Stärken
Schwächen
Action-Cams im Überblick: Wie schneiden sie in Testberichten ab?
Für Tester steht die Bildqualität einer Action-Cam im Vordergrund. Die Fotos und Videos sollten nicht nur bei Tageslicht überzeugen, sondern auch bei Dämmerung sowie bei schnellen Lichtwechseln klar und hochauflösend sein. Für verwacklungsfreie Aufnahmen ist ein elektronischer Bildstabilisator unerlässlich. Zudem sorgen hohe Bildraten von mindestens 120 fps dafür, dass Videos besonders flüssig laufen und auch in Super-Slow-Motion wiedergegeben werden können.
Die GoPro HERO 6 Black ist ohne zusätzliches Gehäuse bis zu 10 Meter Wassertiefe einsatzfähig. Sie nimmt Videos in 4K-Auflösung mit 60 Bildern pro Sekunde auf. (Quelle: amazon.de)
Ebenso wichtig ist für Tester die Benutzerfreundlichkeit. Eine intuitive Menüführung, bei der sich alle Funktionen schnell per Tastendruck oder Touchscreen steuern lassen, wird von Testmagazinen besonders positiv bewertet. Auch die WLAN-Funktion einer Action-Cam gewinnt zunehmend an Bedeutung. So können Sie die Kamera mit einem Smartphone koppeln, das dann als Fernbedienung dient. Das sorgt dank größerem Display für eine einfachere Handhabung. Zudem bieten viele Hersteller-Apps die Möglichkeit, Aufnahmen live zu streamen.
Planen Sie den Einsatz Ihrer Action-Cam für Tauchgänge oder Wassersport, achten Sie auf eine Akkulaufzeit von mindestens 90 Minuten. Gerade günstige Modelle haben hier oft Schwächen und halten oft nicht mal eine Stunde durch. Je nach Einsatzzweck sind außerdem die Form, Größe und Robustheit der Kamera wichtige Kriterien.
Welche Action-Cams liefern die beste Bildqualität?
In der mittleren und oberen Preisklasse gehört eine 4K- bzw. UHD-Auflösung mittlerweile zum Standard. Um auch schnelle Bewegungen ruckelfrei abzubilden, sollte die Kamera in dieser Auflösung mit 60 Bildern pro Sekunde filmen können. Diese Modelle haben zusätzlich den Vorteil, dass Zeitlupen in Full-HD oft mit 120 fps möglich sind, was spektakuläre Effekte ermöglicht.4K ist nicht gleich 4K: Manche günstige Action-Cams werben zwar mit 4K-Auflösung, liefern aber nur 15 Bilder pro Sekunde, was das Video ruckelig erscheinen lässt. Zudem kann es vorkommen, dass die Auflösung lediglich interpoliert, also hochgerechnet wird.
GoPro, der Pionier der Action-Cam-Kategorie, steht nach wie vor für exzellente Bildqualität. Mittlerweile stellen aber auch andere, oftmals preiswertere Hersteller eine ernsthafte Konkurrenz dar. So war beispielsweise DJI mit der Osmo Action die erste Action-Cam mit einem farbigen Display auf der Vorderseite. In puncto Bildqualität setzt Sony mit der Cyber-shot RX0 II Maßstäbe. Diese Kamera präsentiert sich als Digitalkamera im Action-Cam-Design und punktet mit einem großen 1-Zoll-Sensor für herausragende Aufnahmen. Preislich liegt sie jedoch deutlich über den besten GoPro-Modellen. Einen solchen 1-Zoll-Sensor bietet auch die One R 1-Inch Edition von Insta360. Dank modularer Bauweise lässt sich hier das Kameramodul je nach Bedarf austauschen.
Top 4K-Action-Cams im Überblick
| Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
|---|---|---|---|---|---|
|
ab 379,00 € ![]() Sehr gut 1,3 |
Action-Cam mit Leica-Technologie Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
285 Meinungen 5 Tests |
|
|
ab 470,99 € ![]() Sehr gut 1,4 |
Detailreiche Aufnahmen durch hohe Auflösung Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
2.382 Meinungen 5 Tests |
|
|
ab 379,90 € ![]() Sehr gut 1,4 |
Die kompakte Action-Kamera für beeindruckende Aufnahmen in jeder Situation Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
465 Meinungen 5 Tests |
Sind alle Action-Cams wasserdicht?
