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Ratgeber zu ZTE Smartphones (Handys)

Von wegen billig - „Made in China“ im Aufwind

Lange Jahre war der chinesische Hersteller ZTE hierzulande kaum bekannt. Und das, obwohl große Teile der Mobilfunknetzwerktechnik von ZTE stammen und Millionen Deutscher die Handys des Unternehmens bereits verwendet haben. Denn seit vielen Jahren werden die Geräte erfolgreich durch die jeweiligen Netzbetreiber verkauft, Vodafone ist hier an erster Stelle zu nennen. Erst seit wenigen Jahren wagt sich ZTE auch unter eigenem Namen auf den Handy-Markt – und stellt seine Qualitäten unter Beweis.

Aufgrund guter Verarbeitung sehr beliebt
Noch immer regt sich bei vielen Menschen instinktiv ein gewisser Widerstand, wenn sie zu einem Produkt aus China greifen sollen. Als Billigware, technisch rückständig und wenig haltbar werden die Geräte empfunden. Doch zumindest die großen chinesischen Handy-Hersteller beweisen mittlerweile das ganze Gegenteil. ZTE fertigt zwar in der Tat überwiegend einfachere Einsteiger-Smartphones, hat aber auch zunehmend hervorragend ausgestattete Highend-Modelle im Portfolio. Und auch für die einfacheren Geräte gilt: Bei der Kundschaft sind sie für ihre gute Verarbeitung sehr beliebt.

Einfache Materialien, aber teils sehr gute Ausstattung
Denn zwar setzt ZTE durchweg auf billige Materialien wie Kunststoff, doch kann man kaum eine mangelhafte Verarbeitung davon ableiten. Vielmehr gelten die Geräte als sauber verarbeitet und sehr haltbar. Umgekehrt sorgen die preiswerten Materialien aber für ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis – Highend-Modelle können hierzulande oftmals für den Gegenwert eines gehobenen Mittelklasse-Handys angeboten werden. Und die neueste Generation bietet ebenso Full-HD und Octa-Core-CPUs wie die Modelle der großen Hersteller.

Nubia-Modelle fürs Highend, Blade für die Mittelklasse
Wer Interesse an einem ZTE-Modell hat, sollte möglichst ein Gerät ohne Netzbetreiber-Branding erwerben. Denn die original Geräte erhalten schneller die Firmware-Upgrades, die insbesondere bei Android wesentlich für die Funktionalität sind. Das Benennungsschema ist bei ZTE dabei noch relativ undurchsichtig, es haben sich in den vergangenen Jahren aber eine Handvoll grundlegende Modellreihen etabliert: Das „Nubia“-Brand fasst zum Beispiel die eher gehobenen Geräte zusammen, die „Blade“-Marke widerum die soliden Mittelklasse-Modelle für die breite Masse.

Mit Axon in die breite Masse
Mittlerweile hat ZTE mit dem "Axon"-Brand eine weitere Marke geschaffen, die sich mit gehobener Ausstattung zum fairen Preis etablieren soll. Der Unterschied zur technisch ähnlich aufgestellten Nubia-Baureihe scheint primär das Design zu sein: Die Axon-Modelle sehen zwar modern, aber doch eher massenkompatibel aus, während die neuesten Nubia-Modelle durchaus eine gewisse Design-Extravaganz zeigen. Bei Axon greifen also all jene zu, die preiswerte Leistung in eher gewohnter Optik wünschen.