren in diesem Marktsegment - und die kranken wiederum unter ihrer Hybrid-Rolle.


Die besten Senioren-Handys mit Notruffunktion:

  1. Bea-fon SL595 plus
    Bea-fon SL595 plus

    Sehr gut

    1,2

  2. SWITEL M222
    SWITEL M222

    Sehr gut

    1,2



Doro Liberto 825 Android-Smartphone für Senioren: Doro Liberto 825 (Bildquelle: amazon.de)

Sind moderne Android-Smartphones eine Alternative?

Lange Zeit waren Smartphones aufgrund ihrer enormen Anzahl an Funktionen, ihrer komplexen und sehr punktgenauen Bedienung genau die Antithese für ein einfaches Senioren-Handy. Mittlerweile gibt es aber auch Android-Smartphones, die das Betriebssystem unter einer sehr einfach zu bedienenden Oberfläche verstecken, die besonders große Symbolflächen nutzt. Der große Vorteil dieser Geräte liegt ebenfalls bei ihrem integrierten GPS-Modul, das die Notfallortung direkt unterstützt. Außerdem wirken sie viel moderner als klassische Senioren-Handys, bieten zusätzlich Funktionen wie E-Mail und Internet und empfehlen sich somit auch für jüngere Nutzer mit motorischen oder sensorischen Einschränkungen. Auch hier ist das schwedische Unternehmen Doro marktführend tätig.

Mittlerweile setzen auch andere Hersteller auf Smartphones, die sich vor allem für ältere Menschen eignen. Dazu nutzt Bea-fon beispielsweise in seinem M6 ein reguläres Android-9-System, das Sie per Knopfdruck auf eine seniorengerechte Nutzeroberfläche umschalten können. Diese zeichnet sich folglich durch besonders große Schaltflächen, klar erkennbare Kontaktfotos und eine besonders große Schriftart aus.

von

Janko Weßlowsky

Redaktionsleiter – bei Testberichte.de seit 2007.

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Was sollten Sie vor dem Kauf wissen?

Unser Ratgeber gibt den Überblick:

  1. Auf was muss bei Tastatur und Display geachtet werden?
  2. Die Senioren-Handys mit den größten Displays
  3. Gibt es Einschränkungen bei typischen Handy-Funktionen?
  4. Was ist bei den sogenannten SOS-Funktionen zu beachten?
  5. ...

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