Die meisten Action-Cams sind nur in Kombination mit einem zusätzlichen Schutzgehäuse wasserfest, das meist zum Lieferumfang gehört. Je nach Modell sind so Tauchgänge bis zu einer Tiefe von 30 bis 60 Metern möglich. Immer häufiger sind jedoch auch wasserdichte Action-Cams erhältlich, die ohne weiteres Gehäuse bis zu 10 Meter wasserdicht sind – wie beispielsweise neuere GoPro-Modelle.Wie kann man Action-Cams befestigen?
Oft liefern Hersteller eine Vielzahl an Halterungen mit, mit denen sich die kleinen Kameras am Körper oder an Sportgeräten fixieren lassen. So ermöglichen Klebepads die sichere Montage an Helm oder Surfboard. Ebenso gebräuchlich sind Halterungen für den Fahrradlenker oder andere Rohre und Gestelle.Welche Speicherkarte ist die richtige?
Die meisten Action-Cams verwenden microSD-Karten zur Speicherung von Fotos und Videos. Manche Modelle begrenzen die unterstützte Kartengröße, sodass größere Karten entweder nicht erkannt werden oder nur bis zu einer bestimmten Grenze genutzt werden können. Mit höherer Bildqualität steigen auch die Anforderungen an die Speicherkartenleistung. Hier zählt nicht nur der Speicherplatz, sondern vor allem auch die Geschwindigkeit.Speicherkarten werden nach Class2, Class4, Class6, Class10 sowie UHS-I und UHS-II unterschieden. Für die neueren Geschwindigkeitsklassen gilt eine weitere Unterteilung in U1 (10 MB/s) und U3 (30 MB/s). Für 4K-Videoaufnahmen empfiehlt sich eine große microSD-Karte ab 64 GB mit einer Schreibgeschwindigkeit von mindestens 30 MB/s.
Äußerlich erinnern Rollei Action-Cams stark an die Modelle der GoPro-Serie. (Quelle: amazon.de)
Worauf kommt es bei gutem Ton an?
Wird eine Action-Cam mit Schutzgehäuse verwendet, ist die Tonaufnahme oft gedämpft. Viele Hersteller legen deshalb einen zweiten Gehäusedeckel mit Lüftungsschlitzen bei, der den Ton besser ans Mikrofon lässt und für klarere Tonaufnahmen sorgt – allerdings entfällt dadurch der Staub- und vor allem der Wasserschutz.Auch über die Halterung übertragen sich Geräusche, etwa das Surren der Kette oder das Klopfen der Federgabel beim Mountainbiken. Hier helfen Halterungen mit stärkeren Klebepads oder die Befestigung am Brustgurt, um diese Störgeräusche zu minimieren. Einige wenige Action-Cams erlauben zudem den Anschluss eines externen Mikrofons.
Ungewöhnliches Design, aber starke Leistung: Die Sony FDR-X3000R liefert 4K-Videos und verfügt über einen optischen Bildstabilisator. (Quelle: amazon.de)
Welche Alternativen gibt es zu Action-Cams?
Wer auch bei widrigen Wetterbedingungen Fotos und Videos aufnehmen möchte, kann auf Outdoor-Digitalkameras setzen. Diese sind meist spritzwassergeschützt oder sogar wasserdicht und besonders robust gegen Stöße. Sie bieten zwar eine bessere Fotoqualität, verfügen aber nicht über den typischen extremen Weitwinkel von Action-Cams. Dafür haben sie oft einen Zoom an Bord. Aufgrund ihrer größeren Bauweise lassen sie sich nicht so flexibel an Kleidung oder Sportgeräten befestigen.Für Videoaufnahmen sind nach wie vor klassische Camcorder eine Option. Diese punkten ebenfalls mit einem Zoom-Objektiv, was beim Bildausschnitt mehr Flexibilität ermöglicht. Einige Modelle, etwa von JVC, sind sogar gegen Wasser und Stöße geschützt. Allerdings fehlen ihnen die vielen Befestigungsmöglichkeiten, die Action-Cams auszeichnen. Zudem bieten sie meist nicht den für Action-Cams typischen extremen Weitwinkel.






































