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Ratgeber

Ratgeber zu Systemkameras

DSLM-Kaufberatung

Fujifilm X-T2 Fujifilm X-T2

Spiegellose Systemkameras bieten wie auch digitale Spiegelreflexkameras die Möglichkeit das Objektiv zu wecheln. Der Verzicht auf den Klappspiegel ermöglicht allerdings eine kompaktere Bauform. In Sachen Sensoren und Prozessoren stehen spiegellose Systemkameras den Spiegelreflexkameras mittlerweile in nichts mehr nach und auch in Sachen Autofokus haben sie in den vergangenen Jahren deutlich zugelegt.


Sensor-Größen
Die ersten spiegellosen Systemkameras erschienen im MFT-System mit Sensoren im Four-Thirds-Format. Diese messen in der Diagonale die Hälfte eines Vollformatsensors. Das Format ist immer noch beliebt, da es besonders kompakte Kameragehäuse ermöglicht und wird vor allem von Panasonic und Olympus genutzt. Andere Hersteller wie Sony, Canon, Fuji und Samsung setzen bei ihren Systemkameras auf APS-C-Sensoren, wie sie auch bei den meisten digitalen Spiegelreflexkameras im Consumer-Bereich zum Einsatz kommen. Mit der Alpha-7-Reihe bietet Sony mittlerweile auch spiegellose Systemkameras, die mit Vollformat-Sensoren ausgestattet sind, wie sie bei Profi-DSLRs eingesetzt werden.

Sony Alpha 7 II Sony Alpha 7 II mit Kit Objektiv

Anschaffungskosten
Preislich nehemen sich die beiden Bauweisen nur wenig. bei vergleichbarer Ausstattung liegen spiegellose Systemkameras und DSLRs in der Regel in den gleichen Regionen. Die Produktpalette deckt dabei sowohl das Einsteiger-Segment als auch den semiprofessionellen Bereich ab, einzelne Modelle sind sogar für den Profi-Bereich konzipiert und kommen zu dementsprechenden Preisen. Fast alle Hersteller bieten ihre Modelle als Kit an, das ein Standardzoomobjektiv mit durchschnittlicher Lichtstärke beinhaltet. Im Einstiegssegment wird eine Basisausstattung bereits um 350 EUR angeboten, semiprofessionelle Modelle wie die Panasonic GH4 oder die Sony Alpha 7 II liegen bereits ohne Objektiv im Bereich um 1.500 EUR.

Wechselobjektive
Der große Vorteil liegt in der Nutzung verschiedener Objektive, die je nach Aufnahmesituation am Bajonett-Anschluss ausgetauscht werden können, in Kombination mit einem relativ kompakten Kamera-Gehäuse. Zudem fallen die Objektive, insbesondere für Systeme mit kleineren Sensoren, erheblich kompakter und leicher aus, als vergleichbare Objektive für digitale Spiegelreflexkameras.

Die sicherlich größte Auswahl hat man im Micro-Four-Thirds-Bereich von Panasonic und Olympus. Aber auch die anderen Hersteller sorgen dafür, dass man mittels Adapter die bereits vorhandenen Objektive weiterhin nutzen kann. Dazu gehören die Modelle Canon EOS-M und Sonys Alpha-Systemkameras. Insbesondere jene Fotografen, die bereits hochwertige und lichtempfindliche Objektive besitzen, werden diese Möglichkeit zu schätzen wissen.

Bildqualität
Bei der Bildqualität muss man im Bereich der DSLMs kaum Abstriche machen, wenn man diese mit den deutlich größeren DSLRs vergleicht. Lediglich kleinere Sensoren sind bei schlechten Lichtverhältnissen im Nachteil. Letztendlich hängt die Detailqualität auch erheblich von der Güte des Objektivs ab.